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National Socialist Black Metal

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by

Malte Tramp

on 17 February 2015

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Transcript of National Socialist Black Metal

Die Szene heute
Zahlreiche, vernetzte Substile mit abweichenden Thematiken bilden sich heraus
Der Szeneschwerpunkt Skandinavien verliert an Bedeutung, große Szenen in Frankreich, Deutschland und Osteuropa entstehen
Satanismus als Leitmotiv der ersten und zweiten Welle tritt in den Hintergrund, oftmals zugunsten heidnischer oder misantropischer Inhalte
Seit den 2000er Jahren tritt die Szene vermehrt in die Öffentlichkeit, Auftritte auf Metalfestivals werden häufiger, Teile der Black-Metal-Szene treten in der übrigen Metalszene, ihren Medien und ihrer Wahrnehmung (wieder) auf
Black Metal
Subgenre des Metal
Entstanden in den späten 1980er Jahren aus dem Thrash Metal
Anfangs als allgemeiner Begriff für Bands mit satanistischem Hintergrund genutzt, entwickelte sich in mehreren Wellen eine eigenständige Subkultur
Black Metal
und Politik
Kaum bis keine ernsten politischen Aussagen in der ersten und zweiten Welle
Politischer Radikalismus wird vorrangig als Rechtfertigung für misantropisches Gedankengut genutzt
Weltlich-Politische Texte, die über allgemeine Gesellschaftskritik hinausgehen, sind selten und werden eher argwöhnisch wahrgenommen oder abgelehnt
Politische Hintergründe von Bands und Musikern werden oft gegenüber der Musik als zweitrangig betrachtet, gegenüber Radikalismus herrscht eine gewisse Toleranz
Black Metal und Gewalt
Insbesondere während der Frühphase kommt es in Norwegen zu mehreren Brandanschlägen auf Kirchen sowie Drohungen gegen "Verräter"
Mehrere Überfälle und Anschläge sowie die Verherrlichung von Brandstiftungen bringen der Szene breite, reißerische Aufmerksamkeit in den Medien ein
1993 bricht die norwegische Szene nach dem Mord am Mayhem-Gitarristen Euronymus zusammen
Mitglieder der späteren NSBM-Band Absurd ermorden im selben Jahr einen Mitschüler
Die Grauzone
Durch die häufige Trennung zwischen Musiken und ihrem Werk ist eine feste Einordnung in NSBM oder neutralen Black Metal schwer
Provokationen mit extremistischen Schlagworten oder Symboliken ist seit der ersten Welle üblich, ohne dass eine extremistische Gesinnung in der Musik verbreitet wird
Provokation und Misantropie als zentrale Motive des Black Metal rechtfertigen in den Augen vieler die Provokation mit absoluten Tabuthemen
Gliederung
1 Black Metal
1.1 Entstehung und Geschichte
1.2 Die Szene heute
2 Black Metal und Politik
2.1 Die Grauzone
2.2 Symboliken
2.3 Personen und Vernetzungen
3. Fazit
Rechtsradikalismus im Black Metal
Mayhem,ca.1985
Darkthrone,1994
Verschiedene Logos
Gorgoroth,2006
Depressive Suicidal Black Metal: Shining
Blackgaze: Alcest
Pagan Black Metal:
Gernotshagen
Black Doom:
Forgotten Tomb
Cover der "Aske"-EP
Absurd-Cover mit dem Grabstein Sandro Beyers
Als Definition
für NSBM gilt:
Die Musiker verbreiten in Songtexten, Layout, Symbolik und/oder Aussagen eine rechtsradikale oder neonazistische Haltung
Die Musik sollte im ganzen als Black Metal definierbar sein
Darkthrone, 1995
Peste-Noire-Patch
Venom-Shirt
Marduk, 1999
Symboliken
Typisch rechtsradikale Symbole wie Schwarze Sonnen, Keltenkreuze, bestimmte Runen
Zahlencodes und Schlagwörter kommen seltener vor als beispielsweise beim Rechtsrock
Rechte Esoterik und Mystik wird häufig verarbeitet
Bezugnahme auf Ahnen, Überhöhung der germanischen Kultur
Insbesondere Kriegsverherrlichung mit Bezug auf das dritte Reich
Absurd-Logo
Bootleg-Burzum-Shirt
Massensterben, 2010
Personen und Vernetzungen
Insbesondere in der ostdeutschen Szene ist die Verbindung zur Neonaziszene stark
In Osteuropa, insbesondere Polen und der Ukraine, vernetzen sich Bands und Szene stark untereinander
Verbindungen zum Rechtsrock bestehen nur vereinzelt
Totenburg
Veröffentlichungen auf Blood-and-Honour-Tonträgern
Jens Fröhlich, Sänger der Band, war Mitglied der White Youth
Laut Verfassungsschutz hat die Band Kontakte zur NPD
Mehrere Landser-Coverversionen
Absurd
Besetzungsüberschneidungen mit Stahlgewitter
Hendrik Möbus, ehemaliger Sänger der Band, ist der Gründe der Germanischen Heidnischen Front
Möbus emigrierte 1999 in die USA, wo er Mitglied der National Alliance wurde
Goatmoon, 2007
Fazit
Innerhalb der Szene besteht die Notwendigkeit, sich abzugrenzen und zu distanzieren
In der Mainstreamkultur ist das Phänomen NSBM quasi nicht präsent
In der rechtsradikalen Szene ist das Verhältnis ambivalent und schwankt zwischen Vernetzung und Ablehnung
Cover des Bootlegs "Dawn of the black hearts"
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