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Wahrnehmung - wie lassen wir uns täuschen?

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Eleonora Ba

on 16 November 2015

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Transcript of Wahrnehmung - wie lassen wir uns täuschen?

Gliederung
1. Grundlagen der Wahrnehmung
1.1 Verschiedene Wahrnehmungskanäle
2. Wahrnehmungsgesetze
3.Wahrnehmungsstörungen
4. Wahrnehmungstäuschungen
4.1 Selektive Wahrnehmung
4.2 Konstruktivismus
4.3 Naiver Realismus
4.4 Halo-Effekt
5. Fazit
6. Quellenangabe
1. Grundlagen der Wahrnehmung
Informationen werden mit Erfahrungen abgeglichen
Stufe I: Empfinden
Stufe II: Organisieren
Stufe III: Identifizieren und Einordnen
1.1 Verschiedene Wahrnehmungskanäle
Visuell
Auditiv
Gustatorisch/Olfaktorisch
Taktil
Propriozeptiv
Vestibulär
2. Wahrnehmungsgesetze

3. Wahrnehmungsstörungen
1. Grundlagen der Wahrnehmung
Orientierung an Umwelt
Rezeptoren werden durch Umweltreize erregt, über Nerven zur Hirnrinde geleitet
Dort entsteht "Wahrnehmung"
Wahrnehmung - wie lassen wir uns täuschen?
Unbenotete Prüfungsleistung
7. Semester
Annika Jäkel & Eleonora Bargenda

vgl. Mietzel 1998
vgl. Mietzel 1998
vgl. Zimbardo/Gerrig 1999
4. Wahrnehmungstäuschungen
4.1 Selektive Wahrnehmung
4.2 Konstruktivismus
4.3 Naiver Realismus
4.4 Halo-Effekt
5. Fazit
6. Quellenangabe
Das Gesetz der Nähe
Was dicht bei einander liegt, wird als Einheit betrachtet
2. Wahrnehmungsgesetze
Gesetz der Ähnlichkeit
Ähnlich aussehendes wird als zusammengehörig betrachtet
Gesetz der guten Fortsetzung
2. Wahrnehmungsgesetze
Linien an Schnittpunkten werden hier eher als Fortführung ihrer bisherigen Linienführung, als eine Richtungsänderung gesehen
Gesetz der Geschlossenheit
2. Wahrnehmungsgesetze
Unsere Vorstellung bewirkt, dass wir Objekte als geschlossen wahrnehmen
2. Wahrnehmungsgesetze
Gesetz der Einfachheit
Wir nehmen Figuren so wahr, dass eine möglichst einfache Gestalt interpretiert werden kann
Störungen betreffen das Zentralnervensystem; die Verarbeitung der Sinneseindrücke im Gehirn kann nicht, wie gewöhnlich ablaufen
3. Wahrnehmungsstörungen
Wahrnehmungsstörungen können angeborene Defekte sein aber auch erworbene Mängel, die eine Störung hervorrufen
Bei manchen Patienten handelt es sich um eine nicht behandelte Seh- oder Hörschwäche; dadurch haben diese Patienten mangelhafte Erfahrungen bei der Wahrnehmung von alltäglichen Ereignissen
Ein solcher Erfahrungsrückstand trägt zu der Wahrnehmungsstörung bei
Bsp. für die Störung im visuellen Bereich ist, dass Betroffene Schwierigkeiten haben, gleiche Formen zu erkennen oder die räumliche Lage eines Gegenstandes nicht erfassen können

eine Täuschung liegt vor, wenn die subjektive Wahrnehmung nicht mit der objektiv gegebenen, äußeren Realität übereinstimmt
Heiligenschein
positive Eigenschaft lässt andere Eigenschaften auch positiv wirken
attraktive Menschen wirken sozial Kompetenter und erfolgreicher
vgl. Walter 2008
Benecke, Hilmar (2014): Wahrnehmung. Selektive Wahrnehmung als Reizfilter (http://www.mensch-und-psyche.de/unsere-psyche/wahrnehmen/, Download vom 10.11.2015)
Frostig, Marianne (o.J.): Visuelle Wahrnehmung (http://www.ergo-stuelp.de/index.phtml?gT1=67, Download vom 6.11.15)
Grigo,Anja (o.J): Orange Sinne. Wahrnehmungsgesetze (www.orange-sinne.de/wahrnehmungsgesetze.html, Download vom 10.11.2015)
Großkurth, Heinz (2015): Optische Täuschungen (http://heigro.bplaced.net/assets/images/2_Kopfe_oder.jpg, Download vom 10.11.2015)
Gustatorische und olfaktorische Wahrnehmungsverarbeitung (o.J.): Schmecken und riechen (http://www.meineergotherapie.de/images/stories/pdf/GustatorischeundolfaktorischeWahrnehmung.pdf, Download vom 6.11.15)
Kalt, Marius (2013): Taktile Wahrnehmung (http://herr-kalt.de/unterricht/2013-2014/bio9a/sinnesorgane/themen/dominic-marius/start, Download vom 6.11.15)
Koesling, Hendrik (2002): Optische Wahrnehmungstäuschungen (http://www.techfak.uni-bielefeld.de/~ihkoesli/ss00/equiv.jpg, Download vom 10.11.2015)
Mietzel, Gerd (1998): Wege in die Psychologie (https://www.uni-due.de/edit/lp/common/einf_wahrnehmung.htm, Download vom 7.11.15)
Mißfeldt, Martin (2015): Der Sehtest als Augentest der Kunst (http://www.sehtestbilder.de/optische-taeuschungen-illusionen/images/illusion-alte-oder-junge-frau-sehtest.jpg,Download vom 6.11.2015)
Möller, Peter (o.J.): Der naive Realismus (http://www.philolex.de/naivreal.htm, Download 7.11.15)
Peter, Wolfgang (2015): Wahrnehmungstäuschung (http://anthrowiki.at/Wahrnehmungstäuschung.de, Download vom 9.11.2015)
1.1 Visuelle Wahrnehmung
Unser Bewusstsein trennt Wichtiges von Unwichtigem
Ereignisse, die öfter in unseren Leben auftreten bzw. gefühlsmäßig stärkere Auswirkungen haben, werden vom Gehirn gefestigt und bleiben somit länger in unseren Erinnerungen, als weniger relevantes
Idee ist, dass Individuen nicht auf Reize aus einer objektiven Welt reagieren sondern eine subjektive Realität anhand von Sinneseindrücken schaffen
Wissen soll nicht einfach von einer Person zu einer anderen übertragen werden sondern neu konstruiert werden
Lernen ist kein passives speichern sondern ein aktives konstruieren von Wissen
Vertreter ist Jean Piaget

