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Erziehung im

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by

Janette Kaiser

on 16 March 2015

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Erziehung im
Nationalsozialismus

Hitlerjugend
gegründet am 7. Juli 1926
Jugend- und Nachwuchsorganisation der NSDAP
Eintrittsalter: 14 Jahre
Ziel: Kinder & Jugendliche im Sinne des Nationalsozialismus zu erziehen
treue & gehorsame Bürger & Soldaten zu "züchten"
1933: -Ausschaltung aller weiteren Jugendverbände
-3,5 Millionen Mitglieder
ab 1939: Pflicht für alle Jugendlichen
8 Millionen Mitglieder
"Du bist Nichts, dein Volk ist Alles!"
Baldur von Schirach
* 9. Mai 1907 in Berlin
† 8. August 1974 in Kröv an der Mosel
trat mit 18 in die NSDAP ein
1933: Reichsjugendführer
zuständig für die außerschulische Erziehung
großer Einfluss auf die Jugend
Vorbild
1939: 10 Gebote der Gesundheit
wurde 1946 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 20 Jahren Haft verurteilt
Bund deutscher Mädel
im Juni 1930 gegründet
Eintrittsalter: 14 Jahre
4,5 Millionen Mitglieder im Jahr 1944
kamen mit Mädchen ihres Alters zusammen, konnten sich sozial engagieren
trieben viel Sport, zelteten, Wanderungen
Keuschheit bis zur Ehe; dem Volk reinrassigen, erbgesunden Nachwuchs schenken
Aufopferung für das Volk
Kenntnisse über die Haushaltsführung
Überlegenheitsgefühl
Gemeinschaft höher als das ICH
kein Zweifel an der Richtigkeit der Ideologie
Körperliche Ausbildung:
-Geschicklichkeit, erste Hilfe, natürlich und schön bewegen
Attraktivität der Hitlerjugend
viele Freizeitattraktionen
Gemeinschaft & Kameradschaft
Jugendliche fühlen sich gebraucht
Heimatgefühl
Freiheit, Unabhängigkeit
Adolf Hitler

* 20. April 1889 in Braunau am Inn in Oberösterreich
† 30. April 1945 in Berlin
ab Juli 1921 Vorsitzender der NSDAP
von 1933 bis 1945 Diktator des Deutschen Reiches
war überzeugt von sich selbst
Hauptziele: -Abschaffung der Demokratie
-Vernichtung der Juden
-Eroberung von "Lebensraum" im Osten
-Gewinnung der Überlegenheit

Die Ideologie des Nationalsozialismus
Rassismus und Glaube an die Überlegenheit
Antisemitismus
Lebensraumideologie
Führerprinzip
Volksgemeinschaft

Hitlers Erziehungsgrundsätze
Heranzüchten kerngesunder Körper
geiste Fähigkeiten sind zweitrangig
Förderung der Willens- und Entschlusskraft und Verantwortungsfreudigkeit
Kinder brauchen Selbstvertrauen, Unbesiegbarkeitsgefühl & Überlegenheitsgefühl
zwecksentsprechende Behandlung von klein auf
Mädchen: körperliche Ausbildung
Vorbereitung auf die Mutterschaft
Vaterlandsliebe und fanatische Nationalbegeisterung
Ziel: Rassensinn und Rassengefühl in die Hirne und Herzen eingebrannt werden
"Flink wie die Windhunde , zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl"
Rassismus und Glaube an die Überlegenheit
Unterscheidung der Menschen in verschiedene Rassen
einzelnen Rassen sind unterschiedlich viel “wert”
"höherwertige" und "minderwertige" Menschen
niederste Rasse sind die Juden
Germanische Rasse sei den anderen Rassen überlegen
Herschaftsanspruch über die anderen Rassen
minderwertige Rassen sollen “ausgerottet” werden
Antisemitismus
Juden sind das Übel alles Bösen
bezeichnet sie als "Parasiten" oder "Schmarotzer"
Juden werden aus der “Volksgemeinschaft” ausgeschlossen
Demütigung, Verfolgung und Vernichtung folgen
Lebensraumideologie
in Osteuropa soll die Erweiterung des deutschen “Lebensraum” stattfinden
Sicherung der Existenz des deutschen Volkes
Missbrauch der biologischen Theorie von Charles Darwin als Rechtfertigung
- "Survival of the Fittest"

Führerprinzip
Diktatur statt Demokratie
Hitler stand über dem normalen Menschen
Demokratie, Toleranz anderer Meinungen, Mehrheitsentscheidungen
Zeichen der Schwäche
Menschen politisch völlig entmündigen
absolute Unterordnung des Volkes
Volksgemeinschaft
zentraler Begriff in der NS-Propaganda
homogene Masse
nicht zur Volksgemeinschaft zählten politische Gegner und Menschen die nicht dem Rassenideal entsprachen
zahlreiche Verbände der NSDAP
Sicherung einer ideologisch überzeugten Anhängerschaft
für die Zukunft
die Tätigkeit des einzelnen sollen nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen
Vereinheitlichung des Schulsystems
Umsetzung des Nationalsozialismus auch im Schulsystem
Schule auf 8 Jahre verkürzt
Verbot von Konfessions- und Privatschulen
besondere NS-Ausleseschulen zur Förderung der neuen Elite:
-Adolf-Hitler-Schulen
-Nationalpolitische Erziehungsanstalten
Mädchen: Oberschule Förderung zur Hausfrau & Mutter
ausgeprägte Typenvielfalt von Schulen
widersprach der Lehre des Nationalsozialismus

