Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

KL 07 | WK 03 Aussenwände

No description
by

Lukas Mosimann

on 31 March 2016

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of KL 07 | WK 03 Aussenwände

KL 07 Wandkonstruktionen
03 Aussenwände
Wandaufbau

Aussenwände mit Einschalenwand =
rationeller Bauablauf
Wandquerschnitt gleichmässiges und
gleichartiges Gefüge
Ein und dieselbe Wandschale
übernimmt alle Funktionen
der Wand
Keine vollflächige Wärmedämmschicht
Für wärme- und / oder schalldämmende Funktionen müssen
speziell dafür entwickelte Materialien
eingesetzt werden
Eigenschaften

kurze Arbeitszeit
in der Regel
geringeres Wärmedämmvermögen
(Ausnahme: wärmedämmende Mauerwerksteine)
Wärmebrücken bei den Auflagern
geringe Schalldämmung
geringe Rissanfälligkeit
Konstruktionshinweise

Tragschale Mauerwerk
wärmedämmende Mauerwerksteine
(Grossblocksteine, Leichtsteine)
tragende Wände
- Backstein (Wandstärke mind. 12,5 cm)
- Kalksandstein (Wandstärke mind. 12 cm)
- Porenbetonsteine (Wandstärke mind. 15 cm)
- Zement gebundene Steine (Wandstärke mind. 12 cm)
zur
Reduktion der Schallübertragung
zwischen den Geschossen wird in der Regel eine
grössere Wandstärke
gewählt (z.B. 17.5 cm)

Tragschale Stahlbetonwand
minimale Wandstärke bei tragender Wand: 15 cm (Praxis: 18 cm)
? > dicker!
Verputz
evtl. Verputz innen, Stärke 1,5 cm
Verputz aussen, Stärke 2,5–3 cm
? > dünner!
1 Aussenputz
2 Mauerwerk
3 Innenputz
4 schwimmender Estrich
5 PE-Trennfolie
6 Trittschalldämmung
7 Betondecke
8 Deformationslager mit exzentrischem Kern
9 weiche Deckenstirndämmung (mineralisch)
Anforderungen an die Wärmedämmung

Einschalenwände können die minimalen
Anforderungen an die Wärmedämmvorschriften in der Regel nicht erfüllen
.

Diesem Problem kann durch die Verwendung speziell dafür entwickelter Steine oder durch eine
Kombination mit einer Wärmedämmung
entgegengewirkt werden.

Die Verwendung spezieller Grossblocksteine oder Leichtsteine für die Aussenhülle hat meistens eine
grössere Wanddicke
zur Folge. Im Bereich der Deckenstirne ist ein Wärmedämmstreifen vorzusehen.
Statik

Grossblock- und Leichtsteine weisen eine geringere Festigkeit auf und können in der Regel nur bis
maximal viergeschossige Bauwerke
verwendet werden.

Für eine statisch korrekte und rissfreie Ausführung muss auch der entsprechende
Leichtbaumörtel
verwendet werden.
Anwendungen

Mauerwerk über Terrain

unbeheizte Räume
wie Unterstände, Magazine, Lager, Garagen
Gebäudehülle mit Grossblock- oder Leichtsteinen


Mauerwerk unter Terrain

Aussenwände unter Terrain müssen in der Regel vor Feuchtigkeit und Grundwasser geschützt werden (siehe Wände unter Terrain).

unbeheizte Räume wie Garagen, Keller und Abstellräume
Grossblocksteine für beheizte Räume nur mit äusserer Abdichtung
Einschalenwand
Lernziele:
Ich zähle je 4–5 Eigenschaften der verschiedenen Wandsysteme auf. (K1)

Ich konstruiere im Schnitt die wichtigsten Aussenwandsysteme. (K3)
Verputzte Aussenwärmedämmung
Hinterlüftetes bekleidetes Wandsystem
Zweischalenwand
Tragschale mit Innendämmung
Aussenwand beim Skelettbau
Montagewände
Wände unter Terrain
Deckenauflager
Wandaufbau

Die äussere Dämmschale wird durch Klebemörtel und / oder mechanische Verankerungen an der Tragschale befestigt.

Der
Wetterschutz
erfolgt
in Form eines Putzes
, der auf den Wärmedämmplatten aufgetragen wird.

