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"Ich habe nichts anzubieten, außer Blut, Mühen, Tränen und Schweiß" Von Winston Churchill

Rede Analyse
by

Luisa Strupat

on 30 November 2012

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Transcript of "Ich habe nichts anzubieten, außer Blut, Mühen, Tränen und Schweiß" Von Winston Churchill

Winston Churchill "Ich habe nichts anzubieten, außer Blut, Mühen, Tränen und Schweiß" Wo, Wann, Warum? Background Informationen Am 13. Mai 1940
Antrittsrede zum Premierminister
Vor dem Britischen Unterhaus
Ziel war die Einigkeit der britischen Nation, im Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland zu erlangen Wie Churchill die Rhetorik benutzt Um seine Intention, der britischen Bevölkerung zu verdeutlichen benutzte Churchill vollkommen simpel zwei Rhetorische Fragen, die in seinem Fall als Vertrauensfrage bezeichnet wird
Er erwartete sich dadurch eine rasche und klare Legitimierung seiner Kriegsregierung
Eine andere Erwartung war, dass schnelle Vertrauen und den Rückhalt des britischen Volkes zu gewinnen
Die Rede war kurz und mit Ausnahme des berühmten Zitats "Ich habe nichts anzubieten, außer Blut, Mühen, Tränen und Schweiß" nüchtern. Churchill wollte offenbar keine Zeit mit hohlen Phrasen vergeuden.
Für ihn bestand eine gelungene Rede aus einfachen und eindeutigen Rhetorischen Mitteln Was man noch wissen sollte: Der berühmte Satz "blood, toil, tears, and sweat" ist kein Originalzitat von Winston Churchill.
Der Brite übernahm dieses Zitat von dem amerikanischem Präsidenten Theodore Roosevelt, der genau diese Worte am 2. Juni 1897 im Rahmen seiner Ernennung zum Staatssekretär für die amerikanische Flotte gebraucht haben soll.
Dieses Zitat sollte reflektieren, dass Vorbereitung für einen Krieg, die sicherste Garantie für Frieden ist.
Churchill's rhetorische Auswahl sollte auch seine Erfahrung und Gelassenheit rüberbringen. Seine Rede kommt mit einer gewissen Lässigkeit rüber, so vermittelt er das Gefühl von: mein Volk kann mir vertrauen. Der Inhalt: Die Rede beginnt mit „Ich“, was sich durch die gesamte Rede mehrfach wiederholt
Hauptthese bezieht sich auf die Härten und die Leiden des Krieges und wie sich das Britische Volk, mit Churchill’s Hilfe drauf einzustimmen hat
Im ersten Abschnitt taucht das erste Stilmittel auf (Metapher):„Wir stehen vor einer Feuerprobe der schmerzlichsten Art.“
Benutzt verständnisvolle und klar ausgewählte Worte um die militärische und politische Situation momentan zu deuten.
Churchill vergisst nicht zu erwähnen wie die Gefährlichkeit des zweiten Weltkriegs, sich auch in Großbritannien abspielen wird ("Vor uns liegen viele, viele Monate des Kampfes und des Leidens."
„ Ich habe nichts anzubieten, außer Blut, Mühen, Tränen und Schweiß“. Symbolisierte Wörter müssen ausreichen um den Krieg zu überstehen und zu gewinnen.
Er wird alles Mögliche und Machbare geben. Blut= Aufopferung
Mühen= Anstrengung
Tränen= Leiden
Schweiß= Körperliche Ertüchtigung Sir Winston Churchill bekam von seiner Majestät König Georg VI. den Auftrag zur Bildung einer neuen britischen Regierung, eines Kriegskabinett
Somit wurde Churchill der neue Premierminister von Großbritannien
Der Kriegserfahrende Politiker löste den konservativen britischen Premierminister Sir Arthur Neville Chamberlain ab (der noch im September 1938 mit Adolf Hitler das Münchner Abkommen geschlossen hatte.) Die Symbole khj Benutzt keine antithetischen Stilmittel
Bezieht sich rein auf die Wahrheit und hält seinem Volk nichts vor
