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Die Share Economy - insights & trends by www.frechundwuest.de

Sharing Economy, kollaborativer Konsum oder Support Economy. Es gibt viele Begriffe, die diese Entwicklung beschreiben. In dieser Präsentation, wollen wir Ihnen einen Einblick in unser Verständnis und dem enormen Potenzial der Share Economy geben.
by

FRECH & WUEST

on 24 October 2013

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Transcript of Die Share Economy - insights & trends by www.frechundwuest.de

SHARECONOMY
Shareconomy
Treiber der Share Economy:
Sozialer Wandel
Technologischer Wandel
Ökonomischer Wandel
Wie kann die Entwicklung charakterisiert werden?

Gestern:
Industrie-Ökonomie
Heute:
Netzwerk-Ökonomie
Morgen:
Kollaborative-Ökonomie
Angebot:
Nutzen:
Interaktion:
Peer-Group:
Soz-Struktur:
Wertschöpfung:
Knappheit
Vorgegeben
Monolog
Wenige Kontakte
Familie
Produkte
Überfluss
Austauschbar
Dialog
Viele Kontakte
Singles
Dienstleistungen
On-Demand
Individualisiert
Kooperation
Selektive Kontakte
Community
Lösungen

Prosumption
Collective-
Convenience
Social-
Experience
Collaborative
Consumption
Konsumenten nutzen das Kollektiv
- On-Demand
- Community-Sourcing
- Self-Optimization
Konsumenten suchen immaterielle Werte
- Erlebnisorientierung
- Sozialer Austausch
- Altruismus

Konsumenten werden zu Akteuren
- Anbieter
- Produzenten

Nutzenmaximierung durch das Teilen von Ressourcen


Dimensionen der Konsumentenmotivation:
Durch digitale Netzwerke, können unkompliziert, ungenutzte Ressourcen angeboten werden.
Von Wissen bis hin zu Produkten.
Die Produktion wird zukünftig dezentralisierter.
Die zeitlich begrenzte Nutzung bietet Flexibilität und Kostenersparnisse.
Die Community hat mehr Spezialisierungen und Flexibilität
als jeder konventionelle Anbieter.
Von Home-Automation bis Quantified Self. Das Teilen von Daten erzeugt Mehrwerte.
Erlebnisse werden wichtiger als materielle Güter.
Die Sehnsucht nach Austausch und Aufmerksamkeit wird durch Netzwerke gestillt.
Menschen handeln aber auch ganz uneigennützig oder mit Rücksicht auf die Umwelt.
Teilen bedeutet nicht schenken...
Wir mieten Mobilität...
...einen Arb
"Der Begriff der Sharing Economy meint das systematische Ausleihen von Gegenständen und gegenseitige Bereitstellen von Räumen und Flächen, insbesondere durch Privatpersonen und Interessengruppen. Im Mittelpunkt steht die Collaborative Consumption, der Gemeinschaftskonsum."



Was ist die "Share Economy" eigentlich?
Aber es ist noch weit mehr als das...

Es werden Autos, Arbeitsplätze, Aufgaben, Babysitter,
Bildung, Fahrräder, Fähigkeiten, Lebensmittel,
Garagen, Gärten, Handtaschen, Haushaltshilfen,
Hotelzimmer, Ideen, Investitionen, Kleidung, Medien,
Parkplätze, Strom, Tiere, Taschen, Waschmaschinen,
Werkzeuge, Zimmer und Vieles mehr geteilt, vermietet
oder genutzt.
Es können vier Wesenszüge festgestellt werden:
Das Teilen
von Produkten

Das Teilen
von Ideen

Im Kern kann jedoch festgehalten werden:

"Das Teilen einer Ressource ermöglicht potenziell
eine bessere Ausnutzung ihres Potenzials als der
exklusive Zugriff durch nur einen Nutzer."

(Wikipedia, 2013)
Das Teilen
von Inhalten

"Was den Kapitalismus angeht, hat er sich längst vom Eigentum verabschiedet.
Er kann prima auch ohne. Die Frage ist nur, ob das schon alle bemerkt haben."


"Access trumps ownership."


"This emerging model is now big and disruptive enough
for regulators and companies to have woken up to it.
That is a sign of its immense potential.
It is time to start caring about sharing."

(the economist, 2013)
"(...) in the twentieth century of hyper-consumption
we were defined by credit, advertising and what we owned;
in the twenty-first century of collaborate consumption
we will be defined by reputation, by community,
and by what we can access and how we share (...)"


Und es breitet sich immer weiter aus...