Gewebeeinlagen
im Putz
sollen die Rissbildung verhindern
. Aussendämmungen werden seit den 60er Jahren angewendet.
Eigenschaften

geringe Wandstärke
Die Tragkonstruktion liegt im Bereich gleichmässiger Temperaturen (keine Wärmeausdehnungsprobleme).
gute Wärmespeicherung innen
keine Wärmebrücken bei konsequenter Durchbildung
gutes Verhältnis Wärmedämmung – Wirtschaftlichkeit
auch für Sanierungen geeignet (Dampfdiffusion beachten)
äussere Beschichtung mechanisch verletzbar
Aussenschallübertragung zwischen den Geschossen durch die Tragschale möglich
Konstruktionshinweise

Dämmschale
EPS-Platten, hydrophobierte Mineralwollplatten
Dämmputze

Tragschale
Backstein (mind. 12,5 cm, Praxis 15 cm)
Kalksandstein (mind. 12 cm)
Stahlbeton (mind. 15 cm, Praxis 18 cm)
Anwendungen
beheizte Gebäudeteile (Mauerwerk, Stahlbeton)
Bei hohen Anforderungen an die Festigkeit muss die Tragschale in Stahlbeton ausgeführt werden.

Verputz
evtl. Verputz innen, Stärke 1,5 cm
Verputz aussen, Stärke 5–8 mm, (bei mineralischem Putz, Stärke 2,5 cm)
1 Schalldämmlager am Mauerfuss reduziert den Körperschall
2 Aussenputz
3 Dämmschale
4 Tragschale
5 Innenputz
6 schwimmender Estrich
7 PE-Trennfolie
8 Trittschalldämmung
9 Betondecke
10 Deformationslager
Details

Jede Ausführungsfirma bietet ein komplettes Aussenwärmedämmsystem an, das von der Kontrolle der zu dämmenden Aussenwand bis zum eingefärbten Aussenputz reicht. Diese
gesamte Arbeit soll jeweils nur durch eine Firma ausgeführt werden
. Die in den Systemdetails aufgeführten Materialnamen sind Anbieter spezifisch. Im Zweifelsfall muss ein Bauphysiker zur Kontrolle der Details beigezogen werden.

Bei der Konstruktion ist der
Übergang im Sockelbereich zwischen der Aussenwand unter Terrain und über Terrain zu beachten
, damit Bauschäden vermieden werden können.
Anbringen der Aussendämmung mit Klebemörtel
Dämmplatte mit Klebemörtel
mehrgeschossiges Gebäude mit Grossblocksteinen
Ausführung einer Aussen-wand mit Grossblocksteinen
Velounterstand mit Zementsteinen
Mauerwerk mit KS
Dachaufbau mit KS
1 Übergang im Sockelbereich bei beheiztem UG
2 Sperr-Anstrich
3 Perimeterdämmung
4 Filtermatten
5 Übergang im Sockelbereich bei unbeheiztem UG (Mauerfussdämmung)
6 Feuchtigkeitssperre
7 schwimmender Estrich
8 PE-Trennfolie
9 Wärmedämmung
10 Fundamentplatte
11 Trittschalldämmung
12 Betondecke
13 Geröllpackung
Aussenwärmedämmung im Sockelbereich, verschiedene Bsp.
Aussenwärmedämmung im Sockelbereich, verschiedene Bsp.
Filterplatten, Abschluss oben
Filterplattenfuss
Wandaufbau

Zwischen der Wetterschutzschale und der äusseren Dämmschicht wird ein
3 bis 4 cm breiter Hohlraum als Hinterlüftung
ausgebildet.

Durch die Hinterlüftung wird der
Feuchtehaushalt in der Wand reguliert
.

Die Wetterschutzschale und die äussere Dämmschicht werden mit der Unterkonstruktion, bestehend aus Einzelankern oder einem Rost aus Holz oder Metallprofilen, an der Tragschale befestigt.
Eigenschaften

Die Tragkonstruktion liegt im Bereich gleichmässiger Temperaturen (keine Wärmeausdehnungsprobleme).
keine Wärmebrücken bei konsequenter Durchbildung
gute Wärmespeicherung in der Innenschale
keine Diffusionsprobleme (bauphysikalisch einwandfrei)
sehr guter Witterungsschutz
dauerhaft
geringer Unterhalt
repräsentative Wirkung
häufige Anwendung bei Sanierungen
Schallübertragung zwischen den
Geschossen durch die
Tragschale möglich
Konstruktionshinweise

Wetterschutzschale
mögliche Materialien sind Holz, Faserzement, Natur- und Kunststein, Metallblech, Glas, Tonplatten usw.

