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Von Migration zur Integration

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by

Stefan Zebrowski

on 4 August 2016

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Transcript of Von Migration zur Integration


Von Migration zur Integration


1. Einleitung
2. Begriffe und Definitionen
3. Entwicklung der Integrationspolitik
4. Integrationsförderung durch den
Gesetzgeber
5. Fazit
Inhalt
Vielen Dank!
Einleitung
Migration
hier:

längerfristigen Aufenthalt
räumliche Veränderung des Lebensmittelpunktes
durch Zuwanderung !

Migrant & Migrationshintergund
Begriffe und Definitionen
Ab 1955 erste Anwerberabkommen
Ab 1973 Anwerberstop
Einwanderungsland Deutschland

Vielen Dank !
kulturelle Vielfalt

Nationalmannschaft

Koalitionsvertrag
"Integration und Zuwanderung gestalten"

"Integrationskurs bewährtes Mittel zur Integration"
"Fehler in der Integrationspolitik nicht wiederholen"
Migration
Migrant & Migrationshintergrund
Integration
lat. -
migratio
- (Wanderung,Auswanderung,Umzug)
4.Typologien
räumlich
zeitlich
Wanderungsauslöser
Wanderungsumfang
BAMF:

„Von Migration spricht man, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt, von internationaler Migration, wenn dies über Staats-grenzen hinweg geschieht.“
Zuwanderung = Migration = Migrant = Migrationshintergrund
Jeder 5. in Deutschland hat einen Migrationshintergrund



Im Ausland geboren
Zugezogen
Deutscher oder Ausländer
Migrant:
Erweiterte Definition:
"Alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil"
= 1, 2, 3. Generation
Zusammensetzung der Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland
Integration
= 1 / 2 / 3 Generation
lat. -integratio-
(Erneuerung, Wiederherstellung)
Zusammenführung des "Verschiedenen"
polit. auch Assimilation
Anpasssung der kulturellen und sprachlichen Herkunft

= keine komplette Anpassung


Wechselseitiger Prozess
Angleichung
Channgleichheit
BAMF:



„Integration ist ein langfristiger Prozess. Sein Ziel ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben in die Gesellschaft einzubeziehen. Zuwanderern soll eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht werden. Sie stehen dafür in der Pflicht, Deutsch zu lernen sowie die Verfassung und die Gesetze zu kennen, zu respektieren und zu befolgen.“
Identifikation, Spracherwerb & Einhaltung der Rechtsordnung
Fördern und Fordern
Gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen
Integration:
=
3. Entwicklung der Integrationspolitik


Deutschland wird offiziell zum Einwanderungsland
Deutschland als nicht Einwanderungsland

Sprachörderung in der Integrationspolitik
Reichs und Staatsangehörigkeitsgesetz
am Beispiel von Integrationskursen
Entwicklung der Integrationspolitik
-
Deutschland als nicht Einwanderungsland
Von 1913



Laut Verwaltungsforschrift:
"Deutschland ist kein Einwanderungsland"
bis 1990
Italien
1960 Spanien
1961 Türkei
14 Mio. Migranten - 11 Mio wieder ausgereist
Migranten glaubten selbst an Rückkehr
Familienmigration folgte

bis dato
Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften

Ab 1978

Ausländerbeauftragte

Integrationskonzepte angedacht

1. Ausländerbeauftragte 1978


Heinz Kühn ( ) - Kühn Memorandum
Kritik an arbeitspolitische Ausländerpolitik
Fordert Integrationsmaßnahmen
Kommunalwahlrecht für Ausländer

Größtenteils keine Umsetzung
1980er Jahre
höchste Migrationsraten
Familiennachholung
Flüchtlingszuströme
Aussiedler
Einschränkungen Familiennachzug
Förderung zur Rückkehrbereitschat
=
Ab 1998 - Einwanderungsland
Regierungswechsel 1998
Deutschland wird offiziell zum Einwanderungsland
Koalitionsvertrag
Broschüre der Bundesregierung 1999
Bekenntnis zum Einwanderungsland
"Deutschland ist schon längst zum Einwanderungsland geworden"
Zuwanderungskommission 2000
Durch Otto Schily
Leitung Rita Süssmuth
Aufarbeitung / Empfehlungen
Abschlussbericht 2001
Integrationspolitisches Gesamtkonzept
2001 - 2004 politische Disskussionen
Reform ums Zuwanderungsrecht
Neues Zuwanderungsrecht
01. Juli 2004 Verabschiedung im Bundestag
01. Januar 2005 in Kraft

