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Libyen - (k)ein Leben in Freiheit?!

Ergebnis der Gruppe 26 des EGW-Projekttags 2012 "Leben in Afrika"
by

Lars Klapper

on 20 September 2012

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Transcript of Libyen - (k)ein Leben in Freiheit?!

Libyen (k)ein Leben in Freiheit?! Wie kam es dazu? Ablauf der Revolution Lebenssituation heute Politische Situation Tod al-Gaddafis - Fluch oder Segen?! 15.2.2011 Beginn des
Bürgerkriegs 25.2.2011 28.2.2011 Sanktionen gegen Lybien
und Gaddafi (USA, UN, EU) 17.3.2011 UNSC Libyen-Resolution Ermöglicht militärische Interventionen zum Schutz der Zivilbevölkerung 19.3.2011 Vorbereitung der Luftangriffe (F, UK, USA) Massenmorde Sturz des Königs durch unionistische Offiziere (1969) König Idris (1951 - 1969) Verarmung des Landes
=> Machthunger Italien
(1911 - 1942) Revolutionsführer Muamar al-Gaddafi permanente Revolution von Oben ohne gesetzliche Grundlage
Besetzung hoher Positionen durch Mitglieder des Familienclans Wirtschaftliche und politische
Situation zu Zeiten Gaddafis Reform des Gesundheits- und Bildungssystem durch Einnahmen aus der Ölförderung
=> Steigerung der Lebenserwartung
Ölkrise 1990: Erster Putschversuch durch Militäroffiziere und westl. Geheimdiensten
ab 1994: Privatisierung von Staatseigentum
=> Massive Steigerung der Arbeitslosigkeit
2006 & 2009: Amnestien inhaftierter Islamisten
2009: Verstaatlichung des Eigentums einer Ölfirma
=> Wut der westlichen Länder
2011: Forderung nach grundlegenden Reformen 11.5.2011 15.7.2011 20.8.2011 15.2.2011 Rebellenhochburgen Tripolis und Provinzen Internierungslager bessere Vesorgung u. Sicherheit
Wiederaufbau weit vorangeschritten
=> hoher Organisationsgrad der
Milizen hohe Arbeitslosigkeit
Gehälter zu spät ausgezahlt (wirtschaftl. Verschuldung macht sich bemerkbar)
kein Vertrauen in die angeblich "korrupte" Übergangsregierung - + Migranten, Kriegsflüchtlinge, Asylbewerber = Ausländer
Misshandlungen, Sexueller Missbrauch, Folter
Schlechte Nahrungsversorgung, schlechte Hygiene, Krankheiten Brutalität d. Paramilitärs kämpften gegen Gaddafi
wollen das Land von "Illegalem" säubern Intention dieser Rebellen:
Außenpolitik wie Gaddafi
=> Kooperation mit EU, um Migranten aufzuhalten
=> wollen Hilfe für die Grenzkontrollen --> Drohung sie sonst alle nach Europa zu schicken
=> auch egoistisch konzipiert Ausgangssituation:
Gaddafi wird am 20.10.11 auf der Flucht von Rebellen getötet.
-Machtvakuum- Demokratische Wahlen am 07.07.12 Übergangsrat 200 Abgeordnete 80 Mandate an Parteimitglieder 120 Mandate an Einzelkandidaten Strukturen der Diktatur bestehen noch
Ausnahmezustand + Chaos, Machtvakuum
Armut + schlechte gesundheitl. Versorgung

=> politische Spitze wurde gestürzt, aber der "Grundstock" der Menschen besteht nach wie vor Krieg hat viel zerstört, Lebensbedingungen nicht verbessert Wähler sowie Gewählte sind Frauen und Männer
=> Ungehaltenheit über Frauen in der Politik
=> Auftragsmorde an politisch aktiven Frauen
=> Frauenorganisationen innerhalb des Landes fordern mehr Rechte WER HAT DIE MACHT ? offiziell: Übergangsrat Problem: lokales Machtvakuum und keine Verbindung von Legislative und Exekutive keine richtige Polizei/Militär (nur 60000 Personen stark) => Versuch des Übergangsrates, viele Rebellen zu rekrutieren ist gescheitert Macht = Nahrung, Medikamente, Waffen im Besitz der Rebellenhochburgen (Bengasi, Misrata, Zintan) agieren unabhängig vom Übergangsrat es geht um Öl und Geld Positives vor seinem Tod Anliegen des Landes wurden umgesetzt
Anstoß zur Gründung der Afrikanischen Union
hoher Lebensstandard
seit 2001 Geschäfte mit dem Westen dank großer ÖlvorkommenImage als Terrorpate abgelegt
Vorstellung einer „direkten Demokratie“
steckte Milliarden in Infrastruktur und Tourismus
unterstützte anti-koloniale Befreiungsbewegungen
Bau von Schulen und Krankenhäuser Positives nach seinem Tod Westen verspricht zu helfen, eine neue Demokratie aufzubauen
der Rat verspricht freie Wahlen und eine neue Verfassung
Rat wird von Gaddafis ehemaligen Justizminister geleitet Negatives vor seinem Tod Morde + Attentate
Spionageaktionen, Überwachung
Machtmissbrauch
bereicherte sich an den Einnahmen aus den Ölgeschäften
provokative Garderobe
hartes Eingreifen gegen Demonstranten
Benachteiligung des Ostens
Tod von 30.000 Menschen
Zerstörung von Städten/Infrastruktur Negatives nach seinem Tod geringer Lebensstandard
zerstörte Städte
noch keine feste Regierung
schwache/mangelhafte ärztliche Versorgung
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