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Kapp-Putsch

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Pascal Stolpe

on 23 November 2016

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Transcript of Kapp-Putsch

Kapp-Putsch
Gliederung:
Putsch gegen: SPD, Zentrum und DDP getragene Regierung unter Gustav Bauer
10. Januar 1920 Versailler Vertrag tretet in Kraft
Offizierkorps der Reichswehr, angehörige der Freikorps wollten die Reduzierung der Reichswehr nicht hinnehmen
Kommandierender General Lüttwitz stellte sich an die Spitze des militärischen Putsches gegen die Regierung
Grund: Frustration früherer Soldaten die nun in Freikorps organisiert wurden
Versailler Vertrag--> Personalabbau der etwa 400.000 Mann starken Reichswehr
Konkreter Auslöser war die Auflösung der Marinebrigade Ehrhardt
politischen Generäle wollten nicht auf ihre Macht verzichten --> millitärischer Staatsstreich vom 13. März 1920
Vorgeschichte
Hintergrund
Kapp-Putsch
Allgemeines
Kapp-Putsch, selten auch Lüttwitz-Kapp-Putsch
13. März 1920 dauerte ca 100 Stunden = ca 4 Tage
"Anführer": Walther von Lüttwitz
Putschisten: aktive Reichswehrangehörige, ehemalige Angehörige der alten Armee und Marine, Mitglieder der DNVP und DVP
Gegen: SPD, Zentrum und DDP
Allgemeines
Vorgeschichte
Hintergrund
Ablauf
Folgen
von Pascal Stolpe
die Generalstreik unterstützenden Gewerkschaften einigten sich am 18. März auf ein gemeinsames Neun-Punkte-Programm, darunter:
- Sozialisierung von Betrieben und Enteignung von Großagrariern
neue Regierung unter Hermann Müller(SPD), er ernannte Hans von Seeckt zum Chef der Heeresleitung
In Ostpreußen wurde der Oberpräsident, drei Regierungspräsidenten und die meisten Landräte von der Staatsregierung entlassen
bei den Reichstagswahlen am 6. Juni verlor die Weimarer Koalition aus SPD, Zentrum und DDP ihre absolute Mehrheit --> bürgerliche Minderheitsregierung, als "gewinner" gingen die USPD, die DNVP und die DVP hervor
am 2. August stellte die Regierung alle Putschteilnehmer straff frei, mit Ausnahme der "Urheber" und "Führer"
In der Reichswehr wurden 48 Offiziere ihres Amtes enthoben
Im April 1922 stellte sich Kapp, todkrank, dem Reichsgericht, verstarb jedoch vor seinem Prozess am 12. Juni 1922 in U-Haft.
Folgen
Ablauf
11. März
12. März
14 März
13. März
10. März
Lüttwitz wurde seines Amtes enthoben
- fährt nach Döbersitz und gibt Ehrhardt den Befehl mit seiner Brigade nach Berlin zu marschieren
Er informierte die Verschwörungsgruppe in Berlin um Kapp, Pabst und Ludendorff. Diese sollten sich Sonnabend früh bereithalten in Berlin die Regierung zu übernehmen
Ausruf des Pressechefs der Reichskanzlei zum Generalstreik im Namen des Reichspräsidenten
Mitglieder der DNVP, als auch Teile der DVP unterstützten die Putschisten bei ihrem Vorhaben die Regierung um zustürzen
In Thüringen, Sachsen und im Ruhrgebiet versuchte die USPD den Generalstreik in eine zweite Revolution umzuleiten und bildete eine bewaffnete Formationen
Der Generalstreik breitete sich in Berlin aus und Montag schon in der ganzen Republik
Folge: kein Eisenbahnverkehr, keine Post, keine Telefonvermittlung, keine Zeitungen und in Berlin gab es weder Wasser, Gas noch Licht
Putschisten konnten sich nicht an Macht halten, sie trafen auf Widerstand durch die Berliner Ministerverwaltung
Lüttwitz fordert von Ebert die Rücknahme des Auflösungsbefehls, Auflösung der Nationalversammlung und Neuwahlen zum Reichstag
Ebert lehnt ab und verlangte den Rücktritt Lüttwitz als General
Lüttwitz weigerte sich
1920
17. März
In der Nacht zum 13 machte sich die Brigade Ehrhardt auf den Marsch
Berliner Regierung bekam Wind davon und beschloss aus Berlin zu fliehen
Um ca. 6.30 marschierte die Brigade durch das Brandenburger Tor
Die Truppen proklamierten Kapp zum Reichskanzler
Kapp floh nach Schweden
Lüttwitz übernahm die Regierung als Militärdiktator
Verhandlungen zwischen Lüttwitz und dem Berliner Justizministerium
Lüttwitz hatte keinen Rückhalt mehr durch die Reichswehr, nahm die Forderungen an und trat zurück
Er verließ zusammen mit Ludendorff die Reichskanzlei
Lüttwitz nahm Kontakt zu den führenden Politikern der DNVP und DVP auf und forderte Neuwahlen zum Reichstag, sowie die Direktwahl des Reichspräsidenten. Desweiteren wies er auf einen womöglichen Putsch hin.
Forderungen stimmten mit den Positionen der beiden Politikern überein und sie versprachen ihm eine Lösung in der Weimarer Nationalversammlung
Am 9. März bekam er die Nachricht das der Antrag abgelehnt wurde, als auch die Putschgerüchte ignorierten
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