Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Wirtschaftsordnungen im Vergleich - Planwirtshaft, freie Mar

No description
by

Juliane Scholl

on 19 November 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Wirtschaftsordnungen im Vergleich - Planwirtshaft, freie Mar

Wirtschaftsordnungen
Wirtschaftsordnungen im Vergleich - Planwirtschaft, freie Marktwirtschaft, soziale Marktwirtschaft
"Gesamtheit der wirtschaftlich relevanten rechtlichen Vorschriften, Koordinationsmechanismen, Zielsetzungen, Verhaltensweisen und Institutionen die den organisatorischen Ablauf und Aufbau einer Volkswirtschaft bestimmen"


Buch: "Wirtschaft - Märkte, Aukteure und Institutionen", C.C.Buchner
Bausteine einer Wirtschaftsordnung
Koordinationsmechanismus:

- zentral, durch Herrschaft
- dezentral, durch Selbstkoordination

Eigentumsordnung für Produktionsmittel:
- Staatseigentum
- Privateigentum

Preisbildung:
- durch staatl. Preisfestsetzung
- auf Märkten (Angebot/Nachfrage)

Unternehmensform:
- Planerfüllungsprinzip
- Gewinnprinzip
zentrales Element: bestimmt die Art des Sanktionssystems
Klassifizierung von Wirtschaftsordnungen
Planwirtschaft
Marktwirtschaft:
- freie Marktwirtschaft
- soziale Marktwirtschaft
Planwirtschaft
Zentrale und planmäßige Steuerung sämtlicher ökonomischer Prozesse durch den Staat.
Buch: "Wirtschaft: Märkte, Akteure und Institutionen", C.C. Buchner
http://www.juraforum.de/lexikon/planwirtschaft
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/distribution.html#definition
http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/vwl/planwirtschaft.php
http://www.duden.de/rechtschreibung/Perspektivplan
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/marktwirtschaft.html#definition
http://www.bankazubi.de/wissenspool/artikel.php?opid=1&fachgebietid=10&katid=28&artikelid=118
http://www.hanisauland.de/lexikon/f/freiemarktwirtschaft.html
http://www.hanisauland.de/lexipopup/soziale_marktwirtschaft.html
http://www.bankazubi.de/wissenspool/artikel.php?opid=1&fachgebietid=10&katid=28&artikelid=109
http://www.economics.phil.uni-erlangen.de/lehre/bwl-archiv/lehrbuch/gst_kap5/vglshstv/vglshstv.html
http://www.juraforum.de/lexikon/marktwirtschaft
http://www.kas.de/wf/de/71.11493/
Zentrale Aufgaben
Ermittlung der Bedürfnisse der Bevölkerung
gerechte Verteilung der hergestellten Güter mit vorhandenen Ressourcen

Allgemein
Lenkung durch staatliche Planungszentrale
Produktionsmittel = Staatseigentum
Staatliche Preisfestsetzung und -kontrolle
Planerfüllungsprinzip

Lohn wird von Staat festgelegt
Distribution nach Gleichheits- und Bedarfsprinzip
Kein Wettbewerb
Pläne der Wirtschaftssubjekte müssen sich dem Gesamtplan unterordnen
Perspektivpläne
beinhalten Mittel und Wege wie volkswirtschaftliche Ziele erreicht werden können und sollen
beinhaltet Produkte, welche produziert werden sollen
werden auf 5 bis 7 Jahre angelegt
Beispiel:
Kommunistische Länder der Sowjetunion und Osteuropas vor dem Zusammenbruch des Kommunismus
Vor- und Nachteile
gerechte Verteilung der Ressourcen
Ergebnisse können besser vorhergesagt werden
Wirtschaftsstabilität war aufgrund der Planung größer


