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Merkantilismus

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by

Anna-Lena Saur

on 27 May 2014

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Transcript of Merkantilismus

Merkantilismus
Allgemein
Herleitung: mercari (lat.) - handel treiben ; mercantile (frz.) - kaufmännisch
Sammelbegriff für Eingriffe des Staates in Wirtschaftsprozess (16. - 18. Jh.)
Ziel: Steigerung der nationalen Wirtschafts- und Handelskraft, um den Staat zu stärken
fördert besonders den Außenhandel und die Industrie
Außenhandel = "Nullsummenspiel"
Finanzbedarf und Wirtschaftsplanung
steigender Finanzbedarf (Institutionen, Beamte, Bauvorhaben, Hofhaltung, Kriege) erfordern gezielte Wirtschafts- und Finanzplanung zum Decken des Staatshaushaltes
Generalkontrolleur für Finanzen Jean-Baptiste Colbert (1619-1683) orientiert sich an italienischen Stadtstaaten der Renaissance und an den Seemächten England und Holland
Folgen innerhalb der Gesellschaft
grundsätzlicher erhalt der Stände
Erschaffung des Amtsadels
Bürgertum erhält Möglichkeit zum Aufstieg durch finanziellen Aufschwung
Hofämter, hohe Ofizierstellen, hohe Kirchenämter, dennoch für Adel reserviert
Trennung des Adels in Hofadel und Landadel
Annäherung der Schichten bei gleichzeitiger Entfernung zum Gebieter
-Herrscher und Untertanen entstehen
Grundsätze
- möglichst viel Geld aus Edelmetallen gewinnen
-möglichst viel Geld durch Handel beschaffen
-möglichst wenig Geld durch Handel im Ausland lassen
daraus ergibt sich:
-Ausbau des Verkehrsnetzes
-streben nach aktiver Handelsbilanz
-Einfuhrverbote (-> hohe Schutzzölle)
-Begünstigungen: Export, Einfuhr von "know-how" (technisches Wissen)
-minimierte Ausfuhr von Rohstoffen, hohe Einfuhr von Rohstoffen
-Förderung Ausfuhr von Fertigwaren
-staatliche Förderung für gewerbliche Großbetriebe
- billige Massenartikel
Risiko:
Inflation, Probleme mit anderen Staaten
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