Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Industrielle Massentierhaltung vs. Bio-Tierhaltung – Ein ethisch-ökonomischer Konflikt?

Eine Darstellung der Vor- und Nachteile mit einer Pilotstudie über die Kaufmotivation von Konsumenten.
by

Claudia Dörrhöfer

on 22 June 2011

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Industrielle Massentierhaltung vs. Bio-Tierhaltung – Ein ethisch-ökonomischer Konflikt?

Industrielle Massentierhaltung vs. Bio-Tierhaltung – Ein ethisch-ökonomischer Konflikt? Eine Darstellung der Vor- und Nachteile mit einer Pilotstudie über die Kaufmotivation von Konsumenten. Wie entstand unsere Fragestellung? Gliederung: 1. Industrielle Massentierhaltung
1.1. Definition
1.2. Geschichte
1.3. Aktuelle Entwicklung
1.4. Kleingruppenhaltung
1.5. Behandlung der Nutztiere
1.6. Vor- und Nachteile
2. Ökologische Tierhaltung
2.1. Geschichtliches
2.2. Gesetzliche Regelungen
2.3. Zahlen, Daten, Fakten
2.4. Vorteile
2.5. Nachteile
3. Zwischenbereiche
4. Pilotstudie
5. Fazit Ökologische Tierhaltung Entstehungsgeschichte: - Beginn ca. 1924

- EG-Öko-Verordnung 2000

- 2001 staatliches Bio-Siegel

- 2010 neues EU-Siegel Gesetzliche Regelungen Allgemein:

- Keine Gentechnik (Art. 4 BasisVO)

- 95% biol. Anbau (Art. 23 BasisVO)

- Berücksichtigung spezifischer Bedürfnisse der
jeweiligen Tierart (Art. 5 BasisVO) Beispiel Legehennen:

- keine Käfighaltung

- kein Schnabelkürzen

- sechs Hühner/m

- Tageslicht, Nachtruhe, Auslauf 2 Siegel EG-Öko-Verordnung altes EU-Siegel neues EU-Siegel staatliches Bio-Siegel - zwei Jahre Ein- bzw. Umstellungszeit
- regelmäßige Kontrollen Verbände in Deutschland Höhere Standarts als EU-Öko-Verordnung Logos Zahlen, Daten, Fakten Staatliches Biosiegel: 3872Unternehmen/ 62293 Produkte (April 2011) 2,1 Millionen Bio-Legehennen ₆ 565Millionen Bio-Eier (7% am Eiermarkt) Tierische Erzeugnisse: 49% der Bio-Einnahmequellen ₆ Kosten einer Bio-Junghenne: ca. 8,50€ - 9,00€Euro 2346 Naturkostfachgeschäfte


55-60 neue Bio-Supermärkte Vorteile - umweltschonend

- weniger Zusatzstoffe

- Schutz natürlicher Ressourcen

- Sicherheit für Verbraucher

- artgerechte Tierhaltung Nachteile - verschiedene Begriffe und Siegel

- Streichung von Fördergeldern

- Konkurrenz der Kontrollstellen

- artgerechte Tierhaltung?

- höhere Kosten für Hersteller und Verbraucher Zwischenbereiche - Bodenhaltung, Freiland
- Naturnah
- Regionalität
- Bauernläden
- Fairer Handel
- Kriterium Geschmack
- Beyond Öko₁₃ Pilotstudie Warum haben wir gefragt?

Was haben wir gemacht?

Wie haben wir es durchgeführt?

Wo? 60 Befragte:

30 Alnatura, 30 ReWe

34 W + 26 M Fazit - Kein ausschließlich ethisch-ökonomischer Konflikt
- Viele Gründe für und gegen die beiden
Tierhaltungsmodelle
- Momentan zu wenig Klarheit für Konsumenten

- Jeder Verbraucher hat die Macht, durch sein
Kaufverhalten über das Produktangebot zu
entscheiden! Industrielle Massentierhaltung konzentrierte Haltung eines hohen Tierbestands auf engstem Raum

meist eine Tierart

Ziel: massenhafte Produktion tierischer Nahrungsmittel Geschichte 1920er Jahre industrialisierte Massentierhaltung
erstmals in den USA