Dämmschale
EPS-Platten
hydrophobierte Mineralwollplatten
Glasfaserplatten

Tragschale
Einsteinmauerwerk aus Backsteinen oder Kalksandsteinen, optimale Wandstärken 15 oder 17,5 cm
Stahlbetonwand, minimale Wandstärke 15 cm (Praxis: 18 cm)

Verputz
evtl. Verputz innen, Stärke 1,5 cm

1 Wetterschutzschale
2 Hinterlüftung
3 Dämmschale
4 Tragschale
5 Innenputz
6 schwimmender Estrich
7 PE-Trennfolie
8 Trittschalldämmung
9 Betondecke
10 Deformationslager
Details

Bei der Öffnungsausbildung ist darauf zu achten, dass die
Hinterlüftung auch im Fensterbankbereich gewährleistet
ist.

Zudem ist darauf zu achten, dass die seitliche
Aufbordung der Fensterbank hinter der Leibungsverkleidung
hochgeführt wird, damit im Leibungsbereich kein Regenwasser in die Dämmung eindringen kann.
Unterkonstruktion für die Hinterlüftung
Eckausbildung

1 tragende Schale
2 Wärmedämmung
3 Hinterlüftung mit Lattenrost
4 Verkleidung, Wetterschutzschale
5 Eckprofil
vorgehängte Tonplattenfassade
<
Ausbildung Fensterbank und Leibung
Eckausbildung
Anschluss Fensterbank
Aufbordung Fensterbank
Leibung vor Montage
Leibung mit Steckzarge
Wandaufbau

Die Wand besteht aus einer äusseren
Wetterschutzschale
, einer inneren
Tragschale
und einer dazwischen liegenden
Dämmschicht
.
Die
äussere Schale
sollte ausser der Eigenlast grundsätzlich
keine Lasten übernehmen
. Sie wird mit beweglichen Ankern aus Chromstahl an der Tragschale befestigt, damit sie sich bei Temperaturveränderungen ohne Zwängungen ausdehnen und zusammenziehen kann. An den Ecken und alle 10–12 m sind deshalb vertikale
Dilatationsfugen
vorzusehen.
Um Rissbildungen zu vermeiden, müssen bei Öffnungen, an Ecken und im Bereich der Anker zusätzlich
Lagerfugenbewehrungen
vorgesehen werden. Die Platzierung der Anker und Lagerfugenbewehrung wird vom Bauingenieur bestimmt.
1 Aussenschale
2 Hinterlüftung
3 Kerndämmung
4 Tragschale
5 Innenputz
6 Lagerfugenbewehrung
7 Gelenk- oder Spiralanker
8 Deformationslager
Eckausbildung
Zweischalenmauerwerk in KS,
Eckausbildung
Zweischalenmauerwerke in
Eigenschaften

Die Tragkonstruktion liegt im Bereich gleichmässiger Temperaturen (keine Wärmeausdehnungsprobleme).
keine Wärmebrücken bei konsequenter Durchbildung
relativ
gute Wärmespeicherung in der Innenschale
im Sommer Wärmespeicherung in der Aussenschale
verzögerter Wärmedurchgang nach innen
sehr guter Witterungsschutz
dauerhaft
geringer Unterhalt
repräsentative Wirkung
eher teure Lösung
Kerndämmung oder Wärmedämmschalen
Wärmedämmschalen sind vorzugsweise aus standfesten Platten (Mineralfaser, Glasfaser) zu erstellen. Ausserdem können geschüttete oder eingeblasene Wärmedämmmaterialien verwendet werden.
Die Wärmedämmschicht muss die gesamte Tragschale bedecken. Daher empfiehlt sich bei der Verwendung von Wärmedämmplatten, diese an der tragenden Innenschale zu befestigen und die äussere Schale gleichzeitig oder separat hochzuziehen.
Bei der Verwendung von geschütteten oder eingeblasenen Wärmedämmmaterialien müssen die Verrottungsgefahr und die Sackungsgefahr beachtet werden.
Zwischen der Wärmedämmschale und der Wetterschutzschale sollte bei beidseitig verputzten Wänden ein Toleranzraum von 1.5 cm vorgesehen werden. Bei Sichtmauerwerk sollten 2 cm und bei einer Hinterlüftung sollten 4 cm einberechnet werden (Sichtmauerwerk, Beton, Klinker).

