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Politikatlas

Was wir machen wollen, und wozu
by

Max Steinbeis

on 30 April 2010

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Transcript of Politikatlas

POLITIKATLAS.de Worum geht es? Wie muss man sich das vorstellen? Was haben wir erreicht? Wie geht es weiter? Die Medien tun sich zunehmend schwer, politische Gestaltungsprozesse zu vermitteln. Die Öffentlichkeit verliert das Interesse an Politik, und das ist schlecht für die Demokratie. Kompromissfindung und Ausgleich widerstrebender Interessen lässt sich schlecht "dramatisieren". Was ist zu tun? Wir wollen neue journalistische Darstellungsformen finden, die nicht auf Polarisierung angewiesen sind. Wir wollen die Expertendiskurse der Fachleute und Interessenverbände für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich machen. Kollaborative Argument Maps: Projekt Gendiagnostikgesetz Um sich eine fundierte Meinung bilden und mitreden zu können, müsste man die Probleme, um die es geht, und die Lösungsansätze und Argumente überblicken können. Projekt Interface Design Projekt Schulreform Grafische Umsetzung Politikatlas Schulreform: Bis 7/10 Perspektive: Zuordnung von Positionen zu Debattenteilnehmern ermöglichen Perspektive: Nutzer-Schnittstelle, Öffnung für kollaborative Argument Maps Vielen Dank für Ihr Interesse!

(c) Maximilian Steinbeis, April 2010 Pro-Argument Contra-Argument Was gibt es schon? Problem Lösungsoption Folgeproblem Link: http://www.debategraph.org User-generierter Inhalt Argumente graphisch arrangieren und zueinander in Beziehung setzen Interaktive Infografiken: Link: http://www.gapminder.org Statistische Daten und ihre Relationen Hohe Informationsdichte ... und vieles mehr Was haben wir vor? Kombination von Datenvisualisierung und Argument Map Graphische "Meinungslandkarte" Das Gendiagnostik-Gesetz: Ein typisches Beispiel für ein Policy-Thema, das jeden betrifft - aber von der Debatte darum nimmt kaum jemand Notiz. Das kann aber fast niemand. Esperten und Verbände geben Stellungnahmen ab. Darin sind die allermeisten Positionen und Argumente enthalten. Sie sind öffentlich zugänglich. Es macht nur kaum jemand Gebrauch davon Diese Positionen und Argumente wollen wir kartographieren. Und so dafür sorgen, dass der geschlossene Expertendiskurs zugänglicher wird für eine größere Zahl von Debattenteilnehmern. Der Deutsche Bundestag hatte uns als Projektpartner seine Unterstützung zugesagt. Leider gelang es nicht, für dieses Pilotprojekt eine Finanzierung zu organisieren. Daher verfolgen wir das Projekt bis auf weiteres nicht weiter. Mit Prof. Boris Müller von der FH Potsdam und seinen Studenten erprobten wir im Wintersemester 2009/10 verschiedene Techniken der Politik-Visualisierung. ... um nur vier der Interessantesten zu nennen. Mit der Vodafone Stiftung haben wir einen renommierten und wertvollen Projekt- und Finanzierungspartner an unserer Seite. Dem Förderschwerpunkt Bildungspolitik der Vodafone Stiftung entsprechend wird unser Pilotprojekt im Bereich Schulreform angesiedelt sein. Schulpolitik ist Ländersache. Das Problem ist zwar im Prinzip überall das gleiche. Aber die Lösungen, die dafür angeboten werden, sind in jedem Bundesland verschieden. Dabei wird die Frage im Mittelpunkt stehen, wie man den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule gestaltet. Diese föderale Meinungslandschaft wird der Politikatlas Schulreform abbilden. Leistungsschutzrecht: Eine Website, die die Debatte um das Leistungsschutzrecht für Verlage visualisiert - in ihrem zeitlichen Ablauf und ihrer Argumentationsstruktur (noch nicht fertig). Klimagipfel: Ein Plakat zur Kopenhagen-Konferenz 2009, das Ablauf und Positionen der Konferenzteilnehmer mit sehr hoher Informationsdichte visualisiert. Stammzellgesetz 2008: Ein Plakat zur Parlamentsdebatte um das Stammzellgesetz, das die argumentativen Inhalte der Debatte graphisch anordnet. "The Afghan Conflict": Ein Szenariodiagramm zur Frage Abzug aus Afghanistan, http://www.theafghanconflict.de Dabei entstanden eine Reihe von außerordentlich originellen und spannenden Arbeiten: Das liegt nicht nur an den Medien, sondern auch an der Politik. Medien brauchen Polarisierung, um Geschichten erzählen zu können. Mit der Art und Weise, wie Gesetze heutzutage im Regelfall gemacht werden - nämlich durch langwierige und komplexe Verhandlungen - kommen die Medien schlecht zurecht. Das führt dazu, dass die Medienöffentlichkeit oft von wichtigen Gesetzgebungsdebatten überhaupt nichts mehr mitbekommt. Bei komplexen politischen Themen lohnt sich der Aufwand, sich einzuarbeiten und auf den Stand der Debatte zu bringen, nur für relativ wenige - im Zweifel für die Interessen, die ganz unmittelbar finanziell betroffen sind. Alle anderen bleiben außen vor. Wir wollen graphische Lösungen entwickeln, solche Expertendiskurse so abzubilden, dass man sich ohne großen Aufwand einen Überblick verschaffen und in die Details einarbeiten kann. Wir wollen komplexe politische Meinungslandschaften kartographieren.
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