Adolf-Hitler-Schulen
Nachwuchs für NSDAP
seit Anfang 1937
reine Jungenschulen, immer Internate
Schüler musste Mitglied der HJ sein und eine Empfehlung erhalten
Ariernachweis
Nachweis der "Erbgesundheit der Sippe"
Betätigung der Eltern in der Partei
wer die Schule beendet hatte, musste in den Krieg
Leitung: Baldur von Schirach und Robert Ley
kein Schulgeld
Ziel: selbstbewusste, starke Menschen heranzuziehen, bedingungsloser Gehorsam gegenüber dem Führer
Napola
die ersten drei Napolas wurden am 20. April 1933 gegründet
am Ende des Krieges: 43 Napolas
Auswahlkriterien ähnelten denen der AH-Schulen
junge Menschen möglichst früh auf die nationalsozialistische Ideologie einzuschwören
eine besondere Elite sollte entstehen, aus denen die Partei ihre Führer herausziehen wollte
Der Lehrplan
ab 1937 änderte sich der Lehrplan
Sportunterricht fand an fünf Tagen pro Woche statt
geistige Erziehung trat hinter der körperlichen Ertüchtigung durch den Sport zurück
immer weniger Religionsunterricht
Biounterricht: -Rassenlehre
z.B. Schädelmessungen, Stammbaumanalysen


"Der völkische Staat hat in dieser Erkenntnis seine gesamte Erziehungsarbeit in erster Linie nicht auf das Einimpfen bloßen Wissens einzustellen, sondern auf das Heranzüchten kerngesunder Körper. Erst in zweiter Linie kommt dann die Ausbildung der geistigen Fähigkeiten." [Adolf Hitler, Mein Kampf]
Beispiel für eine Matheaufgabe:

„Ein Irrenhaus kostet 10 000 Reichsmark, wie viele deutsche Familien könnten davon eine Wohnung bekommen?“.
"Halte dein Blut rein, es ist nicht nur dein. Es kommt weit her, er fließt weit hin, und die Zukunft liegt darin, Halte rein das Kleid deiner Unsterblichkeit!"
Aufgabe der Schule
Rassenideologie früh vermitteln
Kinder zu willenlosen Anhängern des Nationalsozialismus machen
vom nationalsozialistischen System überzeugen
Thematisierung von Kampf und Krieg
Vorbereitung auf den späteren Wehrdienst
Lehrer
viele Lehrer wurden entlassen
Frontalunterricht
fungierte als Führer
keine partnerschaftlichen Beziehungen
ihr Denken wurde umgeformt
nationalsozialistisches Gedankengut
wurden kontrolliert
Ernst Krieck
* 6 Juni 1882 in Vögisheim
† 19 März 1947 Moosburg an der Isar
deutscher Lehrer, Schriftsteller und Professor
einer der wenigen wissenschaftlichen Pädagogen des Nationalsozialismus
1932: Eintritt in die NSDAP
1932: "Nationalpolitische Erziehung"
Gebrauchspädagogik
seine pädagogischen Leitmotive: Erlebnis, Vorbild, Kameradschaft, Ehre und Dienst
Gemeinschaft soll erlebt und nicht erlernt werden
Vorbilder sind notwendig für Identitätsbildung
jeder sollte mit gleich viel Respekt und Achtung behandelt werden
Ehre konnte der Einzelne nur innerhalb einer Gemeinschaft erlangen
bekamen in der HJ Aufgaben, die nützlich für alle waren
von der Ideologie und Zielrichtung der NSDAP geprägt
Selbstführung: "Jugend führt Jugend"
-ließ die HJ attraktiver wirken
-Unabhängigkeit wurde suggeriert
hat in der Realität nie wirklich existiert
NS-Erziehungsprogramm nach Krieck


Ungleichheit der Menschen (Rassenzugehörigkeit)
Ausgrenzung um Gesellschaftsbild zu entsprechen



andere "Rassen" Arier
- nicht erziehbar - Erziehung zum
- gehören nicht zur Gesellschaft Überlegenheitsgefühl
- Ausgrenzung - "Erziehungsstaat"
(Gesellschaft soll erziehen)
Schule
-weltanschauliche Bildung
-Lehren der NS-Ideologie
Familie
-soll möglichst wenig Einfluss haben

außerschulische
Organisationen
-Charaktereziehung
-Gesundheit und Sport
Vorbereitung auf die spätere Rolle
Entstehung einer wehrhaften Volksgemeinschaft auf rassischer Grundlage
pädagogisierung des gesamten Staates
Gleichsetzung von Sozialisation und Erziehung
entscheidend: die Art und Weise wie sie in sozialen Gemeinschaften aufwachsen
unterscheidet zwischen 2 Arten von Erziehung (intentionale & funktionale)
Verknüpfung
Gebrauchspädagogik - Erlebnispädagogik
Gemeinschaft erlebt und nicht erlernt werden
Gewalttheorien (Rauchfleisch & Heitmeyer)
Nationalsozialismus gilt als Form von Gewalt
Krappmann
Kohlberg
Entwicklung der Moral beim Menschen war nicht möglich
Freud
Über-Ich dominierte
Gliederung
Adolf Hitler
Die Ideologie des Nationalsozialismus
Hitlers Erziehungsgrundsätze
Baldur von Schirach
Hitlerjugend
Bund deutscher Mädel
Schulsystem
Ernst Krieck
Verknüpfung
Quellen

Unterrichtsmaterial
Abitur-Training Erziehungswissenschaft STARK
Ergänzungsband Zentralabitur Erziehungswissenschaft
http://www.zeitklicks.de/nationalsozialismus/
http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler
http://www.denktag-archiv.de/Adolf-Hitler-Schulen.2599.0.html
http://www.lwl.org/301av-download/pdf/Koch.pdf
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