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Projekt Wahlverdrossenheit

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by

Nin jutsu

on 25 February 2013

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Transcript of Projekt Wahlverdrossenheit

Wahlverdrossenheit in Deutschland - warum verzichten so viele auf ihre Stimme? Die Wahlbereitschaft
im Vergleich
von damals bis heute Bedeutung von Wahlen
für die Demokratie Wahlverhalten nach soziologischen Aspekten Generelle Einflussfaktoren Kategorien des Nichtwählers Jugendliche und die Politik Betrachtung der Wahlbeteiligung im
internationalen Vergleich mögliche Maßnahmen zur
Erhöhung der Wahlbeteiligung Maßnahmen im Ausland
Wahlpflicht
Wahlen im Internet


Wahlrecht für Ausländer Wetter Massenmedien Gesetzlicher Rahmen Alter und Geschlecht Konfession und Wohnort Gründe
Kultur des Konsums und Anschauens
Unverständliche Sprache der Politiker (inhaltlich komplex, eher großes Herumgerede)
Gefühl, dass Politiker absichtlich sich hinter dieser professionellen Fassade verstecken
keine Einhaltung der Wahlversprechen

Folge
Demokratie lebt nicht nur vom „hinsehen“, sondern auch vom aktiven Handeln
Wahlbeteiligung wird vernachlässigt

Maßnahmen bei Jugendlichen
Einladung ins Parlament
Veranstaltungen für mehr gesellschaftliche Toleranz
Aktiveres Auftreten bei modernen Medien (Facebook, Twitter, Blogs)
Wettbewerbe gegen Wahlverdrossenheit Demokratie = Volksherrschaft
Herrschaft beruft sich auf Willen des Volkes
zentrale Bedeutung: Prinzip der Gleichheit
Beteiligung des gesamten Volkes, Träger der Staatsgewalt
mehrere Möglichkeiten der Teilnahme an polit. Willensbildung z. B. Mitarbeit in Parteien und Interessenverbänden, Demonstrationen, Engagement in Bürgerinitiativen, Wahlen
Sinkende Wahlbeteiligung schadete dem Ideal einer demokratischen, politischen Gleichheit
bei Kommunalwahlen ist die Wahlenthaltung keine Seltenheit
in jedem Jahrzehnt und bei jeder Art von Wahlen sinkt die Wahlbeteiligung
Forschungen zur Wahlbeteiligung stand sonst noch nie im Vordergrund
Wahlbeteiligungsfragen sind immer noch aktuell Wahlpflicht Wählerregistrierung unechter Nichtwähler Nichtwähler "wider Willen" Zeugen Jehovas Systemgegner Konjunkturelle Nichtwähler Resignierte Nichtwähler Gleichgültige Nichtwähler Wähler die bewusst ungültige´Stimmzettel abgeben existieren nur im Wählerverzeichnis und sind nicht wahlberechtigt, da sie z.B. vor kurzem umgezogen oder bereits verstorben sind
Personen die wahlberechtigt sind, aber nicht im Wählerverzeichnis stehen und dies zu spät bemerken, da die Wahlbenachrichtigungskarte z.B. fehlerhaft zugestellt wurde.  Erkranken kurzfristig vor der Wahl
 Sind beruflich am Wahltage eingespannt
 Wahlunterlagen der Briefwahl werden nicht rechtzeitig oder unvollständig eingesendet Mitgliedschaft erfordert sich vom aktiven und passiven Wahlrecht zu distanzieren
Sind der Meinung die politischen Mächte stehen unter der Herrschaft des Satans

These: Mit Abgabe einer Stimme würden sie die nächsten
Boten des Satans aus erwählen! Sind gegen das politische System und den Parlamentarismus
Enthalten sich grundsätzlich dauerhaft der Wahl
Sind der Auffassung auch ein Regierungswechsel kann keine Besserung bringen es ist ein neues System erforderlich Sind durch ihre Erlebnisse mit der Politik von dieser abgeschreckt (in den meisten Fällen von einer Partei)
Wissen nicht, welche Partei sie nun wählen sollen
Enthalten sich von den Wahlen so lange, bis sie sich wieder sicherer sind, wem sie ihre Stimme geben möchten. Sind mit der Regierung und den Politiker unzufrieden
Möchten ihren Unmut zeigen und boykottieren die Wahl Gehen davon aus, das die Wahl nicht wirklich deutlich etwas verändert
Sind mit der aktuellen Situation vollkommen zufrieden
Geben ihre Stimme deswegen nicht ab, da sie es als sinnlos betrachten Möchten nicht wählen gehen, aber dies soll in der Gesellschaft nicht bemerkt werden
Geben einen ungültigen Stimmzettel ab, um so zwar zu wählen, aber nicht ihre Stimme abzugeben
und sorgen so dafür, dass die Zahl der abgegebenen Stimmen nicht weiter sinkt

Bei der Bundestagswahl 2009 haben von 17.774.800 wahlberechtigten Personen ganze 926.000 einen ungültigen Stimmzettel abgegeben. Kaiserreich Wahlgrundsätze waren gleich, direkt, geheim und allgemein
Einschränkung: nur männliche Personen, die das 25 Lebensjahr vollendet hatten.
Prinzip der Mehrheitswahl wurde angewendet

