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Franz Kafka -"Erstes Leid"

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by

Charlotte Meyer

on 10 March 2014

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Transcript of Franz Kafka -"Erstes Leid"

drei Ringe
Bildebene
Aufbau einer Parabel
Deutungsansätze
Tertium Comparationes:
die Krise des Trapezkünstlers

Psychoanalytischer Ansatz:
Der Trapezkünstler verzweifelt, da es ihm nicht gelingt die drei Instanzen seines psychischen Apparats in Harmonie zu bringen.

Unvereinbarkeit von Kunst und Leben:
Der Trapezkünstler verzweifelt, da es ihm nicht gelingt die Perfektion seiner Kunst mit menschlichen Bedürfnissen zu vereinbaren.

Autobiografischer Ansatz:
Der Trapezkünstler erlebt eine Krise durch die Bewusstwerdung, dass er selbst seinen Lebensinhalt auf seine Kunst begrenzt hat und sich dadurch stark eingeschränkt hat.
Psychoanalytischer Ansatz
strenge Über-Ich:
Gesellschaft
Leben in der Realität, Einschluss in
Gesellschaft und Kultur
triebhaftes Es:
Wunscherfüllung, Triebbefriedigung
Leben auf dem Trapez

Unvereinbarkeit der Instanzen:
schlechtes Gewissen, Strafe


Erstes Leid

- ein Trapezkünstler hat um seiner Kunst
willen beschlossen, sein gesamtes Leben
auf dem Trapez zu verbringen
- der Impresario seines Theaters unterstützt
ihn dabei
macht die Fahrten von einem
Theater zum anderen so kurz und so
angenehm wie möglich
- Trapezkünstler reist im Zug im Gepäcknetz
Plötzlich: - Trapezküstler fordert unter Tränen
ein zweites Trapez
Franz Kafka -"Erstes Leid"
Die Besonderheiten
einer Parabel

Sachebene
Tertium Comparationis
drei Weltreligionen
Macht, vor Gott und den Menschen
angenehm zu machen
Am Beispiel der Ringparabel
der Inhalt
"Nur diese eine Stange in den Händen -
wie kann ich denn leben!"
- Impresario beruhigt ihn, verspricht ihm ein
zweites Trapez, sorgt sich aber sehr
- glaubt, erste Falten auf der Stirn des
Trapezküntlers zu erkennen
Unvereinbarkeit
von Kunst und Leben
"die Erkenntnis, welche ursprünglich nur zum Dienste des Willens da ist, diesem Dienste zu entziehen, d.h. sein Interesse, sein Wollen, seine Zwecke, ganz aus den Augen zu lassen, sonach seiner Persönlichkeit sich auf eine Zeit völlig zu entäußern"
Arthur Schopenhauer (1788-1860) zur "Genialität"
Um seine Kunst zu vervollkommnen (-> Genial zu sein), entfremdet sich der Trapezkünstler seiner Identität als Mensch

lebt in stark eingeschränktem Raum,
vermeidet die Außenwelt

minimiert seine Bedürfnisse

eine einzige Bezugsperson

Krise:
Genialität, im Sinne Schopenhauers , ist utopisch, ein Mensch kann nicht auf Dauer distanziert von der Realität leben, ohne die eigenen Wünsche zu beachten. Eine Perfektion der Künste ist damit nicht auf Dauer beizubehalten.

Autobiografischer Ansatz
Kafkas Beziehung zu Max Brod
(Freund und Geschäftspartner Kafkas):

Aus einem Brief Kafkas an Max Brod (1922):
"Das Schreiben erhält mich, aber ist es nicht richtiger zu sagen, dass es diese Art Leben erhält?"

Max Brod ist Kafkas engster Vertrauter.
Als er die Zeichen von Kafkas Krankheit sieht, zweifelt er am weiteren künstlerischen Schaffen Kafkas.

Krise
Leid
Falten
Reisen
zweites Trapez
Erstes Leid
Psychoanalyse
Genialität
Autobiografisch
Schuldgefühle
Bewusstwerdung
der Verdrängung
Ersatzhandlung
Konfrontation
Entfremdung
Strapazierung
Kompensations-
mittel
Einschränkung
Erkenntnis
Realität
Krankheit
Wunsch nach
Vervollkommnung
Beziehung zum Vater
Tu, was ich von dir erwarte!
Ich weiß, es ist
mein Fehler, aber
ich fühle mich von
dir erdrückt!
Kafka drückte seine Gefühle in einem Brief an den Vater aus, den er nie abschickte.
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