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Unterrichtsstörungen

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by

Alien Blohm

on 31 January 2016

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Transcript of Unterrichtsstörungen

Gliederung
Definition
Erscheinungsformen
Verhaltensauffällige Schüler
(ADHS, Autismus, Störung des Sozialverhaltens)
Handlungsmöglichkeiten
Weiterführende Maßnahmen
Rollenspiel (Fallbeispiel)
Erscheinungsformen
85 %
vernünftig, aufmerksam, respektvoll
10-15 %
haben Aufmerksamkeitsprobleme, sind manchmal streitlustig
1-5 %
zeigen häufig und oft massives Störverhalten
-> möglicherweise ADHS, Autismus, Störung des Sozialverhaltens
(Rogers, 2013:159)
Verhaltensauffällige Schüler
Wichtig:
Etikettierung hat häufig negative Effekte auf das Verhalten der Kinder -> Keine voreiligen Schlüsse ziehen!

Diagnose durch Spezialisten (z.B. Psychologen):
Durch Beobachtung, Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung
Diagnostische Erfassungssysteme: ICD-10 und DSM-IV
ADHS
Kurzer Selbstversuch
2 Leute lesen unterschiedliche Dinge vor
Einer spielt Musik vom Handy
Einer zeigt vorne Gegenstände

->Was habt ihr mitbekommen?
Handlungsmöglichkeiten
Proaktiv = Zielgerichtetes vorausschauendes Handeln

Reaktiv = Auf Anstoß von außen Handeln
Definition
"Unterrichtsstörungen sind Ereignisse, die den Lehr-Lern-Prozess beeinträchtigen, unterbrechen oder unmöglich machen, indem sie die Voraussetzungen, unter den Lernen stattfinden kann, teilweise oder ganz außer Kraft setzen." (Lohmann, 2012:13)

Aber:

Ein störungsarmer Unterricht ist das Ziel, ein störungsfreier Unterricht ist jedoch weder möglich noch wünschenswert. (vgl. Textor, 2015:7)
Unterrichtsstörungen
Präsentiert von Annkatrin Brandt, Mareike Eckardt und Alien Blohm
Handelt es sich um eine Unterrichtsstörung?
Ordnet die Situationen zu: Ja oder Nein
Autismus
„Autismus lässt sich definieren als tiefgreifende Entwicklungsstörung, die durch die Beeinträchtigung von Kommunikation und sozialer Interaktion gekennzeichnet ist sowie durch eingeschränkte, repetitive und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten.“ (Dodd, 2007:1)


Genetische und neurobiologische Ursachen

Autismus-Spektrum-Störung“
: „Asperger- Syndrom, „autistische Störung“ (frühkindlicher Autismus) und „atypischer Autismus“
Störung des Sozialverhaltens
Hauptmerkmale

Das Kind oder der Jugendliche verletzt in großem Ausmaß altersentprechende soziale Verhaltensnormen und grundlegende Rechte anderer

Das Kind oder der Jugendliche zeigt das Verhalten regelmäßig -> Fällt für gewöhnlich nach wenigen Unterrichtstagen auf
Weiterführende Maßnahmen
Rollenspiel
In der Schule
Schüler mit einer sozialen Störung....
Reagieren auf Einschränkungen schnell wütend
Fühlen sich leicht provoziert und provozieren selbst
Hören auf zu arbeiten, wenn sie erwarten Fehler zu machen und nehmen nach Fehlern ungerne Hilfe an
Zeigen eine unfokussierte Arbeitsweise
Versuchen Lehrende in Konfrontationen zu ziehen
Verhalten sich trotzig
Drohen, beschimpfen, verletzen (sich und andere)
Zerstören fremdes Eigentum
Haben Wutanfälle und hyperventilieren
Schieben die Schuld auf andere und leugnen Fehlverhalten


-> Unterrichtsbezogenes- und persönliches
Engagemant der Lehrer
wird oft "gelöscht" oder bestraft

-> Gefühl der
Rat- und Hilflosigkeit
bei Lehrern, da übliche Beeinflussungsversuche in der Regel ohne Erfolg bleiben
Mögliche Ursachen
Literatur
1. Aufmerksamkeitsstörung
2. Impulsivität
3. Hyperaktivität

