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Homo Faber Symbolik Schauplätze

Homo Faber von Max Frisch, Ausführliche Analyse in Bezug auf die Symbolik der Schauplätze
by

N

on 21 July 2015

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Transcript of Homo Faber Symbolik Schauplätze

Homo Faber
Schauplätze und ihre Symbolik

-> passt zu F.'s rationaler Denkweise
Rückblick Inhalt
1. Teil
Geschäftsrese von
New York
nach
Mexico

Notlandung in
Mexikanischer Wüste
Faber beschließt mit Herbert nach
Guatemala
zu reisen
Reise durch Dschungel
-> Faber ekelt sich vor "keimigen Natur"
Rückblick Inhalt
2. Teil
Faber reist von
New York
nach
Caracas
Reist weiter nach
Guatelmala
zu Herbert
Faber kündigt Stelle und geht nach
Griechenland

Dschungel &
Natur
stellt Moderne und Fortschritt dar
Zivilisation & "American Way of Life"
Wüste von Tamaulipas (S. 22-35)
Flugzeug Notlandung
Natur Kontrast -> Faber hat eine andere Sichtweise als Andere
F. sieht "Mond [...] als errechenbare Masse, die um unseren Planeten kreist." (S. 25)
- Andere sehen Mond als Erlebnis

F. sieht "die gezackten Felsen" (S. 25)
- Andere sehen "die gezackten Rücken von urweltlichen Tieren" (S.25)
F. sieht "die üblichen Formen der Erosion" (S. 26)

- F. sieht "keine versteinerten Engel [...] auch keine Dämonen." (S.26)
"Ich sehe auch keine Sintflut, sondern Sand, vom Mond beschienen, vom Wind gewellt wie Wasser, [...]."

Schauplatz ->Veranschaulichung für F.'s rationalität
Dschungel in Guatemala (S. 35-57)
chaotische und unkontrolierbare Natur -> F. ekelt sich vor ihr (möchte umkehren)
S. 41 kein Kino
-> zweifelt an Zivilisation

"[...] vorsintlutliches Farnkraut, es wimmelte von schwefelgelben Vögeln, die Sonne wieder wie hinter Milchglas, Dunst, man sah die Hitze." (S. 39)
"Finsternis des Dschungels [...] Wetterleuchten sah, bläulich wie Quarzlampenlicht [...] später Mond, schleimig, Sterne sah man nicht, dazu war es zu dunstig..." (S. 41)
Rückreise:
"[...] der Morgen war heiß und dampfig, die Sonne schleimig wie je [...]" (S.74) ->
Ekel gegen Natur

"Tümpel im Morgenrot wie Tümpel von schmutzigem Blut, Monatsblut [...]" (S. 74) ->
Weibliches Geschlecht
"Die Augen des Esesls waren ausgehackt, zwei rote Löcher [...]" (S.57)

Joachim Tot (S.59)

-> Konfrontation mit dem Tod
Natur - Frau
->Antifeminiusmus
Technik - Mann
Europareise:
Frankreich
Italien
Griechenland
Kunst &
Kultur
Kuba
F. lernt eine ihm unbekannte, einfache Lebensweise kennen

"[...] unglaublich, ich gehe und gehe, ich habe nichts anderes zu tun."


- Rund 5 Monate März bis Juli 1957
- Kein linearer Erzählprozess
-> Chronologie durch Rückblenden unterbrochen
Gesamte Handlung -> Reisen
Alle Hauptpersonen sind Reisende
Natur:
- unbezwingbar
- unterentwickelt
Europa: Kunst & Mythos
-Je näher Faber Athen kommt, desto näher kommt er seiner Vergangenheit
- Wird von Vergangenheit eingeholt -> Sabeth = Tochter
Faber zurück in
New York
Mit Schiff nach
Paris
zu einer Konferenz
-> Lernt Sabeth kennen
In Paris trifft er Sabeth wieder
Faber nimmt sich Urlaub und reist mit Sabeth durch
Frankreich
und
Italien

