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Griechische Tragödie

Inwiefern beeinflusste das griechische Theater die moralische und politische Einstellung der Bürger?
by

Lorin S

on 27 March 2015

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Transcript of Griechische Tragödie

Inwiefern beeinflusste das griechische Theater die moralische und politische Einstellung der Bevölkerung ?
Gliederung
Einführung ins Thema "griechisches Theater"
Definition von Tragödie
Geschichte der Tragödie
Architektur des Theaters
Große Dionysien
Publikum und Dichter
Wirkung der Tragödie
Was ist eine Tragödie?
Die Tragödie ist Nachahmung [...] von Handelnden [...], die Jammer und Schaudern hervorruft und hierdurch eine Reinigung von derartigen Erregungszuständen bewirkt.
(
Übersetzung von Fuhrmann)
Eine griechische Tragödie ist ein mehrstündiges ernstes Theaterstück. Der Stoff ist gewöhnlich dem griechischen Mythos entnommen.
Einschränkung des Themas
Tragödie
Komödie
griechische Tragödie

attische Tragödie hellenische Tragödie
trágos: Ziegenbock
odé: Gesang
tragodía: Bockgesang
Abb.1
Abb.1
Ursprung
religiös magischer Ursprung
prähistorische Riten/Bräuche
Maskentanz
Tradition
Geschichte
der Tragödie

Quellen
Internetlinks (Bilder)
Abb.1: http://images.zeno.org/Meyers-1905/I/big/190456a.jpg
Abb.3: http://dante.udallas.edu/hutchison/images/Gods/heracles_and_cerberus.jpg
Abb.4 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/05/GriechTheater2.PNG
Abb.2: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7c/Satyros_Cdm_Paris_DeRidder509.jpg
Abb. 4.1 http://www.friedel-schardt.de/sophokles-Dateien/image004.jpg
Abb.5: http://www.crystalinks.com/aeschylus.jpg
Abb.6 : http://viamus.uni-goettingen.de/vd/1028/mjt.jpg
Abb.7 : http://classicalwisdom.com/wp-content/uploads/2013/03/Euripides-bust.jpg

Internetlinks
http://griechischestheater.npage.de (Zugriff Oktober 2014)
http://de.wikipedia.org/wiki/Theater_der_griechischen_Antike (Zugriff Oktober 2014)
http://de.wikipedia.org/wiki/Theater_der_römischen_Antike (Zugriff Oktober 2014)
http://kunstlinks.de/referate/antikestheater.pdf (Zugriff 25.1.15)
http://www.geschichtsforum.de/f27/publikum-im-antiken-griechischen-theater-23761/ (Zugriff 7.3.15)
http://home.arcor.de/richardt/3-14.htm (Zugriff 18.3.15)
http://www.antikefan.de/staetten/griechenland/kreta/Knossos/knossos.html (Zugriff 18.3.15)

Literatur
Zitate(S.52,249) aus: Seeck, Gustav Adolf (2000): Die griechische Tragödie, Stuttgart
Zimmermann, Bernhard (September 2000): Europa und die griechische Tragödie, Frankfurt am Main
Zimmermann, Bernhard (1992): Die griechische Tragödie, München/Zürich
Zimmermann, Bernhard (2011): Handbuch der griechischen Antike, Bd.1, München
Pickard-Cambridge, Arthur (1991): The dramatic festivals of Athens
Schwarz, Jürgen (2012): Tragödie, Spiel, Theater, Erziehung, Werbung, Poesie, Berlin
Kaufmann, Walter: Tragödie und Philosophie
Zuntz, Gunther(1955): The Political Plays of Euripides, Manchester
Meier, C.(1988): Die politische Kunst der griechischen Tragödie, München
Schmitt, A. (1988): Menschliches Fehlen und tragisches Scheitern. Zur Handlungsmotivation im sophokleischen König Ödipus
Wiles, D.(1997): Traget in Athens, Cambridge
Melchinger, S.(1974): Das Theater der Tragödie. Aischylos, Sophokles, Euripides auf der Bühne ihrer Zeit, München
Theater
Abb.2
Abb.1
Drei Quellen der Tragödie nach Aristotels
1. Homer:
Inspirationsquelle für Aischylos
und Sophokles

