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Deutsch Übersicht

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by

Philipp Buhr

on 12 June 2013

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Transcript of Deutsch Übersicht

politische Motive
Systemkritik (Adel )
Bürgertum
Nationalstaatsgedanke Deutsch Werke Faust In seiner frühen Kindheit
ein Garten Irrungen, Wirrungen Woyzeck Der Sandmann Prinz Friedrich
von Homburg Epochen 1800 1850 1950 Sturm und Drang 1765-1790 Romantik 1798-1835 Klassik 1786-1805/1832 Vormärz 1825-1848 1900 Realismus & Naturalismus 1848-1890 1750 Moderne Expressionismus 1808 2005 1888 1879
(1836-'37) 1816 1809-'10 Sturm & Drang/Klassik Klassik/Romantik Romantik Vormärz Realismus Postmoderne Personen Handlung Motive Faust klagt über die intellektuellen Grenzen des Menschseins und sehnt sich nach der Erkenntnis der allumfassenden Wahrheit
er versucht auszubrechen:
Zeichen des Makrokosmos
Erdgeist
Selbstmord - die Ostergesänge hindern/retten ihn


Osterspaziergang
irdisches Leben & Gesellschaft beschrieben
Faust ist gut angesehen
"Zwei Seelen..."
Pudel tritt auf


Übersetzung ("Am Anfang war...")
Mephisto muss sich zeigen
Mephisto Faust


Teufelspakt (Missverständnis: Faust spricht von Wette, Mephisto von "Vertrag")
Faust schwört der Wissenschaft ab - will sich den Freuden der Erde widmen
Schülerszene


Mephisto will Faust das "wilde Leben" zeigen
dieser ist jedoch von Mephistos Vorstellung des "guten Lebens" abgeneigt


die Hexe soll Faust zu einer Verjüngung verhelfen
Faust sträubt sich gegen den Zaubertrank, willigt jedoch ein
begeistert von Frauenbild im Spiegel Verschiedenes Kafka Freud 1890-1920 1910-1925 geprägt von J.W. von Goethe & F. Schiller
Antike als Vorbild
"edel sei der Mensch" (zwischen Gottheit & Tier)
Kunst als erziehende Vorgabe des Ideals (Harmonie, Vollendung)
gegen Werte der franz. Revolutionäre (Individualität etc.)
einförmige Gesellschaft
entsprechend einförmige Werke 1776 amerikanische Unabhängigkeitserklärung
1789 französische Revolution
1780-1814
1817 Wartburgfest
1819 Karlsbader Beschlüsse 1790 Goethe: Faust (Fragment)
1800 Schiller: Maria Stuart
1804 Schiller: Wilhelm Tell
1831 Goethe: Faust II Frühromantik | Novalis
Hochromantik | Grimm
Spätromantik | Eichendorff, Hoffmann Philosophie Wissenschaft Progressive Universal Poesie Kunst Poesie Naturlandschaften
Friedhöfe Wandern, Reisen, Sehnsucht
Liebe
Nacht, Dämmerung einfache Sprache
künstlerische Freiheiten
Ironie etc. 1797: Tieck - Der gestiefelte Kater
1816: Hoffmann - Der Sandmann
1835: Eichendorff - Mondnacht Märzrevolution
1848/49 1835: Büchner - Woyzeck
1836: Büchner - Leonce und Lena
1841: Fallersleben - Das Lied der Deutschen 1880-1900 Detailtreue, Wirklichkeitstreue
Humor, Ironie
Negatives wird vermieden
Bürgertum
Sozialkritik unüblich Naturalismus als Steigerung des Realismus
nah am Individuum, Dialekt/"Gossensprache"
Kunst = Natur - X (A. Holz)
Sekundenstil
keine Beschönigungen, "brutale Wahrheit" 1888: Fontane - Irrungen, Wirrungen
1995: Fontane - Effi Briest 1888: Hauptmann - Bahnwärter Thiel
1889: Holz, Schlaf - Papa Hamlet Bezug auf "Ich"
Selbstkritik
Sprachkritik
Stilpluralismus Errungenschaften in Wissenschaft (Einstein etc.) aufbrechen alter literarischer Strukturen
Alltagssprache Industrialisierung
Urbanisierung
1858 Darwin
1871 Bismarck "ausdrucksstarke" Kunst
Darwinismus
Kulturpessimismus (Nietzsche)
Psychoanalyse (Freud)
1. Weltkrieg Kafka
von Hoddis Logik, Erklärbarkeit:
subjektiv
viele Metaphern
Neologismen etc. Handlung Hintergrund:
Oliver Zurek wird 1984 unschuldig verhaftet, 6 Monate U-Haft
er radikalisiert schließt sich RAF an, taucht ab (05.1985)
er stirbt nach Schusswechsel mit Polizei in Kleinen (Sommer 1993) Ermittlungsverfahren eingestellt, öffentliche Meinung:
"Oliver hat einen Beamten und anschließend sich selbst getötet!" Widersprüche im Ermittlungsverfahren bezüglich Olivers Tod Medienflut übt Druck auf Ehepaar aus Verfahrenseinstellung "Trick-Klage" motiviert durch Lutz Immenfeld Christin und Richard streiten über Olivers Entwicklung Richard reicht Beschwerde ein
- abgelehnt Vertrauen in Rechtsstaat? Brief an Innenminister Kontakt mit Katharina Blumenschläger Besuch von früherer Affäre Susanne
Spannungen in der Ehe erneuter Streit zwischen Christin und Richard aus Mangel an Beweisen.....(?) Rede vor Schülern erneuter Besuch des Bahnhofs Symbolik S. 6: Es gibt glückliche Kinder, die in ihrer frühen Kindheit einen Garten, eine Landschaft ihr Reich nennen können." (Iris Murdoch in "Der schwarze Prinz") Oliver verbrachte viel Zeit im Garten ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und Wahrheitsliebe Richard steht/stand im Staatsdienst Oliver vergrub Dinge in der Hoffnung, ein Baum würde daraus wachsen Aquarelle unterstreichen die Bedeutung des Gartens für Oliver Christin steht im Staatsdienst Garten steht für Staat Vertrauen in den Staat erschüttert durch ungerechte Inhaftierung Staat wird zum Feind Prozess ebenfalls vom Staat enttäuscht radikalisiert Konflikt verkörpert bis zum Schluss den Staat Oliver ist keines davon Oliver Richard Oliver Richard Richard Vertrauen Unterstützung Feind Vertrauen Enttäuschung Misstrauen Einleitung Zueignung
Vorspiel auf dem Theater
Prolog im Himmel Reflexion des Dichters, Lebenswerk
das Stück soll unterhalten
Wette zwischen Gott und Mephisto (vgl. Hiob) Erdgeist: "Du gleichst dem Geist, den du begreifst, Nicht mir!" (v.512-513)
Faust: "Dass ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält," (V. 382-383)
Faust: "Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen: die eine hält in derber Liebeslust sich an die Welt mit klammernden Organen; die andre hebt gewaltsam sich vom Dust zu den Gefilden hoher Ahnen." (V.1112ff.)
Mephisto: "Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. (...) Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, Ist wert, daß es zugrunde geht; So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, Mein eigentliches Element." (V. 1335ff.)
Faust: "Werd ich zum Augenblicke sagen: // Verweile doch! Du bist so schön! // Dann magst du mich in Fesseln schlagen, // dann will ich gern zugrunde gehn!" - (Vers 1700 ff.)
Mephisto: "Du siehst, mit diesem Trank im Leibe, Bald Helenen in jedem Weibe." (V. 2603f.)
Faust: „Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?“ – Gretchen: „Bin weder Fräulein, weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehn.“ } Nacht } Vor dem Tor } Studierzimmer I } Studierzimmer II } } Auerbachs Keller Hexenküche Gelehrtentragödie Gretchentragödie Faust begegnet Gretchen auf der Straße begehrt sie
fordert Mephisto auf, sie ihm zu "beschaffen"
Mephisto hat jedoch "keine Gewalt" (V.2626) über sie