Tragschale (innen)
in der Regel Einsteinmauerwerke aus Backsteinen, Kalksandstein und Zementsteinen
bei höheren Anforderungen an die Festigkeit: Stahlbeton

Verputz
Verputz innen, Stärke 1 cm
Verputz aussen, Stärke 2 bis 3 cm
Konstruktionshinweise

Bei der Ausführung von Zweischalenwänden ist es von Vorteil, zuerst die Tragschale und danach die Dämmschale zusammen mit der Wetterschutzschale auszuführen. Es ist darauf zu achten, dass die Konstruktion während der Bauzeit vor Feuchtigkeit und Nässe geschützt ist.

Wetterschutzschale
Mauerwerk oder Beton
hat dem Schlagregen, Winddruck und Windsog zu widerstehen
Verankerung der Wetterschutzschale an der Tragschale nach Angabe des Bauingenieurs (siehe hier)
Besondere Beachtung ist der ungehinderten Bewegung der Schalen zu schenken, z.B. bei Balkonen und Fassadenecken.
Anschluss-, Bewegungs- und Dilatationsfugen sind mit dauerelastischen Dichtungsmaterialien auszuführen.
Ausbildung Dilatationsfuge

1 weiche Dämmung
2 Hinterfüllung z.B. Seidenzopf
3 UV-beständiger Kitt
Platzierung der Anker bei Mauerwerk

mit Fugen in gleichen Höhen oder mittels Bohrung, z.B. bei unterschiedlicher Lage der Lagerfugen
Mauerwerksanker
Lagerfugenbewehrung
Beispiel Zweischalenmauerwerk, verputzt

1 Aussenputz 2,5 cm
2 Wetterschutzschale 12,5 cm
3 Toleranzraum mind.1–2 cm
4 Dämmung 14–16 cm
5 Tragschale 17,5 cm
6 Innenputz 1 cm
7 Lagerfugenbewehrung
8 Mauewerksanker
Backstein
Wandaufbau

Die
Tragschale
übernimmt zugleich die
Funktion der Wetterschutzschale
. Die Wärmedämmung befindet sich im Inneren. Eine Wandbekleidung oder Vormauerung dient als innerer Abschluss und schützt die Dämmung vor mechanischen Schäden.

Dieser Wandtyp wird vorwiegend bei
Sanierungen
von Altbauten und bei bestehendem Sichtmauerwerk mit geringeren Anforderungen bezüglich Wärmedämmung verwendet.

In jüngster Zeit wird diese Konstruktion vermehrt bei
Bauten mit Sichtbetonfassaden
angewendet. Um die entstehenden Wärmebrücken beim Deckenauflager zu verrin- gern, können Isokörbe oder Schubdorne eingelegt werden.
Eigenschaften

Die inneren Schalen können mit vernünftigem Aufwand nachträglich angebracht werden.
Die
Tragkonstruktion ist den Temperaturschwankungen
ausgesetzt (Längenänderungen).
Wärmebrücken bei Deckenauflagern und Innenwandanschlüssen
geringe Wärmespeicherung
Dampfdiffusionsprobleme
Konstruktionshinweise

Wetterschutzschale
Stahlbetonwand, Wandstärke mind.15 cm (Praxis: 18 cm)
Bei Sanierungen mit Innendämmung bildet die bestehende Aussenwand weiterhin die Wetterschutzhülle.

Wärmedämmschale
XPS-Platten, hydrophobierte Mineralwollplatten, mineralisierte Putze, Schaumglas

Innere Bekleidung
Verputz oder Holzverkleidung (Täfer)
Gipsplatten oder Gipskartonplatten
evtl. Backstein

Verputz
evtl. Verputz innen, Stärke 1 cm
1 Sichtbeton (=Tragschale)
2 Wärmedämmung
3 Dampfbremse
4 Vorsatzschale
5 Verkleidung, Innenputz
6 Kragplattenbewehrung
7 Decke
Einlegen von Isokörben bei Deckenauflagern
Da dies bei bestehenden Objekten nicht möglich ist, müssen in diesen Fällen Decken und Böden im Auflagerbereich zusätzlich gedämmt werden. In jedem Fall ist der Dampfdiffusion besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Sichtbetonfassade
Sichtbetonwand mit Innendämmung
Aussenwand beim Skelettbau

Ein Skelett mit Stützen, Trägern und Decken aus Stahlbeton, Stahl oder Holz leitet die Lasten der oberen Geschosse in die unteren ab.

