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Karl Popper und Hannah Arendt

Universität Wien | Politische Ideengeschichte und Staatstheorie
by

Neo Neo

on 30 January 2016

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Transcript of Karl Popper und Hannah Arendt

Karl Popper
Vergleich: Hannah Arendt und Karl Popper
Gesellschaftstheorie
Historischer Kontext
Biographie
geschlossene Gesellschaft
offene Gesellschaft
abstrakte Gesellschaft
Kritischer Rationalismus
1902-1994
- magische, stammesgebundene oder
kollektivistische Gesellschaft
- Starrheit magischer
Zwangsvorstellungen und Tabus
- Stammesmoral
- ähnelt einer Herde oder einem Stamm,
durch konkrete physische Beziehungen,
wie Berührung, Geruch, Sicht,
miteinander verbunden
- Gefahr: Totalitarismus und Isolation
Handel, Seefahrt, Kolonialismus
Globalisierung;
Erkenntnis
Positivismus
Die offene Gesellschaft
und ihre Feinde
- vollständig abstrakte/
entpersönlichte Gesellschaft
- Anonymität und Isoliertheit
- neuer Individualismus
Isolierung,
Zentralisierung
soziale Bedürfnisse
Technologie,
Automatisierung,
Mechanisierung;
Abstraktion
- Gesellschaftsordnung, in der sich die Individuen persönliche Entscheidungen treffen und frei sind
- Rationalität, Vernunft
- persönliche Verantwortung
- Abschätzung möglicher Konsequenzen
- Gleichheit vor dem Gesetz
- humanitäre Gesinnung
- pluralistisch
- Wettstreit um Stellung innerhalb der Gesellschaft
- Ziel: Sicherheit UND Freiheit
mehr Informationen im Wissenskollektiv IE:
http://ie.gluecklichsein.eu/index.php/Einheit:_Popper_und_Arendt
Alles ist nur Vermutung
Falsifikationismus
Wissenschaftstheorie
1934 "Logik der Forschung"
1961 „Logik der Sozialwissenschaften"
Positivismusstreit
Alles was empirisch beobachtbar, messbar, oder beweisbar ist, gilt als wahr.
Erkenntnis wird auf die Interpretation von „positiven“ Befunden beschränkt, also solchen, die im Experiment unter vorab definierten Bedingungen einen erwarteten Nachweis erbrachten.
Um sich schrittweise der Wahrheit zu nähern,
müsse eine Theorie widerlegt ("falsifiziert") werden, anstatt sie beweisen ("verifizieren") zu wollen.
Thesen gelten so lange als wahr, bis sie jemand widerlegt hat.
Theorien nicht zu verifizieren, sondern zu falsifizieren.
Fehlersuche wird zum Prinzip erhoben.
So kann sich der Wahrheit angenähert werden.
1945 "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde"

1914-1918 Erster Weltkrieg
1918-1934 Rotes Wien
Nationalsozialismus
1939-1945 Zweiter Weltkrieg
Totalitarismus in der NS-Zeit
und im kommunistischen Kontext;
Überleben zweier Kriege,
sowie des europäischen Antisemitismus
28. Juli 1902 geboren in Wien
1924 Lehrerausbildung in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie
1925 Aufnahme eines Studiums am Pädagogischen Institut in Wien
1929 Austausch mit dem "Wiener Kreis"
1934 „Logik der Forschung"
1937 Drohender Anschluss Österreich an NS-Deutschland
→ Emigration nach Neuseeland
Dozentenstelle für Philosophie am Canterbury University College
1945 „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde"
1950-1981 Gastprofessuren und Vorlesungen in England, Amerika,
Australien, Europa, Hongkong, Indien, Japan, Neuseeland
1985 Rückkehr nach Wien mit seiner schwer kranken Frau Josefine,
die noch im selben Jahr verstirbt.
1986 Gastprofessur an der Universität Wien
17. September 1994 Karl Popper stirbt in London
Sir Karl Raimund Popper
Menschen werden zu einem Menschen gemacht, der unfrei einer Ideologie folgt.

Einheitliche Bewegung als Motor für den Totalitarismus.

Terror zäunt den Handlungsspielraum des Menschen soweit ein, das dieser nicht mehr handeln kann.

Die Menschen werden so präpariert, dass sie entweder Opfer oder Täter sein können.

Verlassenheit, (als Grunderfahrung), die aus der
abstrakten Gesellschaft entstehen kann.

Prinzipien des politischen Handels werden aus der Ideologie gewonnen.

Für eine pluralistische Gesellschaft.
Geschlossene Gesellschaft, in der Menschen unfrei sind.

Geschlossene Gesellschaft ist ein Organismus, der von Stillstand gekennzeichnet ist.

Es müssen ständig neue Feinde erschaffen werden, die es dem Staat ermöglichen sich nach innen als Kollektiv zu festigen.

In der geschlossenen Gesellschaft kein Bestreben seine soziale Position zu verändern.

In der abstrakten Gesellschaft kommt es zur Entpersönlichung und soziale Bedürfnisse und Zusammenhänge bleiben außen vor.

Irrationale, partikularistsiche Ideologie.

Für eine pluralistische Gesellschaft.
Hannah Arendt
Ideologie und Terror:
eine neue Staatsform
Wissenschaftskritik
der Geschichtswissenschaft
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