Nach dem Zweiten Weltkrieg: Industrialisierung des
gesamten Agrarbereichs in Europa

Hohe Nachfrage

Schnelle Verbreitung Aktuelle Entwicklung - 06.07.1999: HennenhaltungsVO vom 10.12.1987 für nichtig erklärt

- 28.02.2002: Abschaffung der konventionellen Käfighaltung

- 01.08.2006: Wieder Einführung der Käfighaltung

- 12.10.2010: VO von 2006 für unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärt Kleingruppenhaltung - Regelungen für Legehennen §§ 3, 13, 13b und 14 TierSchNutztV₂:

- 2,5m² Fläche pro Haltungseinrichtung

- 800cm² Fläche pro Huhn, 900cm² bei mehr als 2kg

- Mind. 50cm Höhe, Seite des Futtertrogs mind. 60cm

- Pro Haltungseinrichtung mind. 2 Sitzstangen (je 15cm) §§ 2 2 - Zugang zu Wasser, Futter, geeigneter Einstreu und Nestern

- Lüftung, ggf. Heiz- und Kühlanlage

- Lärmimmissionen auf ein Minimum beschränken

- Mind. 8 Stunden Dunkelphase

- ab 13.03.02 natürliches Licht

- Reinigung und Desinifizierung der Haltungseinrichtung Generell: ,,Haltungseinrichtungen müssen „so beschaffen sein, dass eine Verletzung oder sonstige Gefährdung der Gesundheit der Tiere so sicher ausgeschlossen wird, wie dies nach dem Stand der Technik möglich ist“
(§ 3Abs. 2 Nr. 1 TierSchNutztV) § Tierschutz als Staatsziel: Art. 20a GG
§ 1 TschG: Grundsatz ist, das Leben und Wohlbefinden von Tieren zu schützen
§ 2 TschG: angemessene Ernährung, Pflege, Unterbringung
§ 4 TschG: Tötung nur bei vorheriger Betäubung oder bei Vermeidung unnötiger Schmerzen
§ 5 TschG: schmerzhafte Eingriffe sind ohne Betäubung verboten Behandlung der Nutztiere § 6 TschG: Verbot des teilweise oder vollständigen Amputierens von Körperteilen bei Tieren
§ 11b TschG: Verbot von Züchtung sowie bio- und gentechnischen Maßnahmen, die Schmerz hervorrufen
ABER: es gibt viele gesetzlich geregelte Ausnahmen Vorteile - Arbeitssparend

- Platzsparend

- Zeitsparend

- Kostensparend

- Produktion von Massen an Fleisch
→ ökonomischer Vorteil Nachteile Tierquälerische Haltung

Ökologische Faktoren:

- Klimaschädliche Gase

- Luft-,Wasser-, Bodenverschmutzung

- Gesundheitsgefährdung ₁ Definition Entstehung zweier Hypothesen:

1.) ,,Der Kauf von Produkten industrieller Massentierhaltung hat hauptsächlich ökonomische Gründe."

2.) ,,Der Kauf von Produkten aus ökologischer Tierhaltung hat hauptsächlich ethische Gründe." 2 Vielen Dank