-> Alle drei Symptome treten situationsübergreifend und beeinträchtigend auf!
ADHS Symptome
Aufmerksamkeitsprobleme
Fängt nicht mit dem Arbeiten an
Unterbricht die Arbeit ständig
Ist leicht abgelenkt

Hyperaktivität
Springt auf
Läuft im Klassenraum umher

Impulsivität
Springt auf, da etwas Spannendes draußen beobachtet wurde
Spricht ohne sich zu melden, weil der Einfall spontan kam und nicht zurückgehalten werden kann
ADHS-Unterrichtsstörungen
ADHS-Intervention
Psychoedukation

Verhaltenstherapie

(Medikamente)

Verhaltenstherapie / Veränderungen in der Schule
Reizarme, klare Strukturen
Klare Regeln und Grenzen
Ggf. individuelle Regeln
Verlässliche, liebevolle Bindungen
Kurze, klare Aufforderungen
ADHS-Intervention
Impulskontrolle trainieren
Konzentrationstraining
Selbstinstruktionstraining
->Tätigkeiten in kleine Schritte zerlegen, um sie bewältigbar zu machen
Selbstmanagementtraining
->Eigene Probleme erkennen und Lösungsmöglichkeiten finden
ADHS-Intervention
Lehrer-Schüler-Beziehung
Ruhig bleiben (Störungen auch mal ignorieren)
Kooperativ
Empathisch reagieren (Ich verstehe, dass dir das schwerfällt.)
Aufmerksamkeit schenken
Loben (für kleine Fortschritte)
Zeichen für individuelle Rückmeldung vereinbaren
ADHS-Intervention
ADHS-Intervention
Organisation im Klassenraum
Sitzplatz relativ weit vorne, kein Fensterplatz
Strukturierter, abwechslungsreicher Unterricht
Kurze Phase, Bewegungselemente einbauen
Elternkontakt
Austausch über Verhalten in der Schule und Zuhause
ADHS-Intervention
Wie reagiere ich, wenn das Kind meine Anweisung nicht befolgt?
Anweisung wiederholen + negative Konsequenz ankündigen
Verstärkung des gewünschten Verhaltens
Wenn die Anweisung immer noch nicht ausgeführt wird, negative Konsequenz durchführen
Proaktive Handlungsmölichkeiten
Doch was soll man machen, wenn trotz bester proaktiver Strategien Unterrichtsstörungen vorhanden sind?
Zwei Ebenen:
1. Intervention (Aktion)
Ziel: akute Störung beheben

2. Problemlösung
Ziel: Ursachen erkennen, langfristig Störungen vermeiden
Reaktive Handlungsmöglichkeiten
3 Dimensionen unterrichtlichen Handelns:
Beziehungsebene

Organisation, Disziplin-Management

Unterrichtsebene (Fachliche Aspekte)
Reaktive Handlungsmöglichkeiten
Verbale Intervention => Erwartungen verdeutlichen
Umsetzen neben anderen Schüler (!)
Privileg entziehen
Objekte, die ablenken, wegnehmen (!)
Stundenprotokoll => Überforderung?
Freiwillige Auszeit
Angeordnete Auszeit
Interventionen auf der Disziplin-Managementebene
Zu beachten:
Reaktion auf Störung sollte nicht extremer sein als die Störung
Regeln verdeutlichen, was wird nicht toleriert (z.B. Mobbing)
Interventionen transparent machen
Wenn Intervention, dann konsequent!
Konsequenzen müssen sachlich begründet und verhältnismäßig sein!

