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SOLID

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by

Peter Jungmeier

on 2 October 2015

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Transcript of SOLID

Die Projektpartner
kifas gemeinnützige GmbH, Waldmünchen, Deutschland

KAP, Praha, Tschechische Republik

kwb, Brüssel, Belgien

MSKA, Brno, Tschechische Republik

SPES Zukunftsakademie, Schlierbach, Österreich

OEW, Brixen, Italien
SOLID: Herausforderungen
Projekte solidarischer Ökonomie...
erzielen ökologischen Mehrwert
Art of Hosting

Art of Hosting ist die Kunst, qualitätsvolle und ergebnisorientierte Gespräche und Prozesse zu führen.

"Art of Hosting" ist mehr als eine Methode, es ist eine Haltung und eine Praxis, die im täglichen Tun geübt und weiter entwickelt wird.
Planspiel
Das Planspiel ist eine Methode zur Simulation komplexer, realer Systeme.

Das Ziel des Planspiels ist es, den Teilnehmenden die Erarbeitung von Wissen über die praktische Erfahrung zu ermöglichen.

"Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere, lass es mich tun und ich verstehe." (Konfuzius)
Kreiskultur
Ist die Grundstruktur aller natürlichen Prozesse sowie eine potenzielle Grundform nachhaltiger Sozial- und Organisationsstrukturen.

Bei der Kreiskultur wird auf Augenhöhe diskutiert und entschieden sowie Verantwortung gleichmäßig geteilt.
Basis für gemeinsames Arbeiten sind Vertrauen, Respekt und Kooperation.

Quiz
Method you can use to bring an issue to a large number of people. It activates people to raise awareness about a certain problem and finally to change their attitudes.

It can be used to force decision makers as well as producers to change their attitudes as well.

A quiz can be performed in various settings and ways, such as a local evening quiz or as part of an informal meeting and many more.
Faire Gemeinde
Faire Gemeinde ist ein niedrigschwelliges Projekt zur Verbesserung des ökologischen und solidarischen Bewusstseins.
Es richtet sich an Organisationen, die ein konkretes Projekt in diesem Sinne starten wollen.
Solche Organisationen können beispielsweise sein: Kirchengemeinden, Bildungshäuser, Vereine und Verbände.
GOAL!
Solidarische Ökonomie erfolgreich lernen
Die soziale Kluft und Ungleichheit in der EU nehmen zu. Einkommens- und Vermögensunterschiede sind konstant gewachsen. Immer mehr Menschen leben in prekären Arbeitsverhältnissen oder sind arbeitslos.
Die aktuellen wirtschaftlichen Umstände haben das Vertrauen in eine kapitaldominierte Ökonomie erschüttert.

Viele Menschen wollen, dass es anders wird. Sie wünschen sich Gemeinschaft, Gerechtigkeit und Solidarität als Handlungsprinzipien: für sich selbst, für die Wirtschaft und für die Politik.
fördern Gerechtigkeit
fördern Kooperation
fördern Partizipation
fördern Selbstorganisation
SOLID: Mehrwert und Nutzen
SOLID sucht Spuren Solidarischer Ökonomie. Und wird fündig. Es entdeckt vielfältige konkrete, kreative und praktikable Modelle und Projekte.
Die Aktionen von Solidarischer Ökonomie, die hier vorgestellt werden, überwinden die Ohnmacht der Bürgerinnen und Bürger durch die Selbstorganisation engagierter Menschen und durch Aktivitäten zugunsten Benachteiligter.

Auf diese Weise verwirklichen sie wichtige europäische Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit, Eigeninitiative und Kooperation.
SOLIDARISCHE ÖKONOMIE
Solidarische Ökonomie ist ein „bunter Begriff“. Bunt steht für eine farbenfrohe Vielfalt unterschiedlicher Initiativen und Unternehmen. Sie haben alle eines gemeinsam: Mensch und Umwelt stehen im Mittelpunkt.
Der Profit steht nicht an erster Stelle. Sondern Werte, wie Menschenwürde, Gemeinwohl, Kooperation, Vertrauen und Gerechtigkeit.

Solidarische Ökonomie ist eine konkrete Alternative zur kapitalorientierten Konkurrenz-Ökonomie.
Handlungsfelder solidarischer Ökonomie
1. Gemeinschaftliche Strukturen der Hilfe

2. Alternative Finanzierungsformen

3. Kooperatives Wirtschaften

4. Ökologisches Wirtschaften
1. Gemeinschaftliche Strukturen der Hilfe
In den letzten Jahren ist ein Boom an Gründungen von organisierten Nachbarschaftshilfen zu beobachten. Nachbarschaftshilfen verbinden einen wichtigen und dringenden Versorgungsbedarf mit dem vorhandenen signifikanten Unterstützungspotenzial.

Nachstehend werden folgende Projekte vorgestellt: Nachbarschaftshilfen in Aldersbach, Mengkofen und Riedlingen (alle in Deutschland) sowie das Projekt "Führerschein" in Belgien.
Mengkofen
2. Alternative Finanzierungsformen
Geld ist das zentrale Instrument, um ökonomische Prozesse zu steuern und politische Ziele zu erreichen. Im Guten wie im Schlechten.
Wer Geld besitzt, hat Macht - ökonomische und politische Macht.

Was wäre, wenn es nur für ökologische und gerechtigkeitsfördernde Investitionen ausgegeben wird?

Zwei konkrete und praktikable Beispiele werden durchleuchtet: "Crowdfunding" in Tschechien und "MehrWertGeld" in Österreich
Mehr.Wert.Geld
3. Kooperatives Wirtschaften
Kooperatives Wirtschaften baut im Gegensatz zur kapitalistischen Marktwirtschaft auf das Miteinander der Beteiligten auf.

Das wirtschaftliche Leben soll von Werten geprägt sein, die in der Gesellschaft für ein gelingendes Zusammenleben wichtig sind: Wertschätzung, Kooperation, Solidarität.

Warum scheint das für ökonomisches Handeln so schwierig?

Beispiele gelingenden kooperativen Wirtschaftens:
Genossenschaften, Gemeinwohl-Ökonomie, Food-Coops
4. Ökologisches Wirtschaften
Beinahe jede Konsumentscheidung hat auch eine ökologische Dimension.
Wie viel Energie verbraucht die Produktion eines Produktes? Unter welchen Bedingungen werden die Rohstoffe für die Herstellung eines Konsumgutes gewonnen?
Ökologisches Wirtschaften und Handeln bedeutet, stets die möglichen Folgen seines Handelns für Menschen und Ökosysteme zu berücksichtigen.

Beispiele: Repair Café, Projekt "Velo" in Leuven, Belgien
Haftungsausschluss
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
Werkzeuge, um solidarische Ökonomie erfolgreich zu lernen
1. Kreiskultur

2. Art of Hosting

3. Planspiel

4. Quiz

5. Faire Gemeinde
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