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Sprachbaum

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on 31 January 2016

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Transcript of Sprachbaum

Sprachentwicklung

Symbol Sprachbaum
a
o
m
t
k
tr
kr
s
sch
Aussprache
Wortschatz
Mama
Milch
ich
haben
tomm
weil
Grammatik
Mama!
Mama komm
Papa Milch haben
Ich will Milch haben
Kommunikation
Dialog führen
Fragen stellen
Bitten äußern
erzählen
Wärme
Liebe
Akzeptanz
Sprachanregungen
Blickkontakt
Zuhören
Aussprechen lassen
Sprechfreude
vermitteln
Sprech-
freude
Sprachverständnis
Schriftsprache : Lesen und Schreiben
Lebensumwelt
Kultur
Gesellschaft
Schreien
Schreien
Entfaltung der Stimme

Trainieren der Stimmbänder

erste "stimmliche Kommunikation" zw. dem Kind und Bezugspersonen

Aufbau der zwischenmenschlicher Beziehung, sozial- emotionaler Entwicklung
Lallen
Lallen
"Erste Lallphase" etwa in der Zeit zw. 6 und 12 Lebenswoche
zufälliges Entstehen von Laute ( z. B Husten , Niesen, Spiel mit der Speichel
Kinder haben noch wenig Kontrolle über ihre Lautproduktion
"Zweite Lallphase, Alter zw. 4 und 6 Monaten
Spaß an der eigenen Stimme, experimentieren mit der Tonhöhe und Lautstärke
Produzieren eine große Vielfallt von Lauten
Trainig der Sprechwerkzeuge
Kommunikationseffekt- "Zurücklallen"
Erweiterung der Lallrepertoire
Sprechapparat
Sprechapparat
Zwerchfell, Lungen, Bronchien-Regulation der Atemtätigkeit
erforderlich, um die Laute, Wörter und Sätze bilden zu können
Kehlkopf- Produktion der Stimme
Weiterführung der allgemeinen Sprachentwicklung
baut auf bisherigen Sprach- und sprechfähigkeiten und dem mehrjährigen Sprachgebrauch des Kindes
erwirbt man nicht "von allein"
langwieriger, bewusster Lernprozess
Anregung durch Eltern und andere Erziehungsberechtigte
Förderung durch gezielte Maßnahmen
Artikulationsorgane (Kiefer,Rachen, Nase,Mundhöhle, Gaumen,Zunge, Zähne, Lippen)- garantieren die Verständlichkeit der Ausprache
Hören
ganzheitliche Interesse des Kindes nicht nur an der Umwelt, sondern auch an Worten und Lauten
Freude beim Lernen und Gebrauch von Lauten, Wörtern und Satzgebilden
Freude am Spiel mit Sprechwerkzeugen
Nachahmen
Bezugspersonen als Vorbilder
Hören
Kinder können im Mutterleib hören
Höhrorgan in der 6. sww angelegt
16. sww ausgereift
22. sww erste Reaktionen auf akustische Reize
viel eher ausgebildet als die Aussprache
passives Vokabular in der Regel viel größer , wie aktives
Ende des 1J bringt Wort in Verbindng mit Inhalt
erst situational, dann nichtsituational, dezentriert
Entdeckung der Macht des Wortes, der Sprache
Entfaltung der Spechfreude
Entwicklung des Sprachverständnisses
ch
g
p
b
Nach der Geburt ist das Höhrorgan voll funktionsfähig
Baby ist in der Lage die Stimme der Mutter von den anderen Stimmen zu unterscheiden
erste 2 Monate-physiologische Hörmindereung, Wahrnehmung der lauter Geräusche
ab dem 3. Monat sucht ein normal hörendes Baby mit den Augen nach der Schallquelle
mit einem Vierteljahr dreht es seinen Kopf der Schallquelle direkt zu

