Die Wissenschaft hinter effektiven Präsentationen

Unser Gehirn ist auf bestimmte Typen von Inhalten gepolt.

Visuelles

90% der Informationen, die wir verarbeiten, wird über die Augen aufgenommen.1

Geschichten

Geschichten sind einfach zuzuordnen, weshalb sie nahezu 2/3 unserer täglichen Konversationen ausmachen.2

Interaktionen

Zweiwege-Konversationen helfen beim "synchronisieren" unseres Gehirns im Prozess der sogenannten neuronalen Kopplung .3

Wie können Sie dieses Wissen nutzen, um für Ihr Publikum überzeugendere, fesselndere und einprägsamere Präsentationen zu erstellen?

Fesseln Sie Ihr Publikum

Im Zeitalter des Smartphones und allgegenwärtigen Internets müssen Sie in Ihren Präsentationen noch härter darum kämpfen, die Aufmerksamkeit Ihres Publikums zu gewinnen und aufrecht zu erhalten.

Visualisierungen sind fesselnder —und schneller zu begreifen—als Wörter.

Das menschliche Gehirn braucht nur etwa 1/4 Sekunde, um ein Symbols zu verarbeiten und um dessen Bedeutung zuzuordnen.4

Im Vergleich dazu dauert es durchschnittlich 6 Sekunden, um 20-25 Wörter zu lesen.

Wie wirkt sich das auf Ihre Präsentationen aus?

Wir können nicht gleichzeitig lesen und zuhören.

"Wenn Menschen denken, dass Sie multitasken, so wechseln sie tatsächlich nur sehr schnell zwischen verschiedenen Aufgaben."5

Earl Miller MIT-Neurowissenschaftler

Statistiken sind schnell vergessen - Geschichten bleiben im Gedächtnis.

Studien belegen, dass Metaphern und deskriptive Wörter unseren sensorischen Cortex aktivieren* und unser Gehirn insgesamt stärker ansprechen.6,7

*Das ist leichter zu erreichen, wenn man sich nicht auf das Lesen von Folien konzentrieren muss.

Kurzinfo

70% der Marketing-Experten sagen, dass interaktive Inhalte das Publikum mehr fesseln.8 Versuchen Sie es mit ein paar einfachen Interaktionen während Ihrer nächsten Präsentation, und sehen Sie selbst.

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Seien Sie überzeugender

Studien belegen die Überzeugungskraft von Geschichten. Menschen können sich besser mit Ihrer Botschaft identifizieren, wenn Sie Ihnen auf einem menschlichen Level begegnen.

Wenn Sie eine emotionale Verbindung herstellen, kann dies große Auswirkungen haben.

Welches der folgenden Beispiele spricht Sie mehr an?

Die Eltern der kleinen Rokia wurden im Krieg getötet. Nun lebt sie in großer Armut und Hungersnot. Wir bitten Sie um eine kleine Spende, um Rokia dabei zu helfen, heute Abend etwas zu essen zu bekommen.

Storytelling beeinflusst unser Handeln

Eine Studie der Wharton Business School hat herausgefunden, dass Menschen doppelt so viel spenden, wenn sie mit einer Geschichte, mit der sie sich identifizieren können, konfrontiert werden, als wenn nur Statistiken präsentiert werden.9

Aus der Dürre in Afrika resultierte eine weitgreifende Hungersnot, die mehr als 3 Millionen Kinder betrifft. Können Sie bitte etwas spenden und so dabei helfen, die Hungersnot zu bekämpfen?

TIPP: Kombinieren Sie Ihre Statistiken mit Geschichten. So werden Ihre Präsentationen glaubhaft und interessanter.

Gibt es noch andere Wege, um Ihre Präsentationen überzeugender zu machen?

Sehen ist Glauben.

Präsentationen die mit visuellen Hilfsmitteln arbeiten sind 43% überzeugender als ohne solche.10

"Beziehen Sie mich mit ein!"

Die 2 wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Verkaufsmitarbeiter, nach Angaben Ihrer Kunden:11

1. Sie eröffnen mir neue Perspektiven und liefern neue Ideen.

2. Sie geben mir das Gefühl, als ob wir zusammenarbeiten.

Tipp

Wenn Sie Ihrem Publikum das Gefühl geben, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten, bauen Sie Vertrauen und ein harmonisches Verhältnis auf.

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Bleiben Sie besser in Erinnerung

Neurowissenschaftler und Psychologen wissen bereits seit Jahren, dass die Art und Weise, wie eine Nachricht kommuniziert wird, dabei helfen kann, diese in Erinnerung zu rufen.

Wir tendieren dazu, uns Dinge mit Hilfe von räumlichen Beziehungen zu merken.

Stellen Sie sich vor, was sich in Ihrer Küche befindet.

