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Schule in der NS-Zeit

Geschichte 2014
by

Hanni Hien

on 25 February 2014

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Transcript of Schule in der NS-Zeit

Schule in der NS-Zeit
Überwachung und Entlassung der Lehrer
7. April 1933: Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums => jüdische Lehrkräfte und politisch unzuverlässige wurden entfernt
Lehrer wurden beauftragt sich untereinander zu bespitzeln => die Regimegegner wurden ausgeschaltet =>Schüler wurden ausschließlich auf die nationalsozialistischen Ideale gedrillt
Lehrer konnten nicht mehr selbst entscheiden was sie lehrten
Abschaffung der Elternbeiräte => Eltern hatten keinen Einfluss mehr auf die schulische Laufbahn ihrer Kinder
Stattdessen "Jugendwalter" (=vom Schulleiter einberufene Eltern, die "politisch zuverlässig" waren
die Lehrer mussten einen Zwangseid aufsagen: Ich schwöre ich werde dem Führer des deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, treu und gehorsam sein, die Gesetze beachten und meine Amtpflichten gewissenhaft erfüllen, so wahr mir Gott helfe.
Säuberung der Schulen
"Volksfremde Elemente" galt es auszusondern: Jüdische Schüler/innen und Sonderschüler/innen wurden aussortiert und eingestuft in "brauchbar" und "asozial" ("Brauchbare" wurden zu Zwangsarbeit verordnet, "Asoziale" deportiert)
Man wollte die Kräfte ungehemmt der Erziehung der gesunden deutschen Jugend widmen
laut Jahresberichten wurden jüdische Schülerinnen bei Luftangriffen u.Ä. tödlich verletzt, in Wirklichkeit aber deportiert
"Meine Pädagogik ist hart. Das Schwache muss weggehämmert werden." (Hitlers Erziehungsideal) => Ausschlaggebend war für ihn die rassische Qualität, nicht etwa die intellektuellen Fähigkeiten
Die 7 sittlichen Grundwahrheiten
(Kölner Stadtschulräte 10. Mai 1933)

1. Der Einzelne ist nichts, die Allgemeinheit, der Staat, alles: Gemeinnutz vor Eigennutz
2. Jede Arbeit adelt, die im Dienste der Allgemeinheit getan wird: soziale Gerechtigkeit
3. Die höchsten nationalen Werte sind Volk und Land: Nationalstolz und Gefühl für nationale Würde, Liebe zum Volke und zu sein Gott gesandten Führern
4. Anerkennung der Autorität und Unterordnung unter die berufenen Führer
5. Volk und Rasse ist gottgegeben
6. Pflege deutscher Tugenden: Wehrhaftigkeit, Wahrhaftigkeit, Frömmigkeit, Treue, Gehorsam, Willens - und Entschlusskraft
7. Das völkische Hochziel ist Groß-Deutschland
=>Rassismus, Volksgemeinschaft, Unterordnung und ein in religiösen Sphären entrückter "Führer"

Der Schulalltag in der NS-Zeit
An Schulen wurde viel gefeiert, so wie auch im restlichen Staat => Letztendlich Installierung eines regelrechten Feierkalenders => Nationalgefühl steigt, NS-Ideologie wird in den Köpfen verankert
Die Feiern des Reiches: - Tag der Machtergreifung - Heldengedenktag - Hitlers Geburtstag - Tag der nationalen Arbeit
Feiern im Jahreslauf: - Fest der deutschen Jugend - Fest der deutschen Schule - Tag des deutschen Volkstums
Häufige Gemeinschaftsempfänge (= das gemeinsame Hören der Reden Hitlers)
Bildung in der NS-Zeit
der Schwerpunkt in der Erziehung der Kinder in der NS-Zeit wurde nicht auf Bildung gelegt
Bildungsziele: - Jungen = politische Soldaten - Mädchen = robuste nationalsozialistische Mütter => Erziehung zu: - Willens - und Entschlusskraft - absolutem Gehorsam - Verschwiegenheit - Verantwortungsfreudigkeit - Vermittlung weiterer soldatischer Tugenden
Lehrbücher wurden komplett überarbeitet - Angst und Hass wurden erzeugt: "Wie lange braucht ein Bomber von der französischen Grenze zu deiner Heimatstadt und wie groß ist der Bereich, den er voll bestückt in deinem Stadtzentrum zerstören kann?" => Kriegsfähiges Wissen wurde ihnen angeeignet => Vorbereitung auf den Krieg
"Der Stoff, das Bildungsgut ist so zu wählen und so auszuwerten, dass der Schüler ohne es bewusst wahrzunehmen, immer wieder auf die Idee des Soldatentums gestoßen wird." => (Manipulation)
Verhalten in den Klassenräumen
In jeder Klasse hing ein Bild von Hitler
Deutscher Gruß zwischen Lehreren und Schülern war Pflicht
Schuluniformen für Schüler als auch Lehrer
Kriegsszenen Bilder aufgehängt
Hitlers "Mein Kampf" als Plichtlektüre
Zitat aus "Mein Kampf" 1937
Der völkische Staat hat seine gesamte Erziehunsarbeit in erster Linie einzustellen (...) auf das Heranrücken kerngesunder Körper =>erst in zweiter Linie kommt die Ausbildung geistiger Fähigkeiten
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