Die
Raumbegrenzung erfolgt durch sekundäre Bauteile
, die aufgrund gestalterischer Überlegungen vor, zwischen oder hinter der Skelettkonstruktion angeordnet werden können. An der Fassade übernehmen sie die Funktion der «Aussenhaut».

Hinweis
Stahl- und Holzskelettbauten erfordern gemäss den
feuerpolizeilichen Vorschriften besondere Brandschutzmassnahmen
.
Variante 1

Konstruktive Grundsätze
Tragkonstrunktion innen zurückgesetzt
Die Raumbegrenzung liegt ausserhalb der Tragkonstruktion.

Vorteile
Die Tragkonstruktion ist vor Witterung und grossen Temperaturschwankungen geschützt.
keine Wärmebrücken- und Fugenprobleme

Nachteil
maximale Ausnutzung des Grundrisses durch Stützen beeinträchtigt
Variante 2

Konstruktive Grundsätze
Die Tragkonstruktion wird aussen fassadenbündig oder vorstehend ausgebildet.
Die Raumabgrenzung dient als Ausfachung zwischen dem Tragskelett, evtl. auch zwischen den Decken.

Vorteile
einfache Auflagerung der Geschossdecken
Die Fensterbrüstung kann als Überzug tragend ausgebildet werden.

Nachteile
Die Tragkonstruktion ist der Witterung und den Temperaturschwankungen unterschiedlich ausgesetzt.
Wärmebrücken im Stützenbereich
reduzierter Durchstanzwiderstand
Variante 3

Konstruktive Grundsätze
Die Tragkonstruktion liegt ausserhalb der Fassadenkonstruktion.
Raumabgrenzung innerhalb des Traggerippes

Vorteil
maximale Raumausnützung, da die Tragstruktur ausserhalb der Fassade liegt

Nachteile
Die Tragkonstruktion ist vollständig der Witterung und den Temperaturschwankungen ausgesetzt.
Wärmebrücken- und Fugenprobleme
Lernziele:
Ich beschreibe die 3 Varianten von Aussenwänden bei Skelettbauten bezüglich ihrer Lagen. (K2)

Ich nenne je 1–2 Vor- und Nachteile zu den drei Varianten von Aussenwänden bei Skelettbauten bezüglich ihrer Lage. (K1)
Montagewände bestehen aus grossformatigen, vorfabrizierten Elementen mit oder ohne Tragfunktion, die auf der Baustelle fugendicht zusammenmontiert werden (Spezialkran). Die Oberflächen können verkleidet oder direkt gestrichen, tapeziert oder unbehandelt belassen werden.
Montage vorfabrizierter Elemente
vorfabrizierte Betontafeln
Montage vorfabrizierter Betonelemente
Konstruktionshinweise

Montagewände müssen Transport- und Versetzvorrichtungen enthalten.
Aussenwandelemente aus Beton oder Backstein müssen nachträglich mit einer inneren oder äusseren Dämmschicht ergänzt werden.
Bei mehrschaligen Wänden kommen Edelstahlanker für die Verbindung der Innen- und Aussenschale zur Anwendung.
Elementwände aus Holz enthalten eine innen liegende Dämmung und in der Regel Leerrohre für die Installationen der Haustechnik. Bei Aussenwandelementen ist es möglich, die Fassade bereits im Werk zu montieren.
Montagewände für die Gebäudehülle müssen luftdicht verklebt werden.
Die Fugenausbildung erfolgt mit dauerelastischer Fugendichtungsmasse oder Neoprenbändern.
Die Fugendicke nimmt mit der Tafelgrösse zu, sollte jedoch wegen den Masstoleranzen mindestens 10 mm betragen.
wirtschaftliche Bauweise unter folgenden Voraussetzungen:
- kurze Transportwege
- grosse Elemente (Transportwege und Versetzmöglichkeiten beachten)
- hohe Stückzahl
- möglichst wenig verschiedene Elementtypen
Lernziel:
Ich nenne 4–5 Konstruktionshinweise für Montagewände. (K1)
Die Wände unter Terrain werden in Aussen- und Innenwände unterteilt. Beide Wandgruppen müssen aufgrund ihrer Lage im Tragwerk besonders
grosse Lasten übernehmen
.

