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Von der Einzel- zur Gruppenarbeit

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on 29 July 2014

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Transcript of Von der Einzel- zur Gruppenarbeit

Relevanz des Themas
Gruppenarbeit
Effekte der Gruppenarbeit
Fazit
Praxisphase
Von der Einzel- zur Gruppenarbeit
Wie weit führt diese Entwicklung noch?

Referenten:
Julia Jätzold
Hauke Struckmann
Maike Vossmann

Modul:
Grundlagen der Organisation

Dozent:
Prof. Dr. Thomas Breisig

Gliederung:
1. Einleitung

2. Relevanz des Themas
3. Gruppenarbeit
4. Effekte der Gruppenarbeit

5. Praxisphase

6. Fazit
Bedeutung für Unternehmen
Organisationen:

soziale Systeme aus miteinander verzahnten Subsystemen

zentrale organisatorische Arbeitsform
Vernetzung der Organisation
Entscheidungsfindung, Strategieentwicklung und Verankerung von Zielen und Visionen
multidisziplinäre und bereichsübergreifende Zusammenarbeit

Führung = Teil einer sozialen Situation

(vgl. Bickle, Nerdinger & Schaper 2011, S. 96)
Quellen:
Antoni, C. H. (1996).
Teilautonome Arbeitsgruppen
. Weinheim: Psychologie-Verlags-Union.

Bickle, G.; Nerdinger, F. & Schaer, N. (2014).
Arbeits- und Organisationspsychologie
. Berlin: Springer.

Fecht, M. & Unbehend, M. (2003). Gruppenarbeit in Produktionsbetrieben. Marburg: Tectum.

Heinrich, L. J. & Lehner, F. (2005).
Informationsmanagement
(8. Auflage). München: Oldenbourg.

Jöns, I. (2008).
Erfolgreiche Gruppenarbeit: Konzepte, Instrumente, Erfahrungen
. Wiesbaden: Gabler.

Taylor, F. W. (2007).
Die Betriebsleitung insbesondere der Werkstätten
. Berlin: Springer.

Wegge, J. (2004).
Führung von Arbeitsgruppen
. Göttingen: Hogrefe.
Historische Entwicklung
70er Jahre:
teilautonome Arbeitsgruppen als Ansatz der Humanisierung und Demokratisierung der Arbeitswelt (Volvo, Volkswagen)

80er Jahre:
"Japan-Hysterie" -> neue Erfolgrezepte
QZ als Instrument der Mitarbeiterbeteiligung

90er Jahre:
"Boom der Gruppenarbeit"
Überlegenheit von alternativen Fertigungsstrukturen...

(vgl. Fecht & Unbehend 2003, S. 15)
Ausblick:
ungewiss...
Nächste Woche -> Zukunft der Organisation
Komponenten des Taylorismus
Die fünf verschiedenen Komponenten:

Trennung ausführender und disponierender Arbeit

Zeitstudien zur Ablaufverbesserung und Ermittlung von Vorgabezeit

Differential-Lohnsysteme

Vorgaben des täglichen Arbeitspensums

Funktionsmeistersysteme


(vgl. Taylor 2007)
Gruppenarbeit
„Unter einer Gruppe werden nachfolgend zwei oder mehr Personen verstanden, welche über eine gewisse Zeit so miteinander interagieren, dass jede Person die anderen Personen beeinflusst und von ihnen beeinflusst wird“

(Antoni 1996, S. 8)
Gemeinsame,
aus mehreren Teilaufgaben bestehende Arbeitsaufgabe
gemeinsame
Spielregeln
mehrere
Personen
unmittelbare
Zusammenarbeit
Wir - Gefühl
zeitliche
Dauer
gemeinsame
Ziele
gemeinsame
Werte
Rollenverteilung
Zentrale Gründe für die Einführung von Gruppenarbeiten
steigende Komplexität und Dynamik des Marktes und der zugehörigen Prozesse

zunehmender Wunsch nach Selbstverwirklichung bei der Arbeit

technischer Fortschritt, kürzere Innovationszyklen, mehr Lernanforderungen

prinzipielle Vorteile der Arbeit in Gruppen gegenüber Einzelarbeit

(vgl. Wegge 2004, S. 30)
Ziele bei der Nutzung von Gruppenarbeit
Ökonomische Ziele

Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit
Verbesserung der Produktivität
Kostenreduktion - Personalabbau
Verbesserung der Qualität
Senkung von Fehlzeiten und Fluktuation
Erhöhung der Kundenzufriedenheit
Förderung von "Mitdenken" und Eigenverantwortung der Mitarbeiter
Humanitäre Ziele

Bessere Arbeitsbedingungen
Abbau von Belastung
Förderung der Qualifikation
Bessere Kommunikation
Sicherung der Arbeitsplätze
Förderung der intrinsischen Arbeitsmotivation
Persönlichkeitsförderung
Formen von Gruppenarbeit in Organisationen
Qualitätszirkel
Qualitätszirkel sind kleine moderierte Gruppen von Mitareitern der unteren Hierarchieebene, die sich regelmäßig auf freiwilliger Grundlage treffen, um selbstgewählte Probleme aus ihrem Arbeitsbereich unter folgenden Aspekten zu bearbeiten:

alle 2-4 Wochen 1-2 stündige Treffen

QZ-Probleme identifizieren, auswählen, analysieren

Lösungsvorschläge entwickeln

keine Eingrenzung der Themenauswahl

keine eigene Entscheidungskompetenz

(Antoni 1994, S. 28)
Projektgruppe
Charakteristika:
Einmaligkeit der Rahmenbedingungen
Zielvorgabe
zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Begrenzungen
Abgrenzung ggü. anderer Vorhaben
projektspezifische Organisation

Außerdem:
Zielsetzung von Management vorgegeben
setzen sich aus Experten und Führungskräften zusammen
effiziente Aufgabenbearbeitung

(vgl. Antoni 1994, S. 33)
Typen der Projektgruppen
Projektorganisation
(Heinrich & Lehner 2005, S. 200)
Stabs-Projektorganisation
(Heinrich & Lehner 2005, S. 200)
Matrix-Projektorganisation
(Heinrich & Lehner 2005, S. 200)
Merkmale der Gruppenarbeit
3 Effekte von Gruppenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen

(vgl. Jöns 2008)
Individualebene
Konformität

Selbstverwirklichung & Verantwortung

Motivationseffekte
Gruppenebene
Groupthink

Synergieeffekte/ Prozessverluste

Autonomiegewinnung
Organisationsebene
Anpassung an volatile Märkte

Fehlzeiten

indirekte Auswikungen
Rahmenbedingungen von Gruppenarbeit

(vgl. Jöns 2008, S. 158)
Individualebene
Qualifizierung

Teamfähigkeit

intrinsische Motivation
Gruppenebene
Zusammensetzung

Teamfähigkeit

Teamgestaltung
Organisationsebene
Weiterbildungsmaßnahmen

Autonomiegewährung

Coaching von Gruppen
Wie weit führt diese Entwicklung noch?
Gruppenarbeit wird die tayloristische Arbeitsorganisation weitestgehend ablösen.
Gruppenarbeit als erfolgreiches Instrument zur Steigerung der Produktivität
Aber nicht grundsätzlich anwendbar
Rahmbedingungen müssen geklärt sein!
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