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6.1 Infektionskrankheiten

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by

Thomas Brander

on 8 December 2017

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Transcript of 6.1 Infektionskrankheiten

Kompetenz 6.1
Infektionskrankheiten
Repetition 1. Ausbildungsjahr:

Infektionsquellen (Wirt)
Austrittspforten für Erreger
Übertragungswege
Eintrittspforten für Erreger
Welche Erreger lösen welche Krankheit aus?
Was ist eine Infektion?
So wird eine Infektionskrankheit diagnostiziert:

Anamnese / Klinik
Blut- und Urinkulturen (Leukozytose + CRP = c reaktives Protein)
Abstriche
Nachweis von Antikörpern / Antigenen
Entzündungssymtpome:


rubor
tumor
calor
dolor
functio laesa
Ausdehnung: warum mal so und warum mal so?
Pandemie
Epidemie
Was Sie in der Pflege
tun können, damit Patienten
sich bei einer Isolation nicht
vorkommen als seien sie
in einem Grab!
Wie können wir uns vor Infektionen schützen (in der Pflege und privat)?
Therapie:

Zuerst arbeitet unser Immunsystem, wenn das nicht ausreicht eventuell Medikamente. Stichwort Antibiotika.


Verlauf:

1. Invasionsphase: Ansteckung mit Erreger
2. Inkubationszeit: von Ansteckung bis Ausbruch, keine Symptome
3. Krankheitsphase: Krankheit ist da, Symptomatik ist manifest
4. Überwindungsphase: Vernichtung der Erreger.. im positiven Fall
.............. sonst: erneute Infektion oder Tod!
5. Immunität: bei positivem Verlauf... Antikörperbildung und Immunität


Merke:
Eine Entzündung ist die Reaktion des Körpers auf einen Reiz (mechanisch, thermisch, chemisch, biologisch: z.B. Bakterien, Viren)
Jede Infektion führt zu einer Entzündung.
Nicht jede Entzündung geschieht aufgrund einer Infektion (z.B. in der Reinigungsphase der Wundheilung während der Aktivierung des Immunsystems)
Lehre der Infektionen = Infektiologie
Entzündung durch Infektion
Endemie
Länder- und Kontinente übergreifende
Ausbreitung einer Infektionskrankheit
Eine örtlich und zeitliche Häufung
innerhalb einer menschlichen Population.
Eine andauernd gehäuft auftretende Krankheit in einer begrenzten Region oder Population.
Population = Bevölkerung
Der Körper bildet Antikörper (Eiweissmoleküle) gegen Antigene (=Erreger/Fremdstoff)
Viren

Bakterien

Pilze

Parasiten
Symptome:

Fieber
Entzündungen
Erkrankungen der Atemwege
Juckreiz
Je virulenter (Virulenz = pathogene Potenz) ein Erreger ist, desto heftiger sind die Symptome!
Je nach Mirkroorganismus werden
folgende Medikamente eingesetzt:

Bakterien: Antibiotika
Pilze: Antimykotika
Viren: Virostatika
bakterizide Antibiotika:
töten die Bakterien ab

bakterostatische Antibiotika:
hemmen die Vermehrung der Bakterien
Verabreichung:

Zum Teil nicht einnehemen mit:
Milch, Grapefruitsaft

Einhaltung der Dosierung

In festen Zeitintervallen

Therapie bei Symptomlinderung nicht abbrechen, sonst kann die Infektion
wieder aufflammen.
Nebenwirkungen:

Übelkeit, Diarrhö, Kopfschmerzen, Schwindel, Hautausschläge, Pilzinfektionen an den Schleimhäuten
Information über den Grund der Isolation
Information über die konkreten Isolationsmassnahmen
Gewohnheiten beibehalten / Alltag ermöglichen
Kontakt zur Aussenwelt mittels Besucherinnen und Medien
Ängste ernst nehmen

Wichtige Massnahmen bei isolierten Patientinnen:
Isolationsformen:

Kontaktisolation:
bei Viren, die durch direkten Kontakt oder durch
Kontakt mit Keimen und Sekreten übertragen werden (z.Bsp. Norovirus, MRSA).

Tröpfchenisolation:
bei Viren, die über die Atemsekrete (Husten, Niesen) übertragen werden (z.Bsp. Grippe).

Aerogenisolation:
bei Viren, die über die Luft übertragen werden (z.Bsp. Lungentuberkulose, Varizellen = Windpocken)

Schutzisolation:
Ziel ist es, Krankheitserreger vom Patienten mit geschwächtem Immunsystem fernzuhalten (z.Bsp. nach Organtransplantationen, Chemotherapie)

Eine Infektion ist:

Das Übertragen, Eindringen und Vermehren eines Erregers in den Körper und die krankmachende Reaktion darauf.


Eine Infektion erfolgt aber nur dann, wenn der Körper nicht immun gegen den Erreger ist.
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