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#blokult11 - Blogparade der Kultur

Acht Statements zur Kultur-Blogparade aus dem Jahr 2011.
by

Henric Wietheger

on 1 January 2015

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Transcript of #blokult11 - Blogparade der Kultur

Wie kultivierst
du dein Leben?

Kultur?
Was macht
Kultur mit dir?

Doris Christina Steiner
http://hosenrolle.wordpress.com/2012/01/03/lassen-sie-mich-durch-ich-bin-kultiviert/
@DorisChristinaS
Kultur spiegelt die Gesellschaft wider.
Es gibt nicht eine "richtige" Kultur, sondern viele Sub- und Gegenkulturen (Beispiel: http://bit.ly/NG0Hqa).
Die Unterscheidung zwischen "Hochkultur" (Theater, Oper etc.) und "niederer Kultur" ist nicht mehr zeitgemäß.
Peter H. Kalb
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=253815008008867&id=106785719363006
@PeterKalb
Ich will die Menschen mehr einbinden, ja, ihnen gar die Verantwortung für ein Kunstprojekt übertragen.
Daraus entstand das globale Kunstprojekt “Wenn Richten, … dann Aufrichten”, bei dem ich die Verantwortung in die Hände der Gesellschaft lege.
Ich beobachte von innen die Reaktionen auf Kunst, die von außen kommen und beurteile dann, was darauf folgt.
Heinz Wittenbrink
http://heinz.typepad.com/lostandfound/2012/01/mittelbar-und-spontanmein-beitrag-zur-blokult11.html
@heinz
Twombly ist mein Lieblingsmaler. Ausgehend von seinen Bildern und seiner Arbeitsweise kann ich mir und anderen vielleicht am ehesten erklären, was für mich Kultur ist und warum sie mir wichtig ist.
Ich verstehe die Bilder Twomblys nicht. Wenn ich versuche, die Bildsprache eines Künstlers wie Twombly zu begreifen, wird mir klarer, was Kultur sein kann: nicht etwas, das man besitzen oder »sich aneignen« kann, sondern eher etwas mit dem Körper Verbundenes.
»Kultur« ist für mich ein Haupt- und Staatswort, mit dem so viele Vorstellungen, so viel Kultur verbunden ist, dass sich dazu kaum etwas sagen lässt, das man nicht schon immer wieder gehört hat.
Volker Lüdecke
http://volker-luedecke.blogspot.co.at/
Die Lehre von der Wahrnehmung des Menschen in ihren vielfältigen Theorien zeigt vor allem eines, nämlich wie die Beschaffenheit unserer Sinnesorgane darüber mitbestimmt, was wir und wie wir etwas wahrnehmen.
Wir nehmen vieles gleichzeitig wahr, wissen aber nicht, was es ist noch wie es zusammenhängt. Betrachten wir unsere Welt mit menschlichen Augen und nötigem Verstand, dann stellen wir relativ deutlich fest, dass sich unsere Kultur in der Krise befindet.
Die verschiedenen Theorien zum Begriff Kultur in einem knappen Essay vollständig darzulegen, würde den Rahmen dieses kleinen Beitrags erheblich aus den Fugen geraten lassen.
Matthias Hagedorn
http://www.editiondaslabor.de/blog/
Wer nicht hysterisch über Kunst und neue Medien sprechen will, braucht nicht in einen naiven Realismus zu verfallen. Es gibt auch dazu eine Alternative, die nicht minder rational ist: die medienarchäologisch genaue Analyse jener Änderungen der Wirklichkeit.
Diesen Weg zeichnet A.J. Weigoni mit seinem essayhaften Text “Produktorientiertes medienpädagogisches Arbeiten mit Jugendlichen” auf
http://www.vordenker.de/weigoni/mpaed.htm
– nach.
Im Zeitalter der so genannten “Neuen Medien” erreicht man Kinder und Jugendliche schwer mit Büchern. Wir erleben einen zunehmenden kulturellen Analphebetismus, den auch die Indifferenz verursacht, zu der die modernen Vereinfältigungsmedien verleiten.
@Matze Hagedorn
Tobias Herrmann
http://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2012/01/04/gedanken-zu-kultur/
Auf den Feldern sieht man auch die Auswirkung von Kultur, alles was nicht passt wird wegeputzt. Auf dem Bild sieht man eine Stelle wo ganz viel Gestrüpp war, das hat aber die bäuerliche Kultur gestört.
Das Beste von Allem ist aber der ‘Kulturbeutel’ – das gibt es nur in Deutschland (glaub ich jedenfalls). Wenn man jetzt denkt, da wäre ein Goethe drin oder sowas, falsch – nur Zahnpasta und ähnliches…
Kultur, das ist sowas wie ‘bearbeiten’ von etwas, sonst wäre es ja Natur, das begleitet uns schon seit langem.
Reinhard Matern
http://www.reinhardmatern.de/
Die Fassung schließlich ‘alles, was der Mensch hervorgebracht hat’, ist abstrahierend, vergleichsweise modern (z.B. bei Kant zu finden) und leicht durch ein Wort wie Zivilisation zu ersetzen.
Ein Kulturbegriff aber, der sich durch das Wort ‘Zivilisation’ ersetzen lässt, ist die Buchstaben nicht wert, die aneinanderzureihen sind. Deshalb plädiere ich dafür, das Wort den Bauern, der Werbung, der Politik und populären Strömungen zu überlassen.
Meines Wissens waren die Kulturbegriffe der Antike auf Individuen beschränkt und bezogen sich im Lateinischen (‘cultura’ – im Rahmen von Genitivverbindungen) auf die Pflege des Ackers, des Bodens, der Kleidung und speziell bei Cicero im übertragenen Sinn auch auf die des Geistes.
Hubertus J. Schwarz
"Kulturgut" (H. J. Schwarz, 2011)
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