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Verbale Entwicklungsdyspraxie

Definition Abgrenzung Ätiologie Symptomatik Differentialdignostik Therapie
by

Lettow Julia

on 14 May 2010

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Transcript of Verbale Entwicklungsdyspraxie

Verbale Entwicklungsdyspraxie Definition und Abgrenzung Symptomatik Differentialdiagnostik Begleiterscheinungen Therapie zentrale Sprachstörung
Planung und Programmierung von Sprechbewegungen
keine Schwäche, Verlangsamung der Muskulatur

hat hemmenden Einfluss auf gesamtes expressives Sprachsystem

VED-Kids durchlaufen oft keine Lallphase (keine spielerische Erfahrung mit Lallen als Grundlage für SE)
Ätiologie keine hirnorganischen Läsionen
möglich: genetische Ursache
Auffälligkeiten in motorischer Entwicklung
früh: unreife Reflexe, leichte Hypotonie
Hyper- oder Hyposensitivität
stille Babys: keine oder variationsarme Lalllaute
extrem verspäteter Sprechbeginn
kaum Konsonanten in ersten Lautproduktionen
insgesamt: langsame Entwicklung der arikulatorischen Geschicklichkeit, inkonsequente artikulatorische Leistungen, mangelndes Fehlerprofil (Variabilität) häufig: orale Dyspraxie
prosodische Auffälligkeiten: monotones Sprechen, verlangsamte Sprechgeschwindigkeit
Sekundärsymptomatik: resultierend aus immenser Anstrengung für noch nicht automatisierten Sprechakt, Probleme mit Atmung, Phonation kaum geeignete Diagnostik
mögliche Komorbidität mit anderen Störungen (Autismus, DAP, mentale Retardierung)
entscheidendes Abgrenzungskriterium: Variabilität der Lautbildungsfehler: kein individuelles vorhersagbares Fehlerprofil wie bei phonologischer Störung oft Verdachtsdiagnose VED nach langer Therapie mit minimalen Fortschritten
Therapieansätze für SSES inadäquat bei VED
gibt kein therapeutisches Patentrezept
Prinzipien bei VED Therapie: Erlernen motorischer Bewegungsabläufe und Prinzip des assoziativen Lernens
stark strukturierte Therapie
hohe Wiederholungsrate
Einbindung Bezugspersonen (essentiell für drillorientierte Übungsarbeit)
Erarbeitung von Phonemen über mehrere Wahrnehmungsebenen: auditiv, visuell, taktil und taktil-kinästhetisch
Unterschied zu SAX: SAX nach abgeschlossenem SE, VED von Anfang an da - störender Begleitfaktor weiterer Unterschied zu SAX: kein Zurückgreifen auf bereits erlernte Artikulationsmuster und Bestand an automatisierten Sprachelementen gibt Phasen mit Stottersymptomatik, gerade nach intensiver Sprachtherapie (Kontrollsystem ist zunächst überladen) relativ zuverlässig: Maximum Performance Tasks von Thoonen et al. Forschergruppe beobachtete Mutation des FOXP2-Gens (nachgewiesen) Anamnese:
Probleme mit Nahrungsaufnahme als Säugling u Kleinkind hochfrequente, automatisierte Äußerungen fast störungsfrei
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