2. satyrikón (das Satyrische):
frühere Maskentänze von Satyrn

3. dithyrambos:
Chorlied zu Ehren des Dionysos

Tragödien erzählen meist einen Heroenmythos
Heroenkult kulturelles Ereignis
534 v. Chr. : Aufnahme der Tragödie ins Festprogramm der Großen Dionysien in Athen
keine eindeutige Herkunft von Tragödien
kein Erfinder
Publikum
Große Dionysien
Dichter
Politische Beeinflussung
Moralische Beeinflussung
Abb.3
Abb.2
Entwicklung kam zur Ruhe
Zeitlosigkeit
Tradition bestimmte Aussehen der Tragödie für 1000 Jahre
lebendige Tradition
"Wäre ich doch zu ihrer Zeit geboren und sie zu meiner, damit ich objektiv beurteilt würde, jetzt aber stehen sie außerhalb jeder Kritik."
klares Vorbild
Publikum
keine Originalität
Beharren auf Tradition gaben Tragödie Ansehen und Festigkeit
Wirkung der Tragödien bleibt erhalten
Vorteil und Wert
Astydamas, Musa tragica
Fest aus politischen Gründen eingeführt
Tragödie hat keinen politischen Hintergrund
kultische Handlungen: Prozession mit Gottesbild, Opferhandlungen
Ausgestaltung des Festes: Chorlyrik, dramatische Aufführung
Zurschaustellung attischer Macht und Reichtums
Entwicklung eines bürgerlichen Gemeinschaftsgefühls
Ablauf
1.Tag: 10 Phylen mit je einem Männer- und Knabenchor
2. Tag: 5 Komödien
3.-5. Tag: 3 Tragödien und 1 Satyrspiel
jeder Bürger durfte zuschauen
äußerste Disziplin nötig
-Platzanweiser
Gefühl der Zusammengehörigkeit
Beteiligung am Festprogramm
aus gehobenem Bürgertum
vielfältige Aufgaben (Text, Musik, Proben)
die Großen Drei
Kleine Tragiker
in politischen Ämtern bevorzugt
Dichten von Tragödien brachte Ruhm
attraktive Nebenbeschäftigung für Politiker
Gegenbeweise
Fazit
Abb.5
Abb.6
Abb.7
Abb. 4.1
unmoralische Göttergeschichten erregten Anstoß
Mythen hinterfragen
Blasphemie
viele positive Aussagen über Götter in Chorlyrik
nicht mit politischer Absicht eingeführt
Unterhaltungscharakter schlichtes Publikum
Lesedramen
Dichter wurden nicht für Äußerungen verantwortlich gemacht
Tragödien wurden nicht nach pädagogischer Nützlichkeit ausgewählt
Platons Kritik
befürchtet, dass böse Taten der Bühnenfiguren zur direkter Nachahmung verleiten würden
keine offene Bezugnahme auf politische Situation durch mythologischen Stoff
politische Propaganda
Loblied auf Athen
hinter dramatischen Personen sind reale Personen erkennbar
Eid der Athener vor den Dionysien
Verantwortung des Einzelnen für die Gesellschaft
politische Erziehung
Was ist das Tragische?
tragikós (tragödienartig)
1) tragisch = Unglücksfall
2) tragisch = Verbrechen
Tod ist beherrschendes Thema
Grabkult
Tod als Gefahr
Bestrafung der Götter
Gründe für den Tod:
Blutrache
Inzest
soziale Grundregel wurde verletzt
Hochmut, Unvernunft
Machtgier
gekränkter Stolz
verschmähte Liebe
Eifersucht
übereilter Zorn
Psychologische Gründe
Wir erziehen unsere jungen Leute durch Komödien und Tragödien, in denen sie die Tugenden und Fehler unserer Vorfahren sehen.

( Lukian, Anacharsis )
Katharsis
nach Aristoteles hat die Tragödie eine tiefe psychologische Wirkung
Tragödie erregt Empfindungen
Furcht, Neid, Hass, Sehnsucht
1.Stufe der Wirkung der Tragödie:
phóbos und éleos
2. Stufe : Reinigung (kátharsis)
(Ehrenberg)
Fazit

Es gab in der Tat eine moralische und politische Beeinflussung der Bevölkerung durch das griechische Theater, besonders durch die Tragödie. Die Zurschaustellung attischer Macht und Reichtums im Rahmen der Großen Dionysien trug zur politischen Erziehung durch den Staat bei. Die Katharsis als rituelle Reinigungshandlung befreite das Publikum von schlechten Empfindungen. Dennoch muss man die Beeinflussung einschränken, da die Tragödie auf keinen politischen Hintergrund zurückzuführen ist und der Vergnügungscharakter des Theaters die moralische Absicht der Tragödie zum Teil widerlegt.

politische und moralische Beeinflussung durch die Machtdemonstration der Großen Dionysien nach außen und das Gemeinschaftsgefühl sowie reinigende Wirkung der Tragödie nach innen
zahlreiche Gegenbeweise wie der fehlende Bezug zum religiösen Inhalt und Unterhaltungscharakter der Tragödie
Beeinflussung der Bevölkerung?
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