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Rahmenplan "Deutsch als Fremdsprache" für das Auslandsschulw

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Lisa Sichert

on 3 November 2014

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Transcript of Rahmenplan "Deutsch als Fremdsprache" für das Auslandsschulw

Rahmenplan "Deutsch als Fremdsprache" für das Auslandsschulwesen
Besonderheiten Zielgruppe:



- insbesondere deutsche Schulen im Ausland & Sprachdiplomschulen, aber auch als Orientierungshilfe für staatliche und private Schulen im Ausland

- Kennzeichen dieser Schulen: Vielfalt! Mehrsprachige & multikulturelle Biographien der SchülerInnen müssen didaktisch und methodisch einbezogen werden


→ Lehrplan muss regionen- und standortübergreifend sein
→ jeweilige Schule muss Rahmenplan auf eigene Bedürfnisse anpassen
Sprachbedarf:

- Rahmenplan ist je nach Bedürfnis der Lernenden in 4 Bildungsabschnitte eingeteilt

- 1-3 → ungefähr gleich mittlerer Schulabschluss in Deutschland

- 4 → Vorbereitung auf ein Studium

Ziele Bildungsauftrag:


- Förderung der Handlungsfähigkeit in internationalisierter & globalisierter Welt
- Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen
- Einsichten in deutschsprachigen & ggf. auch europäischen Raum ermöglichen
- Entwicklung von Sprach(en)bewusstsein & Erfassung der ästhetischen Funktion von Sprache ermöglichen


Ziele dann erfüllt, wenn die Schüler:

- handlungsfähig sind in Begegnungssituationen mit Menschen anderer Sprachen und Kulturen
- ihr Selbst- und Weltverständnis erweitern durch Auseinandersetzung mit den deutschsprachigen Lebenswelten
- ihre Erfahrungen für das Erlernen weiterer Sprachen zum Erreichen der individuellen Mehrsprachigkeit produktiv einsetzen

Prinzipien und Methoden
Auf der Grundlage eines ganzheitlichen und komplexen Sprach- und Kommunikationsbegriff
Berücksichtigt :

-sprachstrukturelle Ebene von Aussprache / Intonation, Orthographie, Wortschatz und Grammatik

- kommunikative Strategien

- kulturspezifische Verhaltenskonventionen und Interaktionsroutinen
gilt für: verbale und nonverbale Verständigungsabläufe


Das bedeutet für die Planung von Unterrichtsvorhaben:

- Das Teilkompetenzen nicht einzeln und isoliert fachsystematisch geschult werden

- Sondern, dass ausgehend von lebensweltlich und kommunikativ bedeutsamen AGS komplexe, vielfältige und der jeweiligen Altersgruppe angemessene Lerngelegenheiten geschaffen werden, die mehrere Kompetenzbereiche (unterschiedl. Gewichtung) beinhalten

- Setzen von situativen oder thematisch – inhaltlichen Schwerpunkten , die den Schülern transparent gemacht werden und die Teilkompetenzen bündeln

- Der Unterricht unterliegt der Anforderung kommunikativ, inhalts-, adressaten- und anwendungsorientiert zu sein und ist bezogen auf lebensweltbezogenes Lernen in bedeutsamen Zusammenhängen

Kommunikative Teilkompetenzen
- Hörverstehen/ Hör-Sehverstehen

- An Gesprächen teilnehmen

- Zusammenhängend sprechen

- Leseverstehen

- Schreiben

Vierter Bildungsabschnitt
Sprachmittlung
Umfasst:
- mündl. und schriftl. Transferstrategien und -techniken zwischen Ausgangs und –Zielsprache
- ist an kommunikative und lebenweltlich relevante Sprach -und Schreibanlässe gebunden
- Aufbau von Sprachmittlerkompetenzen

Umfasst:
Dass sinngemäße inhaltsorientierte und zusammenfassende Übertragen von Kern- und/oder Schlüsselinformationen in die Fremdsprache Deutsch und die Wiedergabe aus dem Deutschen in die Muttersprache oder Begegnungssprache des Schülers

Sprachmittlung
Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln
- Aussprache/ Intonation

- Orthographie

- Wortschatz

- Grammatik

Interkulturelle Kompetenzen
Komplexes Konstrukt mit mehreren Komponenten
Themen- und Erfahrungsfelder
Domänen der Sprachverwendung :

- Private und persönliche Kom. unter Freunden, in der Familie und in der Peergroup

- Kommunikation in der Schule und im Unterricht

- Kom. zwischen Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen, die nicht zum Freundes- oder Familienkreis zählen, bei Routinehandlungen im Alltag

- Sach- und themenbezogene Kom. im Austausch von Informationen und Meinungen zu Ereignissen, Problemstellungen, Texten und Medien

- durch formale Konventionen geprägte Kom. in gesellschaftl. Rechtl. bzw. admisttrativen Zusammenhängen


