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Die globale Lieferkette - CCC Workshop

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by

AB CCC

on 11 September 2017

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Transcript of Die globale Lieferkette - CCC Workshop

CLEAN CLOTHES - VERHALTENSKODEX
DIE GL BALE LIEFERKETTE
INPUTS
Rohstoffe
Energie
Chemikalien
Wasser
Arbeit
Spinnen
GARNHERSTELLUNG
Weben
STOFFHERSTELLUNG
Stricken
ROHSTOFFE
TRANSPORT
MARKE
VERBRAUCHER
LADEN
Verbraucherorganisationen
VORBEHANDLUNG & AUSRÜSTUNG
Entschlichten, Waschen, Bleichen,
Färben, Bedrucken
AGENT
www.uzbekgermanforum.org
KEINE DISKRIMINIERUNG
BETRIEBLICHER
ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZ
FESTES BESCHÄFTIGUNGS-VERHÄLTNIS
KEINE EXZESSIVEN
ARBEITSZEITEN
BEZAHLUNG EINES EXISTENZSICHERNDEN LOHNS
(LIVING WAGE)
ASIATISCHER GRUNDLOHN
Zwischenhändler
Einkaufsbüros
Fachgeschäfte
Handelsketten
Versandhäuser
Eigene Läden
www.
Industrieverbände
ILO (internationale Arbeitsorganisation)
Audit-Teams
internationale Gewerkschaften
Unterzulieferer
Subunternehmer
HeimarbeiterInnen
FABRIKEN
Zulieferer
Fabrikbesitzer
lokale Gewerkschaften
FABRIKEN
China (31%) Bangladesh
die Türkei Indien Vietnam
Indonesien Kambodscha
Thailand Sri Lanka Pakistan
Malaysia

Wie lang dauert
in der Regel ein Arbeitstag für eine Näherin?
6–8 Stunden
8–11 Stunden
12–16 Stunden
5 Million
20 Millionen
30 Millionen
30%
FASHION: EIN GLOBALES GESCHÄFT
Wie agiert
die Kampagne?

Aufbau von öffentlichen Druck
auf Einzelhandelsunternehmen der Bekleidungsbranche, kein Boykottaufruf


Eilaktionen
in gravierenden Fällen: Online-Proteste


Kritischer Dialog
mit Unternehmen über die Unterzeichnung des CCC-Kodizes, Umsetzung eines Sektorweiten Ansatzes zur Verbesserung


Einfluss auf Politik
für eine verpflichtende soziale und ökologische Verantwortung der Unternehmen


ArbeiterInnen:
Direkte Solidarität

BürgerInnen:
Öffentlichkeit schaffen und KonsumentInnen mobilisieren

Unternehmen:
Druck auf Marken und Handelshäuser ausüben

Regierungen:
Lobby für nationale und transnationale Regulierung und verantwortlichen Einkauf
?
KEINE KINDERARBEIT
FABRIK
EXISTENZLOHN
www.asiafloorwage.org
Die Asia Floor Wage Allianz (AFW), ein Zusammenschluss von gut 80 asiatischen Gewerkschaften und NGO, hat ein breit abgestütztes Berechnungsmodell und eine klare Lohnforderung für einen Existenzlohn aufgestellt. Die Lohnhöhe basiert auf konkreten Erhebungen der Lebenshaltungskosten von TextilarbeiterInnen und ihrer Familien in Asien.
ASIA FLOOR WAGE
Ein
EXISTENZSICHERNDER LOHN
ist ein Arbeitseinkommen, das es z.B. einer Näherin ermöglicht, sich selbst und ihre Familie zu ernähren, die Miete zu zahlen, für Gesundheits-, Kleidungs-, Mobilitäts- und Bildungskosten aufzukommen sowie für unerwartete Ereignisse ein wenig Geld zur Seite zu legen.
Ein
MINDESTLOHN
ist ein in der Höhe festgelegtes kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. Die Festsetzung erfolgt durch eine gesetzliche Regelung,

WIE KÖNNEN WIR ETWAS ÄNDERN?
aktiv sein
Konsumverhalten verändern
> Öffentlichkeit schaffen
- Eltern, Freunde, Lehrer
und Bekannte informieren
> Die Kampagne für saubere
Kleidung unterstützen
> Augen auf beim Kleiderkauf: faire Marken aussuchen
> Trödel- und Tauschmärkte besuchen
bzw. organisieren
> Klamotten mit FreundInnen austauschen
> Secondhand kaufen
> An Aktionen teilnehmen
> Petitionen unterschreiben
> Im Geschäft nachfragen, ob die Klamotten unter fairen Bedingungen hergestellt wurden
Für eine
Problemlösung
braucht es das Engagement aller beteiligten Akteure
Multi-Stakeholder-Initiativen:
Institutionen, die die Überwachung von Sozialstandards in Zulieferbetrieben von multinationalen Unternehmen durchführen. Innerhalb einer MSI beteiligen sich verschiedene Interessengruppen wie Unternehmen, Gewerkschaften, NGOs und gelegentlich Regierungen.
100 % faire Kleidung gibt es (noch) nicht.
FWF-Mitgleider arbeiten gleichwohl unermüdlich daran dieses Ziel zu erreichen. Dafür ändern sie ihre Geschäftsprozesse, arbeiten eng mit ihren Zuliefern und mit FWF zusammen und erlauben es FWF, ihre Fortschritte zu überprüfen und darüber zu berichten.
MULTI-STAKEHOLDER-INITIATIV
www.fb.com/berlinerccc
-- Partnerships with with Fair Trade artisans and farmers in the global south based on dialogue, transparency and respect, that seek greater equity in international trade.
-- Longer lead times
-- Long term commitment
-- Pre payment (buying raw materials)
-- Capacity Building - develop producers' independence

