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Als die Bilder laufen lernten

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by

Anja Buchner

on 15 April 2015

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Transcript of Als die Bilder laufen lernten

Als die Bilder laufen lernten
Brunner Silvia, Buchner Anja, Sterr Sebastian, Wabner Kerstin
14.11.2012
2.Die Filmgrößen
Inhalt
1. Technische Vorreiter
2. Die Filmgrößen Skladanowsky, Lumière und Méliès
3. Frühe Erscheinungsformen

1. Technische Vorreiter
3. Frühe Erscheinungsformen
Mehrere Entwicklungen gleichzeitig
Nicht EIN Erfinder des Filmes
Bewegungen in England, Frankreich, Deutschland, USA, Russland und Polen
Die wichtigsten Vertreter: Skladanowsky, Lumière, Méliès
Quelle: http://www.bundesarchiv.de/imperia/md/images/abteilungen/abtb/skladanowsky/n_1435_bild-276-
017_501x0_0_0.jpg
Max Skladanowsky und das Bioskop
Quelle: http://images.sfgag.de/vermoegensausbau/fratelli_lumiere.jpg
Die Gebrüder Lumière
Quelle: http://www.biografiasyvidas.com/biografia/m/fotos/melies_georges.jpg
George Méliès
Skladanowsky
Max (1863-1939) und Emil (1866-1945) Skladanowsky aus Berlin
Max erlernte Fotografie und Glasmalerei
Spezialisierung auf „Nebelbilder“
Anstellung in Abteilung für Nebelbilder/-apparate in Berliner Theaterfabrik
1879: Gründung eines Unternehmens, das mechanische Nebelbildapparate herstellte
1892-1895: Entwicklung des Bioskops
1. November 1895: erste öffentliche Filmaufführung Europas
Darstellungen haben eher dokumentarischen Charakter
Quelle: http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01820/index-
4.html.de
Video: "Das boxende Känguruh" (1895)
Lumière
Auguste (1862-1956) und Louis (1864-1948) Fotoindustrielle aus Besancon
Vater bereits Fotograf
entwickelten Edisons „Guckkasten“ weiter zum Kinematographen
22. März 1895: Uraufführung des ersten Films in Paris vor Fachpublikum
Abbildung realistischer Alltagsszenen
28. Dezember 1895: erste öffentliche Vorführung mit dem Kinematographen
Méliès
Filme:

"Arbeiter verlassen die Lumière-Werke" (1895)

und

"Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in la Ciotat" (1895)
Quelle: http://4c.img.v4.skyrock.com/4ce/georgesmelies/pics/619054701.jpg
8. Dezember 1861 - 21.Januar 1938 in Paris

Zeichner, Zauberspieler und Theaterbesitzer

Abkömmling einer reichen Fabrikantenfamilie
Théâtre Robert-Houdin
Quelle: http://www.maisondelamagie.fr/uploads/Image/b0/IMF_ACCROCHE_IPAD/GAB_MAGIE/5771_629_Raynaly-Melies_ChateauMesner-MediathequeChaumont.jpg
http://www.victorian-cinema.net/roberthoudin.jpg
Quelle:http://madartlab.com/files/2011/12/georeges_melies_sm.png
Film bedarf Fiktion und Erfindung, um das Schaubedürfnis der Massen zu befriedigen
--> "reproduzierte Theaterstücke", da sich der Filmstil an den Darbietungen des Zaubertheaters orientierte
Phantastische und skurrile Märchenspiele, die sich einer ausgeklügelten Tricktechnik bedienten
Filmstil
Vorgeschichte
Themen
Mit Méliès entstand der narrative Spielfilm
Szenen wurden nach einem Drehplan angeordnet und folgten einer narrativen Dramaturgie
Quelle: http://24.media.tumblr.com/tumblr_ma5p3aDF061qaofdvo1_500.jpg
Quelle: http://www.totentanz-online.de/medien/Film/images/1905-george-melies.jpg
"stag film"
Film:
"Nach dem Ball" (1897)
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Le_Voyage_dans_la_lune.jpg
"Le Voyage dans la lune" (1902) - Die Reise zum Mond
Bärtige Wissenschaftler lassen sich in einer unförmigen Rakete zum Mond schießen

Nachdem die Reisenden gefahrvolle Kämpfe mit den Mondbewohnern bestanden haben, fällt ihre Rakete zur Erde zurück und landet im Meer
Quelle: http://imgs.obviousmag.org/en/images/thumbs/2010/09/georges_melies_-_the_master_of_special_effects_200x200.jpg
Nach 1912 fanden die Filme Melies beim Publikum keine Resonanz mehr