Sokrates hätte diesen Appell schlicht, als ungesuchte Worte bezeichnet
Den dritten und vierten Abschnitt beginnt er mit einer Rhetorischen Frage: die mit dem Wort „Sie“ beginnt
Wiederholend benutzt Churchill „Ich“, „Wir“ und „Uns“ (Diese Worte sollen das Gemeinschaftsbild stärken und das Volk zusammen schweißen.)
Er resümiert über die Nationalsozialistische Partei mit Superlativen wie „monströse“, „unübertroffen“, „dunklen“ und „beklagenswerten“
Er erkennt schon da, dass unmenschliche und grausame Verhalten des Nationalsozialismus und erläutert das als: „ Wir führen Krieg gegen eine monströse Tyrannei, die unübertroffen ist im dunklen und beklagenswerten Katalog der menschlichen Verbrechen.“
Mit der Aussage „Krieg mit all unserer Macht und mit all unserer Stärke, die Gott uns gegeben hat“ bezieht sich Churchill auf den Glauben
Im vierten Abschnitt benutzt er Alliteration („Sieg! Sieg um jeden Preis!“)
Anapher („Sieg ungeachtet aller Schrecken, Sieg, wie lange und schwer der Weg dorthin auch sein mag. Ohne Sieg gibt es kein Überleben.“) Im sechsten Abschnitt benutzt er eine Anapher („Ich übernehme meine Verantwortung mit Kraft und Hoffnung. Ich bin sicher, dass unsere Sache nicht scheitern wird. Ich fühle mich in diesem kritischen Augenblick berechtigt, ...“). Mit dieser Selbsteinschätzung versucht er sich auf zu werten und dem Volk zu vermitteln „mit mir“ kann euch nichts passieren, „ich stehe euch bei“.
Churchill benutzt schwarz-weiß Malerei und wertet somit den Krieg und den Sieg auf und ab
Schlüsselwörter dieser Rede sind: Krieg, Stärke, kein Überleben und Kraft
Der letzte Satz dieser Rede ist eine Aufforderung den Krieg zu überstehen und wiederholt das Gemeinschaftsbild mit „unserer vereinigten Stärke.“
Das Wort „schreiten“ symbolisiert eine gewisse Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit und Charakterfestigkeit
Mit anderen Worten: wir werden mit Ehre, starkem und selbstbewussten Charakter, aufrecht in diesen Krieg, gegen Nazi Deutschland ziehen Eigene Interpretation Da durch das Churchill, der britischen Bevölkerung keine falschen Hoffnungen oder Lügen versucht auf zu tischen, kommt es mit einer großen Ehrlichkeit rüber
Er benutzt keine häufigen Wortmalereien, um die politische und militärische Lage klar auszudrücken und die Worte nicht unnötig „zu verzieren“ oder „zu schmücken.“
Des Weiteren baut er keine Dramatisierung oder Beschwichtigungen und Ablenkungen vom Thema ein
Dagegen benutzt Churchill aber in seinem Appell, um die politische Situation zu verdeutlichen, Strategien der Beeinflussung wie z.B. der persönliche und Gottes Glauben an den Sieg
Churchill drückt seine Ziele und Bedenken ehrlich aus und somit besteht die Möglichkeit den Rückhalt des britischen Volkes zu gewinnen
Es ist ein gelungener Mix aus Stilmitteln und ungesuchten Worten
Churchill bezieht sich indirekt, auf ein bestimmtes Feindbilder, was in diesem Fall Hitler und der Nationalsozialismus ist
Er fängt das indirekte Kritisieren der Nazis, aber mit dem Bezug auf das Britische Empire an und endet es auch mit dem Zusammenhalt seiner Nation
So mit entsteht ein tiefgründiges Zusammenbringen und ein intensives stärken seiner Nation
Diese Rede ist sehr auf ihn persönlich kreiert und er vermittelt das Gefühl, er kann alle Fragen beantworten, er habe die Kontrolle und was ihm am besten gelungen ist: ein großes Vertrauen, seiner Nation zu vermitteln Appell
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