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Bartholomäusnacht

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by

susanne lenz

on 20 April 2018

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Transcript of Bartholomäusnacht

Die Bartholomäusnacht

Inhaltseinteilung
Einleitung, Zusammenfassung

Frankreich und Europa im 16. Jahrhundert

Entwicklung in Paris 1571 und 1572

Bartholomäusnacht am 24. August 1572

Folgen
Frankreich und Europa im 16. Jahrhundert
Frankreich und der entstehende Konflikt
Frankreichs bis dahin größte Machtentfaltung unter Ludwig XII. und Franz I.
Ruhe im Inneren und eine anerkannte Krone
Autorität der Monarchie auch in teilweise selbstständig handelnden Herzogsbezirken Außenpolitik: Konflikt mit den Habsburgern
Ausbreitung des Protestantismus und innerpolitische Konflikte führen
zur Krise im Königshaus
Erschütterung des Koenigshauses
Protestantische Bewegungen vorerst nur in den südlichen Provinzen, später auch in Fürstenhäuser
Die Krone war auf die Fürstenhäuser angewiesen
Ab 1535 wurden erstmals Protestanten verbrannt
1555 erstanden trotz alledem in Paris, Meaux, Poitiers, Angers und Orleans protestantische Kirchen
die bis dahin einigermaßen feste Monarchie wurde erneut erschüttert
Spanien versuchte einzugreifen
Hochzeit zwischen Elisabeth von Valois und dem spanischen König Philipp II. 1559
Druck in der Politik und dem Umgang mit der neuen Religion
März 1560: Hugenotten versuchen gegen den Druck anzugehen
Verschwörung von Amboise:
-> Der König sollte abgesetzt werden
-> das streng katholische Haus Guise sollte entmachtet werden
-> Prinz von Condé sollte auf den Thron gesetzt werden
Machtergreifung scheitert im Anfangsstadium
Haus von Guise erlangt höheres Ansehen und den Einfluss auf Franz II.
Durch das Ableben von Franz II. verlor das Haus Guise seine Macht
Katharina von Medici, die für oder zusammen mit Karl IX. regierte, konnte ihre politische Stellung stark ausbauen
Haus von Guise
ein französisches Herzogsgeschlecht, deren Vertreter im Frankreich des 16. Jahrhundert eine große Rolle spielten
eine jüngere Linie des Hauses Vaudémont
Religionsfrage zwischen 1560 und 1570
Drei große Themen in der Politik: Krone, Katholiken und Protestanten
Katharina erarbeitet einen Erlass, der die religiöse Duldung der Hugenotten beinhalten sollte
Das 'Edikt von Romorantin' entstand und gab die Ketzerfrage in die Hände der Kirche
Strenge Katholiken versuchten ein Gegengewicht aufzubauen
Das Triumvirat bezweckte die Aufrechterhaltung des katholischen Glaubens mit der dazugehörigen monarchischen Verfassung
1560 Angebot von Philipp, Frankreich im Krieg mit den Hugenotten zu unterstützen
Für Katharina: Gefährdung ihrer Politik und der Autorität der Krone durch Zusammenschlüsse von extremen Katholiken
Entstehung des Edikt von Saint-Germain-en-Laye in 1562
Eine zehn Jahre lange Spannung zwischen Frankreich und Spanien durch Krise von 1562
Blutbad von Vassy im März 1562

Frühzeitig steigende Internationalisierung durch die ausbrechenden Bürgerkriege:

Admiral Gaspard de Coligny wurde durch 9000 deutsche Krieger und Herzog von Guise durch 3000 Spanier aus den Niederlanden unterstützt
-> Der Papst, die katholischen Fürsten, Spanien mit den Niederlanden, England und Deutschland griffen in den französischen Konfilkt ein

Ein weiteres Merkmal, das in den folgenden zehn Jahren den Antagonismus verschärfen sollte:

Herzog von Guise wurde in der Schlacht von Dreux 1563 durch einen Protestanten tödlich verletzt

Der Täter sagte aus, dass der Admiral Coligny sSchuld an dem Attentat war
Die Fehde der beiden Häuser ermöglichte den Katholiken die beiden Edikte zu ignorieren

Philipp konnte einen Vertrag zwischen Hugenotten und Katholiken nicht akzeptieren und schickte mahnende Appelle an Katharina:
-> 1563 wurde der 14-jährige Karl IX. mündig erklärt
-> Ein Jahr später erschien die Erklärung zum Edikt von Amboise und beinhaltete eine weitere Einschränkung der Freiheit der Hugenotten

Das französisch-spanische Verhältnis wurde besser

Katharina versicherte dem Herzog von Alba ein strenges Vorgehen gegenüber den Hugenotten

Neutralisierungspolitik konnte nur nicht zur gewünschten Ruhe führen

Coligny baute eine politische Beziehung zu den Türken auf

Der spanische König forderte darauf die Absetzung

Eine hugenottische Expedition nach Amerika wurde durch eine von Philipp entsendete Flotte betrieben
-> Frankreich fühlte sich verletzt

Hugenotten sahen keine Möglichkeit sich in den Staat einzubringen
-> Staatsstreich zusammen mit Coligny und dem Prinzen von Condé am 28. September 1567
Plan wurde verraten und der König flieh

Zweiter Hugenottenkrieg

Krieg endete schnell, da auf beiden Seiten die finanziellen Mittel fehlten

März 1568: Frieden von Lonjumeau

Konfiskation von Kirchengütern bis zu einer jährlichen Summe von 150.000 Livres

1568: von den Protestanten wurde Ergebenheitsseid gefordert, Bewaffnung untersagt, Denunzierung gefördert

Die Rechte der Protestanten wurden durch andere Erlässe gekürzt

Katharina verhandelter mit dem 'zweigeteilten Franreich' und gewährte gewisse Freiheiten

Es kam annehmbare Unterstützung von außen -> Katharina ergriff Hoffnung auf ein Handeln in eigenem Interesse

Dritter Hugenottenkrieg

Enttäuschung im königlichen Lager über fehlende Hilfe von Spanien

1570 Krieg wurde eingestellt

Philipp II. schickte einen Gesandten zu Katharina um einen bevorstehenden Friede zu verhindern; Ihre Antwort war folgende:
„[…] mein Sohn und ich müssen wahrnehmen, wie alle nur darüber aus sind, ihre Angelegenheiten zu ordnen; da wollen wir ebenfalls die unsrigen in Ordnung bringen, und da wir es mit vier gewonnenen Schlachten nicht vermocht haben, so müssen wir uns jetzt ohne Waffen so gut wie möglich einrichten. Der katholische König sinnt nur darauf, seine Interessen zu pflegen; das wollen wir auch!"
Wunsch nach Ruhe, Ordnung und Einheit nach 1570
8. August 1570: Frieden zu Saint-Germain

Bankrott des Staates führte zu Friedensabschluss

Geldmangel im französischen Heer löste Unzufriedenheiten aus

Frieden unterschied sich von den Vorherigen

Ein Massaker an franz. Protestanten in der Nacht von dem 23. - 24. August 1572
Religionsprobleme zwischen den Hugenotten und den Katholiken
Viele Führer der französischen Protestanten wurden auf Befehl ermordet
Massaker hing mit der Königsfamilie zusammen, Katharina von Medici gab den Befehl Führer der französischen Protestanten zu ermorden