Interventionen auf der Disziplin-Managementebene
Methodenwechsel
Methoden ausprobieren, aber nicht überstrapazieren
Sozialformwechsel
Außerschulische Lernorte
Experten in den Unterricht holen
Interventionen auf der Unterrichtsebene
Rollenspiele:
1. So ist es jetzt
2. So soll es werden
3. Das können wir ändern
Fragebögen zum Klassenklima
Konfliktschlichtung (Mediation)
Mobbingausschuss
Training sozialer Basiskompetenzen
Arbeit am eigenen Unterrichtsstil/ Klassenführungsstil
Problemlösungen auf der Beziehungsebene
5 Stufen-Eskalation (Lohmann, 2012)
1. Non-verbale Signale
2. Verbale Signale
3. Gelbe Karte (Wahlmöglichkeit des Schülers) Verhalten beenden oder in der Auszeit Reflexionsbogen bearbeiten
4. Rote Karte (angeordnete Auszeit)
5. Elterngespräch
Problemlösungen auf der Beziehungsebene
SuS zeigen benötigte Auszeit an (z.B. durch blaue Karte)
Stopp-Regel
Diagnose der Ursachen für
Disziplinprobleme (Selbstdisziplin der Klasse oder Durchsetzungsvermögen der Lehrkraft)
Mit der Klasse nach Lösungen suchen
Kommunikation mit einzelnen
Problemlösungen auf der Disziplin-Managementebene
Ursache ermitteln:
Triangulationsmethode (Lohmann, 2012)

Lehrer



Schüler Beobachter

Lehrerverhalten bei Unterrichtsstörungen

Lehrerverhalten bei Unterrichtsstörungen
Lehrer als „Feldforscher im sozialen System Lerngruppe und zugleich Experimentator im Labor Klassenraum“ (Lohmann, 2012:50)
Zunächst eine passende Handlungsmöglichkeit auswählen
Günstiger Zeitpunkt der Umsetzung: nach den Ferien
Kriterien überlegen, an denen der Erfolg oder Misserfolg der Strategie gemessen werden kann
Bestes Kriterium: Ist die Maßnahme langfristig überflüssig?
Einführen einer neuen Handlungsmöglichkeit
3 Smileys als Rückmeldung zur Stunde
Positives Verhalten verstärken; Handlungsmöglichkeit für die ganze Klasse; bei allgemeiner Unruhe
Nach den Osterferien eingeführt
Kriterien: weniger Unruhe als Erfolgsindiz
In der einen Klasse: Selbstauslöschung
In der anderen Klasse: vermutlich nicht effektiv
Einführung einer reaktiven Handlungsmöglichkeit
Ursache für das Scheitern:

1. Problem falsch eingeschätzt
2. Praktische Umsetzung fehlgeschlagen
3. Unpassende Handlungsstrategie für den Kontext
Einführen einer reaktiven Handlungsmöglichkeit
Think-Pair-Share:
Denkt an eure bisherige Zeit in der Schule (Lehrersicht).
1. Welche Unterrichtsstörungen stören euch besonders?
2. Was habt ihr bisher dagegen unternommen? Wie erfolgreich wart ihr?
(3. Wo habt ihr noch Probleme?)
Reaktive Handlungsmöglichkeiten
Schülerinnen und Schüler
Verbales Störverhalten
Mangelnder Lerneifer
Motorische Unruhe
Aggressives Verhalten

Lehrer
Ungünstiges Verhalten
Mangelnde Struktur
Ungenügendes Differenzierungsangebot

Von außen hereingetragen
z.B. Durchsagen, Baustellenlärm, Schneefall
Ähnliche Verteilung von Schülertypen in fast jeder Klasse
Intervention
Antisoziales Verhalten des sozialen Umfelds
Mediale Gewalt als Katalysator
Ungünstige sozioökonomische Bedingungen (Armut)
Biologische Faktoren -> Genetische Voraussetzungen
Hoher Grad an Strukturiertheit (keine Grauzonen)
Offene Lernformen und Gruppenarbeiten sind für diese Schüler oft schwierig
Ausreichendes Maß an Zuwendung und Aufmerksamkeit (Kontingent u. Nicht kontingent)
Rückzug ermöglichen
Bewegung zulassen
Entspannungsaktivitäten üben
Transparenz gegenüber den anderen Schülern
Sachlich und ruhig bleiben

Bei Eskalation:
Zweite Lehrkraft holen
Klasse ggf. evakuieren
Schüler isolieren
Nachbesprechung
Bürgerliches Gesetzbuch. URL: http://www.buergerliches-gesetzbuch.info/bgb/1631.html [Letzter Aufruf: 01.10.2015].

Dodd, S. (2007): Autismus. Was Betreuer und Eltern wissen müssen. 1. Auflage. München: Elsevier GmbH.

