Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Norbert Elias: Gesellschaft der Individuen

mit Denise Lemmer; Soziologische Gegenwartsdiagnosen; Dr. Jan-Felix Schrape
by

Franzi Brenner

on 3 November 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Norbert Elias: Gesellschaft der Individuen

Norbert Elias: Gesellschaft der Individuen
1. Biografie
1. Biografie Norbert Elias
1897 geboren in Breslau
3. Prozesssoziologie
Figuration

→ Verhältnis von Gesellschaft und Individuum
2. Abgrenzung zu bestehenden Ansätzen
Ablehnung Konzept der Einheitswissenschaft
Abgrenzung gegenüber mikro- und makrosozioloischen Ansätzen
isoliertes Individuum
starrer Aufbau
→Darstellung eines Zustandes

Gruppe als eigenständig handlungsfähig


Forderung: Auflösung von Individualismus und Kollektivismus;
Übergang zur Prozesssoziologie
→ Forderung für aussagefähige Analysen: eigene Methoden und relative Autonomie
→ Soziologie = eigenständige Wissenschaft
z.B. Egozentrisches Gesellschaftsbild
Soziales Prozessmodell
permanenter Wandel
soziale Prozesse umspannen mind. drei Generationen
Antrieb durch das Handeln der Individuen
Individualisierung = notwendiger Bestandteil der Zivilisation
Merkmal moderner Gesellschaften
Ich-Identität/ Ideale
wachsende Mobilität
höheres Maß an Spielräumen/
Entscheidungsmöglichkeiten
Zunahme der Selbstregulierung
höhere Selbstständigkeit
4. Wir-Ich-Balance
Wir-Identität/ Gefühle
Gemeinschaftsbindungen
verlieren an Bedeutung
Spannungsverhältnis
"Mehr und mehr Menschen lebten in wachsender
Abhängigkeit voneinander, während jeder Einzelne
zugleich verschiedener von allen anderen wurde."
Zunahme von Selbstzwängen
Ambivalenz zwischen Selbstverantwortung und gesellschaftlichem Druck
'Unmögliche' Entscheidungsfreiheit
= Gesellschaft der Individuen
5. Etablierten-Außenseiter-Figuartion
empirisch-theoretische Untersuchung 1958/ 59
Gegenstand: soziales Netzwerk
"Winston Parva"
Bürgerliche Familien
Arbeiter/innen
Arbeiter/innen
Langansässige - "Etablierte"
Neuankömmlinge - "Außenseiter"
Bildung einer Figuration
Installation von neuen Kriterien
Errichtung eines Verhaltenskodex/ Glaubenssystem
Gruppencharisma
= überhöhtes Wir-Gefühl
Selbsbeherrschung/ gegenseitige Kontrolle
Kompensation durch Macht-/ Statusgewinn
starrer Gruppenglauben verzerrt Wirklichkeit
Gruppenschande
durch Ausschluss
Einfluss auf die Selbstwahrnehmung
keine Gruppenbildung,
da unterschiedliche Herkunft
6. Fragen/ Diskussion
5. Etablierten-Außenseiter-Figuration
4. Wir-Ich-Balance
3. Prozesssoziologie
2. Abgrenzung zu bestehenden Ansätzen
1990 stirbt in Amsterdam
Arbeit als Dozent, Professor und in der Forschung
1939 "Über den Prozess der Zivilisation"
Fachwechsel zur Soziologie
Philosophiestudium mit Promotion
≠ Gruppe
= flexible Beziehungsgeflechte von Menschen;
wachsendes, gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis
→ Menschen sind semi-autonom
d.h. Machtbalancen durch Abhängigkeit
= Kern zwischenmenschlicher Beziehungen
Problem der Individualisierung: Umkehr der Balance
→Ich-Wir-Balance anstatt Wir-Ich-Balance
Danke für eure Aufmerksamkeit.
"Menschen sind keine gesellschaftslosen Individuen und Gesellschaften keine menschenleeren 'Systeme'."
Full transcript