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Das Theater der Griechischen Antike

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Heidi Gruner

on 12 January 2016

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Transcript of Das Theater der Griechischen Antike

Das Theater der Griechischen Antike
Theaterbauten
Schauspieler
Lage und Aufbau
liegt in der Stadt, nahe dem Marktplatz oder einem Dionysos- Heiligtum
sind am Fuße eines Hanges in Nord- und Süd Ausrichtung angelegte Freilufttheater mit halbkreisförmiger Gestalt
für gute Akustik sorgten regelmäßig entlang des Hanges angeordneten Sitzreihen ( tiefe Störgeräusche wurden herausgefiltert)

bestehen aus 3 Teilen: Theatron, Orchestra, Skene
Orchestra= kreisrunde Bühne als Kernstück des Theaters, auf der vorwiegend der Chor sang und tanzte
( durch die paradoi (breite Wege) zugänglich)
Theatron= stufenfömig mit Orchestra verbundener Zuschauerbereich, welcher durch Quer- und Längsgänge in Sektoren ( Kerkides ) eingeteilt ist
( Stufen boten Platz für 14000 bis 17000 Schaubegeisterte)
Skene= imposantes Bühnengebäude hinter der gegenüber des Thatrons liegenden Orchestra, welches mit bespielbarem Balkon und Dach ausgestattet war ( wurde nach vorne mit Bühne für die Schauspieler abgeschlossen)
Theatermaschinen
der Bühnenkran (mechane) und die hölzerne Plattform auf Rädern (ekkyklema) bewirkten in der Antike spektakuläre Bühneneffekte
mechane= Schwerkran, der bis zu 3 Personen durch die Lüfte befördern konnte und zum Auf-und Abbau der Skene verwendet werden konnte ( oft für Verfahren des "deus ex machina" genutzt)
ekkyklema= aus Skene heraurollbare Plattform, die als Bühne diente um eine bisher verborgene Handlung zur Schau zu stellen
Anlässe und Zeiten
seit 534v.Chr. jährliche Veranstaltungen von 5 tägigen Theaterfestspielen zu Ehren des Weingottes Dionysos
der Besuch der zwischen Winter-Frühling ausgeführten, heiligen Feste galt als religiös-moralische Pflicht ( es wurden jediglich Uraufführungen dargeboten)


1. Ländliche Dionysien (Ende Dezember):
fanden in familiärer Athmosphäre der Landgemeinden Griechenlands statt
2. Lenäen (Januar):
im Vordergrund dieser städtischen Unterhaltung stand der seit 439v.Chr. bestehende Komödienwettbewerb, bei dem 5 Dichter mit einer Komödie um den Titel des besten Künstlers konkurrierten
3. Große Dionysien (Ende März)
große Menschenscharen strömten in Stadt um die 3 aufeinanderfogenden Wettbewerbe (Agonen): Dithyramben ( durch Chor)- Komödien- und tragischem Wettbewerb beizuwohnen
am letzten Tag folgte eine lohnende Siegerehrung
Organisation und Finanzierung
Finanzierung und Organisation der Spiele, sowie Einnahmen dieser wurden vom Staat/polis wurden durch 2 vom Staat eingesetzte Beamte=Archone getätigt und verwaltet (Archon Eponymos- Große Dionysien; Archon Basileus- Lenäen)
zur Entlastund der Staatskasse wurde jedem Dichter ein Chorege (Patrizier) zugeteilt, der ehrenamtlich für anfallende Kosten aufkam und seine Gruppe so gut er konnte, unterstützte
im Gegenzug vermehrte sich dessen öffentliches Ansehen - oft zu Gunsten seiner Karriere - und er erhielt eine Werschätzung durch den Gewinn des Siegerpreises bei den Sgonen ( = größere Summe Geld und ein dionysischer Efeukranz oder Dreifuß