sie verstecken Schmuck in Gretchens Stube
diese ist angetan davon
Faust hat ein schlechtes Gewissen ("Armselger Faust, ich kenne dich nicht mehr!" (V. 2720))


Gretchens Mutter hat den Schmuck zum Pfarrer gebracht, dieser nahm ihn für die Kirche
neues Geschenk


Mephisto = Überbringer des Todeszeugnis des Ehemanns der Nachbarin
Treffen wird arrangiert


Faust weigert sich, Marthe zu belügen
willigt nach Diskussion ein ("er habe die Wissenschaft und würde Gretchen auch belügen")


Treffen der beiden "Paare" in Marthes Garten
Gretchen erzählt über ihr Leben in ihrer "kleinen Welt"
hat Schwester verloren, die wie ihre Tochter war
Zuneigung zu Faust


Faust & Gretchen küssen sich
unterbrochen von Mephisto
Gretchen fühlt sich Faust nicht gerecht } Straße } } } Abend Spaziergang Der Nachbarin Haus } } } Straße II Garten Ein Gartenhäuschen Geniekult "getragen" von Goethe & Schiller Gesellschaftsproblematik oft passt Held nicht in das feudale System und "entkommt" durch Selbstmord o.ä. Einheit von Verstand & Gefühl Ausdruck von individuellen Gefühlen Personen Hauptmann hysterisch, ängstlich redet Nonsens "philosophiert" erhebt sich über andere (Woyzeck) beschränkt auf seine Wissenschaften sieht andere als Subjekte (Woyzeck) herzlos rational Doctor selbstverliebt "Herr Doctor erschrecken Sie mich nicht, es sind schon Leute am Schreck gestorben, am bloßen hellen Schreck. - Ich sehe schon die Leute mit den Citronen in den Händen, aber sie werden sagen, er war ein guter Mensch, ein guter Mensch - Teufel Sargnagel."
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