Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Die Finanzkrise

description
by

Finn-Ole Wulf

on 12 April 2013

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Die Finanzkrise

Die Weltwirtschaftskrise von Finn-Ole hh h Die Subprimekrise Die Finanzkrise Die Wirtschaftskrise Ursachen Der Fall "Lehmann Brothers" Wie "AIG" zur gefährlichsten Firma der Welt wurde Staatshilfen Konjunkturstimulierungsprogramme Folgen Ursachen Verstaatlichung von Unternehmen Auswirkung auf die Realwirtschaft Die Automobilkonzerne Die weltweite Rezession Ursachen Der Krise voraus ging eine Politik des Neoliberalismus

Um die US-Konjunktur nach den Terroranschlägen vom 11. September
und der "Doctom-Krise" wieder in Schwung zu bringen senkte die
US-Notenbank FED den Leitzins auf 1%

Viele US-Bürger kündigten nun ihre alten Hypotheken mit hohen Festzinsen und refinanzierten sie nun mit neuen Hypotheken welche niedrigere Festzinsen besaßen

Somit stand monatlich mehr Geld für den Konsum zur Verfügung

Nun stieg aufgrund anhanltend niedriger Festzinsen die Nachfrage nach Immobilien, was zu zweistelligen steigenden Raten der Immobilienpreise führte

Zum einen konnten die Immobilienbesitzer den Mehrwert ihres Hauses weiter in Bargeld ummünzen

Zum anderen vergaben die US-Banken nun auch Immobilienkredite mit variablem Zins an Kunden mit geringer Bonität, da sie sich durch die stetig steigenden Immobilienpreise abgesichert wehnten

Die US-Bankenaufsicht schaut bei diesen hochriskanten Geschäften bei Seite Der Neoliberalismus

Der Neoliberalismus beschreibt die Neubelebung des Wirtschaftsliberalismus aus dem 20. Jahrhundert.
In den 80er Jahren betrieben sowohl Ronald Reagan, Präsident der USA und Margret Thatcher, britische Premierministerin eine Wirtschaftspolitik des Neoliberalismus.

Dem Neoliberalismus liegt die sog. „Laffer-Theorie“ zugrunde:


Niedrige direkte Steuern Höhere indirekte Steuern
(z.B. Einkommsteuer, Kapitalsteuer (z.B. Mehrwertsteuer)
und Unternehmenssteuer)










Höhere Nettoeinkünfte der Steuerzahler









Mehr Investitionen der Firmen / Höhere Konsumausgaben der Bürger










Sinkende Arbeitslosigkeit / Höhere Steuereinahmen



Auch sollte der Staat nicht in den Markt eingreifen. Auch wurden Sozialausgaben gekürzt und die Macht der Gewerkschaften wurde begrenzt.
Somit wurden die Märkte weitestgehend dereguliert. Die Rolle der Notenbanken Als Mitte 2004 die US-Notenbank Federal Reserve System die
Konjuktur wieder gestärkt sah, hob sie den Leitzins wieder an, in der
Hoffnung die langfristigen Zinssätze würden steigen

Die Länder Asiens deren Wirtschaft fast ausschließlich auf den Export aufbaut haben nach der "Asien-Krise" ihre Währungen durch niedrige Leitzinsen künstlich niedrig gehalten

Investoren aus der ganzen Welt nahmen deshalb billig Yen-Kredite auf um Vermögenswerte wie Rohstoffe oder ganze Firmen zu kaufen wodurch die Vermögenspreise imens steigen

Aufgrund der steigenden Vermögenspreise verlangen Banken von den Investoren für die Kredite niedrige Effektivverzinsung

Aus diesem Grund stiegen die lanffristigen Zinssätze nach der Erhöhung des Leitzinses nicht, die Immobilienblase wuchs weiter

Zudem kauften die Länder wie Japan und China um ihre Exportwirtschaft zu stärken amerikanische Staatsanleihen

China alleine kaufte 2007 460 Milliarden Dollar an und stockte somit seine Reserven auf 1600 Milliarden Dollar auf und stärkten somit den US-Dollar

Die Notenbanken dieser Länder finanzieren somit den Konsum der Amerikaner

Das Leistungsbilanzdefizit der USA steig auf 6% der eigenen Wirtschaftsleistung Die Leistungsbilanz

Die Leistungsbilanz beschreibt das Verhältnis zwischen den Importen und Exporten einer Volkswirtschaft.
In der Bilanz werden alle Güterströme in das Land, also die Importe und alle Güterströme aus dem Land, also die Exporte erfasst.
Der Saldo, die Summe der Leistungbilanz ist eine wichtige ökonomische Größe für die Bewertung einer Volkswirtschaft:

Ist der Saldo negativ, so spricht man von einem Leistungsbilanzdefizit => Das Nettoauslandsvermögen der Volkwirtschaft sinkt.

Besonders problematisch wird wenn zu dem Leistungbilanzdefizit
auch noch ein Haushaltsdefizit vorliegt (wie bei den USA). Man
spricht dann von einem Zwillingsdefizit.

Ist der Saldo positiv, so spricht man von einem Leistungsbilanzüberschuss => Das Nettoauslandsvermögen der Volkswirtschaft steigt.

Zum einen negativ, da ein Vermögensüberschuss zu einem Kapitalabfluss
führt, da der Markt im Inland vergleichweise klein ist.
Zum anderen positiv, da mehr Arbeitskräfte benötigt werden
als bei einem ausgeglichenen Auslandsvermögen. Beispiel: Beispiel: 2007 importierte Deutschland Waren im Wert von 1 Billionen US-Dollar,


2007 exportierte Deutschland Waren im Wert von 1,3 Billionen US-Dollar,
kein anderes Land exportierte mehr Waren ins Ausland








Somit hat Deutschland letztes Jahr ein Leistungsbilanzüberschuss erwirtschaftet 2007 importierten die USA Waren im Wert von 2 Billionen US-Dollar


2007 exportierten die USA Waren im Wert von 1,1 Billionen US-Dollar








Somit haben die USA ein enormes Leistungsbilanzdefizit erwirtschaftet Die Immobilienblase platzt! Als ab 2005 eine wirtschaftliche Abschwächung der USA einsetzte und der US-Leitzins im Sommer 2006 auf 5,25% anstieg führte dies zu einer Kettenreaktion

Einkommenschwache Schuldner konnten nun den erhöhten variablen Zins nicht mehr bezahlen

Daraufhin kam es massenhaft Zwangsverkäufen der Immobilien, was den Immobilienpreis nach unten trieb

Durch die fallenden Preise hatten nun die Banken und Investoren ungesicherte Kreditforderungen und mussten massive Abschreibungen in ihren Bilanzen vornehmen

Im Frühjahr 2007 erreichte die Subprimekrise ihren Höhepunkt

Im Sommer 2008 wurden dann die beiden größten US-Immobilienbanken Fannie Mae und
Freddie Mac sowie die erste Investmentbank Bear Stearns verrstaatlicht
Full transcript