Einschränkungen des Individuums
keine Eigenverantwortung ->Nachlass Produktivität
Engpässe in der Produktion
Theorie: nur volkswirtschaftliche Aktivitäten, welche von der Regierung organisiert wurden, konnten die soziale Wohlfahrt garantieren
"zentrale Planer" der Regierung entschieden, welche, wie viele und wer Güter und Dienstleistungen produzieren/konsumieren durfte
Marktwirtschaft
Ermittlung Bedürfnisse->Entscheidung, welche Güter und Dienstleistungen benötigt werden ->Erstellung Perspektivpläne ->Produktion Güter -> gerechte Verteilung der Güter mit vorhandenen Ressourcen
Ablauf
Dezentrale Steuerung ökonomischer Prozesse, die mit Hilfe von Angebot und Nachfrage über Märkte koordiniert werden.
Allgemein
Lenkung durch freien Wettbewerb auf Märkten
Produktionsmittel = Privateigentum
Preisregelung durch Angebot und Nachfrage
Gewinnprinzip


Lohn wird von den Tarifpartnern festgelgt
Distribution nach Leistungsprinzip
Wettbewerb
Ausgangspunkte
1. Der Mensch hat Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen
2. Der Mensch lebt und handelt in einer Gesellschaft, somit ist er ein soziales Wesen
3. Der Mensch ist ein Egoist, er versucht so zu leben, dass es ihm selbst gut geht

Vor- und Nachteile
Menschen können selbst entscheiden, wo sie arbeiten möchten und für was sie ihr Einkommen ausgeben
Durch die Nachfrage wird die Vielfalt der Produkte bestimmt (nicht durch den Staat)
->bessere Bedürfnisbefriedigung
Unternehmen können entscheiden, wen sie anstellen und was sie produzieren wollen


Egoismus in der Gesellschaft durch Gewinnstreben und Konkurrenzverhalten
Mögliche Ausbeutung der Arbeitnehmer durch Lohnfestsetzung der Arbeitgeber
Große Einkommensunterschiede -> Spaltung der Gesellschaft in "arm" und "reich"
Freie Marktwirtschaft
Zentrale Verwaltungswirtschaft, Kommandowirtschaft, vertikale Koordination
horizontale Koordination, freie Verkehrswirtschaft
"Angelsächsischer Kapitalismus"
Dezentrale Steuerung ökonomischer Prozesse, die jeglich ohne politische und staatliche Eingriffe mit Hilfe von Angebot und Nachfrage über Märkte koordiniert werden
Allgemein
Vertragsfreiheit
Gewerbefreiheit
Niederlassungsfreiheit
Invesitionsfreiheit
freier Zugang zu den Märkten
Freihandel

"Shareholder Value"
Gewinnorientierung = kurzfristig
unregulierte Märkte
starke sektorale Lohnstreuung
Hohe Wettbewerbsintensität
Vor- und Nachteile
Hohe Flexibilität
Neue Basisinnovationen werden genutzt
Hohe Erwerbsbeteiligung


Geringer Kündigungsschutz
Große Einkommens- und Vermögensungleichheiten
Geringe soziale Absicherung
Längere Arbeitszeiten
Hohes Anpassungstempo
Soziale Marktwirtschaft
"Rheinischer Kapitalismus"
(USA, Grobritannien)
(Deutschland)
Dezentrale Steuerung ökonomischer Prozesse, die durch politische und staatliche Komponenten beeinflusst und mit Hilfe von Angebot und Nachfrage über Märkte koordiniert werden.
Allgemein
vom Staat durchgesetzte und kontrollierte Wettbewerbsordnung und staatliche Sozialordnung
"Verbindung der persönlichen Freiheit mit dem Gedanken der sozialen Sicherheit"
Rahmenbedingungen durch den Staat
Konzept von Wissenschaftlern der "Freiburger Schule"
Politisch durchgesetzt von Ludwig Erhard

Stakeholder Value
Gewinnorientierung = langfristig
regulierte Märkte
geringe sektorale Lohnstreuung
Niedrige Wettbewerbsintensität
Korporatistische Ordnung
Vor- und Nachteile
Hoher Kündigungsschutz
Geringe Diskrepanzen der Einkommensverteilung
Hohe soziale Absicherung
Kürzere Arbeitszeiten
Relativ starke Gewerkschaften

