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Gesinnungs&Verantwortungsethik

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by

Matthias Klein

on 28 March 2014

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Transcript of Gesinnungs&Verantwortungsethik

Gesinnungs&Verantwortungsethik
Gesinnungsethik:
Das Handeln ist von höheren Maximen bestimmt
Geht von perfekten Menschen aus
Die Verantwortung für die Folgen wird nicht übernommen und die Folgen sind für die Handlung irrelevant
Verantwortungsethik:
Die Folgen des Handelns müssen verantwortet werden können
Geht von Menschen mit Defektenaus

Zweck, Folgen, Mittel
Zweck:
V: Der Zweck des Handelns wird von dem Handelnden aufgestellt
G: Der Zweck wird von einer höheren Instanz aufgestellt<--> Verstand ist unwichtig --> Handeln wirkt irrational
Folgen:
V: Dient zusammen mit den Mitteln als Bewertungsinstanz für die Handlung
G: Irrelevant
Mittel:
V: Müssen selbstbestimmt gewählt und verantwortet werden
G: Gesinnung ist das Mittel
Kants Ethik
Der gute Wille ist die Grundlage aller moralisch guten Taten
=>"Es ist überall nichts in der Welt, ja außerhalb derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille."
Begehrenswerte Charaktereigenschaften/Geistesgaben sind nicht gleich gute Eigenschaften
Bsp.: Scharfer Verstand kann bei einem Verbrechen zum schlechtem benutzt werden
Die Folgen sind für die Bewertung einer Handlung zu ignorieren
Der gute Wille ist allein durch die Pflicht
bestimmt
Pflichtgemäßes Handeln/
Handeln aus Pflicht

Pflichtgemäßes Handeln:
Handlung ist gut <-- Handelnder hat eine Neigung zu dieser
Neigung: Handlungsantriebe, die nach einem vergnügtem Leben streben
Handeln aus Pflicht
Handeln gegen die eigen Neigung und nur aus reiner Pflichtgerfüllung heraus
Definition Pflicht: "Pflicht ist die Notwendigkeit einer Handlung aus Achtung fürs Gesetz
-gemeint ist das
Sittengesetz

Dieses Gesetz ist im Menschen angelegt<-- Kant hat es nicht selber aufgestellt sonder geht von der Existenz aus
Iphigenie auf Tauris - Inhaltsangabe
Iphigenie ist Priesterin im Tempel der Diane
Arkas informiert sie über Thoas' Pläne
Iphigenie lehnt ab, Thoas führt das alte Recht wieder ein
Orest und Pylades stranden auf Tauris
Thoas befiehlt Iphigenie, die Opferung auszuführen/Orest und Iphigenie erkennen sich erst nicht
Orest wird durch Iphigenie von den Furien befreit und Pylades plant die Flucht
Iphigenie befindet sich in einem Konflikt
Geständnis an Thoas und Bitte um freies Geleit
Thoas gewährt ihnen das Verlassen und lässt die drei gehen
Entstehung des Problems
1. Phasen der Entwicklung
Tantalidenfluch
Heiratsantrag/Ablehnung der Hochzeit
Opferung/Ankunft von O. und P.
Flucht/Lüge
→Konfrontation und Kampf
Kurze Darstellung der Gattungszugehörigkeit
Klassik ( 1786 - 1832 )

Harmonie, Humanität und Toleranz stehen im Vordergrund
Häufig Verlagerung des Geschehens in das antike Griechenland
Keine direkte Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Problemen
Zentrales Geschehen spielt im seelischen Inneren der Figuren
Streben nach göttlichem Ideal
Sehnsucht nach Harmonie, Ruhe, Erfüllung, Gemeinschaft
Menschen werden zum Guten erzogen
→ Merkmale der Klassik sind auch vertretend in “Iphigenie auf Tauris” zu finden
2. Entstehende Konflikte
Verletzter Stolz
Egoismus
Angst
Rationalität
Was ist das Sittengesetz?
Vorüberlegung:
Das menschliche Vehalten ist nicht nur verstandsgeleitet
Es ist viel mehr durch das Gegenteil, also Triebe , Neigungen,etc.,bestimmt
Daraus folgt, dass sich der Verstand, nicht wie beim Tier der Instinkt, nicht einfach durchsetzt
Kant stellt fest, dass der Verstand in Imperativen spricht
hierbei werden zwei Arten unterschieden:
Hyphotetischer Imperativ
Wenn du A willst, musst du B machen!
Ist nur für den Einzelnen oder eine Gruppe gültig
es gibt unendlich viele von diesen
Bsp.: Wenn du ein guter Fußballspieler seien willst, musst du viel trainieren!
Ist nur gültig für Fußballspieler, die erfolgreich seien wollen
Kategorischer Imperativ
Es gibt nur
einen

:
"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst,dass sie ein allgemeines Gesetz werde
Die Vernunft stellt an uns den Anspruch, dass wir wie ein rein vernünftiges Wesen handeln