Döpfner, M. / Banaschewski, T. / Sonuga-Barke, E. Aufmerksamkeitsdefizits-/ Hyperaktivitätsstörungen (ADHS). In: Petermann, F. [Hrsg.] (2008). Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie. 6.Aufl. Göttingen: Hogrefe. 257-276.

Landscheidt, K. (2007): Wenn Schüler streiten und provozieren. Richtig intervenieren bei antisozialem Verhalten. München: Ernst Reinhardt GmbH & Co. KG.

Lohmann, G. (2012): Mit Schülern klarkommen. Professioneller Umgang mit Unterrichtsstörungen und Disziplinkonflikten. Berlin: Cornelsen Verlag Scriptor GmbH & Co. KG.

Niedersächsisches Schulgesetz. URL: http://www.schure.de/theme/sr2100.html [Letzter Aufruf: 01.10.2015].

Rattay, C. /Schneider, J./ Wensing, R. / Wilkes, O. (2013): Unterrichtsstörungen souverän meistern. Das Praxisbuch. Profi-Tipps und Materialien aus der Lehrerfortbildung. Donauwörth: Auer Verlag AAP Lehrerverlage.

Rogers, B. (2013): Classroom Management. Das Praxisbuch. Weinheim und Basel: Beltz.

Strafgesetzbuch. URL: http://www.strafgesetzbuch-stgb.de/stgb/340.html [Letzter Aufruf: 01.10.2015].

Textor, A. (2015): Unterrichtsstörungen. Ursachen und Funktionen aus unterschiedlichen Perspektiven. In: Unterrichtsstörungen. Friedrich Jahresheft. S. 7-11.
Kernsymptome
bei jedem
individuel
l und unterschiedlich stark ausgeprägt -> keine Generalisierung!
Sozialen Interaktion
Auswirkung des eigenen Handelns und Äußerungen
Geräusche, Gerüche, visuelle Eindrücke
Angst und Beklemmung, Rückzug und verstörtes oder sogar aggressives Verhalten
Autismus-Symptome
Gute Arbeitsbeziehungen schaffen und ruhig, gelassen und bestimmt sprechen. Nie laut. (empfindliche Reaktion auf lautes Sprechen)

Generell vorsichtig mit Berührungen

Anweisungen klar und kontextspezifisch geben

Klare Abläufe
Autismus-Intervention
Zwei Ebenen:

1. Prävention (Planung)
-> Ziel: Störungswahrscheinlichkeiten minimieren

2. Antizipation
-> Ziel: Störungen verhindern, Lernen soll möglich bleiben

1. Beziehungsebene
2. Organisation, Disziplin-Management
3. Unterrichtsebene (Fachliche Aspekte)
3 Dimensionen unterrichtlichen Handelns
Proaktive Handlungsmöglichkeiten
Unterschied in Klassen: Verhalten der Lehrkraft gegenüber den Schülern vor der Störung,
nicht: Art oder Intensität der Ermahnung

Allgegenwärtigkeit (Withitness)
Überlappung (Overlapping)
Reibungslosigkeit (Smoothness)
Arbeitsschwung/Unterrichtsfluss (Momentum)
Gruppenmobilisierung und Rechenschaftsprinzip (Group Alerting)
Valenz und intellektuelle Herausforderung
Merkmale effektiver Klassenführung nach Kounin
Allgegenwärtigkeit
: die Augen hinten haben
An Orten in der Klasse aufhalten, wo man einen guten Überblick hat
Richtigen Schüler sofort zurechtweisen

Überlappung:
zwei Dinge gleichzeitig zu tun
Reaktion auf Disziplinprobleme „beiläufig“

Reibungslosigkeit und Arbeitsschwung:
gute Struktur, keine durch den Lehrer initiierten Unterbrechungen
Vermeidung von Verzögerungen/Leerlauf im Unterrichtsfluss
Merkmale effektiver Klassenführung nach Kounin
G
ruppenmobilisierung:
breite Aufmerksamkeit
Aktivitäten der Lehrkraft, die die Schüler zum Aufpassen animieren
Aktivitäten, durch die die Lehrkraft die Arbeitsleistungen der Schülerinnen und Schüler überprüft

