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RENAISSANCE

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by

eva lau

on 2 November 2014

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Transcript of RENAISSANCE

RENAISSANCE

Michelangelo in Rom
David ist so etwas wie die wahre Verkörperung des Renaissancemenschen.
Schönheit des Körpers und Schönheit des Geistes.
David ist das Sinnbild der Humanisten:
Seele, Geist und Körper perfekt vereint.

Die gewaltige 4,34 m hohe Skulptur, an der Michelangelo von 1501 bis 1504 arbeitete, verlangte vom Künstler eine gewaltige Anstrengung. Die Stadt gab ihm dazu einen großen Marmorblock,
an dessen Bearbeitung 40 Jahre vorher schon ein anderer Künstler gescheitert war.

Michelangelo gab seinem David eine an antiken Idealen geschulte, athletische Gestalt. Seine Haltung ist eine Mischung aus entspannter Ruhe und äußerster geistiger Spannung: wachsam gespannt und ausgeglichen vor seiner großen Tat.

Michelangelo in Florenz
Frührenaissance in Florenz
1430-1500
Hochrenaissance in Rom
1500-1530
Massachio 1425 bis 1428
Dreifaltigkeit
Fresko, 667 cm x 317 cm
Santa Maria Novella, Florenz

Bahnbrechendes Werk der europäischen Kunst,
da erstmals in der Malerei ein Künstler die Gesetze der Perspektive korrekt angewandt hat.

Raum ist perspektivisch dargestellt.
kassettiertes Tonnengewölbe

die Menschen sind realistisch dargestellt
der "neue" selbstbewußte Mensch

Auf dem Sarkophag unter dem Fresko der
Trinität befindet sich das Grisaillefresko eines Toten. Masaccio gelang hier die erste wissenschaftlich exakte Darstellung eines Skelettes; ein halbes Jahrhundert vor Leonardo.
1478
Boticelli
Der Frühling
Der Humanismus ist eng mit der Renaissance verknüpft:

Streben nach Menschlichkeit, Freiheit, Toleranz, Respekt, ...

geistige Bewegung im späten Mittelalter ausgehend von
Italien entstanden, die sich zu Beginn der Neuzeit auch
in andere Teile Europas ausbreitet

der Mensch rückt in den Mittelpunkt des Interesses
(im Unterschied zum theozentrischen Weltbild - gottbezogen)

großes Interesse an den Quellen des Humanismus in der
Antike: z.B.: Philosophie, Geschichte, Poesie, Rhetorik,
klass. Latein, Altgriechisch, Hebräisch, Literatur – und
Sprachwissenschaften,…)

Leonardo da Vinci
Fötus in der Gebärmutter
1510-1513
Feder, Rötel, Tusche
Venedig
Galleria dell' Accademia

LEONARDO
DA VINCI
1452 - 1519
Proportionsstudie nach Vitruv
1485/90
Feder in Braun, leich aquarelliert, auf Papier
34,4 x 24,5 cm
Venedig
Galleria dell' Accademia

Leonardo da Vinci
Mona Lisa
Öl auf Holz
1503 - 1505
77 cm x 53 cm
Louvre / Paris
Marcel Duchamp
L.H.O.O.Q.
(Elle a chaud au cul) (Sie ist heiß am Hintern)
Postkarte / 1919

Mit Duchamp, schon damals einer der führenden Bilderstürmer in der Kunstwelt, und seiner mit Schnurr- und Kinnbart versehenen Kopie der Mona Lisa brach die traditionelle, überidealisierte Leonardoverehrung endgültig zusammen. Erst danach war es möglich, die menschlichen und ästhetischen Qualitäten des Künstlers objektiver zu würdigen.
Raffael
Schule von Athen
1509–1510
Stanza della Segnatura, Vatikanstaat
Fresko
Die Sixtina

berühmt wegen der Fresken / Deckenmalereien zwischen 1508 und 1512 von Michelangelo Buonarroti gezeigt werden Szenen aus der Genesis (Schöpfung)
520 m² mit 115 überlebensgroßen Charakteren