Bezug zu Iphigenie
Iphigenie handelt zunächst gesinnungsethisch
Als Maximen dienen ihr die Götter
Nach dem Parzenlied handelt sie verantwortungs- ethisch --> Als Grundlage liegt die Ethik von Kant ( Humanität )
Iphigenie Problematisiert ihr Handlungen und diskutiert diese mit sich oder anderen


Pylades handelt das gesamte Buch über gesinnungethisch--> Folgen sind ihm egal
Der Zweck seines Handelns wechselt
Parzenlied
Zunächst in Blankvers geschrieben, darauf- hin wechsel in Strophenform
Die innnere Auseinandersetzung von Iphigenie mit der Verantwortung wird in den vordergrund gerückt
"Es fürchte die Götter das Menschen- geschlecht" --> Loslösung von den Göttern führt zu Machtverlust jener
Durch die Strophenform wird es besonders hervorgehoben und wird als Wende-/Hochpunkt deutlich
Iphigenie erreicht an dieser Stelle die Autonomie
Humanität
Menschlichkeit, menschliche Wesenheit, bestehend in Bildung, Sittlichkeit, Kultur; Menschheitsganzes, Menschheitseinheit. Die Idee der Humanität, d.h. der höchsten Entfaltung menschlicher Kultur und Gesittung als Endziel des Handelns, als Sittlichkeitsinhalt und als (idealer) Zielpunkt der Geschichte wird (in verschiedener Weise) betont von den Stoikern, vom Christentum, von den Humanisten, von WINCKELMANN, LESSING, GOETHE, KANT, FICHTE, SCHILLER, W. v. HUMBOLDT u. a., besonders von HERDER (Ideen z. e. Ph. d. Gesch. d. Menschh.; Briefe zur Beförder. d. Human.), In der modernen Ethik besonders von WUNDT (Eth.2, S. 227 ff, 493 ff.). Die Idee der Humanität wird erst instinctiv geübt, um später im Gesamtbewußtsein der Menschheit klar erfaßt zu werden (l.c. S. 684). Die Idee der Menschheit ist eine allmählich entstandene, immer noch werdende (l.c. S. 679). Vgl. Sittlichkeit.
Aristotelisches Drama
Form:
Charaktere
dürfen sich nicht verändern
folgen der Ständeklausel
Handlung
Es gibt nur einen Handlungsstrang
Transparenz für den Zuschauer
Zeit
innherhalb von 24h
Ort
In der Regel an einem Ort
Struktur
Exposition
Epitase
Peripetie mit dem Höhepunkt
retardierendes Moment
Katastrophe
--> Ziel : Katarsis (Reinigung von Affekten)
Zweck:
Unterhaltung
soll unterhalten
dafür muss der Charakter aus der eigenen sozialen Gruppe stammen
Die Unterhaltung sorgt dafür, dass der Zuschauer sich mit dem Thema auseinandersetzt <-- er muss sich angesprochen fühlen
Formkriterien
dienen dem Zweck
da jedes Stück gleich aufgebaut ist, ist es leicht die Intention zu verstehen
Die Kriterien dienen dazu, dass der Zuschauer Mitleid empfindent <-- er stellt einen persönlichen Bezug her
Belehrung
Da in einem Stück entweder politische oder gesellschaftliche Missstände thematisiert werden, kann der Zweck nicht ausschließlich unerhaltend sein. Vielmehr muss es darum gehen, dass der Zuschauer sich mit dem Gegenstand auseinander setzt und aus demselben Schlüsse für sein eigenes Leben zieht. Der Zuschauer soll daher immer das Problem vor Augen geführt bekommen. Die Einheiten und die Eindeutigkeiten unterstehen daher dem eigentlichen Zweck.
Goethe
Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), geadelt 1782, war ein deutscher Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.
Goethes literarische Produktion umfasst Lyrik, Dramen, erzählende Werke (in Vers und Prosa), autobiografische, ästhetische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Auch sein umfangreicher Briefwechsel ist von großer literarischer Bedeutung. Goethe war ein Vorreiter und der wichtigste Vertreter des Sturm und Drang. Sein Roman Die Leiden des jungen Werthers machte ihn 1774 in Europa berühmt. Später wandte er sich inhaltlich und formal den Idealen der Antike zu und wurde ab den 1790er Jahren, gemeinsam mit Friedrich Schiller und im Austausch mit diesem, zum wichtigsten Vertreter der Weimarer Klassik. Im Alter galt Goethe auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschland.
Während die Wertschätzung Goethes nach seinem Tode zunächst abnahm, wurde er im Deutschen Kaiserreich ab 1871 „zum Kronzeugen der nationalen Identität der Deutschen“ und als solcher für den deutschen Nationalismus vereinnahmt. Es setzte nun eine Verehrung nicht nur des Werks, sondern auch der Persönlichkeit des Dichters ein, dessen Lebensführung als vorbildlich empfunden wurde. Bis heute wird sein Werk zu den Höhepunkten der Weltliteratur gezählt.
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