visuelle Reize erkennen
Interpretation durch Vergleich von Erfahrungen
Interpretation des visuellen Reizes erfolgt im Gehirn, nicht durch die Augen
große Bedeutung für Schulkomptenzen
vgl. Frostig o. J.
1.1 Auditive Wahrnehmung
bedeutet nicht Hören an sich
Erfassung des Gehörten
Reizverarbeitung im Gehirn
Auditive Wahrnehmungsschwäche: Organisch gesund, Verarbeitung im Gehirn gestört
vgl. Schulpsychologischer Dienst 2010
1.1 Gustatorische/Olfaktorische Wahrnehmung
schmecken und riechen sind eng miteinander verbunden
überlebenswichtig, bitter und sauer weisen auf verdorbenes hin
10.000 Gerüche können unterschieden werden
auch an Hypothalamus, kontrolliert Hormonausschüttung im Körper
1.1 Taktile Wahrnehmung
Wahrnehmung von Berührungsreizen über in der Haut liegenden Rezeptoren
Epikritische Wahrnehmung = Druck, Berührung und Vibration
Protopathische Wahrnehmung (Grobwahrnehmung) = was könnte eine Bedrohung darstellen?
vgl. Kalt 2013
1.1 Propriozeptive und vestibuläre Wahrnehmung
vgl. meine Ergotherapie o. J.
werden aus dem eigenen Körper mitgeteilt
dadurch können wir die Stellung unserer Gliedmaßen erkennen
Gleichgewicht
reagiert auf Einwirkung der Schwerkraft
Anpassungsleistung des Körpers
vgl. meine Ergotherapie o. J.
Beginnt bereits im Mutterleib
Wahrnehmung ist individuell
basiert auf Werten, Erfahrungen etc.
Erkenntnistheorie aus der Philosophie
Mensch geht davon aus, die Welt ist so, wie er sie sieht
Beobachter nimmt passive Rolle ein
Dinge drängen sich auf
vgl. Möller o. J.
vgl. Grigo o. J.
vgl. Grigo o. J.
vgl. Grigo o. J.
vgl. Grigo o. J.
vgl. Grigo o. J.
vgl. Wahrnehmungsstörung o. J.
vgl. Wahrnehmungsstörung o. J.
vgl. Peter 2015
Mißfeldt 2015
Koesling 2002
Großkurth 2015
vgl. Benecke 2014
vgl. Sebastian/Tahmina o. J.
6. Quellenangabe
Wahrnehmungsstörung (o.J.): Wahrnehmungsstörung (http://symptomat.de/Wahrnehmungsstörung, Download vom 10.11.2015)
Schulpsychologischer Dienst des Kantons St. Gallen (2010): Was ist "auditive" Wahrnehmung? (http://www.schulpsychologie-sg.ch/pic-pdf-liste-themen/Auditive-Wahrnehm-Ueb.pdf, Download vom 6.11.15)
Sebastian/Tahmina (o.J.): Konstruktivismus. Definition in Thissen, F. : Das Lernen neu erfinden: konstruktivistische Grundlagen einer Multimedia-Didaktik. in: Beck, U., Sommer, W. (Hrsg.): Learntec 97: Europäischer Kongreß für Bildungstechnologie und betriebliche Bildung, Tagungsband; S. 69-80; Schriftenreihe der KKA; Karlsruhe (1997)
Textor, Martin R. (o.J.): Das Kita-Handbuch. Der konstruktivistische Ansatz (http://www.kindergartenpaedagogik.de/145.html, Download vom 10.11.2015)
6. Quellenangabe
Zimbardo, Philip G. & Gerrig, Richard J. (1999): Psychologie (https://www.uni-due.de/edit/lp/common/einf_wahrnehmung.htm, Download vom 7.11.15)
Walter, H.J. (2008): Wie ein "Heiligenschein"(Halo-Effekt)uns täuschen kann (www.visionintoaction.de/halo-effekt-rosenzweig/, Download vom 6.11.15)
Gruppenarbeit
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