Sie wurde zwischen 1475 und 1483 unter Papst Sixtus IV. erbaut, auf den auch der Name „Sixtinische Kapelle“ zurückgeht. Sie ist rechteckig, 40,9 Meter lang, 13,4 Meter breit und 20,7 Meter hoch. Sie ist in der Proportion des Salomonischen Tempels errichtet, ihre Länge entspricht in etwa der doppelten Höhe und der dreifachen Breite. Die Decke ist ein flaches Tonnengewölbe.
Die Sixtinische Kapelle im Vatikan gilt als
eine der prächtigsten Kapellen der Welt -
unter Michelangelos gigantischem Fresko am Deckengewölbe wird der Papst gewählt.
Michelangelo
Das Jüngste Gericht
Sixtinische Kapelle
1536–41
1980-95 (restauriert)
200 m² groß
1534 begibt sich Michelangelo für einen zweiten großen Auftrag nach Rom -
Der Papst wünscht die Gestaltung der Stirnseite der Sixtinischen Kapelle.
In den folgenden sieben Jahren widmet sich Michelangelo komplett der Malerei des Jüngsten Gerichts.

Das jüngste Gericht zeigt das Ende der Welt
und das darauf folgende jüngste Gericht.
Die Figuren sind ohne Rang und Hierarchie dargestellt.
Christus bildet den zentralen Punkt der Malerei. Die Geretteten befinden sich in einem Lichtermeer, voller Freude, die Gerichteten hingegen in düsteren Farben in der Unterwelt.
Michelangelo entfernt sich von jeglicher Bildtradition
die Stirnwand ist ohne architektonischen Rahmen
der Kapellenraum wird geöffnet für eine Vision (Ausblick)
Gruppen von Menschen zieht es nach oben
die alten gewohnten Ordnungen sind aufgehoben

Michelangelo Buonarroti


1475 - 1564
Hochrenaissance
Rom
Kunst für den Papst
Dome > Statussymbol für Selbstbewusstsein, die
Macht und den Reichtum der Städte.

Brunelleschi gewann den Wettbewerb zum Bau
der Kuppel in Florenz. Er hatte in Rom die Bauwerke antiker Architekten >>> Pantheon studiert.

Die Kuppel des Doms in Florenz sollte viel größer werden, als alle bis dato bekannten Rundgewölbe.

Brunelleschi > Mathematik, Geometrie, Statik. Er baute Kräne, Gerüste und Aufzüge, und machte Experimente mit Baumaterialien wie schnell härtendem Mörtel.

Erfindung der zentralperspektivischen Projektion
(die wissenschaftlich exakte Darstellung eines dreidimensionalen Raums auf einer Fläche)

1418 bis 1434

die Kuppel der Kathedrale Santa Maria del Fiore gilt als technische Meisterleistung der frühen Renaissance:

107 Meter hoch
Durchmesser von 45 Metern
16 Jahre Bauzeit

Die aus zwei Schalen bestehende Konstruktion
trägt sich selbst und wurde ohne Lehrgerüst errichtet. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit wird sie noch heute als Höhepunkt der Renaissance gesehen.

Lady Gaga
Dolce & Gabanna featuring The Birth Of Venus
ARTPOP November 2012
römische Antike
ausgehend von der griechisch hellenistischen
Antike im Unterschied dazu aber konzentriert
auf Architektur und Raum und Ahnenkult

Pantheon / Tempel aller Götter
um 125 n Chr unter Hadrian gebaut

Das Pantheon ist der Höhepunkt der antiken römischen Architektur - der perfekte Raum
(im Unterschied zur Griechischen Antike und dem perfekten Körper)

Rundbau mit einer an einen griech. Tempel erinnernden Fassade

Innenraum. riesige Kuppel, die Öffnung ist die einzige Lichtquelle des Raumes

Proportionen: Die Halbkuppel würde verdoppelt in den Raum passen - wie eine Kugel - Geschlossenheit und Harmonie


röm. Ingenieurskunst /
unglaubliche technische Leistungen

Kolloseum / Vorgängerbau von Stadien
für Massen von Menschen

Stadtmauern

Aquädukte

Theater

Triumpfbögen für Feldherren und Kaiser
römische Plastik

(Griechen: Götterfiguren oder ideale menschliche Gestalten,
deshalb nackte Männer)

Römer: Ahnenkult - historisch konkrete Personen, deshalb bekleidet

Macht, Staat, Sitte:

Das Ideal des sich selbst bestimmenden Menschen verschwindet bei den Römern

Portraits (Büsten) sind drastisch real - zB markante Züge, keine Schönheitsideale sonder Individuen und nicht Ideal wie bei den Griechen.

