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Untitled Prezi

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by

Katharina Müller

on 12 February 2013

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Transcript of Untitled Prezi

PISA von: Jana Brockhaus, Shirine Dujardin,
Katharina Müller Bildungsbegriffe Zentrale Ergebnisse & Entwicklungen Zentrale Ergebnisse Entwicklungen in den Ergebnissen Funktion der Schule Gegenüberstellung PISA vs. Humboldt/Klafki Humboldt Klafki PISA • Programme for International Student Assessment
•Entwicklung und Finanzierung: Organization for Economic Cooperation & Development
•Vorbilder der Studie: FIMS 1964, SIMS 1980-82, TIMSS 1995 mit Deutschland
•Bereiche: Lesekompetenz, mathematische Kompetenz, naturwissenschaftliche Grundbildung
•Regelmäßiger Turnus: alle 3 Jahre -> Zyklus soll alle 9 Jahre wiederholt werden
•Zusatzuntersuchung: Problemlösung, Lernstrategien, selbstreguliertes Lernen
•Test: 2-stündige „kognitive“ Testsitzung, 1-stündige Fragebogensitzung -> Auswertung durch Länderkomission -> Bildungsstand wird am Kompetenzmodell gemessen, Zuordnung eines bestimmten Kompetenzwertes
•Teilnahmen von 34 OECD und 31 Partnerstaaten; 15-Jährige (Berufsvorbereitung)
•Schwerpunkt wechselt bei PISA-Tests, Fragen teilweise wiederholt
•Mindestanforderung: Kompetenzstufe 1 -> ansonsten: Risikogruppe
•Ziele: "Bildungsmonitoring” = Beobachtung von Bildungssystemen, Verbesserungsanreize schaffen, nat./internat. Vergleich von Bildungserfolgen, Antwort auf die Frage: Inwieweit bereiten Schulsysteme auf die Anforderungen des Beruflebens vor? Literacy = Grundbildung
Kenntnisse & Fertigkeiten sollen stets anwendbar sein (Analysieren, logisches Denken, effektive Kommunikation)
wichtig für kulturelle Teilhabe (Alltag, Beruf, gesellschaftliches Leben)
--> sollen möglichst alle Menschen erreichen können (da Schlüsselkompetenzen)

benötigtes Wissen: Konzeptwissen & Prozesswissen
--> Voraussetzung für Lebensalltag

bereichsübergreifende Kompetenzen:
Problemlösestrategien
Lernstrategien
motivationale Steuerung
Einstellung zum Lernen, bzw. zu Gegenstands- und Kulturbereichen


--> funktionaler Bildungsbegriff
--> auf kognitive Entwicklung beschränkt Konzentration auf "Menschsein" & "gebildet sein"
Anregung & Entfaltung alle Kräfte --> selbstbestimmende Persönlichkeit
reflektiertes Verhältnis zu sich und der Umwelt objektiver & materieller Aspekt (Erschließen der Welt)
subjektiver & formaler Aspekt ( Erschlossensein für Welt)
funktionale Bildungstheorie:
Formung, Entwicklung & Reifung (körperliche, seelische & geistige Kräfte)
methodische Bildungstheorie (Bildungsvorgang):
Gewinnung & Beherrschen der Denkweisen, Gefühlskategorien, Wertmaßstäbe) Schulsystem Basisinformationen Kompetenzbegriff nach Franz Weinert Kritik an PISA • verfügbare oder durch sie erlernbare kognitive Fähigkeiten, um Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Fähigkeiten, um die Problemlösungen in verschiedenen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können
• motivational: Motivation, Problem zu lösen; volutional: Wille, das Problem zu lösen; sozial: Problem gemeinsam mit oder für andere bewältigen wollen
• Abgrenzung zu Wissen: Erlerntes auf bekannte Aufgaben übertragen;
Kompetenzen: Erlerntes auf abstrakte Denkvorgänge übertragen •Durchsetzung eines schlicht funktionalen Bildungsbegriffs (vgl. Ladenthin)
•Vernachlässigung von Individualisierung und Differenzierung
•Zugrunde Legen eines einseitigen, einengenden Verständnisses von Kompetenzen (Wer darf mit welchem Recht festlegen, welche Kompetenzen wichtig zu überprüfen sind?)
•Keine Beachtung der moralischen Urteilsfähigkeit
•Reduktion des Bildungsanspruchs durch PISA (Folgen bei Themenauswahl für Unterricht)
•Rekus: „Nicht der Wert der Inhalte spielt eine Rolle, sondern ihr Nutzen.“
-> nicht nur die Kompetenzen sind wichtig, auch die Anwendung: spontane Konfrontation
•Kaum Berücksichtigung: Selbst-/Mitbestimmung, Solidaritätsfähigkeit, Kritikfähigkeit
•man sollte Bildung anstreben, die es ermöglicht, Standards für das private und gesellschaftliche Leben hinterfragen und selbst neue Standards setzen zu können -> eigenen Blickwinkel erkennen, reflektieren
-> Überschreitung des eigenen Horizontes -Ländervergleich:
•Deutschland im bis knapp unterm Durchschnitt
•Führende Länder: Finnland, NL
•Unterdurchschnittliche Länder: USA, Italien, Österreich
-Bundesländervergleich: Unterteilung in 4 Gruppen
•Süden, Westen, Osten, Stadtstaaten unterschiedliche Voraussetzungen und Lernbedingungen führt zu ungleichen Ergebnissen
-Individuelle Förderung: mangelhaft an Gymnasien -Schwäche aller Schulformen: im Bereich „Reflektieren und Bewerten“