1923 ging er Bankrott, weil er keine Geldgeber für seine Filmprojekte fand

1928 entdeckten Journalisten ihn als verarmten Spielzeughändler und brachten ihn in ein Altersheim unter
--> Frühester Vertreter filmischer Abstraktionstechnik
Film: Die Entdeckung des Hugo Cabret (2011)
Quelle: http://www.critic.de/images/die-entdeckung-des-hugo-cabret-6-Die_E.jpg
Quelle: http://www.moviegod.de/images/galleries/images/00016/1585/1585_42910_l.jpg
Vorgeschichte des Kinos
Projektion
Optische Gesetze
Fotografie
Vorläufer des Kinos
Die Erfindung der Kinematographie
Ausgangslage im 19. Jahrhundert:
- Große gesamtgesellschaftliche Umwälzungen
- Sehnsucht nach Visualisierung und Unterhaltung enorm
- Bedürfnis der Menschen nach Illusionen „lebender Bilder“ gilt
es zu befriedigen

Grundvoraussetzungen, welche am Ende des 19. Jahrhunderts die Erfindung der Kinematographie ermöglichten:
Projektionstechnik
Stroboskopischer Effekt
Fotografie
Ursprung: Camera Obscura
Lichtstrahlen, die auf ein kleines Loch in einen verdunkelten Raum fallen projizieren auf der gegenüberliegenden Fläche ein seitenverkehrtes Abbild des Gegenstandes, von dem die Lichtstrahlen reflektiert wurden.
Laterna Magica – Zauberlaterne
Um 1660
Anwendung: religiöse Bekehrung oder Geisterbeschwörungen
Technische Modifikationen:
Rückprojektion
Nebelbilder
Stärkere Lichtquellen -> elektrisches Licht
Verwendung von Photographien
Ziel:
Illusion der "lebenden Bilder" perfektionieren
Weitere Voraussetzung für das Kino:
Wahrnehmung des Menschen selbst
Rasche Abfolge von unbewegten Einzelbildern wird als eine Bewegung identifiziert

Grundlage für dieses wahrnehmungspsychologische Phänomen:
Stroboskopischer Effekt
Netzhautträgheit
Vorrichtungen, die die beiden Effekte hervorriefen, waren in der Gesellschaft sehr beliebt
Thaumatrop
Lebensrad (Stroboskop)
Wundertrommel (Zoetrop)
Praxinoskop
Abblätterbuch ("Daumenkino")
Weitere Voraussetzung für das Kino:
Erfindung der Fotografie
1820 / 1830 Joseph-Nicéphore Niépce und Louis Jacques Maudé Daguerre
Daguerreotypie (1839)
Problem: Sehr lange Belichtungszeiten
Brite Eadweard Muybridge (1830-1904)
Franzose Etienne-Jules Marey (1830-1904)
Deutscher Ottomar Anschütz (1846-1907)
Thomas Alva Edison (1847-1931) und William K.L. Dickson (1860-1935)
Beginn der 90er Jahre: Entwicklung des Kinestokops
Bildträger:
Zelluloidfilm auf Basis des Rollfilms
1,5 Zoll breite Bildstreifen mit je zwei Perforationslöchern auf beiden Seiten
Jedes Bildes war bereits die Grundlage für das noch heute übliche 35 mm-Format
Kinetoskop:
War mit einer Linse ausgestattet
Durch den Einwurf einer Münze (1 Nickel) konnte ein Betrachter die bewegten Bilder sehen
Zunächst manuell, später elektrisch angetriebener Film mit ungefähr 40 Bildern pro Sekunde
1894 industriell gefertigte Geräte
Themen: männlicher Voyeurismus soll durch Darstellung von Boxkämpfen, Wildwest-Shows oder spärlich bekleideten Tänzerinnen befriedigt werden
Gebrüder Max (1863-1939) und Emil Skladanowsky (1866-1945)
Entwicklung des Bioskops
Projektionsapparat weist zwei Objektive auf, welche eine Blende abwechselnd frei gibt
54mm breite Streifen mit Filmaufnahmen werden auseinandergeschnitten zwei Bänder mit geraden bzw. ungeraden Bildern
Große Bilder und flickerkfreie Projektion möglich