Ruhm ist bedeutend, das zeigt sich in Herrscherbüsten und Siegessäulen (vergleichbar mit einem ablaufenden film: auf der trajansäule befinden sich zB über 200m Relief Geschichten)
Nach den Griechen wurden die
Römer zu den zweiten Trägern und
Vermittlern der antiken Kultur
und prägten diese für mehrere
hundert Jahre.
ca 500 v.Chr bis 284 n.Chr.
Im Italien des 15. Jahrhunderts rücken
die – meist römischen – Überreste der
Antike wieder ins Bewusstsein.

Die Wiedergeburt der Antike (Renaissance)
und des antiken Geistes setzte der jahrhundertelangen Dominanz religiösen
Denkens in Europa ein Ende
und die sog. Neuzeit wird eingeleitet.

Ohne griechische Wissenschaft und Philosophie, ohne die damals entstandenen politischen Ideen, ohne das römische Recht, ohne Architektur und Kunst der Griechen und Römer ist die westliche Kultur der Neuzeit nicht denkbar.
Piero della Francesca
1472

Doppelbildnis des Herzogspaar von Urbino zählt zu den berühmtesten Porträts der abendländischen Kunstgeschichte überhaupt. Dargestellt werden Federico da Montefeltro, Herzog von Urbino und seine Frau Battista Sforza in absolut "unschönem" Realismus.
Ich war was du bist und ich bin was du sein wirst
Sixtinische Kapelle
Michelangelo
Deckengewölbe / Fresko
1508 - 1512
Sibylle von Cumae
Delphische Sibylle
Juith und Holofernes
Die Vatikanischen Museen sind eine der reichsten und qualitätvollsten Kunstsammlungen der Welt, die im Laufe der Jahrhunderte aus den künstlerischen und religiösen Ambitionen der Päpste hervorgegangen sind.

Es ist wohl unmöglich, sich ALLES anzusehen!
Neben der Sixtinischen Kapelle gibt es noch "einige" andere Highlights - hier ein kleiner Wegweiser!
Raffael gestaltet 4 Wandflächen der Bibliothek:
Theologie, Philosophie, Recht, Poesie;

Der Titel des Bilds verweist auf die herausragende philosophische Denkschule des antiken Griechenlands. Im Zentrum stehen die Philosophen Platon und Aristoteles. Das Fresko verherrlicht im Sinne der Renaissance das antike Denken als Ursprung der europäischen Kultur, ihrer Philosophie und Wissenschaften.

ACHTUNG!!! ACHTUNG!!! ACHTUNG!!!

Stendhal-Syndrom

„Ich befand mich bei dem Gedanken, in Florenz (es kann wohl auch in Rom passieren) zu sein, und durch die Nähe der großen Männer, deren Gräber ich eben gesehen hatte, in einer Art Ekstase. […] Als ich Santa Croce verließ, hatte ich starkes Herzklopfen; in Berlin nennt man das einen Nervenanfall; ich war bis zum Äußersten erschöpft und fürchtete umzufallen.“

Ich wünsch euch eine wunderbare Kunstekstase!!!
Albrecht Dürer

Reihe von Schriften, Briefen, Selbstportraits – um 1500 etwas noch gänzlich Unübliches!

Das autonome Selbstportrait des Künstler gibt es bis dahin nicht – Dürer malte und zeichnete sich nicht weniger als 15 mal, außerdem tragen viele Hauptpersonen seiner Bilder und Grafiken Dürer’s Züge.

Darstellung als Edelmann (repräsentative Festtagskleidung, selbstverständlicher Künstler, kreative geistige Leistung, Kontakt zu Künstlern der italienischen Renaissance)

> stilisierte und ideale Darstellung, streng frontal nach dem Muster eines Dreiecks.

> Dürer malt sich als „Hochverständiger“, als Künstler mit göttlicher Eingebung - ein Bild Christi mit den Zügen Dürers


„Rhinocerus“ / 1515
Holzschnitt

DRUCK-GRAFIK

künstlerische oder technische Zeichnungen
manuelle drucktechnische Vervielfältigung
anfänglich im Dienst der Buchillustration
später eigenständiges Kunstwerk

Kupferstich:
aufwändiger manueller Arbeitsprozess: Linien
werden in die Druckplatte eingegraben

Radierung (Ätzverfahren):
die Platte wird durch chemisches Ätzen bearbeitet

Das einzelne gedruckte Blatt nennt man Abzug
die Gesamtzahl der Abzüge heißt die Auflage
(Die Höhe der Auflage bestimmt der Künstler,
es gibt eine materialbedingte Abnutzung der Druckform)

REMBRANDT 1606-1069
niederländischer Barockmaler
und Grafiker
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