mit einem halben Jahr - Nachahmung von Geräuschen
Achtung: Wichtiger Alarmsignal, wenn Babys mit Lallen aufhören. Es kann ein Signal auf vorliegende Hörstörung sein !
Mit einem Jahr ist die Reifung der zentralen Hörbahnen zw. Innenohr und Gehirn in der Regel abgeschlossen
Geräusche, Laute und Sprache können aufgenommen, gespeichert und wiedergegeben werden
Sehen
Sehen
Mit den Augen können die Kinder ihre Umwelt erkunden
beobachten die Mundbilder der Erwachsenen
Aufnahme des Kontakts zu den Personen
bei der Geburt ist das Sehen der unreifste Sinn
in den ersten Monaten lernen die Babys ihr Blick zu fixieren und einen bewegten Gegenstand mit den Augen zu folgen
Tastsinn
Tastsinn
Tastsinn als wesentlicher Wahrnehmungskanal unterstützt den Spracherwerb
viele Rezeptoren im Mundinnenraum ermöglichen die Lautbildung
wichtig bei der Entwicklung des Wortschatzes
bei lernen einen neuen "Begriff", muss zuerst das neue Ding be-griffen werden
fördert emotionale Erleben
Motorik
Motorik
Grobmotorik
zu der Grobmotorik des Säuglings gehören: zappeln, strampeln, sich drehen, krabbeln, Lauf- und Kletterversuche
Trainieren der Kraft und Stärkung der Muskulatur
Feinmotorik
Nuckeln am Daumen im Mutterleib
Erspüren und Ertasten der Gegenstände im Mund
Fähigkeit gezielt nach den Dingen greifen
zielgerichtete Mund und Zungenbewegungen beim Lallen, Sprechen
geistige Fähigkeiten,
Kognition
Kognitive Voraussetzungen
Gehirnreife
Entfaltung der geistigen Fähigkeiten
Für den Sprachprozess wichtig:
die Aufmerksamkeit
auditive Wahrnehmung und Sprachbewusstheit
beide Fahigkeitsbereiche stellen die "geistige" Wahrnehmung des Gehörten und die Verarbeitung von Sinnenseidrücken sicher
Prozesse des Erfahens, Verarbeitens und Speicherns, sprich des Lernens undDenkens
Sotial-emotionale
Voraussetzungen
Sozial-emotonale Voraussetzungen
Sprechen ist wichtig , um mit anderen in Kontakt zu treten, Beziehungen einzugehen
frühere Eltern-Kind Beziehung ist entscheidend
emotionale Aufnahme
Senso-
motorische
Integration
Hirnreifung
erst einfache, vordere Laute
später schwierigere Einzellaute und Lautverbindungen
beginnt mit einfachen Silbenverdopplungen
führt weiter zu einfachen Worten, Wortarten und Sätzen
aufeinander aufbauende Entwicklung der Regeln der Sprache:
Einwortsatz
Zweiwor- und Mehrwortsatz
Verwendung von Nebensätzen und der Verbstellung
Entwicklung kommunikativer Regeln und Fähigkeiten:
Stellen von Fragen
Dialogführung
Bitten
Erzählen
Kind ist in seine unmittelbare Umwelt eingebettet
Umwelt prägt Denkgewohnheiten, Einstellungen, innere Haltung und Kommunikation des Kindes
Sprache gibt Identität und sicheren Boden zum Verankern
Einzigartigkeit
kein Kind gleicht dem anderen
allgemeinen Entwicklungsabläufe ähnlich
Unterschiede im Entwicklungstempo, dennoch normalerweise begrenzt
Abweichungen über 5 Monate -> Klärungsbedarf
Quellen:

Literaturquellen:
• Wendland, Wolfgang (2011): Sprachstörungen im Kindesalter, 6 Aufl.. Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG
• Klann-Delius, Gisela (2008): Spracherwerb, 2 Aufl.. Stuttgart: Verlag J.B. Metzler
Uta Hellrung (2012):Sprachentwicklung und Sprachförderung,Verlag Herder GmbH, Freiburg

Internetquellen:
• http://www.fruehe-chancen.de/fileadmin/PDF/qualifizierungsmodul_sprache_bf.pdf
• http://www.praxis-averdieck.de/downloads/Sprachbaum.pdf

Der Geist offenbart sich
durch die Blicke und die Worte.
Denn die Seele ist unsere Bleibe,
unsere Augen sind ihre Fenster
und unsere Lippen ihre Boten.
Khalil Gibran, 1883-1931

Begegnung mit Sprache
1.eiei ei ei
oh oh oh oh
eh eh eh eh
ja wo isser denn
du du du du
ja ja ja ja
was macht denn
unser schnutzi
killekillekille
oh
2.
jetzt wolln wir
happa happa machn
nun müssen wir
bäuerchen machn
jetzt wolln wir
a a machn
das is bä bä
nun da da gehn
und nun is nuch
3.
tu das tu dies
mach das mach dies
laß das laß dies
wie oft soll ich dir
noch erklärn
kannst du nich hörn
willst wohl nich
dann wolln wir mal
eine andre sprache sprechn
Joachim Fuhrmann ( * 1948)
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