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Konfliktanalyse Afghanistan

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by

Maja Gru

on 18 March 2015

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Transcript of Konfliktanalyse Afghanistan

Konfliktanalyse nach Bernd Janssen
Konfliktparteien
Westliche Hauptakteure
Ursachen
Auslöser
Strukturelle Ursachen innerhalb Afghanistans
Mentalität, Werte, Normen, Kultur der Afghanen
hohe Traditionsgebundenheit
Gegenbewegung gegen Modernisierung von ausländischen Staaten
geringe Bildung, besonders bei Frauen


wirtschaftliche Probleme
Armut, Leid und soziale Ungerechtigkeit in der Bevölkerung
Radikalisierung und Widerstände

Rechtsstaatlichkeit nicht gegeben Taliban stellen aufgrund strengen Glaubens nicht
Interessen und Mittel der Akteure
Reaktionen der internationalen Gemeinschaft
Beteiligung vieler Staaten an der "Operation Enduring Freedom"
Konfliktanalyse Afghanistan
1. Konfliktparteien

2. Ursachen


3. Interessen und Mittel der Akteure


4. Reaktionen der internationalen Gemeinschaft

5. (Un)mögliche Kompromisse

6. Ergebnisse

7. Möglicher Friedensplan

8. Quellen




2.1. historische Entwicklung

USA, ISAF
ISAF
Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe
Sicherheits- und Wiederaufbaumission unter NATO-Führung im Rahmen des Krieges in Afghanistan
offiziell 2001-2014
keine friedenssichernde Blauhelm-Mission
friedenserzwingender Einsatz
18. Juni 2013
ISAF gibt Sicherheitsverantwortung an afghanische Regierung zurück
Mitlgieder: UK, USA, Deutschland, Frankreich und weitere
al-Qaida, Taliban, Warlords, afghanische Regierung
Afghanische Hauptakteure
afghanischer Akteur mit westlichen Interessen
Vereinigte Front; militärisches, politisches Bündnis
Krieg gegen den Terrorismus
Verteidigung der Religion, Traditionen, Werte
Gottesstaat
Attentat in New York am 11.September 2001
al-Qaida zugesprochen
UN-Sicherheitsrat stuft Anschläge als "Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit" ein Recht eines Landes zur Selbstverteidigung (Resolution 1368)
USA und Verbündete sehen sich durch Resolutionen legitimiert "Operation Enduring Freedom" zu starten
Anti-Terror Resolution Verpflichtung der Länder zum Kampf gegen den Terror (Resolution 1373)
"Operation Enduring Freedom"
einzige Großoperation im Rahmen des Krieges gegen den Terrorismus von 2001-2014
auch an anderen Orten z.B. am Horn von Afrika
deutsche Beteiligung in Afghanistan offiziell beendet
heute noch stationierte Einheiten der Bundeswehr nur noch Teil der seperaten ISAF-Truppen
Entstehung des Konflikts
Ziel demokratische Staatsform zu errichten
alle Ethnien Afghanistans vertreten
Einordnung des Konflikts: Interessenkonflikt, Idiologiekonflikt, Glaubenskonflikt, sozialer Konflikt, kultureller Konflikt
s
Folgen für die Konfliktlösung
Kompatibilität der Interessen
westliche Interessen
kompatibel
nicht kompatibel mit Forderungen der Taliban, al-Qaida, afghanischer Regierung
kein Verständigungspotential
westliche Bemühungen, durch militärische Überlegenheit z.B. Schulen und Brunnen zu bauen
von Taliban wieder zerstört
Taliban großer Vorteil: Ortskunde
Interessen- und Idiologiekonflikt so groß, dass es zu keiner Einigung kommen kann

Taliban nicht gesprächsbereit nur gegen horende Summen
Beteiligung an ISAF
Bundestag stimmte im Dezember 2001 dafür
2008 steigen Bombenanschläge und Selbstmordattentate, daraufhin 2009 Aufstockung der Truppen
USA auf 30.000 Mann, Deutschland auf 5.350 Mann
Suche nach Bin Laden ein Jahrzent
Mai 2011, Tod Osama Bin Ladens
lange Zeit in Deutschland nicht offen über "Krieg" in Afghanistan gesprochen, sondern "Friedensmission"
(Un)mögliche Kompromisse
Westen keine revolutionären Änderungen von heute auf morgen z.B. Mädchenschulen
jedoch auch keine Lösung sich menschenverachtenden Traditionen der Afghanen zu beugen
Taliban auch ohne Bestechung gesprächsbereit für Friedensvehandlungen zeigen
wird nicht passieren, da weder Interesse an westlicher Hilfe, noch dem westlichen System oder Frieden besteht
Angst und Unsicherheiten gegenüber Westen in Zivilbevölkerung abbauen
kaum bis gar nicht möglich, weil vom Westen errichtete Schulen immer wieder zerstört
massive Aufklärungsarbeit
94% der Bevölkerung wünschen Friedensgespräche mit Taliban
Ergebnisse
USA-geführte westliche Intervention in Afghanistan seit 2001 löste Grundproblem nicht, sondern verstärkte es
westliche Mächte wollten nach Sturz der Taliban-Regierung (in Koorperation mit inneren Kräften z.B Mudschaheddin und einigen Nachbarländern z.B Iran) über Präsident Karzai demokratische Verhälnisse und transparente Regierungsführung einführen
kein Interesse an Demokratie
stattdessen
Geflecht aus engen Beratern Karzais in Regierung, Parlament, Justiz
aber
2004 überhaupt "demokratische" Präsidentenwahlen und 2005 1. Parlamentswahlen seit der kommunistischen Herrschaft
weiter
jedoch war Wahl sehr umstritten und von Bürgerkriegsdrohungen, sowie Drohungen der Taliban begleitet
politische Eliten hatten demokratisches Verfahren nicht verinnerlicht
Gewaltenteilung funktioniert nicht
Aufbau und Stärkung des Rechtsstaats von Gewalt und Korruption untergraben
neuer Präsident Ghani ringt um mehr Regierungsführung
tief verwurzelte Patronage-Netzwerke im Weg
gezielte Förderung von Menschen durch Personen mit ensprechenden wirtschaftlichen oder politischen Möglichkeiten
Möglicher Friedensplan
dringend Aufklärungsarbeit leisten Möglichkeit die Ängste und Unsicherheiten in der Zivilbevölkerung abzubauen, Vertrauen aufzubauen verschwand, weil viele Maßnahmen des Westens wieder nichtig gemacht wurden