für die

Aufmerksamkeit! Quelle: http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Tier/Tierhaltung/KaefighaltungLegehennen.html Quelle: http://berichte.bmelv-statistik.de/DFB-0100200-2010.pdf http://www.oekolandbau.de/erzeuger/grundlagen/geschichte-und-verbaende/anbauverbaende/ http://www.rund-ums-ei.at/index.php?id=kennzeichnung#c79 18 4 3 9 2 0 20 0 0 3 4 13 32 0 1 9 10 12 Quellen1: ₁ ASS - Albert Schweitzer Stiftung für unsere
Mitwelt (2010): Massentierhaltung und Antibiotikaresistenzen.
Online im Internet: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/
massentierhaltung-und-antibiotikaresistenzen [Stand: 30.05.2011].
₂ BDJ - Bundesministerium der Justiz (o.J., a): Verordnung zum Schutz landwwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei Ihrer Haltung. Online im Internet: http://bundesrecht.juris.de/tierschnutztv/ [Stand: 29.05.2011].
₃ BDJ - Bundesministerium der Justiz (o.J., b): Tierschutzgesetz. Online im Internet: http://bundesrecht.juris.de/tierschg/ [Stand: 29.05.2011].
₄BMELV, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
(2011a): Ökologischer Landbau in Deutschland. Online im Internet:
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Oekolandbau/
OekologischerLandbauDeutschland.html [Stand: 30.5.2011].
₅BMELV, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (2011b): Das Bio-Siegel. Online im Internet: http://www.bio-siegel.de/ [Stand: 30.5.2011]. Quellen2:
₆BÖLW, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (2011): Zahlen, Daten, Fakten: Die Bio-Branche 2011. Berlin: Pinguin Druck.
₇BONSTEIN, Julia u.a. (2007): Alles Bio, oder was? In: Der Spiegel, Jg. 36/2007. Online im Internet: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-52809273.html [Stand: 24.5.2011].
₈DORSCH, Thomas (2003): Die Agrarwende - Ein Beitrag zu einer Zwischenbilanz aus Sicht des Ökologischen Landbaus. In: AgrarBündnis e.V. (Hg.): Landwirtschaft 2003 – Der Kritische Agrarbericht, Rheda-Wiedenbrück: ABL Bauernblatt Verlags-GmbH.
₉EUROPÄISCHER RAT (2007): EG-Öko-Basisverordnung Nr. 834/2007 vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/ biologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91, ABl. Nr. L 189 vom 20.07.2007.
₁₀EUROPÄISCHE KOMMISION (2008): EG-Öko-Durchführungsverordnung Nr. 889/2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates über die ökologische/ biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/ biologischen Erzeugnissen hinsichtlich der ökologischen/ biologischen Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle. Quellen3:
₁₁GUHDE, Edgar (2007): Intensiv-Massentierhaltung. Auswirkungen auf die Tiere, die Umwelt und die Welternährung. Online im Internet: http://www.arbeitskreis-tierschutz.de/Massentierhaltung/Intensiv_Massentierhaltg.htm [Stand: 11.05.2011].
₁₂KATALYSE-Institut Köln (2001): Massentierhaltung. Online im Internet: http://www.umweltlexikon-online.de/RUBlandwirtsrohstoffe/Massentierhaltung.php [Stand: 11.05.2011].
₁₃LAMPERT, Werner (o.J.): Zurück zum Ursprung – Die Fibel. Online im Internet: http://www.zurueckzumursprung.at/fileadmin/user_upload/PDF/Downloads/Die_Zurueck_zum_Ursprung_Fibel-S.pdf [Stand: 01.06.2011].
₁₄ÖKOLANDBAU (2010): Geflügelhaltung. Online im Internet: http://www.oekolandbau.de/erzeuger/tierhaltung/gefluegelhaltung/ [Stand: 30.5.2011].
₁₅PROVIEH, Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. (2011): Kennzeichnungen im ökologischen Landbau - Kein Durchblick im Labyrinth der Öko-Kennzeichnungen? Online im Internet: http://provieh.de/s1159.html [Stand: 30.5.2011]. Quellen4:
₁₆SFDTIR - Stiftung für das Tier im Recht (o.J.): Landwirtschaftliche Nutztiere. Moderne Intensivtierhaltung. Industrielle Haltungssysteme. Allgemeines. Online im Internet: http://www.tierschutz.org/tierschutz/problembereiche/nutztiere/intensivtierhaltung/haltungs systeme/index.php [Stand: 11.05.2011].
₁₇UWS Umweltmanagement GmbH (2011): Antrag des Landes Rheinlandpfalz. Tierschutzgerechte Haltung von Legehennen – Entschließung des Bundesrates zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Oktober 2010 zum Abschnitt 3 der Tierschutz- Nutztierhaltungsverordnung. Online im Internet: http://www.umwelt-online.de/cgi-bin/parser/Drucksachen/ drucknews.cgi?texte=0049_2D11 [Stand: 30.05.2011]. Gründe für Bio Gründe für Nicht-Bio
Full transcript