Sie werden bezüglich
Festigkeit und Geometrie
so dimensioniert, dass sie diesen Anforderungen standhalten.
Anforderungen

Aussenwände
Tragfähigkeit (Wandgeometrie, Baustoffe)
wasserfeste Aussenhülle
Wärme- und Schalldämmung
Wirtschaftlichkeit

Innenwände
Ästhetik
Tragfähigkeit
Wärme- und Schalldämmung
Wirtschaftlichkeit
Lernziel:
Ich beschreibe die Anforderungen an Wände unter Terrain und die entsprechenden konstruktiven Massnahmen K2)
Aussenwände unter Terrain

Die Aussenwand muss mit einer
aussenliegenden Abdichtung
oder wasserdichtem Beton vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt werden.

Bei bewohnten Untergeschossräumen muss in der Regel eine
Dampfbremse auf der warmen Seite der Dämmung
angebracht werden.

1 Baulasten
2 Bodenpressung
3 Erddruck
4 Hang-, Sickerwasser
5 Grundwasser
6 evtl. Sickervlies
Aussenwand unter Terrain mit Sickerplatten; oberste Lage gedreht
Aussenwand unter Terrain mit bituminöser Beschichtung und extrudierten Polystyrolplatten, XPS
Bei
tragenden Wänden
werden häufig
Deformationslager
eingesetzt. Diese können die
Bewegungen der Decke
infolge
Schwinden
,
Kriechen
oder
Temperaturveränderungen
aufnehmen und
Rissbildungen
verhindern.

Wird darauf verzichtet, muss eine
Trennlage
verhindern, dass die Backsteine beim Betonieren mit Beton gefüllt werden.
Deckenauflager für tragende Wände
1 Verputz
2 Aussenschale
3 Wärmedämmung
4 Tragschale
5 Innenputz
6 Decke
7 Bodenaufbau
8 Deckenauflager
Mauerkrone vor und beim Einlegen eines Deformationslagers
Abschalung Deckenstirne
Mauerkrone mit ausgeschalter Decke
Deckenauflager bei Verbandmauerwerk
Beanspruchungen (Pfeile):
4 Wärmedurchgang
5 aufsteigende Feuchtigkeit bei
Kellerdecken
6 Wärmedurchgang beim Flachdach
und der Kellerdecke
7 Bewegungen infolge Kriechen,
Schwinden, Temperaturausdehnungen
1 Verbandmauerwerk
2 Decke
3 Verputz
Deckenauflager bei Zweischalenmauerwerk
1 tragende Wand
2 (zentrisches) Deformationslager oder Trennlage
3 exzentrisches Deformationslager
4 Decke
Sekundäre Bauteile
werden in der Regel
nach dem Betonieren der Geschossdecken erstellt
. Sie
dürfen nicht belastet werden
und werden deshalb
nur bis ca. 1–2 cm unter die Decke gemauert
. Der verbleibende Zwischenraum wird mit
Dämmmaterial
ausgefüllt und einer
Kittfuge
abgeschlossen. Wird die Wand vor der Decke erstellt, ist auf der Wand ein
«weiches» Deformationslager
für nicht tragende Wände
anzuordnen.
Lernziel:
Ich skizziere ein Deckenauflager bei Verband- und Zweischalenmauerwerk. (K2)
Deformationslager
Trennlage
weichees Deformationslager
Dampfbremse
aussenliegende Abdichtung
Die Prezi dient dem berufskundlichen Unterricht in der Bauabteilung im Fachbereich ZFA an der GBS St. Gallen.
Grundlage: Die neue Konstruktionslehre für den Hochbau, Heft „07 Wandkonstruktionen“ - LMK Lehrmittel

Lukas Mosimann
Dipl. Architekt FH / NDS Bau Energie und Umwelt
Minergiefachpartner
Berufsfachschullehrer (Teilpensum)
M: 079 504 75 83
E: lumo@bluewin.ch

Partner im Architekturbüro
Clerici Müller & Partner, Architekten AG
Bahnhofplatz 8b | 9000 St. Gallen
07 Wandkonstruktionen

AB 03

löse die Aufgabe 1

Zeit: 40 Minuten
07 Wandkonstruktionen

AB 03

löse die Aufgabe 2

Zeit: 5 Minuten
07 Wandkonstruktionen

AB 03

löse die Aufgabe 3

Zeit: 10 Minuten
07 Wandkonstruktionen

AB 03

löse die Aufgabe 4

Zeit: 5 Minuten
07 Wandkonstruktionen

AB 03

löse die Aufgabe 5

Hausaufgabe
Full transcript