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Jean-Pol Martin: Partizipationsfähigkeit/Netzsensibilität

Visualisierung des Artikels bei Wikiversity (2009), mit weiterführenden Links und Videos.
by

Peter Ringeisen

on 14 October 2014

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Transcript of Jean-Pol Martin: Partizipationsfähigkeit/Netzsensibilität

"Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein?" - Jean-Pol Martin auf dem educamp/Frankfurt 2014








"Konzeptualisierung als Glücksquelle (Blogeintrag, Jean-Pol Martin):
http://jeanpol.wordpress.com/2013/06/02/konzeptualisieren-gluck/

Jean-Pol Martin erklärt LdL beim
Educamp in Ilmenau (2008)
Partizipation
Der Kern:
Jean-Pol Martin:
„Lernziel Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität“ (2009)

Netzsensibilität
Voraussetzung:
reale soziale Netzwerke
wie Schulklasse, Abteilung
einer Firma, Organisation
Netzsensibilität
Übergreifendes Grundbedürfnis des Menschen ist das Bedürfnis nach Kontrolle (lt. J-P Martin)
Erklärung
Entwicklung von Netzsensibilität
im Klassenzimmer

Abbau der alten, rezeptiven Reflexe
Aufbau von aktiv-kommunikativen Reflexen
Lernen durch Lehren
im Klassenzimmer
Unterrichtsdokumentation in Wikiversity
Erweiterung des Klassen-
unterrichts durch Einbeziehung des Web 2.0
Im Idealfall erfahren die Teilnehmer einer gemeinsamen Wissenskonstruktion nach dem LdL-Prinzip ein Flow-Erlebnis:
Lernen macht glücklich
Aktive Einflussnahme auf einen vorgefundenen Kontext als wesentlich für die Gestaltung eines erfolgreichen Lebens
emotional & kognitiv
Gespür für die Interdependenz
und Verwobenheit der Welt und
aller ihrer Konstituenten
Fähigkeit, Vernetzungswünsche
zu erkennen und fruchtbar umzusetzen
Interpretierende Visualisierung eines Artikels in Wikiversity:
https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/guido

Menschliches Leben ist durch antinomische Bedürfnisse geprägt: Ruhe/Bewegung, Individualität/Sozialität etc. - problemlösende Balance ist nur durch Aktivität zu erreichen.
explore
Exploratives Verhalten
vergrößert die kognitive Landkarte
stärkt das Selbstbewusstsein
erhöht die Bereitschaft zu weiterem explorativen Verhalten
virtuelle Netzwerke
wie Onlinecommunities,
Twitternetzwerk
bezieht sich auf
mithilfe folgender Einsichten
und Fähigkeiten
Erkennen, dass man als Einzelner
Träger von Ressourcen ist
(„Ich weiß/kann etwas.“).
Erkennen, dass man umso wichtiger für
die Gruppe wird, je mehr Ressourcen
man einbringen kann.
Erkennen, dass man das eigene
Ressourcenpotential durch Kommunikation
erhöhen kann.
Erkennen, dass Kommunikation dann
entsteht, wenn der eine weiß, was
der andere nicht weiß,
dass durch Kommunikation und Weitergabe
von Wissen das eigene Wissen vermehrt wird.
Fähigkeit, Potenziale anderer Gruppenmitglieder
zu erkennen, zu erschließen und für die Gruppe
fruchtbar zu machen
Fähigkeit, Handlungsbereitschaft zu
erkennen und zu mobilisieren
Fähigkeit, Kommunikation innerhalb einer
Gruppe in Gang zu bringen und aufrecht zu erhalten
Fähigkeit, die Transformation von Information
zu Wissen in der Gruppe anzuleiten
Beispiele aus dem Sprachenunterricht:
reflexartig nachfragen, ob Grammatik verstanden wurde
Informationslücken bei Lektüre-arbeit erkennen und mit der Gruppe gemeinsam schließen
Visualisierungen, Rollenspiele durchführen, Spezialistenwissen nutzen
„Die Konvergenz anspruchsvoller, von allen nachvollziehbaren Gedanken führt zu einer Symbiose aller Beteiligten, die Resonanz in den einzelnen Individuen und in der Gruppe bewirkt.“
Theoretische Grundlagen
Menschenbild der humanistischen Psychologie, nach Abraham Maslow
(
Motivation and Personality,
1954)
Allgemeine Erklärung der Menschen-
rechte, von den Vereinten Nationen 1948 formuliert
http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf
Bedürfnisdimensionen nach A. Maslow (1954) (Grafik: Wikipedia)
UN-Erklärung der Menschenrechte
entsprechen weitgehend den bei Maslow beschriebenen Grundbedürfnissen
Vor allem die Befriedigung von Sicherheits-bedürfnissen steht im Vordergrund (Schutz der Bürger vor Übergriffen) - aus der histo-rischen Situation heraus verständlich.
Heutzutage muss der Akzent mehr auf der Wahrnehmung der Partizipationsrechte liegen (Art. 19 und 21).
Blog des LdL-MOOC1 (Mark Schakinnis): http://ldlmooc.blogspot.com

Blog des LdL-MOOC2 (Peter Ringeisen): http://ldlmooc2.wordpress.com

Blog "Fight for LdL" (Laura Cau): http://fightforldl.wordpress.com/

Blogeintrag über Netzsensibilität (Torsten Larbig): http://herrlarbig.de/2009/05/12/vernetzen-oder-anmerkungen-zur-netzsensibiltaet/

Nicht exklusiv für LdL, aber dort ein wichtiges Thema:

Csíkszentmihályi Mihály zum Thema "FLOW" (mit kurzer biogr. Einleitung,
englisch)

Mehr zum Thema LdL
Virtuelle Klassenprojekte (Beispiel: UNO)
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
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