Charakteristiken der Share Economy:
Welchen Nutzen bringt es dem Konsumenten?
Singelisierung
Zunehmende Singelisierung der Gesellschaft, losere Familienstrukturen, größere Peer-Groups und eine erhöhte Mobilität erzeugen neue Beziehungsmuster.

- 1990 lebten 35% der Deutschen in einem Singelhaushalt.
Heute sind es bereits 40,5%. 2030 sollen es 43,4% sein
(Statistisches Bundesamt, 2013).
- In Deutsch­land lebte 2012 knapp die Hälfte (49%) der
Bevöl­kerung in Fami­lien. 1996 lag dieser Anteil mit 57%
noch deut­lich höher (Statistisches Bundesamt, 2013).
- 1985 hatte jeder im Schnitt 6 enge Freunde und 35
Bekannte. 2008 hatten wir 9 enge Freunde und 155
Kontakte (Psychologie heute 08/2008).
- Heute haben wir im Durchschnitt 342 "Freunde" auf
Facebook (Stephen Wolfram, 2013).


Impact:
Der Wandel sozialer Strukturen, erweckt die Sehnsucht nach Anerkennung, persönlichen Austausch und Gemeinschaft.
Digitalsierung
Eine zunehmende Verbreitung von mobilen Endgeräten, das Internet der Dinge, immer effizientere Prozessoren und eine noch nie da gewesene menge an Daten erweitert die Durchdringung digitaler Netzwerke.

- “…between the dawn of civilisation and 2003, we only
created five exabytes; now we’re creating that amount every
two days.” (Eric Schmidt, CEO Google, 2010)
- In Deutschland werden 2013 rund 28 Millionen
Smartphones verkauft, eine Steigerung um 29 Prozent
gegenüber dem Vorjahr.
- Anfang 2013 nutzten fast 34 Millionen Deutsche die
Mobilfunkstandards der dritten und vierten Generation.
- 70 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahre kauft
online ein. (Bitkom, 2013)

Impact:
Digitale Netzwerke erleichtern den Zugang zum Teilen.
Es entstehen aber auch neue Erwartungshaltungen und veränderte Formen der Kommunikation.
Intensivierung
Gesättigte Märkte, steigender Innovationsdruck, zunehmende Internationalisierung und eine bevorstehende Ressourcenknappheit setzt die Märkte unter Druck.

- Qualitätsunterschiede zwischen Produkten sind nur noch
marginal. (Kroeber-Riel, Weinberg & Gröppel-Klein, 2009)
- „drastische Verkürzung der Produktlebenszyklen (...)
In Deutschland waren es innerhalb von zwei Jahre fast
100.000 Produktinnovationen. Im Durchschnitt gelangen
demnach 600 neue Produkte innerhalb einer Woche auf den
Markt.“ (Esch, 2012).
- Die Floprate bei Produktneueinführungen liegt bei ca. 70 %
(GfK, 2010).
- "Wenn jeder auf dem Planeten leben würde wie ein
durchschnittliches amerikanisches Kind, würden wir fünf
Erden benötigen, um sie während ihres Lebens versorgen zu
können (Global Footprint Network & WWF, 2009).

Impact:
Die Entwicklung erfordert ein effizienteres System, um den Hyperkonsum befriedigen zu können.

Aber warum ist dieses Thematik so relevant für Unternehmen?


"The central strategy is, in effect, to "sell" the same product multiple times.
Multiple sales multiply profits, and customer contact. Multiple contacts multiply opportunity
- for additional sales, for strengthening a brand, for improving a competitive service,
and for deepening and extending the relationship with customers."



Das Teilen
von Ressourcen



Grundsätzlich kommt hinzu, dass bei immer kürzer werdenden Innovationszyklen und
einer steigenden Optionsvielfalt, zu viel Eigentum die benötigte Flexibilität begrenzt.

Und das gilt sowohl für Unternehmen als auch für Konsumenten.

Literaturverzeichnis:

BBDO Consulting GmbH (2009). Brand Parity Studie 2009. Verfügbar unter: http://www.batten- company.com/uploads/media/20090219_Brand_Parity_Studie_2009_01.pdf (30.11.12).

BITKOM e.V. (2013). Kultur des Teilens. Verfügbar unter: http://www.bitkom-research.de/Presse/Pressearchiv-2013/Das-Internet-schafft-eine-Kultur-des-Teilens (20.09.2013).

Botsman, R., Rogers, R. (2011). What´s mine is yours – how collaborative consumption is changing the way we live. London: HarperCollins.

Brand eins Medien AG (2013). Sein und Haben. (Heft 05 Mai 2013), S. 38.