Bevölkerung nicht überfordern, Beispiel: Frauenrechte oder Mädchenschulen grausam, aber nicht zielführend zu schnell zu handeln


Pläne der USA und UN umsetzen
massive Wirtschaftshilfe
Bruch des Rückhalts der Taliban-Rebellen
ein befriedetes Land aufbauen


Optimal
Klärung und Beruhigung innerhalb des Landes
anschließend
Hilfe von Außen, um Wirtschaft wieder aufzubauen, Korruption einzudämmen, demokratische Regierungsführung einzuführen
Vorraussetzung: Kompromissbereitschaft der Taliban und afghanischen Regierung
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan_seit_2001
Abbildung 1
Strukturelle Ursachen innerhalb Afghanistans
Mentalität, Weltbild, Normen, Werte
Traditionsverbundenheit
Gegenbewegung zur Modernisierung ausländischer Mächte
schlechte Bildung, insbesondere bei Frauen
wirtschaftliche Probleme
Armut, Leid, Ungerechtigkeit in der Bevölkerung
Radikalisierung und Widerstände
Rechtsstaatlichkeit nicht gegeben
Taliban stellt aufgrund starken Glaubens unlegitimierte Gesetze auf
http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/155323/afghanistan
Sanktionen der Hauptakteure
viele Länder erlassen in Folge der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates Gesetze zum Verbot geschäflichen Verkehrs mit Personen, Vereinigungen und Organisationen, die im Verdacht stehen Kontakt zum al-Qaida-Netzwerk oder der Taliban zu haben
Sanktionen verfehlt
Sanktionen der UN: - Druck auf Taliban-Regierung
Bin Laden ausliefern
- Isolation des Bürgerkriegslandes
Bevölkerung leidtragend
Afghanische Regierung
Interessen
Mittel
Erhaltung der eigenen Macht
Einflussmöglichkeiten und Wohlstand
Unterstützung von Wahlfälschung
eigene Erhaltung
Befehlsgewalt über Polizei und Militär
Historische Entwicklung
1979-1988 Krieg Afghanistan - Sowjetunion
Sieg Afghanistan
ab 1996 erringt Taliban Macht in vielen Teilen Afghanistans
gewähren al-Qaida Schutz
2001 Anschläge in New York
al-Qaida zugesprochen
https://prezi.com/gw7gbayw5y8r/konfliktanalyse-afghanistan/
Bildquellen
Abbildung 1
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c0/ISAF.png.
http://diepresse.com/images/uploads/c/6/6/453734/aufmacher20090218191022.jpg.
Abbildung 2
Abbildung 2
Ein Bild aus einer der Maschinen, nach der Aufstockung 2009
Abbildung 3
Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Afghanistan, 2010
2.2. strukturelle Ursachen innerhalb Afghanistans
3.1. Kompatibilität der Interessen
3.2. Folgen für die Konfliktlösung
4.1. Sanktionen der Hauptakteure
Abbildung 3
http://bilder.t-online.de/b/43/78/51/86/id_43785186/tid_da/die-kanzlerin-in-kugelsicherer-weste-hoechste-sicherheitsstufe-bei-merkels-besuch-in-afghanistan-foto-dpad-.jpg.
Taliban haben auch nach Vertreibung aus der Macht weiter gekämpft und hatten weiterhin einige Regionen im Süden unter Kontrolle
ISAF hat nichts erreicht, lediglich militärische Aktionen der NATO durch politische Arbeit ergänzt
Afghanistan ist nicht wie ein industrielles Land in Europa, das nach gleichem Konzept aufgebaut oder umgebaut werden kann
Weitere regionale Akteure mit geopolitischen Interessen und politischen, militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mitteln
Saudi Arabien, Iran, Russland, China, Indien
Ethnische Konflikte innerhalb Afghanistans
Taliban sind Paschtunen, können Herrschaft von Tadjiken, Turkmenen und Dari sprechenden Personen (persischer Dialekt) nicht akzeptieren
Konflikt zwischen Taliban und Rest von Afghanistan basiert auch auf ethnischen Konflikten
Interview mit Exil-Iraner, dessen Eltern einige Zeit in Afghanistan lebten - Berlin, den 14.März 2015.
Alle Quellen wurden am 18.März um 07:17 überprüft.
Bürgerkriege
ethnische Gruppen: Paschtunen, Tadjiken, Hazara, Usbeken, Turkmenen
nach Abzug der sowjetischen Kräfte haben verschiedene islamische Gruppen (Mudschaheddin=Gotteskrieger) weiterhin gegen kommunistische Regierung gekämpft und auch stürzen können
Land wird von Koalition verschiedener Mudschaheddin-Gruppen regiert
Machtkämpfe in den eigenen Reihen, Land nicht mehr regierbar
Taliban (Koran-Schüler) entsteht und kann mit Unterstützung der pakistanischen Armee und Geheimdienst (indirekt die USA) blitzartig weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle bringen
2.3. Ethnische Konflikte innerhalb Afghanistans
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