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by

Agathe Staniszewski

on 29 January 2013

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Feuerwehrschutzbekleidung – Geschichte und Stand der Technik heute
Was soll man bei der Wahl der Kleidung beachten? Zweck der Feuerwehrbekleidung: Erkennungsmerkmal der Feuerwehr
Nicht nur Schutz vor Witterung, sondern auch dem Träger auch den Temperaturwechsel am Brandplatz ertragen helfen.

Zitat aus der Wiener Zeitung 1866 zum Thema Uniformierung:
"...nichts Wesentliches, nichts was auf das Wirken der Feuerwehr Einfluß hat." Erste Hinweise auf Uniformierung von Feuerwehrmänner finden sich 1966 in Paris.
Uniformen der Anfangszeit bestanden aus Zwilch, Drillich, Loden oder Baumwolle
Nach militärischem Vorbild:
Waffenrock
schwarzes Beinkleid
schwarze Militär-Krawatte
schwarze Lederstiefel
Helm
Ledergurt mit Tasche Zweite Hälfte des 20.Jahrhunderts: Bedürfniss nach Schutz wird immer mehr nachgegangen
Imprägnierung vom Textilstoffen zum Schutz gegen Flammeinwirkungen
Segeltuchanzug
Anforderungen waren Bewegungsfreiheit, Schutz vor Flammen, Wärmestrahlung, Nässe , Wind und Kälte Bild von 1986
Farbe der Feuerwehr zumeist grün

- erste Versuche mit Aramiden und schwer entflammbarer, modifizierter Viskose
- erste Trageversuche 1981
- Dezember 1989 Einführung der EN 469
um einen einheitlichen europäischen Standard im Bereich persönlicher Schutzausrüstungen in Europa zu gewährleisten HUPF - Herstellungs- und Prüfbeschreibung für eine universelle Feuerwehr-Schutzbekleidung in Deutschland

-ab ca. Anfang 1996 durch eine Arbeitgruppe des AK V der Innenministerkonferenz als Technische Spezifikation konzipiert

Leistungsmerkmale:
- thermischer Schutz
- mechanischer Schutz
- Nässeschutz
- Windschutz
- Durchdringungsschutz vor Chemikalien
- Atmungsaktivität
- Wahrnehmbarkeit
- Konfektionierung Oberstoff Nässesperre Innenfutter PBI® Polymer wurde von Celanese erstmals in 1961 patentiert



Poly[2,2´-(m-phenylen)-5,5´-bibenzimidazol]

PBI® :
- extremste Temperatur- und Flammbeständigkeit
- 450°C Peaktemperatur und > 310° Dauertemperatur, LOI Faser = 43
- ausgezeichnete Beständigkeit gegen Säuren, Laugen, Lösemittel und andere Chemikalien bei gleichzeitig guter UV-Beständigkeit
- PBI® brennt nicht an Luft (LOI 43) und weist einen extrem niedrigen Heissluftschrumpf und sehr gute 3-dimensionale Stabilität auf
– auch bei sehr hohen Temperaturen!
- PBI® schmilzt nicht, tropft nicht und wird nicht brüchig (Gewebe) und emittiert auch bei hoher thermischer Belastung (bis zu 540 °C) so gut wie keine toxischen Gase!
- PBI ist ein extrem schlechter Wärmeleiter (Leitfähigkeit bei ca. 0.038 W/m2K)
- sehr guter Tragekomfort
- Reinigung des mit PBI® hergestellten Bekleidungsstückes ist ohne Probleme möglich PBI ® Matrix Europa - Daten und Ergebnisse

Flächengewicht 205 gr/m2
Flache Gewebekonstruktion
Mechanische Festigkeit erhöht sich im Vgl. zu PBI Gold 205 gr um min. 30 - 50% -> einer der stabilsten & leichtesten Oberstoffe überhaupt !
Abriebbeständigkeit deutlich erhöht (>> 30 000 U ; EN ISO 12947-2 mit 9 kPa)
Exzellentes Pillingverhalten
Erfahrungsberichte aus Nordamerika seit 2004 & aus Europa seit Ende 2008 liefern ausgezeichnetes Feedback
Halbjährige Tragetests in Europa (abgeschlossen Nov 2008) & Thermomanntests (inkl. Wettbewerbsvergleich) liefern hervorragende Resultate "Die Feuerwehruniform ist ein Ehrenkleid. Sie kennzeichnet ihren Träger als Repräsentanten einer Gemeinschaft, deren einziges Ziel es ist, dem Nächsten zu helfen." Passage aus dem Heft des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes 1963 Erster und zweiter Weltkrieg
Uniformen aus ehemaligen Armeebestände
Anpassung Militär und Exekutive
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