Titel :

"Gesetz zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern (Zuwanderungsgesetz)“
Zuwanderungsgesetz
+
§ 1 Zweck des Gesetzes
-Integration als staatliche Aufgabe-
Reform des Aufenthaltsgesetzes
§ 43AufenthG - Fördern & Fordern
Weitere Entwicklung &
Sprachförderung in der Integrationspolitik
01.Januar 2005
Seit 2006 Integrationsgipfel
Vertreter aus Politik, Gewerkschaften, Arbeitgeber-, Sport-, Migrantenverbände
Nachhaltige Integrationspolitik

2013 Änderung Sprachkursverordnung
Nationaler Aktionsplan (NAP)
Nationaler Integrationsplan (NIP)
Bund, Länder, Kommunen & Vertreter Bürgergesellschaften und Migranten
2010 - 2012 Erarbeitung NAP
Themenspezifische Dialogforen unter Leitung von Bundesministerien
Sprachförderung durch Integrationskurse
Bundesministerium des Innern
Überarbeitung
"Konzept Bundesweiter Integrationskurse"
Integrationsförderung durch den Gesetzgeber
§ 43 Aufenthaltsgesetz (AufenthG)

Die Integration von rechtmäßig auf Dauer im Bundesgebiet lebenden Ausländern in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland wird gefördert und gefordert.“

Gleichberechtigte Teilhabe / Fördern & Fordern
Integrationskurs
Kernangebot der Integration
Zielsetzung :

§ 43 Abs. 3 S.1 AufenthG
Sprache
Rechtsordnung
Geschichte
Kultur
Verbesserung Lebensverhältnisse
Eigenständigkeit
Arbeitsmarktintegration,
kulturelle und soziale Integrationsprozesse fördern
=
Zusammensetzung
(§ 43 Abs. 3 S.1 AufenthG)
Basis- und Aufbausprachkurs

Orientierungskurs
660 Unterrichtseinheit zu 45 min
Sprachkurs
Basiskurs (300 UE)
Aufbausprachkurs (300 UE)
Ziel =
"ausreichende Sprachkenntnisse"
selbstständig sprachlich zurechtfinden
ein Gespräch führen können
schriftlich ausdrücken
nach Stufe B1 (GER)
„Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.“
Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen B1
Orientierungskurs
Anschluss an Sprachkurs (60UE)
Deutschtest für Zuwanderer
Ziel =
Rechtsordnung
Kultur / Geschichte
Rechte & Pflichten
Formen des Zusammenlebens
Religionsfreiheit
Toleranz
Gleichberechtigung
Leben in Deutschland
Ergebnisse und Zahlen
"Zertifikat Integrationskurs"
Deutschtest für Zuwanderer : 74.645 Teilnehmern - 58,0 %
Leben in Deutschland: 72.207 Teilnehmern - 93,1 %
Fazit

Kein Einwanderungsland - Einwanderungsland - Integrationsland
Wechselseitiger Prozess (Fördern & Fordern)
Dynamischer Prozess (stetige Veränderung)
„Deutschland ist ein weltoffenes Land. Wir begreifen Zuwanderung als Chance, ohne die damit verbundenen Herausforderungen zu übersehen. In den letzten Jahren haben wir bei der Teilhabe von Zuwanderern und dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft wesentliche Fortschritte erzielt. Migranten leisten einen bedeutenden Beitrag zum Wohlstand und zur kulturellen Vielfalt unseres Landes. Leitlinie der Integrationspolitik bleibt Fördern und Fordern. Wir erwarten, dass Angebote zur Integration angenommen werden. Jedoch ist Integration ein Prozess, der allen etwas abverlangt. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“
Vielen Dank !
Aber : Nur ein Baustein
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