Valenz und intellektuelle Herausforderung:
Abwechslung und Sachsituation
Didaktische und methodische Variationen des Unterrichts
Spannender und herausfordernder Unterricht
Überlastung des Arbeitsgedächtnisses vorbeugen
Überdrussvermeidung bei den SchülerInnen
Merkmale effektiver Klassenführung nach Kounin
Kriterien zum Aufstellen von Regeln:
-Wenige, sinnvolle, altersgemäße, -verstehbare Regeln
Gemeinsame Erarbeitung
Konsequente Einhaltung
Transparenz des Lehrerverhaltens und Sicherheit
Ritualisierter, konsequenter Umgang mit Störungen
Regeln und Rituale
§ 61 Niedersächsisches Schulgesetz
Ordnungsmaßnahmen
(1)
Erziehungsmittel sind pädagogische Einwirkungen. Sie sind gegenüber einer Schülerin oder einem Schüler zulässig, die oder der den Unterricht beeinträchtigt oder in anderer Weise ihre oder seine Pflichten verletzt hat. Sie können von einzelnen Lehrkräften oder von der Klassenkonferenz angewendet werden.

(2)
Ordnungsmaßnahmen sind zulässig, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Pflichten grob verletzen, insbesondere gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen, den Unterricht nachhaltig stören, die von ihnen geforderten Leistungen verweigern oder dem Unterricht unentschuldigt fernbleiben.
§ 61 Niedersächsisches Schulgesetz
Ordnungsmaßnahmen

(3)
Ordnungsmaßnahmen sind:
Ausschluss […] vom Unterricht in einem oder mehreren Fächern oder […] von den außerunterrichtlichen Angeboten,
Überweisung in eine Parallelklasse,
Ausschluss […] vom Unterricht sowie von den außerunterrichtlichen Angeboten,
Überweisung an eine andere Schule […],
Verweisung von der Schule,
Verweisung von allen Schulen.
Weiterführende Maßnahmen
Überweisung an eine andere Schule oder Verweisung von der Schule:
wenn die Sicherheit von Menschen ernstlich gefährdet ist oder das Schulleben schwer beeinträchtigt ist.
Entscheidungen über Ordnungsmaßnahmen: durch die Klassenkonferenz
Weiterführende Maßnahmen
Physische Intervention
Extreme Situationen, in denen ein Lehrer physisch eingreifen muss -> Festhalten eines Kindes:
bei Gefahr, dass ein Schüler oder Lehrer ernsthaft verletzt wird

§ 1631 BGB Inhalt und Grenzen der Personensorge
(2)
Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.
 
§ 340 StGB Körperverletzung im Amt
(1)
Ein Amtsträger, der während der Ausübung seines Dienstes oder in Beziehung auf seinen Dienst eine Körperverletzung begeht oder begehen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.
(2)
Der Versuch ist strafbar.

„Jede physische Intervention […] sollte minimal-invasiv erfolgen: in Abhängigkeit von der Gefährlichkeit der entsprechenden Situation.“ (Rogers, 2013:149)
Weiterführende Maßnahmen
Reaktive Handlungsmöglichkeiten
Nicht vom Ärger leiten lassen
Ich-Botschaften
Wahlmöglichkeiten geben
Freiwillige Auszeit anbieten (Klärung zu anderem Zeitpunkt)

FALSCH:
laut werden, schreien, drohen, strafen, Machtkämpfe austragen
Interventionen auf der Beziehungsebene
Stärken der SuS suchen und fördern
„Schweizer-Käse-Prinzip“ (In welchen Situationen läuft es gut?)
Paradoxe Intervention (Störverhalten zu bestimmten Zeiten erlauben)
Wunderfrage (Was wäre, wenn die Störung wegfallen würde?)
Lehrerverhalten bei Unterrichtsstörungen
Lehrerrolle an Schüler abgeben

Feedback der Schüler zum Unterricht
Problemlösungen auf der Unterrichtsebene
Aufgabe:
Denkt euch eine Situation aus, in der der Unterricht durch einen oder mehrere Schülerinnen und Schüler gestört wird.

Gruppe 1 u. 2
: Zeigt, wie man reaktiv
"richtig"
reagieren könnte.
Gruppe 3
: Zeigt, wie man reaktiv
"falsch"
reagieren würde.

Präsentiert eure Ergebnisse.

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Kurze Blitzlichtrunde
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