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Gegenstände der Sozialpsychologie: Masse

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Victoria Bauer

on 14 November 2016

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Transcript of Gegenstände der Sozialpsychologie: Masse

Gegenstände der Sozialpsychologie:
Ödipuskomplex am Beispiel des Sohnes
Infantile Phase
Nimmt Vater zum Ideal
Zwei psychische Bindungen
Unbewusst, verdrängt
Zärtlichkeit ↔ Wunsch der Beseitigung
Ödipuskomplex gelingt, wenn der Sohn die Werte- und Moralvorstellungen des Vaters übernimmt und auf Inzestwunsch verzichtet
Introjektion des Objekts
Beispiel: Homosexualität
Lange und intensive Fixierung
Pubertät
Wendung
Übernimmt die Mutterrolle
Ersatz
sinnliche und zärtliche Liebe
Verliebtheit: Objektbesetzung für Sexualbefriedigung, erlischt mit Erreichen dieses Ziels
sinnliche Liebe
Wiedererwachen des Bedürfnisses → dauernde Besetzung des Sexualobjektes

Entwicklungsgeschichte des menschlichen Liebeslebens:
erste Phase der Kindheit: Elternteil als Liebesobjekt/Sexualziel
tiefgreifende Verdrängung: zielgehemmte Triebe → Kind bleibt weiterhin an Eltern gebunden
zärtliche Liebe
Pubertät: Synthese von zärtlicher und sinnlicher Liebe
→ Zusammenwirken von ungehemmten und zielgehemmten Trieben
→ dauerhafte Bindung möglich
aber: keine volle Befriedigung
Massenbildung
vergleichbar mit der Hypnose
→ Verhalten des Massenindividuums zum Führer
Was ist eine Masse?
Ein kollektiver Zusammenschluss von Menschen, die gemeinsam mehr erreichen/ anders agieren als ein einzelnes Individuum
Verschiedenartige Massenstrukturen
Aber in jeder Form herrschen starke Bindungen untereinander
Inhalte
Das Phänomen der Sexualüberschätzung
Eigenschaften der geliebten Person werden höher eingeschätzt
Idealisierung: narzisstischer Libido wird auf das Objekt übertragen → wird behandelt wie das eigene Ich
Objekt kann dazu dienen, ein eigenes nicht erreichtes Ich-Ideal zu ersetzen
Hingabe des Ichs an das Objekt → Selbstaufopferung, Demut und Selbstschädigung
bei jeder sexuellen Befriedigung sinkt die Sexualüberschätzung stückweise
Identifizierung: das Ich introjiziert sich die Eigenschaften des Objektes
Übereinstimmung mit der Hypnose
demütige Unterwerfung und Kritiklosigkeit
Hypnotiseur wird als einziges Objekt beachtet
Ausübung der Realitätsprüfung
das Ich hält die Wahrnehmung in der Hypnose für real
Zusatz von Lähmung
„Die hypnotische Beziehung ist eine uneingeschränkte verliebte Hingabe bei Ausschluss sexueller Befriedigung“
Verliebtheit Hypnose Massenbildung
Wegfall der direkten sexuellen Strebungen
Einschränkung
der Zahl
„Eine solche primäre Masse ist eine Anzahl von Individuen, die ein und dasselbe Objekt an die Stelle ihres Ichideals gesetzt und sich infolgedessen in ihrem Ich miteinander identifiziert haben.“
4. Verliebtheit und Hypnose
1. Künstliche Massen
2. Weitere Aufgaben
und Arbeitsrichtungen
3. Die Identifizierung
4. Verliebtheit und Hypnose
Masse
Bildquellen:
Identifizierung

Zwei Teile des Ichs
„Das eine wütet gegen das andere“
Kritisch und konfliktfreudig
Funktionen
Individuelle Entfernung
Das Ich und das Ichideal (Über-ich)
Der Mechanismus der Symptombildung
1. Künstliche Massen
"Frühste Äußerung einer Gefühlsbindung an eine andere Person"
"Wird auf regressivem Wege zum Ersatz für eine libidinöse Objektbindung durch Introjektion des Objekts ins Ich"
"Kann bei jeder neu wahrgenommenen Gemeinsamkeit mit einer Person, die nicht Objekt der Sexualtriebe ist, entstehen"

1. Weg:
Identifizierung mit der Mutter
Objektliebe zum Vater
Ersetzenwollen → Schuldbewusstsein → Symptom
2. Weg:
Dasselbe Symptom wie die geliebte Person
Objektwahl kann durch Verdrängung wieder zur Identifizierung werden
3. Weg:
Sich in dieselbe Lage Versetzenkönnens
Kein Mitleid
3. Identifizierung
Griechische Mythologie
Prophezeiung: Vater töten, Mutter heiraten
Aussetzen
König von Korinth → Adoption
Orakel
Rätsel der Sphinx
Seuche
Zwei Verbrechen: Vatermord und Inzest
Die Sage des Ödipus‘
Was ist eine künstliche Masse?
Eine Masse findet sich nicht selbst zusammen sondern wird gebildet „das heißt es wird ein gewisser äußerer Zwang aufgewendet, um sie vor der Auflösung zu bewahren und Veränderungen in ihrer Struktur hintanzuhalten. Man wird in der Regel nicht befragt oder es wird einem nicht freigestellt, ob man in eine solche Masse eintreten will; der Versuch des Austrittes wird gewöhnlich verfolgt, streng bestraft oder ist an ganz bestimmte Bedingungen geknüpft.“
Von:
Ioanna Skempe
Finja Jädtke
Annika Wohne
Victoria Bauer