-> Schulentwicklung hängt von sozialen, politischen & ökonomischen Ergebnissen ab
(Unterrichtsqualität, Schulsystem, Migrationsanteil, finanzielle Rahmenbedingungen, familiärer Hintergrund &soziales Umfeld, …) Von 2000 bis 2009
-Deutschland schneidet wesentlich besser ab
-Leistungsniveau und Bildungschancen erhöht (zb: Leseleistungen bei Kinder mit Migrationsanteil verbessert)
-'PISA-Schock' von 2000 führte zu:
•öffentliche Kritik am Bildungssystem > Politikwandel, Modernisierung, Länder bekennen gemeinsame Bildungsstandards
•Qualitätssicherungssystemen, Vergleichsarbeiten >Verbesserung der Qualität des Unterrichts & individuelle Förderung
•Ganztagsschulen, Förderangebote, frühere Einschulung >Verbesserung des Kompetenzniveaus

-->positive Entwicklung im deutschen Schulsystem

Paradigmenwechsel:
Von Inputsteuerung zu Outputsteuerung
>Erhöhung von Bildungschancen und Chancengerechtigkeit 4 Funktonen von Schule, in jedem Bundesland verschieden realisiert und gewichtet
1.Qualifikationsfunktion:
-Ausbildung der Gesellschaft
-je komplexer die Organisation einer Gesellschaft, desto komplexer muss Schulbildung sein
2. Integrationsfunktion:
-Eingliederung der Jugend ins gesellschaftliche, kulturelle, politische, ethische System
3. Selektionsfunktion:
-verteilung von Qualifikationen; Bildungsabschlüsse; Zugang zu Positionen;
-soziale Selektion/Auslese
4.Personalisation:
-Hilfestellung bei Persönlichkeitsausbildung
-Förderung sozialer Kompetenzen

Erziehungsauftrag der Schule:
-Achtung der Würde des Menschen, Toleranz
-Bereitschaft zum sozialen Handeln
-Demokratie, Freiheit, Integration
-Liebe zum Volk, Friedensgesinnung
-Vermittlung von Fähigkeiten, Kenntnissen,
-Verantwortungsbewusstsein für Gemeinwohl, Medien, Umwelt und Natur
-Selbstständigkeit, Leistungsbereitschaft, persönliche Entfaltung PISA Humboldt/Klafki bereichsübergreifende Kompetenzen:
Mathematische K.
Naturwissenschaftliche K.
Lesekompetenzen
ausschließlich kognitive Entwicklung (keine Berücksichtigung von sozialer Entwicklung bzw. sozialer Fähigkeiten) körperliche-, seelische & geistige Entwicklung --> Anregung aller Kräfte
soziale Entwicklung:
Selbstbestimmung
Mitbestimmung
Solidaritätsfähigkeit
weitere Fähigkeiten:
Kritikbereitschaft & -fähigkeit
Argumentationsbereitschaft & - fähigkeit
Empathie
vernetzendes Denken funktionaler Bildungsbegriff vs. ganzheitlicher Bildungsbegriff Grundbegriffe Bildung
Erziehung
Sozialisation
Kompetenz
Bildungsmonitoring
Risikogruppe
Input-/Outputsteuerung
Heterogenität Bezüge Montessori : ganzheitliches Lernen
Hurrelmann: Alltagsbewältigung (Erlernen von neuen Aufgaben)
Interkulturelle Pädagogik: Integration von Kindern mit Migrationshintergrund (Auftrag der Schule) EW LK, 14.2.13
von: Jana Brockhaus, Shirine Dujardin,
Katharina Müller Quellen:
PISA-Band 2003: S.13-19; P2: S.390-392; Z-Bd.: S.173; Z-Bd.: S.171f.
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