Entwicklungen in Paris von 1571 bis 1572
Colignys Rückkehr
Verbesserung der Beziehung zwischen Krone und Hugenotten
Schaffung eines diplomatischen Verhältnisses zwischen Protestanten und Katholiken
Königliche Politik richtete sich auf die Hugenotten aus
12.09.1571: Coligny wurde erneut in seinen alten Ämtern eingesetzt
-> enges Verhältnis zwischen ihm und dem König
Rückkehr Colignys löste Unmut unter den Katholiken aus
Geplantes Bündnis durch die Hochzeit
Festigung der hugenottenfreundlichen Politik durch Vermählung von Heinrich von Navarra und Margarete von Valois
Hochzeit diente zur Besiegelung der neuen Politik des Friedens und der Aussöhnung
Pläne lösten Missbilligung aus: Katholiken sowie auch der Papst lehnten das Vorhaben ab
Der Flandern-Feldzug
1568: Vertrag garantiert beiderseitige Hilfe
König der Niederlande bat um Schutz und Hilfe -> Unternehmen in Flandern und Artois
-> Ausland lehnte es ab
1. April 1572: Eroberung von Brielle
19. April 1572: Defensivbündnis Engl. <>Frankr.
Krieg in den Augen Katharinas aussichtslos
Größte Gegner des Krieges: Katholiken
August 1572: Krieg wird vorerst im Conseil abgelehnt
Die Bartholomäusnacht am 24. August 1572
Anschlag auf Admiral Coligny
22. August 1572, Louvre
Maurevert Attentäter
König sah schuld am Hause Guise
Karl IX. und Katharina keinerlei Motive für Mord
Guisen hätten Motiv gehabt, auch Verbindung zum Mörder
alleinstehende Begebenheit, wohl nichts direkt mit Massaker zu tun
Vorbereitungen zur Eliminierung
(23. August 1572)
23. August 1572
Aufruhr in Paris
Außerdem 4000 Mann hugenottischer Truppen vor Paris
Wachen in Paris aufgestellt, Tore veschlossen, Boote von der Seine entfernt, Waffen an Stadtmiliz zu geliefert
Tötungsbefehl gab es nie
Das Morden in Paris
24. August 1572
Admiral Coligny und übrigen Hugenottenführer getötet
Ausruf „Der König will es!“ - ursprünglich von Guise – vom Volk als Massenexekution verstanden
Welle der Gewalt wurde in ganz Frankreich ausgelöst
Unkontrollierte Wut, aus relig. Motiven, gegen Menschen gerichtet
kein geplantes Massaker von Oben – sondern Ausschreitungen der Massen
Ermordung von ca 300 Menschen
Niederlage für die Protestanten und Verlust vieler Führer der Hugenotten
Paris und Frankreich waren nicht mehr für die Reformation zu gewinnen
Trotz des Massaker konnten die Protestanten nicht vollständig vernichtet werden, deshalb gingen die Kämpfe bis zu den Hugenotten 1598, als ab da die Religionsfreiheit völlig verboten wurde (von Ludwig XIV ).Etwa 200.000 Hugenotten flohen
Frankreich erlitt einen schweren wirtschaftlichen Schaden durch die Emigration der tüchtigen Hugenotten und Einwandererländer profitierten von ihnen
Folgen
Einleitung / Zusammenfassung
Auslöser dafür: Hochzeit eines Protestanten und Katharinas Tochter in Paris
Parallel wurden in einem Pogrom viele Pariser Protestanten ebenfalls ermordet
Massaker ist ein zentrales Ereignis der Hugenottenkriege
Hochzeit sollte die Hugenotten mit dem Staat versöhnen, führte bei den Katholiken aber zu Wut und Unverständnis
Bilder
Reaktion des Königs
26. August 1572
Karl sprach vor Parlament und übernahm Verantwortung
Verschwörung aber sehr unwahrscheinlich
König glaubte dies, weil Hugenotten schon mal Anschlag auf ihn planten
Später wird deutlich: er gab Morde an Generale in Auftrag, aber Massaker war Bewegung des Volkes
Reaktion des Papstes
Papst Gregor XIII ließ zum Dank Te Deum singen und Gedenkmünze prägen
Feier anlässlich der Ermordung Colignys
Papst war sehr glücklich darüber
Die Bartholomaeus-nacht
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