Es ist viel wahrscheinlicher, dass Sie sich in Ihrer eigenen Küche "umsehen" und sich so in Erinnerung rufen, wo sich Objekte in Beziehung zu anderen Objekten befinden, anstatt sich eine gedankliche Liste mit den Gegenständen vorzustellen.

Nutzen Sie räumliche Verhältnisse

Der Gedächtnis-Weltmeister Nelson Dellis merkt sich komplexe Listen, indem er die verschiedenen Gegenständen unterschiedlichen Orten in seinem Haus zuordnet. Seien Sie kreativ!

"Das Gehirn merkt sich Bilder am besten. Viele Informationen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden sind abstrakt. Wenn Sie diese mit einem Bild verbinden, kann sie das Gehirn besser abspeichern."12

Nelson Dellis, Gedächtnis-Weltmeister

Welche anderen Techniken können Sie anwenden, um sich besser an Dinge zu erinnern?

Nutzen Sie Bilder statt Text

Ideen, die grafisch dargestellt werden, sind leichter zu verstehen und bleiben besser in Erinnerung, als solche die in Textform präsentiert werden.13

Einprägsame Interaktionen

Doppelt so viele Kunden sagen, dass interaktive Inhalte besser in Erinnerung bleiben als Statistiken.14

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Wissenschaft in Aktion

Mit Prezi können Sie mitreißendere und überzeugendere Präsentationen erstellen, die besser im Gedächtnis bleiben. Die Software wurde auf Grundlagen von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt.

Für Einzelpersonen

Für Einzelpersonen, wie zum Beispiel Profis oder Studenten die aus der Masse hervorstechen möchten

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Für Business-Teams

Eine Plattform, die speziell für moderne Sales- und Marketing-Teams entwickelt wurde.

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Referenzen

  1. Hyerle, D. (2009). Thinking Maps: Visual Tools for Activating Habits of Mind. In Costa, A. L. & Kallick, B.(Eds) Learning and Leading with Habits of Mind: 16 Essential Characteristics for Success (pp. 153). Retrieved from: http://www.thinkingfoundation.org/david/books/habits_of_mind.pdf
  2. Hsu, J. (2008). The Secrets of Storytelling: Why We Love a Good Yarn. Scientific American. Retrieved from: http://www.scientificamerican.com/article/the-secrets-of-storytelling/
  3. Stephens, G. J., Silbert, L. J. & Hasson, U. (2010). Speaker-listener neural coupling underlies successful communication. PNAS. 107, 32. 14425-14430. Retrieved from: http://www.pnas.org/content/107/32/14425
  4. Thorpe, S., Fize, D. & Marlot, C. (1996). Speed of processing in the human visual system, Nature, Vol 381.
  5. Levitin, D. J. (2015). Why the modern world is bad for your brain. Retrieved from: https://www.theguardian.com/science/2015/jan/18/modern-world-bad-for-brain-daniel-j-levitin-organized-mind-information-overload
  6. Lacey, S., Stilla, R., & Sathian, K. (2012). Metaphorically Feeling: Comprehending Textural Metaphors Activates Sensory Cortex. Brain and Language. 120, 3. 416–421. http://doi.org/10.1016/j.bandl.2011.12.016
  7. González, J., Barros-Loscertales, A., Pulvermüller, F., Meseguer, V., Sanjuán, A., Belloch, V. & Avila, C. (2006). Reading cinnamon activates olfactory brain regions. NeuroImage. 32, 2. 906-912. http://doi.org/10.1016/j.neuroimage.2006.03.037
  8. Interactive Content Across the Buyer’s Journey. ION Interactive. Retrieved from: http://apps.ioninteractive.com/site/interactive/content-across-buyers-journey
  9. Small, D. A., & Loewenstein, G. (2006). Sympathy and callousness: The impact of deliberative thought on donations to identifiable and statistical victims. Elsevier. 102, 2. 143-153.
  10. Vogel, D. R., Dickson, G. W. & Lehman, J. A. (1986). Persuasion and the Role of Visual Presentation Support: The UM/3M Study.
  11. Schultz, M. & Doerr, J. What sales winners do differently. RAIN Group. Retrieved from: http://www.rainsalestraining.com/?LinkServID=059C80D7-DDD7-3C91-A466DE06DB398F0B
  12. Rubin, J. (2013). The Jeff Rubin Jeff Rubin Show: USA Memory Champion Nelson Dellis. Retrieved from: http://splitsider.com/2013/07/the-jeff-rubin-jeff-rubin-show-usa-memory-champion-nelson-dellis
  13. Kliegl, R., Smith, J., Heckhausen, J. & Baltes, P.B. (1987). Mnemonic Training for the Acquisition of Skilled Digit Memory. Cognition and Instruction. 4, 4. 203-223.
  14. IAB Tablet Ad Format Study (2012). Internet Advertising Bureau UK. Retrieved from: http://www.iabuk.net/research/library/tablet-ad-format-study