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Sturm und Drang

Deutsche Literaturgeschichte
by

Mr. XX XX

on 27 August 2015

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Transcript of Sturm und Drang

Sturm und Drang im Zeitgeschehen
Aufklärung und Sturm und Drang
Sprachliche Gestaltung
Dialekt: „wunderhübsche Biletter“ (S.9, Z.1)
ca. 1765 bis 1785
Sturm und Drang
Historischer Hintergrund
„Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.“
Jean-Jacques Rousseau

Hegemonie
absolutistisches Frankreich Vorbild für ganz Europa
1643: Ludwig XIV.
ausschweifende höfische Kultur, Bekämpfung der Opposition, expansive und kriegerische Außenpolitik
Klerus
Adel
Volk
0,5%
1,5%
Standlos: Mägde, Behinderte, etc.
in Stand hineingeboren
mittelalterliche
Stände-
gesellschaft
keine Aufstiegsmöglichkeiten
Heirat nur innerhalb der Standesschranken
„L’État c’est moi“
Die Französische Revolution von 1789 bis 1799
Gott
Ancién Regime in der Krise
Revolution
Demokratie
sukzessive
Umdenken
Emmanuel Joseph Sieyès (1748-1836)
verfasst 1788 „Kampfschrift" des dritten Standes „Qu'est-ce que le tiers-état?"
Was ist der Dritte Stand? ALLES. Alles, aber ein gefesseltes und unterdrücktes Alles.

Was ist er bis jetzt in der politischen Ordnung gewesen? NICHTS.

Was verlangt er? ETWAS ZU SEIN. [Und zwar durch ein]
gemeinschaftliche[s]
Gesetz (...) [und Gleichberechtigung] durch (...) [eine] gesetzgebende
Versammlung
.

98%
Aufklärung
Erstarkung des Bürgertums
Gleichheit vor dem Gesetz
Naturrecht
Rationalität
Vernunft als Maßstab der Moral
Autonomie des Individuums
Pflicht zur Bildung
Erforschung der Natur
lehrreiche Literatur
von ca. 1720-1800
„Es eifre jeder seiner unbestochnen, von Vorurteilen freien Liebe nach.“
Lessing
Schmitt, Eberhard u. Reichardt, Rolf (Hg.): Emmanuel Joseph Sieyès. Politische Schriften 1788-1790, 2. Aufl., München u. Wien 1981, S.119; zitiert nach: Buchners Kompendium Geschichte. Von der Antike bis zur Gegenwart, hg. v. Maximilian Lanzinner, C.C. Buchners Verlag, 2. Aufl., Bamberg 2009 (2008), S.155
Epochen der deutschen Literatur, Markus Hille, 2014, Stark Verlagsgesellschaft, aus der Reihe: Deutsch - auf einen Blick!
Kabale und Liebe - Ein bürgerliches Trauerspiel, Friedrich Schiller, 1999, Schöningh Verlag
Der grosse Ploetz, 33. Auflage, Komet Verlag, 2002, begründet von Dr. Carl Ploetz
Quellen
Was ist in Deutschland passiert?
zerrissen durch eine Vielzahl an Fürstentümern
technisch-industriell ggü. England, Frankreich zurückgeblieben
politischer Umsturz erst deutlich später: Märzrevolution 1848/1849
hohe geistige Produktivität
verschiedene literarische Strömungen während der Aufklärung
Sturm und Drang
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Kant
Vernunft
Verstand
rational begründbares Verhalten
vernuftsgesteuerter Mensch
emotional, gefühlvolles Verhalten
natürlicher, kräftiger, großherziger Mensch der sich furchtlos gegen Konventionen, Herrscher stemmt ohne eigenen Nachteil zu fürchten
Regelbruch
Kritik am Absolutismus
Ferdinand
Menschenbild
Herz und Verstand
Individualität und Freiheit
Originalgenie
Gleichheit
Originalgenie
Geniezeit
„Originalgenie“ ist Künstler, der die Natur direkt nachformt, frei von Regeln und Beschränkungen
Gesellschafts-
struktur
soziale Ungleichheit
politische Ungleichheit
finanzielle Ungleichheit
Absolutismus, Feudalordnung
Gegensatz,
deshalb Rebellion
Auffassung der Natur
Natur als reine Kreativitätsquelle
Pantheismus
bedingt
Gegensatz zur Abschottung von
gefühlsbetonte, unkonservative Sprache, auch hier Regelbruch, Epochenumbruch
Gattungen, Werke und Autoren
Entwicklung bürgerliches Trauerspiel
Gegensatz zur klassizistischen Tragödie
freiere Form, offener gestaltbares Drama
Abkehr vom Absolutismus
Hauptfiguren: niedere Stände, Spannungen innerhalb oder unterhalb Stände, tragisches Ende
Oxymoron,
Neuheit, vorher nur Bügerliche Komödie
Friedrich M. Klinger:
Sturm und Drang (Drama)
Friedrich Schiller:
Kabale und Liebe (Drama), Die Räuber (Drama)
Johann G. Herder:
Von deutscher Art und Kunst (Schriftsammlung)
Johann W. v. Goethe:
Die Leiden des jungen Werthers (Briefroman), Prometheus (Ode), Sesenheimer Lieder (Erlebnislyrik)

Briefroman wird populärer
hauptsächlich junge, gebildete Männer des Bürgertums
Interpretation des Dramas
Wie würdet ihr nun das Drama interpretieren?
Kritik an damaliger Gesellschaft, Politik
Bürgertum moralisch überlegen
Fürst
Präsident
weil Schiller selbst erlebte
drastische Ausdrucksweise: „[der Fürst], der nur das Geschlecht an ihr zu bewundern gelernt hat.“ (S.41, Z. 22f.)
Bildlichkeit der Sprache: „[I]ch will über dir wachen, wie der Zauberdrach über unterirdischem Golde.“ (S.20, Z.20f.)
Ausdruck der Leidenschaft: „Mein Herz trat beim Erröten des ersren Kusses sichtbar in meine Augen“ (S.81, Z.23f.)
Pantheismus: „Wenn alle Engel herunterstiegen […] - wenn Himmel und Erde, wenn Schöpfung und Schöpfer zusammenträten, für ihre Unschuld bürgten“. (S.80, Z.5ff.)
Scheinwelt des Hofes: „den Herrn Major nicht disguschtüren“ (S.11, Z.1)
bürgerliche Sprache Millers: „[eher will ich] Mist im Sonanzboden führen“ (S.10,Z.17f.)
Gegensatz dieser Sprache: „[Wenn] du doch wüsstest, wie schön in dieser Sprache das bürgerliche Mädchen sich ausnimmt -“ (S.19; Z.14ff.)
Erlebnislyrik sehr geeignet, da Gefühl, Emotion ausgedrückt wird
Emotionen des Individuums im Vordergrund
besonders Liebeslyrik
bis 1782 Schiller in Württemberg
Herzog Karl Eugen
Minister Graf Montmartin
Vorgänger mit gefälschten Briefen verdrängt
Adel fühlt sich überlegen, nicht mehr passend Bildung Kalb
Symbolik: Bürg. Mädchen - Höfische Mätresse
„Kabale und Liebe“ bürgliches Trauerspiel in sprachlich vollkommenster Form
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