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(In)puts Vorstellung Kompetenzen

Kompetenzraster, Lernprozesse, Dokumentation im Portfolio
by

Andreas Sägesser

on 12 October 2016

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Transcript of (In)puts Vorstellung Kompetenzen

Fachkompetenz
Selbstkompetenz
Lernkompetenz
Lernprozess
(e)Portfolio
Lernprozesse im Fokus
Kompetenzentwicklung im Fokus
Noten ableiten aus dem Kompetenzprofil
wie entsteht ein Kompetenzraster
ich kann ....
die vollständige Handlung zur Orientierung
Einsatz des Kompetenzrasters in der Schule
Nutzen (Orientierung; Profilbildung; Individualisierung; Kooperation etc.)

Würdigung des Lernprozesses (Förderung Reflexion; Kooperation)
Förderorientierte Rückmeldungen
Inhalte - zentrale Frage - wie habe ich den Lernprozess gestaltet?
Erfahrungen - möglichst offene Gestaltung
Nutzung von unterschiedlichen Medien

kreative Lernprodukte Ressourcen
Medien (Video, Audio, Präsentationswerkzeuge, Visualisierungen etc.)
Unterstützung der Dokumentation (Mahara, Evernote, Prezi etc.)

Exkurs Kompetenz - Kompetenzraster
Kompetenz
Das Wort „Kompetenz“ wie folgt aus der lateinischen Sprache herleiten: „competere“ (cum = mit; petere = sich zuwenden, suchen) bedeutet „sich treffen“, „zusammengehen“, „abmachen“, „zutreffen“. Es wird einerseits verstanden im Sinne von „etwas gemeinsam / zugleich erstreben“, andererseits im Sinne von „zu etwas geeignet oder fähig sein, einer Sache mächtig sein“.
Der Kompetenzbegriff wird traditionellerweise als Konstrukt psychologischer Natur im Sinne von „dem Individuum innewohnende Fähigkeiten“ betrachtet. Kompetenzen sind kontext- und situationsbezogen, d. h. sie kommen in reellen Situationen zum Ausdruck, wo Handlungen verlangt werden und verschiedenartige Ressourcen, nämlich Wissen, Fertigkeiten und Haltungen, sich zu Kompetenzen verdichten.
So verstanden löst sich der Kompetenzbegriff aus einer rein psychologischen Dimension, die ihn ins Innere einer Person verlegt, und bindet sich an konkrete, kontext- und situationsbezogene Handlungen. (Ghisla/Kolb 2001: 11)
Wir schlagen vor, „Kompetenz“ als Ergebnis eines Konstruktionsprozesses zu betrachten, eines „Kombinationswissens“. Das Individuum ist ein „Unternehmer“ seiner Kompetenzen. Es konstruiert seine Kompetenzen, indem es eine doppelte Ressourcenausstattung kombiniert und mobilisiert: eine Ressourcenausstattung, die in seiner Person „inkorporiert“ und ein Netz von Ressourcen, das zu seiner Umgebung gehört. (Le Boterf 1998: 22)
Ressourcen sind
• Kenntnisse (im Sinne von deklarativem Wissen und von Informationen, vgl. das französische „savoirs“ und das englische „know that“)
• Fertigkeiten (im Sinne von prozeduralem Wissen, d. h. von allgemein kognitiven, kommunikativen und sozialen Fertigkeiten, komplexen Handlungsschemata usw., vgl. das französische „savoir-faire“ und das englische „know how“)
• Haltungen (im Sinne von Einstellungen und Verhaltensformen im intellektuellen, persönlichen und sozialen Bereich, vgl. das französische „savoir-être“) (Ghisla/Kolb 2001: 11)
Kompetenz ist die Fähigkeit, bewusst Ressourcen zu aktivieren und kreativ und funktional miteinander zu kombinieren, um konkrete Situationen zu meistern.
Ressourcen sind
- Kenntnisse (im Sinne von deklarativem Wissen)
- Fertigkeiten (im Sinne von prozeduralem Wissen, d. h. von allgemein kognitiven, kommunikativen und sozialen Fertigkeiten, komplexen Handlungsschemata usw.)
- Haltungen (im Sinne von Einstellungen und Verhaltensformen im intellektuellen, persönlichen und sozialen Bereich)
Einsatzgebiete Kompetenzraster
Definition Bildungsinhalte
für die Lehrenden zur Fremdbeurteilung
für die Lernenden zur Selbstbeurteilung
Quelle: Dr. Lukas M. Rosenberger
Beispiel 1:
Die Niveauabstufungen des Professionsstandards «Die Lehrperson verfügt über Fachwissen im Fachbereich» der PHZ Schwyz
Zur sprachlichen Formulierung der Kompetenzniveaus
Quelle Dr. Lukas M. Rosenberger
Beispiel 2:
Ein Ausschnitt aus dem Kompetenzraster des Instituts Beatenberg zur Kompetenz «Französisch: Zusammenhängendes Sprechen»
Zur sprachlichen Formulierung der Kompetenzniveaus
Gemäss Schneider und North sind Kompetenzbeschreibungen gut im Sinne von «gut skalierbar», wenn sie die folgenden Bedingungen erfüllen:
- sie sind konkret, klar und kurz
- sie enthalten wenig Jargon/Fachterminologie
- sie machen für sich alleine genommen Sinn
- ihre Interpretation ist nicht abhängig von Beschreibungen angrenzender Niveaus
- das Können ist positiv formuliert
- sie ermöglichen eine Ja-/Nein-Entscheidung
- Unterschiede sind nicht nur erkennbar aus rein verbalen Abstufungen
Quelle: Schneider, Günther, und Brian North (2000): Fremdsprachen können – was heisst das? Skalen zur Beschreibung, Beurteilung und Selbsteinschätzung der fremdsprachlichen Kommunikationsfähigkeit. Chur, Zürich: Rüegger.
Zur sprachlichen Formulierung der Kompetenzniveaus
Vereinfachend lassen sich drei Gruppen von Methoden für die Entwicklung von Skalen und Rastern unterscheiden:
- Die intuitive Methode
- Die qualitative Methode
- Die quantitative Methode
Methodische Ansätze zur Skalenentwicklung
Zwei wichtige Merkmale dieses Kompetenzbegriffs seien hier genannt:
(1) Kompetenzen sind nicht statisch im Sinne von in der Person verankert und ein für alle Mal fixiert. Sie sind vielmehr dynamisch und variieren von Situation zu Situation. Ihre Beobachtbarkeit beschränkt sich auf konkrete Handlungen, und folglich ist ihre Beurteilung und somit die Beurteilung kompetenten Handelns in bestimmten Situationen nur über Kriterien und Indikatoren, z. B. via Ressourcen, möglich (nach Ghisla/Kolb 2001: 12).
(2) Kompetenzen sind nicht statisch in dem Sinne, dass es nur eine Art gibt, wie über eine bestimmte Kompetenz verfügt wird. Man kann über Fähigkeiten in geringem oder in grossen Mass verfügen, und es gibt keinen Endpunkt (im Sinne von Perfektion) beim Kompetenzerwerb.
Standard
Entwicklung
Einschätzung von aktiv gestalteten Lernprozessen
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