In Avignon schlafen sie zusammen
-> Sabeth = Hanna's Tochter
In
Griechenland
wird Sabeth von einer Schlange gebissen und stürzt
Im Krankenhaus in
Athen
trifft Faber Hanna wieder
Hanna gesteht Wahrheit
Sabeth stirbt
- Faber's Reise beginnt im Dschungel
- Führt ihn nach Osten (Griechenland)
-> Land der Sonne(Licht) & Mythische
Vergangenheit


"Wolkenkratzer wie Grabsteine (das habe ich schon immer gefunden)[...]."
-> Kontrast "lebendige Natur" - Tote Stadt
Skulpturen = "Vorfahren des Roboters"
Paris
- Kommt Sabeth näher
- Veränderung seines Weltbildes
- Kommt seiner Vergangenheit näher
Avignon
-Mondfinsternis
-F. & S. schlafen zusammen
-> Dunkelheit (Sünde)

New York:
Technik &
Zivilisation
"Die bloße Tatsache, dass drei Himmelskörper, Sonne und Erde und Mond gelegentlich in einer Geraden liegen, was notwendigerweise eine Verdunkelung des Mondes verursacht, brachte mich aus der Ruhe, als wisse ich nicht ziemlich genau, was es mit einer Mondfinsternis auf sich hat."
Naturphänomen bringt ihn aus der Ruhe (kann nicht mehr klar denken)
-> Veränderung der Ansicht zur Natur
Durch Sabeth veränderte Lebensweise

Paris:
- Stadt der Liebe
- F. lernt Kultur zu schätzen (wegen Sabeth)
Kann Menschen dort nicht verstehen (ohne Technik überleben)
-> Marcel

„Manchmal ging er mir auf die Nerven wie alle Künstler, die sich für höhere oder tiefere Wesen halten, bloß weil sie nicht wissen, was Elektrizität ist.“
Entspricht nicht Faber's Ansichten
-> Kunst und Kultur sind für F. anfangs Irrational
vor und zu Beginn der Beziehung
mit Sabeth

"[...] ich habe aber keine Lust, davon zu sprechen, und sagte lediglich, dass Skulpturen und derartiges nichts anderes sind (für mich) als Vorfahren der Roboter. Die Primitiven versuchten den Tod zu annullieren,
indem sie den Menschenleib abbilden - wir, indem wir den Menschenleib ersetzen. Technik statt Mystik."

-> Primitiver Vorläufer der Technik
F. & S. schlafen zusammen
Mondfinsternis -> Dunkelheit

Sünde
Kein Kunstverständnis
"Marcel hat recht: ihre falsche Gesundheit, ihre falsche Jugendlichkeit, ihre Weiber, die nicht zugeben können, dass sie älter werden, ihre Kosmetik noch an der Leiche, [...]."
Veränderung seiner Ansichten
->Veränderung des
Verhältnisses zur Natur

"[...] ein Nachmittag, der geradezu wie Ewigkeit aussah, blau, unerträglich, aber schön, [...]."
Hass auf Amerika
- "Mein Zorn auf Amerika!"

- "Schon was sie essen und trinken, diese Bleichlinge, die nicht wissen, was Wein ist, diese Vitamin-Fresser, die kalten Tee trinken und Watte kauen und nicht wissen, was Brot ist, dieses Coca-Cola-Volk, das ich nicht mehr ausstehen kann [...]."

Amerikanische Denkweise, die am Anfang selbstverständlich wird nun gehasst
Licht für Klarheit über Inzest &
Mythische Vergangenheit
-> Ödipus Zusammenhang
Quellen
http://www.fernabitur.com/docs/Homofaber-Skript.pdf
http://maxfrisch-homofaber.blogspot.de/p/symbolik-der-schauplatze.html
http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/homo-faber-chronologie-karten/3657
http://www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/17/98.pdf
http://www.geocities.ws/orakeldelphi/HomoFaber.html
Homo Faber Königserläuterungen
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