Esch, F.-R. (2012). Strategie und Technik der Marken-Führung – 7. Auflage. München: Verlag Franz Vahlen.

Gansky, L. (2010). the mesh – why the future of business is sharing. New York: Penguin Group.

Global Footprint Network & WWF´s Living Planet Report. (2009). Verfügbar unter: footprintnetwork.org/images/uploads/EO_Day_Media_Backgrounder.pdf (20.09.13).

Gutjahr, G. (2011). Markenpsychologie. Wie Marken wirken – Was Marken stark macht. Wiesbaden: Gabler Verlag.

Kocyigit, O. (2012). Brand Confusion und der Verfall des Markenwerts – Eine empirische Untersuchung unter Verwendung des PLS-Verfahrens. Hamburg: Verlag Dr. Kovac.

Kroeber-Riel, W., Weinberg, P., Gröppel-Klein, A. (2009). Konsumenten-Verhalten – 9. Auflage. München: Verlag Franz Vahlen.

Neuner, M. (2005). Der Beitrag des Konsums zu einem gelingenden Leben. Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik (zfwu), 6 (2), 195-214.

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2013). Sharing Economy. Verfügbar unter: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/688938792/sharing-economy-v4.html (20.09.13).

Statistisches Bundesamt (2013). Haushalte & Familien. Verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/HaushalteFamilien/HaushalteFamilien.html (20.09.13).

Weers, J.-P. (2008). Markenimagekonfusion als Managementherausforderung. Wiesbaden: Gabler Verlag.

Handelsblatt GmbH (2012). Werbung nervt!. Wirtschafts Woche. Verfügbar unter: http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/werbesprech-werbung-nervt/6519856.html (20.09.13).

Die


(The Economist, 2013)
(Charles Leadbeater, 2008 zitiert nach Botsman & Rogers, 2011)

(brand eins, 2013, S. 39)
(Gabler Wirtschaftslexikon, 2013)


(Gansky, 2010, S. 5-6)

83%
der Internetnutzer in Deutschland
teilen Inhalte im Internet.
450.000
Deutsche nutzten 2012 Car-Sharing.
500.000
Fahrräder sind derzeit in über 500 Städten in
Bike-Sharing Modellen integriert.
Über
Über
4 Mio.
Menschen haben bereits AirBnB genutzt.
Über
$804 Mio.
wurden über Kickstarter gesammelt.
Es wurden bereits 49,181 Projekte umgestzt.
37%
"der deutschen Internetnutzer haben sich schon einmal online an einer Produktentwicklung beteiligt oder können sich das vorstellen".

Die vorliegende Präsentation soll folgende Fragen klären:




Aber zuerst...

- Ist die Share Economy für Unternehmen relevant?


- Was sind die Treiber hinter der Share Economy?


- Wie kann die Entwicklung charakterisiert werden?


- Welchen Nutzen bringt es dem Konsumenten?



Share Economy-Ansätze können folgende Ziele beinhalten:

- Erhöhung von Wiederverkäufen

- Effizientere Nutzung von Ressourcen

- Stärkere Kundenbindung durch eine erhöhte Kontaktrate

- Schärfung des Markenversprechens durch eine gezielte Problemlösung

- Erhöhung des Involvements der Zielgruppe

- Geschäftsmodell auf Sekundärmärkte erweitern


3,6 Mio.
Transaktionen wurden durch die fast 1,2 Mio. Mitglieder des im 2009 gegründeten
Kleiderkreisel.de vollzogen.
Circa
£ 383 Mio.
wurden als P2P-Kredite über Zopa vergeben.
Circa

Kommunikation




Produkt




Marke




Community




Ansätze des Sharings können auf verschiedenen Ebenen integriert werden.



Zusammenfassung:

Es ist keine Revolution, aber eine evolutionäre Entwicklung der Märkte.

Durch Sharing-Ansätze wird nicht automatisch weniger Konsumiert.
Im Gegenteil, der Konsument kann auf viel mehr zugreifen.

Es geht auch nicht um Verzicht oder Schenkungen. Durch Netzwerke können
Bedürfnisse viel individueller erfüllt werden und dafür sind Konsumeten
auch bereit zu zahlen.

Auch wenn derzeit rechtliche Hürden vorhanden sind, wird sich solch ein
effizientes System auf lange Sicht durchsetzen.
(Bitkom, 2013)
(Bundesverband CarSharing, 2013)
(Earth Policy Institute, 2013)
(Kleiderkreisel.de, 2013)
(airbnb.com, 2013)
(zopa.com, 2013)
(kickstarter.com, 2013)
(Bitkom, 2013)
by
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