Freuds Definition von Libido wandelt sich
die Libido sei „die Energie solcher Triebe, welche mit all dem zu tun haben, was man als Liebe zusammenfassen kann.“
Bindung basiert auf Liebe
Nicht nur auf Ebene des Sexuellen sondern zum Beispiel auch des Kulturellen
Was ist eine libidinöse Bindung?
Beispiel 1: Das Heer
im Heer gilt die Illusion, dass ein Oberhaupt (Feldherr) da ist, der alle Einzelnen der Masse mit der gleichen Liebe liebt
Diese Illusion ist die Grundlage zur Bildung des Heeres
Künstliche Familie: Der Feldherr hat die Vaterposition und macht die Soldaten zu Brüdern (Kameraden)
Konstrukt der libidinösen Bindung:
Beispiel 1: Das Heer
„Jeder Hauptmann ist gleichsam der Feldherr und Vater seiner Abteilung, jeder Unteroffizier der seines Zuges.“ (Hierarchie)
Ideen des Vaterlandes, nationaler Ruhm etc. eher bedeutend für den Zusammenhalt
im preußischen Militarismus entstanden Kriegsneurosen durch die lieblose Behandlung durch Vorgesetzte
Libidinöse Struktur am Beispiel von Panik
Beispiel 1: Das Heer
Judith und Holofernes:
Durch den Tod des Feldherren zerbrechen die libidinösen Strukturen und im Lager bricht Panik aus
Es wird nicht mehr für andere gesorgt
Jeder ist auf sich allein gestellt

„Wenn man die Panik (…) als eine der deutlichsten Leistungen der group mind beschreibt, gelangt man zum Paradoxon, dass sich diese Massenseele in einer ihrer auffälligsten Äußerungen selbst aufhebt. Es ist kein Zweifel möglich, dass die Panik die Zersetzung der Masse bedeutet, sie hat das Aufhören aller Rücksichten zur Folge, welche sonst die einzelnen der Masse füreinander zeigen.“
Beispiel 1: Das Heer
Beispiel 2: Die Kirche
In der Kirche gilt die Illusion, dass ein Oberhaupt (Christus) da ist, der alle einzelnen der Masse mit der gleichen Liebe liebt.
Diese Illusion ist die Grundlage zur Bildung der Glaubensgemeinschaft
Künstliche Familie: Jesus Christus hat die Position des gütigen Bruders und macht die Gläubigen zu Brüder in Christo
Konstrukt der libidinösen Bindung:
Beispiel 2: Die Kirche
„Ein demokratischer Zug geht durch die Kirche, eben weil vor Christus alle gleich sind. (…) Eine ähnliche Hierarchie (wie im Heer) ist zwar auch in der Kirche ausgebildet, spielt aber in ihr nicht dieselbe ökonomische Rolle, da man Christus mehr Wissen und Bekümmern um die einzelnen zuschreiben darf als dem menschlichen Feldherrn.“
Libidinöse Struktur am Beispiel von Liebesverlust
Beispiel 2: Die Kirche
When it was dark : The story of a great conspiracy
Jesus keine göttliche Natur
Libidinöse Bindung zerbricht, Glaube geht verloren
Chaos und Gewalt in der europäischen Welt

Beispiel 2: Die Kirche
When it was dark : The story of a great conspiracy
Jesus keine göttliche Natur
Libidinöse Bindung zerbricht, Glaube geht verloren
Chaos und Gewalt in der europäischen Welt

„Was bei der hier angenommen Zersetzung der religiösen Masse zum Vorschein kommt, ist nicht Angst (Panik), für welche der Anlass fehlt, sondern rücksichtslose und feindselige Impulse gegen andere Personen, die sich bis dahin dank der gleichen Liebe Christi nicht äußern konnten.“
2. Weitere Aufgaben und Arbeitsrichtungen
Gefühlsbindungen zum Führer (Oberhaupt)

Gefühlsbindungen der Individuen zueinander
Weitere Aufgaben und Arbeitsrichtungen
Kann bei führerlosen Massen eine Idee Ersatz leisten?
Braucht eine Masse zum Bestehen einen Führer?
Idee kann sich mehr oder weniger vollkommen in Person eines sekundären Führers verkörpern
Führer oder führende Idee könnten negativ werden
Hass könnte ähnliche Gefühlsbindungen hervorrufen, wie positive Anhänglichkeit
Kann bei führerlosen Massen eine Idee Ersatz leisten?
Braucht eine Masse zum Bestehen einen Führer?
Gefühlsbindungen
kein Mensch verträgt allzu intime Annährung durch andere Menschen
auch intime Gefühlsverhältnisse enthalten ablehnende, feindliche Gefühle
Größere Differenzen ergeben schwer zu überwindende Abneigungen
Duldung der Eigenarten der Anderen in der Masse
Eigenliebe schränkt sich in einem Maße ein, wie sie es außerhalb der Masse nicht tut
Hinweis, dass das Wesen der Massenbildung in neuartigen libidinösen Bindungen der Mitglieder aneinander besteht
Libidobindungen als Charakter der Masse

Keine direkten Sexualziele werden verfolgt
Liebestriebe vom ursprünglichen Ziel abgelenkt
Art der Bindungen in der Masse
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