> Weniger konsumieren
Wie viel Prozent

von ihrem gesamten Lohn
gibt eine Näherin durchschnittlich für Nahrungsmittel aus
(*Das beinhaltet eine angemessene Wohnung, Nahrung, Kleidung, Schulbildung für die Kinder, medizinische Versorgung, und einiges mehr.)
1) etwa die Hälfte mehr
2) das Doppelte
3) das Vierfache
Was schätzt ihr, wie hoch der Lohn sein müsste, damit er
zum Leben reicht*
?
Wie viele Personen
arbeiten weltweit in Kleiderfabriken
Wie hoch
ist der
Frauenanteil unter
den TextilarbeiterInnen
80%
50%
Wer engagiert sich für einen Existenzlohn?

FAZIT:

Niemand macht genug!

Bestnote: 18,5 / 40

Untersuchte Firma: 50

Wissen, was ein Existenzlohn ist: 11
Aufzeigen, dass ein Existenzlohn bezahlt wird: 3
Klares Engagement für Gewerkschaftsrechte: 8
www.free2work.org/trends/apparel
www.free2work.org/trends/apparel
www.free2work.org/trends/apparel
KEINE DISKRIMINIERUNG
SOLUTIONS ??
TRANSFORMING FASHION PRODUCTS
TRANSFORMING FASHION SYSTEMS
TRANSFORMING FASHION DESIGN PRACTICE
MATERIALS
PROCESS
DISTRIBUTION
CONSUMER CARE
DISPOSAL
ADAPTABILITY
OPTIMIZED LIFETIMES
LOW-IMPACT USE
SERVICES & SHARING
LOCAL
BIOMIMICRY
SPEED
NEEDS
ENGAGED
communicator-educator
facilitator
activist
entrepreneur
Kate Fletcher and Lynda Grose
"Verbesserung der Arbeitsbedingungen in
der internationalen Bekleidungsindustrie"
Kampagne für Saubere Kleidung
IN
FORMATION +
KO
ORDINATION +
TA
GUNGEN
Soziale Verpflichtung für Unternehmen | Welternährung & Landwirtschaft | Fairer Handel
Ressourcengerechtigkeit | Globales Lernen | Armutsbekämpfung & Entwicklungsfinanzierung
Auslandsprojekte in Mittelamerika, Vietnam & Mosambik | Kampagnen und Bildungsarbeit in Deutschland

www.inkota.de
Am 28. und am 30. Oktober rollen feuerrote Velo-Taxis mit der Aufschrift „In einer Kik-Jeansfabrik verbrannten hunderte Menschen – Make Kik Pay“ durch Berlin. Mit der Aktion fordern INKOTA, die Kampagne für Saubere Kleidung und internationale Partner den Textildiscounter Kik auf, die Opfer des Fabrikbrandes von Ali Enterprises in Pakistan angemessen zu entschädigen.
#MakeKiKPay
LOHN ZUM LEBEN - LIMBO
Mit einer europaweiten Aktionswoche im Oktober 2013 haben AktivistInnen auf die Armutslöhne von NäherInnen aufmerksam gemacht. Die INKOTA-Aktionsgruppe der Kampagne für Saubere Kleidung veranstaltete dazu in einer großen Einkaufsstraßen in Berlin einen "umgekehrten" Limbo-Dance, um die schlechten Bezahlung der NäherInnen zu veranschaulichen. Mit steigendem Lohn, klettert auch die Limbostange nach oben und den ArbeiterInnen fiel es leichter, den Limbo zu tanzen.
Transparenz in der Lieferkette
Quelle: Free2Work, 2011
Weltreise einer Fleecejacke
Was heißt
fair
?
Was sind
menschenwürdige
Arbeitsbedingungen?
KEINE ZWANGSARBEIT
- freie arbeitswahl
Fotos: End Slavery Now (Claudio Montesano Casillas sewing machine
Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlung

KEINE KINDERARBEIT
SOZIALES - Stärkung der Kleinbauern, Kleinbäuerinnen und Arbeiter und Arbeiterinnen
Organisation in demokratischen Gemeinschaften (bei Kooperativen)
Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
Geregelte Arbeitsbedingungen
Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
Diskriminierungsverbot
www.fairtrade-deutschland.de
ÖKOLOGISCHES - Umweltschutz: Mensch im Mittelpunkt
Umweltschonender Anbau
Schutz natürlicher Ressourcen
Verbot gefährlicher Pestizide
Kein gentechnisch verändertes Saatgut
Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag
ÖKONOMISCHES - Anforderungen an Händler und Hersteller
Bezahlung von Fairtrade-Mindestpreis und Fairtrade-Prämie
Nachweis über Waren- und Geldfluss
Richtlinien zur Verwendung des Siegels
Transparente Handelsbeziehungen
Vorfinanzierung
FAIR x FAIRTRADE
www.getchanged.net
Genug von schlechten Nachrichten? Steige um auf faire Mode! Bei GET CHANGED! findest du die Läden in deiner Nähe.
dsdfsdfs
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