Problem: Keine industrielle Verwertung möglich
Ende 1897 Einstellung
Gebrüder Auguste (1862-1954) und Louis Lumière (1864-1948)
1895 Entwicklung und Patentierung des Kinematographen (= erster filmischer Apparat mit Greifmechanismus
Kinematograph:
Kombination aus bisher bestehenden Erfindungen
Weiterentwicklung des Guckkastens von Edison
Anwendung: Bild wird wie bei Laterna magica mithilfe einer Lampe und einer Linse auf eine Leinwand projiziert; Filmtransport erfolgt durch eine Handkurbel, 16 Bilder pro Sekunde werden projiziert und transportiert
Erfindung der Kinematographie
Der "Ur-Film" als Jahrmarktattraktion
Erste Filmvorführungen
Entstehung des Kinos
Erste Filmkrise
Filmpaläste
Der Ur-Film als Jahrmarktattraktion
Laterna Magica, Lebensrad, Wundertrommel,….

Seit Anfang des 18. Jh. zogen Schausteller damit über das Land um Menschen zu unterhalten

Im 19. Jh. verstärkt für Bildung und Unterhaltung eingesetzt (u.a. Kinderspielzeug)
Der Ur-Film als Jahrmarktattraktion
Bedarf des Kinos
19. Jh. --> enorme gesellschaftliche Umwälzungen
Bevölkerungszahlen explodieren
Lebensraum wurde verdichtet und annonymisiert
Ständegesellschaft löst sich auf (Orientierungslosigkeit)
Zunehmender Bedarf an Unterhaltung

Medienkultur als Gegenreaktion auf Dominanz der Literatur
Menschen strebten nach Visualisierung, Sinnlichkeit, Anschaulichkeit
Trend wurde auch von Printmedien aufgegriffen
Ende des 19. Jahrhunderts:
Vielzahl von Apparaten, die „lebende Bilder“ zeigten
u.a. Bioskop der Brüder Max und Emil Skladanowsky
„Das boxende Känguruh“
Erste Filmvorführungen
„Erster Film der Welt“: 22. März 1895
(>> Arbeiter verlassen die Lumiére Werke<<)
„Geburtsstunde des Films“
28. Dezember 1895 in Paris
Gebrüder Lumiére
Kinematograph
Öffentliche Filmvorführung mit Eintrittspreis
Ladenkinos, Nickelodens und Wanderkino
Ladenkino (ab ca. 1905):
erste ortsfeste Kinos in Deutschland
erste Filmvorführungen in Wirtshäusern und Vergnügungsstätten mit Klappstühlen

Nickelodeon (ab ca. 1905):
Vorläufer heutiger Kinos in Amerika
Häufig eingerichtet in ehemaligen Tanzhallen oder Restaurants

Wanderkino
meist auf Jahrmärkten
Zielgruppe: Bevölkerung am Land
Entwicklung der Kinoindustrie
Vertriebsverhältnis grundlegend geändert

Produktion und Aufführung nicht mehr in einer Hand
Filmverleih als neue Zwischenstufe
Bereits 1902 schon 4 Produktionsfirmen in Frankreich
Frankreich: Erste Filmkrise (1907 / 1908)
Publikum gelangweilt von kurzen und fantasielosen Filmen
Besucherzahlen gingen zurück
Beschäftigung mit Filmtheorien in Frankreich




Neuausrichtung der Filmproduktionen
Erfolg vor allem in höheren
Gesellschaftsschichten
Längere und anspruchsvollere Produktionen („Film d‘Art“)
Besetzung bekannter Schauspieler und Drehbuchautoren
Sarah Bernhardt
Siegeszug der Filmindustrie
Flächendeckender Ausbau der Kinos

Berlin:
1905 erstes Kino, 1912 bis zu 400

USA:
1910 ca. 10.000 Nickelodeons
Wöchentliche Besucherzahl von
26 Millionen (20% der damaligen Bevölkerung)

Kinos mit besonderer Größe und Ausstattung
Foyers, Läden, Restaurants, Krankenstation,…

