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Flockung

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by

Michael Henkel

on 24 February 2013

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Transcript of Flockung

Flockung Auch bei sorgfältiger Körperhygiene bringt
jeder Badegast ca. 0,5 g organischen
Schmutz wie Schweiß, Urin, Schuppen,
Kosmetika und Mikroorganismen in das
Beckenwasser ein. Der durchschnittliche
Harnstoffeintrag über die Haut beträgt pro
Badegast 0,16 g. Dieser kolloidale Schmutz liegt feinst verteilt
vor, da die einzelnen Schmutzteilchen negativ
geladen sind und sich gegenseitig abstoßen. - - - Ohne Zusatz eines Flockungsmittels können die kolloidal verteilten Verunreinigungen und kleinsten Partikel im Ein- oder Mehrschichtfilter nicht entfernt werden. Die Verunreinigungen im Wasser sind
Nährboden für Bakterien und Viren. Wie ein
Schutzpanzer verhindern sie das Abtöten
der Bakterien und das Inaktivieren der Viren
durch das Chlor. Dadurch werden die Chlorzehrung und die Oxidierbarkeit erhöht, die Keimtötung vermindert. Flockulation Koagulation Allgemeiner bedeutet Koagulation (lat. coagulatio „Zusammenballung“) die Zusammenballung von Teilchen, also die Aufhebung von fein verteilten Zuständen. Das Flockungsmittel muss kontinuierlich zuge- geben werden. Nur so ist die Erfassung des gesamten Volumenstromes und damit des Schmutzes gewährleistet. Für eine optimale Vermischung des Flockungsmittels ist ein Rohrsprung nach DIN 19643 sinnvoll. Besser ist eine Dosierung durch eine Impflanze in der Rohrmitte. Die DIN 19643 schreibt eine Reaktionszeit von mindestens 10 Sekunden vor, während den Herstellern der Flockungsmittel eine Reaktionsstrecke von mehr als 2 Metern genügt. Im Filtrat dürfen max. 0,05 mg/l Al oder 0,02 mg/l Fe gemessen werden.
Wenn der Badebetrieb ruht und wenn die Hygienehilfsparameter eingehalten werden darf auf die Flockung verzichtet werden.
Wenn Pulver-Aktivkohle zudosiert, muss auch die Flockung arbeiten. ENDE
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