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ADHS / ADS

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by

Patrick Uhr

on 17 September 2012

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Transcript of ADHS / ADS

steigert die Dopaminfreisetzung im Gehirn
--> Verminderung der Unruhe
--> Besserung der Konzentration

anfänglich häufig Schlafstörungen und Appetitminderung

Langzeitveränderungen des Gehirns sind umstritten ( erhöhtes Risiko für Parkinson)

regelmäßig Notwendigkeit überprüfen
--> z.B. in den Ferien

geringe Dosen: bessere Kognitive Leisung

hohe Dosen: Verhaltenssteuerung, besseres Sozialverhalten ADS/ADHS Diese Gruppe von Störungen ist charakterisiert durch einen frühen Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren, einen Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz verlangen, und eine Tendenz, von einer Tätigkeit zu einer anderen zu wechseln, ohne etwas zu Ende zu bringen; hinzu kommt eine desorganisierte, mangelhaft regulierte und überschießende Aktivität. Verschiedene andere Auffälligkeiten können zusätzlich vorliegen. Hyperkinetische Kinder sind oft achtlos und impulsiv, neigen zu Unfällen und werden oft bestraft, weil sie eher aus Unachtsamkeit als vorsätzlich Regeln verletzen. Ihre Beziehung zu Erwachsenen ist oft von einer Distanzstörung und einem Mangel an normaler Vorsicht und Zurückhaltung geprägt. Bei anderen Kindern sind sie unbeliebt und können isoliert sein. Beeinträchtigung kognitiver Funktionen ist häufig, spezifische Verzögerungen der
motorischen und sprachlichen Entwicklung kommen überproportional oft vor. Sekundäre Komplikationen sind dissoziales Verhalten und niedriges Selbstwertgefühl. Daniel Begriff (ICD 10) (cc) image by anemoneprojectors on Flickr nicht heilbar
bildet sich teilweise in hohem Alter zurück Therapie bei Erwachsenen Umwelt: mehrdimensionale Therapie

Psychoedukation

Pharmakotherapie

Verhaltenstherapie (Kontingenzprogramme, Selbstinstruktionsprogramme, Elterntraining) Therapie bei Kinder/Jugendlichen Methylphenidat( z.B. Ritalin) ziehen sich zurück
Spontane Hilfsbereitschaft und Fürsorglichkeit
Schwierigkeiten, Regeln und Vorgaben einzuhalten
Umwelt reagiert oft mit Unverständnis und Ablehnung
Kindergartenalter:

Im Kinderzimmer herrscht stets Unordnung, weil sie viele Dinge gleichzeitig anfangen
Struktur und Ordnung sind problematisch
Regelverletzungen und Störverhalten
Empathiemangel soziale Ausgliederung und Isolation Grundschulalter:

Impulsives Störverhalten
Dissoziales Verhalten
Distanzlosigkeit Jugendalter:

Dissoziale Entwicklungen und Schulleistungsstörungen, sowie Merkmale fehlender sozialer Akzeptanz in Gleichaltrigengruppe bleiben meist bestehen
Drohendes Abrutschen in Jugendkriminalität
Schulische und berufliche Minderqualifikation, die nicht den geistigen Fähigkeiten entspricht
Erwachsenenalter:

Unvermögen zum Aufbau & Erhalt sozialer Beziehungen
Schulische und berufliche Minderqualifikation, die nicht den geistigen Fähigkeiten entspricht 3-5 % im Alter von 3 bis 17 Jahren sind betroffen.

1/3 in Deutschland behalten ADHS / ADS bis ins
Erwachsenenalter.

Das Geschlechterverhältnis von Jungen zu Mädchen wurde bei einer ADS mit 2:1 und bei einer ADHS mit 5:1 bestimmt.

häufigste psychische Erkrankung

unterschiedliche Quellen -> unterschiedliche Zahlen Statistiken Bei einem Selbstinduktionstraining lernen ADHS/ADS Patienten wie sie ihr impulsives Verhalten kontrollieren können (Verhaltensweisen werden eingeübt)
Sollen verhalten bei Kollegen, Freunde und Partnerschaft verbessern
Bewältigungsstrategien = Alltag, Beruf, Privat Wenn es Lebensbereiche beeinträchtigt (Beruf, Freizeit, etc.) Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie sinnvoll Daniel Sabrina Körper: fehlerhafte Informationsverarbeitung zwischen einzelnen Hirnabschnitten
Hyperaktivität bildet sich nur bei einem Teil der Jugendlichen zurück
Sensorische Wahrnehmungsstörung erhöhte Schmerzgrenze, schwache sensorische Reize werden kaum oder gar nicht wahrgenommen Störungen der Feinmotorik
Deutlich erhöhtes Unfallrisiko hoher Anteil an selbst verschuldeten Schädel-Hirn-Verletzungen Säuglingsalter:

i.d.R. frühe motorische Entwicklung, während Sauberkeits- und Sprachentwicklung eher verzögert sein können Grundschulalter:

Sprechen meist sehr laut, können ihre Kraft nicht angemessen dosieren
motorische Unruhe
neuropsychologische Funktionsstörungen manifestieren sich als Schulleistungsstörungen soziale Isolation Erwachsenenalter:

Erhöhtes Risiko für diverse Erkrankungen im Erwachsenenalter:
Herzinfarkt
Depressionen
Angststörungen
Substanzmissbrauch
Suchterkrankungen (Nikotin, Alkohol, Opiate)
Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz, schwere chronische & nicht heilbare Erkrankung, weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur) Seele: Bewusstsein:

Quantitativ:
Reduzierte Schlafdauer
Weniger erholsamer Schlaf
Morgenmüdigkeit wegen zu wenig Schlaf
Gestörter 24-Stunden-Rhythmus (Erwachsene)

Qualitativ:
mehrere Reize werden als wichtig empfunden und erreichen das Bewusstsein Orientierung:

Zeit: brauchen Struktur gleichbleibende Zeiten für Mahlzeiten, wecken, schlafen gehen usw.
Zeit: können Zeit nicht abschätzen
Situation: lernen aus Situationen nicht, sondern begehen Fehler erneut (z.B. falsch eingeschätzte Zeit und zu viele Aufgaben) Aufmerksamkeit/ Konzentration:

Kindergartenalter:
geringe Spielintensität und –ausdauer beginnen ständig neue Dinge und bringen kaum etwas zuende

Grundschulalter:
fehlendes Konzentrationsvermögen mit Ablenkbarkeit

Jugendalter:
Aufmerksamkeitsdefizite resistenter als zuvor

Erwachsenenalter:
Aufmerksamkeitsdefizite können bis ins Erwachsenenalter längerfristig weiterbestehen und sich mit weiteren Problemen assoziieren
Konzentrationsprobleme bleiben bestehen Gedächtnis:

Kurzzeitgedächtnis ist gestört, weil sie anders strukturieren vergessen schnell und dabei besonders alltägliche Aufgaben oder Sachverhalte
Im Erwachsenenalter werden Termine häufig verpasst Denken:

Formal:
äußert sich meist im Handeln Fehlverhalten

Inhalt:
kognitive Strukturierungsunfähigkeit (Grundschulalter) Wahrnehmung:

Reizüberflutung (optische und akustische Reize nicht filtern können) Ich-Erleben:

Zeichen einer emotionalen Stigmatisierung mit niedrigem Selbstwertgefühl, depressiver Verstimmung und Affektlabilität (Grundschulalter)
fehlendes Selbstwertgefühl
Minderwertigkeitskomplexe
Probleme, sich selbst einzuschätzen und zu reflektieren Affektivität:

wollen ihren Willen durchsetzen, aber Selbstwertgefühl fehlt ihnen
geringe Frustrationstoleranz
abrupte Stimmungsschwankungen
sind schnell tieftraurig oder gereizt


Kindergartenalter:
mangelnde Verhaltenssteuerung und Impulskontrolle
heftige Wutanfälle

Grundschulalter:
mangelhafte Verhaltenssteuerung und Impulsivität
aggressive Durchbrüche bei geringfügigen Anlässen
Reizbarkeit

Jugendalter:
Impulsivität noch resistenter Antrieb:

Kindergartenalter:
Untriebigkeit
Aktivität ziellos und dranghaft
Gefährliches Verhalten, welches evtl. zu Unfällen oder Vergiftungen führen kann

Grundschulalter:
Disziplinprobleme
Wirken verträumt, schauen Löcher in die Luft oder zum Fenster hinaus Struktur nach Vetter häufig der erste Schritt
--> Grundlage für andere Therapien

kurzfristige Wirkung: bessere Aufmerksamkeit, Abnahme der Hyperaktivität

kognitiver Stil kann sich verbessern

evtl. körperlich Veränderungen ( z.B. Puls) Pharmakotherapie Methyphenidate ( z.B. Ritalin)

Amphetamine ( in Deutschland nicht erhältlich)

Pemolin ( einmalige Einnahme pro Tag)

Atomoxetin ( Wirkung erst nach einigen Wochen) Stimulanzien Kontingenzprogramme
--> positive Verstärkung als Mittel zur Entwicklung

häufig in der Schule angewand
--> hoher personeller/ zeitlicher Aufwand Verhaltenstherapie oft in Kombination mit Pharmakotherapie

dysfunktionale Regelkreise unterbrechen

positive Interaktion verstärken Elterntraining Methylphenidat mit das häufigste Medikament bei geistig behinderten Kindern

auch für schwere geistige Behinderung ( IQ > 50)

Stimulanzien problematisch in Kombination mit Neuroleptika

Wahrscheinlichkeit unerwünschter Wirkungen erhöht (z.B. Tics oder sozialer Rückzug)

psychomotorische Übungen ADS/ADHS bei geistiger Behinderung Ätiologie Ursachen: leichte frühkindliche Hirnschädigungen

genetische Veranlagung

Nahrungsmittelallergien

toxische Einflüsse

Milieufaktoren Folgen: ADS: vorzeitiges Abbrechen und häufiges Wechseln von Aktivitäten ADHS: vielfältige Form -> herumlaufen und -springen, zappeln, unaufgefordertes Aufstehen, Redeschwall und Lärm Pflegeschwerpunkte Zu Beginn: umfassende Verhaltensbeobachtung enge Begleitung in einem gut strukturierten Alltag
ruhige, bestimmte und sichere Führung
eindeutige und einfache Kommunikation
auf Konzentration achten
Hilfreich:
Bewegungsspiele
Entspannungsübungen
Belohnungsprogramm

verständnisvolle Reaktion gegenüber den Eltern
umfassende Aufklärung aller betreuenden Personen Sabrina Jana, Patrick Tim Patrick Patrick Tim Tim Tim Jana Daniel
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