Wahlbeteiligung lag zwischen 19,4 und 22,3
Prozent 1871 1912 Es wurde verstärkt für die politische Mitbestimmung als auch die Wahlen selber geworben um das Volk darauf aufmerksam zu machen Die Wahlbeteiligung stieg auf 34 Prozent an Weimarer Republik Einführung der Verabschiedung von Gesetzen durch Volksentscheid
Verhältniswahl wurde eingeführt
Wahlgrundsätze blieben gleich
Einführung des Wahlrechts für Frauen und Senkung des erforderlichen Mindestwahlalters auf 20 Jahre 1918 30. Januar 1933 Die NSDAP mobilisierte das Volk aktiv an der Wahl teilzunehmen Hindenburg ernannte Hitler zum Reichskanzler
und übertrug ihm die gesamte Regierungsgewalt des Deutschen Reiches. Damit endeten Demokratie, parlamentarische Regierungsform und die Wahlen um der Diktatur zu weichen 1932 2/3 der Bevölkerung waren ab dem Zeitpunkt wahlberechtigt Wahlbeteiligung lag bei 90 % und setzte in seiner Geschichte das erste Mal seine Höchstmarke Bundesrepublik Deutschland Verabschiedung des Grundgesetzes und Neueinführung der Demokratie 23. Mai 1949 1956 Einführung des Zweistimmensystems (personalisierte Verhältniswahl) mit der dazugehörigen Fünf-Prozent-Speerklausel Einführung der Briefwahl
Sollte den Grundsatz der allgemeinen Wahl unterstützen
Sollte kranken, alten und armen Menschen die Abgabe ihrer Stimme erleichtern 1953 Aufnahme der Wahlgrundsätze mit der Erweiterung des Grundsatzes
„freie“ Wahl in den Art. 38 des GG
Senkung des Mindestwahlalters auf 18 Jahre 1970 Erweiterung der Wahlberechtigten auf Auslanddeutsche
Lebenserwartung der Bevölkerung stieg an


Wahlbeteiligung zwischen 70 und 85 Prozent 1985 Wiedervereinigung und Aufnahme der neuen Bundesländer in die BRD

Seit dem Zeitpunkt bis heute eine tendenzsinkende Wahlbeteiligung zu beobachten 3. Oktober 1990 Anzahl der Briefwähler stieg von 4,9 Prozent bis 2009 auf 21,4 Prozent an Andere Faktoren Aufwand
Bekannte, Freunde, Eltern
Wichtigkeit Die männlichen Wähler haben insgesamt eine 3 Prozent höhere Wahlbeteiligung als die Weiblichen
ein großer Unterschied ist bei den jüngsten und ältesten Wählern zu erkennen, dort sind die Männer um ca. 11 Prozent aktiver als die Frauen
ältere Männer haben mit 73,5 Prozent die höchste Wahlbeteiligung
deutlicher Unterschied im Vergleich der Männer im Alter von 25 - 34 Jahren und im Alter von 60 Jahren wegen der hohen Lebenserwartung umfasste die Altersgruppe der 60-jährigen mehr Frauen als Männer.
junge Frauen haben mit 39,2 Prozent die niedrigste Wahlbeteiligung Beruf und Bildung Katholiken hielten an ihrer politischen Einstellung fest, nichts konnte sie ändern.
wählen mit 60-75 % die CDU/CSU.
gesunken ist die Einstellung seit dem zweiten Weltkrieg
die Wiedervereinigung schwächte das katholische Milieu
1945 verbesserte sich das Wählerverhalten.
CDU/CSU bekam viele Stimmern der Protestanten wenig Wahlbeteiligung in gestreuten Siedlungsgebieten
Entfernung zum Wahllokal ist unbedeutend
wichtiger Faktor ist die Identifizierung mit Wohnort
Bewohner, die seit längerem der Gemeinde angehören haben eine größere politische Teilnahme
Stimmabgabe steigt mit der Wohndauer Zusammenhang zwischen Beruf und Bildung auf die Wahlbeteiligung
Hohes politischen Interesse bei leitenden Angestellten und Beamten durch hohen Schulabschluss.
Je höher die berufliche Bildung, desto größer müsste die Wahlbeteiligung sein.
Höchste Wahlbeteiligung bei leitenden Angestellten, Beamten und bei den Selbständigen.
Durchschnittliche Beteiligung bei den mittleren Beamten.
am geringsten ist die Wahlbeteiligung bei Arbeitern sowie bei einfachen Beamten und Angestellten Wirkung der Nichtwahl Wahl 2: Anzahl der Nichtwähler steigt

Gültige Stimmen sinken auf 1.800.000
Partei bekommt 91.000 Stimmen
Anzahl der abgegeben Stimmen und Stimmen für die Partei sind gesunken und trotzdem erreicht die Partei 5,06 % und schafft die 5% Hürde Größere Anzahl der Nichtwähler sorgt für einen kleineren Bezug einer jeden Partei
Regeln der Bruchrechnung: der Prozentanteil der abgegeben Stimmen für eine Partei wird größer Wahl 1: gültige Stimmen 2.000.000

Partei bekommt 95.000 Stimmen
Erreicht damit 4,75 % und scheitert an der 5 % Hürde Fazit Tendenz des Nichtwählers fragwürdig
viele Faktoren für das Wählerverhalten verantwortlich
Wahlbeteiligung sinkt weiter
ob Statistik stimmt ist fragwürdig
Jugendliche kaum Interesse an Politik
im internat. Vergleich steht Deutschland gut da
Maßnahmen in der Vergangenheit führten schon zur Erhöhung der Wahlbeteiligung (Briefwahl, etc.)
Weg zur Wahl wichtig für Erhalt der Demokratie
5%-Hürde kann bei niedriger Wahlbeteiligung leichter erreicht werden -> extremistische Parteien können so leichter ins Parlament kommen
mehr Aufklärungsarbeit Also geht wählen!!! Umfrage Neulich im Wahllokal...
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