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Die Hiobsfrage - Warum lässt Gott Leid auf der Welt zu

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Tim Friday

on 5 January 2014

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Transcript of Die Hiobsfrage - Warum lässt Gott Leid auf der Welt zu

1. Das Buch Hiob
1.1 Inhalt

1.2 Das Bild des moralischen Gottes
1.2.1 Einwände gegen das Bild des moralischen Gottes (nach Heinz Zahrnt)

1.3 Hiobs Glauben

1.4 Einsichten aus dem Buch Hiob (nach Heinz Zahrnt)

2. Antwortmöglichkeiten - Warum gibt es Leid auf der Welt?

2.1 Das Böse ist nicht von Gott geschaffen sondern bereits gegeben
2.2 Das Leiden soll den Menschen Gott näherbringen
2.3 Das Leid gehört zu einer vollkommenen Welt dazu
2.4 Das Böse als Rest einer unvollkommenen Probeschöpfung

3. Fazit

Warum lässt Gott Leid auf der Welt zu ?
Gliederung
1. Das Buch Hiob
1.1 Inhalt
Hiob
- wohlhabener Mann aus dem Lande Uz
- gläubig und fromm
- von Glück gesegnet
Gott
"Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es gibt keinen wie ihn auf Erden - ein Mann, so rechtschaffen und redlich, der Gott fürchtet und das Böse meidet!"
Abkommen :
Der Satan darf Hiobs Glauben auf die Probe stellen, indem er ihn leiden lässt
Satan
"Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und sein Besitz hat sich im Land ausgebreitet. Strecke jedoch nur einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er dir nicht ins Angesicht flucht!"
Satan fügt Hiob Leid zu
Hiob
„Nackt bin ich aus meiner Mutter Leib gekommen, und nackt kehre ich dahin zurück. Der Herrn hat gegeben, und der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen!“ (1,21)
"Alles, was der Mensch hat, gibt er für sein Leben. Strecke jedoch nur einmal deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an, ob er dir nicht ins Angesicht flucht!"
Satan
Gott
Erlaubnis Hiob erneut auf die Probe zu stellen
Satan fügt Hiob erneut Leid zu
Hiob
"Das Gute nehmen wir von Gott an, da sollten wir das Böse nicht auch annehmen?"
Gott hat die Wette gewonnen
Hiobs Freunde
versuchen ihn zum Eingeständnis seiner Schuld zu bringen
Hiob hält an seiner Schuldlosigkeit fest und will einen Rechtsstreit mit Gott
Gott
„Wo warst du, als ich die Erde gründete? Teile es mit, wenn du Einsicht kennst! Wer hat ihre Masse bestimmt, wenn du es kennst? Oder wer hat über ihr die Meßschnur ausgespannt? Worauf sind ihre Sockel eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt...“
Hiob
"Siehe, zu gering bin ich! Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. Einmal habe ich geredet, und ich will nicht antworten; und zweimal, und ich will es nicht wieder tun. "
"Und der Herr wendete das Geschick Hiobs, als der für seine Freunde Fürbitte tat. Und der Herr vermehrte alles, was Hiob gehabt hatte, auf das Doppelte."
1.2 Das Bild des moralischen Gottes
- Vorstellung der Freunde Hiobs:
Gott bestraft die Bösen und belohnt die Guten
- Leid hat "pädagogischen Sinn"
- halten deshalb Sünden für Grund für Hiobs Leiden
-> dienen Gott nicht unentgeltlich

1.2.1 Einwände gegen das Bild des moralischen Gottes
- kein angemessenes Verhältnis zwischen Schuld und Leiden
- Leid ist oft zu groß um pädagogischen Sinn zu haben
- "unmögliches Menschenbild"
- "ungöttliches Gottesbild"
1.3 Hiobs Glauben
hält trotzt großem Unheils an seinem Glauben fest
ist überzeugt unschuldig zu sein
durchschaut Weltordnung
lässt sich weder von Frau noch von Freunden beeinflussen
-> dient Gott "unentgeltlich"
1.4 Einsichten aus dem Buch Hiob
Weltordnung lässt sich nicht durch "Lohn- und Strafschema" erklären
Lauf der Welt nicht durch direkte göttliche Eingriffe erklären - kein "Universalschlüssel"
Buch Hiob als Warnung
Gott ist "nicht Zweck sondern Ziel des Glaubens"
Religion ist zweckfrei aber nicht sinnlos
2. Antwortmöglichkeiten - Warum gibt es Leid auf der Welt
Das Böse ist nicht geschaffen sondern gegeben (Berger)

Das Leiden soll den Menschen Gott näherbringen (Berger, Luther)

Das Leid gehört zu einer vollkommenen Welt dazu (Leibniz)

Das Böse ist der Rest einer unvollkommenen Probeschöpfung
3. Fazit
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