Vor allem in den USA

Ab ca. 1915

Gewöhnlich 2.000 bis 3.000 Sitzplätze, später sogar über 6.000 Sitzplätze (Roxy Theatre)
Kinopaläste
Roxy Theatre, New York City
Quellen
Printquellen:
Beier, Brigitte (1994): Die Chronik des Films. Gütersloh. Chronik-Verlag.
Brownlow, Kevin (1997): Pioniere des Films. Frankfurt am Main.
Ceram, C.W. (1965): Eine Archäologie des Kinos. Hamburg.
Faulstich, Werner / Helmut Korte (1994): Fischer Filmgeschichte Band 1: Von den Anfängen bis zum etablierten Medium 1895 – 1924. Frankfurt am Main.
Faulstich, Werner (2005): Filmgeschichte. Paderborn.´
Gregor, Ulrich (1973): Geschichte des Films. München.
Manthey, Dirk (2010): Making of... Wie ein Film entsteht. Band 1. Hamburg.
Rother, Rainer (1997): Sachlexikon Film. Reinbek bei Hamburg
Tötenberg, Michael (1995): Metzler Film Lexikon. Stuttgart/Weimar
Von Zglinicki, Friedrich (1979): Der Weg des Films. Hildesheim.
Wilke, Jürgen (2009): Film. In: Elisabeth Noelle-Neumann / Winfried Schulz / Jürgen Wilke (Hg.): Fischer Lexikon. Publizistik Massenkommunikation. Frankfurt am Main. S. 13-42.


Onlinequellen:
Early Cinema (2012): Pioneers. Georges Méliès. http://www.earlycinema.com/pioneers/melies_bio.html, Zugriff am 07.11.2012.
Georges Méliès official website (2012): Hif life: Georges Méliès. http://www.melies.eu/English.html, Zugriff am 07.11.2012
Langhammer, Heide (2011): Die Anfänge des Kinos. http://www.filmszene.de/die-anfänge-des-kinos, Zugriff am 07.11.2012.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Quelle: http://www.shorpy.com/files/images/05843u.jpg
Quelle: http://1.bp.blogspot.com/-kCYEJNwtRwo/UCtLKUKLhbI/AAAAAAAACjg/_ipWQkuHanA/s1600/tumblr_m5v9pn5b8n1qakblyo1_1280.jpg
Quelle: http://www.leninimports.com/sarah_bernhardt_gallery_1.jpg
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/63/Bundesarchiv_Bild_183-N0624-336,_Prieros-Mark,_Wanderkino.jpg
Quelle: http://www.gegenschnitt.de/wp-content/uploads/2012/10/Sortieusinelumiere.jpg
Quelle: http://1.bp.blogspot.com/-oxuHBRN9bts/UIa9MjBkbOI/AAAAAAAAACI/o4dR0_aSjgw/s1600/Lumieres_cinematograph_poster.jpg
Quelle: http://www.faz.net/polopoly_fs/1.75754!/image/1187774611.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_klein/1187774611.jpg
Quelle: http://www.planet-wissen.de/sport_freizeit/kirmes/kirmeshistorie/img/intro_kirmes2_g.jpg
Quelle: http://pixxel-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Camera_obscura.jpg
Quelle: http://www.internetloge.de/arst/latmason.htm
Quelle: http://comic.aimeeisdrawing.com/wp-content/uploads/2011/07/thaumotrope.png
Quelle: http://www.blume-programm.de/ab/boerse/jul_2012/basteln/phena/phkop08.jpg
Quelle: http://www.blume-programm.de/ab/boerse/jul_2012/boerse.pic/zootrop.jpg
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f0/Lanature1879_praxinoscope_reynaud.png
Quelle: http://de.academic.ru/pictures/dewiki/76/Linnet_kineograph_1886.jpg
Louis Jacques Maudé Daguerre (1787-1851)
Quelle: http://micro.magnet.fsu.edu/optics/timeline/people/antiqueimages/niepce.jpg
Quelle: http://www.daguerre.org/resource/texts/ljmd2.jpg
Quelle: http://www.eadweardmuybridge.co.uk/
Quelle: http://www.sfmuseum.org/photos13/emuybridge.jpg
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/de/Marey.jpg/220px-Marey.jpg
Quelle: http://images.wookmark.com/8010_4marey_saut.jpg
Quelle: http://www.ottomar-anschuetz.de/ottomar_anschuetz_serienaufnahmen_speerwerfer.jpg
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/df/Anschuetz.jpg
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/42/Edison_in_his_NJ_laboratory_1901.jpg/220px-Edison_in_his_NJ_laboratory_1901.jpg
Quelle: http://tinyurl.com/d6ee53m
Quelle: http://tinyurl.com/bndo5v2
Quelle: http://www.weirdwildrealm.com/filmimages/dickson-portrait.jpg
Film: Laterna Magica
Film: Lebensrad
Film: Entwickler
Film: Kinematograph
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