Geringe Flexibilität
("nur") Detailverbesserung an standartisierten Gütern
Geringe Erwerbsbeteiligung
Strenge Arbeitsmarktbedingungen
Rahmenbedingungen
vom Staat auferlegt
in Grundgesetz verankert
Rechtsrahmen zu Sicherung der Freiheitsrechte
Sicherung des Wettbewerbs durch
-Verhinderung Bildung wettbewerbswidriger Kartelle
-Kontrolle der "starken" Unternehmen
-> Vorbeugung Machtmissbrauchs
System der sozialen Sicherung: gerechtes Steuersystem, allgemeine Sozialversicherungspflicht, staatliche Transferzahlungen für sozialen Ausgleich
7 Konstituierende Prinzipien
nach Walter Euken
1. Wirtschaftsstruktur mit funktionsfähigem Preissystem und intensivem Wettbewerb
2. Stabilität des Geldwertes
3. Freier Marktzutritt
4. Produktionsmittel = Privateigentum
5. Umfassende Vertragsfreiheit
6. Umfassend Haftung der eigenen
wirtschaftlichen Aktivitäten
7. Stabile Wirtschaftspolitik
Direkter Vergleich: Planwirtschaft - Marktwirtschaft
Planwirtschaft
Marktwirtschaft
Lenkung durch den Staat

Produktionsmittek = Staatseigentum
Staatl. Preisfestsetzung und Kontrolle

Planerfüllungsprinzip
Lohn wird von Staat festgelegt
Distribution nach Gleichheit- und Bedarfsprinzip
Kein Wettbewerb
Pläne der Wirtschaftssubjekte müssen sich dem Gesamtplan unterordnen
Lenkung durch freien Wettbewerb auf Märkten
Produktionsmittel = Privateigentum
Preisregelung durch Angebot und Nachfrage
Gewinnprinzip
Lohn wird von Tarifpartnern festgelegt
Distribution nach Leistungsprinzip

Wettbewerb
Direkter Vergleich: Freie Marktwirtschaft - Soziale Marktwirtschaft
"Shareholder Value"
Gewinnorientierung = kurzfristig
Unregulierte Märkte
Starke sektorale Lohnstreuung
Hohe Wettbewerbsintensität
Hohe Flexibilität
Neue Basisinnovationen werden genutzt
Hohe Erwebsbeteiligung
Geringer Kündigungsschutz
Große Einkommens- und Vermögensungleichheiten
Geringe soziale Absicherung
Längere Arbeitszeiten
"Stakeholder Value"
Gewinnorientierung = langfristig
Regulierte Märkte
Geringe sektorale Lohnstreuung
Niedrige Wettbewerbsintensität
Geringe Flexibilität
("nur") Detailverbesserung an standardisierten Gütern
Geringe Erwerbsbeteiligung
Hoher Kündigungsschutz
Geringe Diskrepanzen der Einkommensverteilung
Hohe soziale Absicherung
Kürzere Arbeitszeiten
Freie Marktwirtschaft
Soziale Marktwirtschaft
->
Inhaltsverzeichnis
1. Wirtschaftsordnung
- Definition
- Bausteine einer Wirtschaftsordnung
- Klassifizierung von Wirtschaftsordnungen

2. Planwirtschaft
- Definition
- Allgemein
- Zentrale Aufgaben
- Ablauf
- Perspektivpläne
- Vor- und Nachteile
- Beispiel

3. Marktwirtschaft
- Definition
- Allgemein
- Ausgangspunkte
- Vor- und Nachteile

3.1 Freie Marktwirtschaft
- Definition
- Allgemein
- Vor- und Nachteile

3.2 Soziale Marktwirtschaft
- Definition
- Allgemein
- Rahmenbedingungen
- 7 Konstituierende Prinzipien
- Vor- und Nachteile

4. Direkter Vergleich: Planwirtschaft - Marktwirtschaft

5. Direkter Vergleich: Freie Marktwirtschaft - Soziale
Marktwirtschaft

6. Quellen


Quellen
Full transcript