Einsichten, Erkenntnisse, Haltungen

- Planvoll Beobachtungen anzustellen

- Erkenntnisse zu sammeln und zu ordnen

- Vergleiche zur eigenen Wirklichkeit
durchzuführen

- Daraus Haltungen und Einstellungen zu entwickeln

Reflektion über Sprache
Anregungen zu Einsichten und Erkenntnisse über Deutsch und andere Sprachen


Entwicklung von Fähigkeiten:

- Hypothesen zu bilden und zu überprüfen

- Herstellen von Vergleichen und Zusammenhängen

- Erkenntnisse und Regelhaftigkeiten mit eigenen Worten zu fassen

Didaktisch- methodische Leitprinzipien
Lernerorientierung
Anknüpfen an Sprachbiographien und Lern- und Kommunikationserfahrungen, bietet Möglichkeit des Spracherwerbs auf individuellen Wegen.
Handlungsorientierung
Unterricht selbst wird als Handlungssituation angelegt und bereitet die Schüler auf mögliche außerschulische Handlungsbedürfnisse vor.
Kommunikationsorientierung
Gerichtet auf kom. Handeln in konkreten Situationen

In zweiter Linie erst Sicherung formaler, normorientierter Sprachrichtigkeit
Mehrsprachigkeitsorientiert und Lernökonomie
Andere Fremdsprachen werden als Ausgangskompetenz zugrunde gelegt.

Blick auf lehr- und lernökonomische Vermittlungsverfahren auf übergreifende Abstimmung methodischer Prinzipien und Verfahren, die auf das Lernen weiterer Sprachen ausgerichtet ist.
Themen und Inhaltsorientierung
Fähigkeit neue Erfahrungen und Erkennungen in dieser Sprache zu erschließen.

Themen und Inhalte richten sich nach den Domänen des Spracherwerbs und an den Themen und Erkentnissfeldern
Interkulturelle Orientierung
Sprachliches Handeln ist eingebunden in kulturell geprägte soziale Kontexte.

Lerngelegenheiten um die Spezifik kulturell geprägter kom. Verhaltensweisen wahrzunehmen und nutzen zu können.

Gemeinsamkeiten und Differenzen zu eigenen Verhaltensweisen reflektieren.

Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden erwerben und sich im deutschsprachigen Lebenswirklichkeit orientieren zu können.
Aufgabenorientierung
Unterrichtsgestaltung das über konkrete Aufgabenstellung die Komplexität des sprachlichen Handelns bereits im Lernprozess erfahren wird.

Für die Formulierung von AGS werden Kompetenzerwartungen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt.
- DaF Unterricht baut auf kommunikativen Teilkompetenzen auf

-Fortsetzung der Bildungsabschnitte 1-3

- Ziel ist kommunikative und interkulturelle Handlungsfähigkeit der Schüler für lebensweltliche Anwendungssituationen

Hörverstehen/ Hör- Sehverstehen
- Schüler können umfangreiche, komplexe Äußerungen und authentische Hör- und Sehtexte verstehen

- Können allgemeines Textverständnis aufbauen

- können Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen

- Schüler erwerben Teilkompetenz im Zusammenhang mit:
- Vorträge, Referate, sach- und themenbezogene Präsentationen

- Theateraufführungen und Lesungen
- Schüler können in schriftlichen und mündlichen zwei- und mehrsprachigen Situationen längere Äußerungen bzw. Texte wiedergeben

- Schüler erwerben Teilkompetenz im Zusammenhang mit:
- Simulation und Rollenspiele
- unterschiedliche Sprachvermittlungsformen
- unterschiedliche situativ Bedingungen und Anforderungen
Leistungsfeststellung und -bewertung
Feststellung und Bewertung erfüllen im schulischen Kontext mehrere Funktionen:

- Sicht der Gesellschaft und Bildungssystem: aus Schülerleistungen Prognosen über künftige Leistungsentwicklung ableiten
- dienen Steuerung von Schullaufbahn, Vergabe von Bildungschancen

- Sicht Lehrkräfte: Auskunft ob und in welchem Umfang unterrichtlich angestrebten Kompetenzen auch tatsächlich erworben wurde (Lehrkräfte in Lage, Unterricht fachlich und pädagogisch zu steuern)

- Sicht Schüler und Eltern: Rückmeldung zum Lernerfolg, Lernverhalten und Lernbedarf, Rückmeldung ermöglichen Schülern mehr Verantwortung für eigene Lernen zu übernehmen

- in unterrichtlichen Praxis "Daf" wird Leistungsentwicklung kontinuierlich beobachtet, besonders effektiv für individuelle Leistungsentwicklung

- Leistungen punktuell erfassen, einschätzen und sich Überblick über Kompetenzentwicklung in Lerngruppe verschaffen

- Aufgabenstellung und Kriterien für Leistungserfassung -bewertung an (Teil-) Kompetenzen des Rahmenplanes orientieren

-Lernenden mit Kompetenzerwartungen sowie mit Verfahren der Selbstevaluation und des selbstgesteuerten Lernens vertraut machen
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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