Theaterbetrieb
Anteilnahme und Identität
Sitzordnung und Eintritt
Zuschauer
auf 17000 Plätzen waren sowohl Frauen als auch Männer (= Mehrheit), aller Stände, Berufe und Ämter vertreten (Vielfalt)
Besuch galt als demokratisches Recht und religiöse Pflicht
sehr treu und kompetent, da sie häufig das Theater besuchten oder zuvor bei Proben und Vorbereitungen als Helfer anwesend waren
Trockenfrüchte und Süßigkeiten wurden von Schauspielern in die Menge geschmissen, gleichzeitig konnten diese vom Zuschauer bei missfallen, zurückgeworfen werden
die Sitzodnung gab den Rang des Zuschauers deutlich zu erkennen

1. Reihe:
marmorne Sitzplätze für die Prohedrien = Ehrenplätze
(Priester und Stellvertreter des Dionsos und hohen Beamten der Polis

Vorderen Reihen:
500 Mitgliedern des Rates, ausländische, hohe Besuchern, Männer im Wehrdienst den Organisatoren und sogar den Dichtern selbst
Mittlere Reihen:
freie Bürger jedes Berufes
Hintere Reihen:
Frauen, Stadtfremde und falls sie zugelassen waren, die Sklaven
der Eintrittspreis lag bei 2 Obolen / Tag ( Tagelohn Arbeiter: 6 O.)
Ehrengäste mussten keinen Eintitt zahlen


Funktion und Auftritt
Rang und Einkommen
der Schauspieler ( griech. hypokrites= Antworter) stand im Dialog mit dem Chor
(Chor: bestand aus 10-15 männlichen Choreuten, kommentierte singend und tanzend die Handlung und griff als Allegorie der öffentlichen Gesellschaft unmittelbar in Bühnengeschehnisse ein)
waren professionelle, ausschließlich männliche Berufsschauspieler
von Thespis bis Sophokles (Dichter) wude die Schauspielerzahl von einem auf 3 erhöht
(Dreischauspielerregel bei Dionysosfesten)
Zusammenschluss der Akteure zu Schauspielgruppen unter Leitung eines Prinzipials

genossen ein relativ hohes Ansehen und wurden vom Staat häufig durch eine Ehrung und lebenslange Versorgung gewürdigt
jeder Schauspieler genoss als Diener des Dionysos Immunität und den Entzug vom Wehrdienst
(--> In Kriegszeiten oft als Boten eingestellt
Rangordnung in der Schauspieltruppe entschied über Einkommen
( 1. Protagonist 2. Deuteragonist 3. Tritagonist
für deren Ausstattung und Entlohnung war der Chorege = Gönner und Mentor der Schauspieltruppe zuständig
im 4.Jh.v. Chr. nahmen die Theatergruppen erheblich zu und schlossen sich zu einer Art Gilde zusammen,
die " Künstler des Dionysos"
Gewänder und Masken
Kostüme
die Gewänder und Masken dienten einem einfachen Rollenwechsel, der kultischen Vermummung und der Klärung des Geschlechtes der Rolle
Masken:
waren Kopfmasken ( verdeckten nicht nur Gesicht) und mit verzerrten oder übertriebenen Gesichtsausdrücken gestaltet
aus Leinen, Kork odr Holz angefertigte Kunstwerke
Gewänder:
unter bodenlangem Gewand wurde ein körperbedeckendes Trikot getragen = Theaterhaut
bei der Komödie waren die Kostüme freizügiger als bei der Tragödie
(dazu war die Theaterhaut charaktergebend an Körperstellen ausgestopft und männlichen Figuren hing ein Lederphallus (Penis) schlaff herab)
die Choreuten trugen das gleiche Kostüm und die gleiche Maske und tanzten barfuß über die Bühne

Delphitheater
Epidaurostheater
Dionysostheater
Dionysos
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http://www.panoramaleinwand.net/Bilder/Antikes-Theater-Griechenland.jpg.php
https://spea.indiana.edu/images/student-experience/overseas/athens-theater.jpg
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Quellen
Satyrspiel
Prohedria
Obolen
Euripides
( 480-406v.Chr.)
Alkestis, Medea,Iphigenie in Aulis
Plautus
( 250-184v.Chr.)
Amphitruo, Aulularia
Sophokles
( 496-456v.Chr.)
Antigone, Elektra
Dichter
ROM
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