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Shopping - ein Angebot zur Entlastung für die KUNSTpädagogik

Vortrag an der Universität zu Köln am 13. Juni 2012 von Franz B.
by

franz billmayer

on 17 November 2013

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Transcript of Shopping - ein Angebot zur Entlastung für die KUNSTpädagogik

Shopping
-
ein Angebot zur Entlastung
für die KUNSTpädagogik
Franz Billmayer
Universität Mozarteum
www.bilderlernen.at
Idee & Ziele
Selle
Bildunterricht
diesseits von Kunst
Ullrich, Wolfgang,
"Über die waren
ästhetische Erziehung
des Menschen," Bering/ Niehoff: Bildkompetenzen Oberhausen,2009, S. 43 - 58.
Tourism -
a Better Kind of Art
Education
zwei Konzepte
Erziehung zur Kunst
education to art
Erziehung durch Kunst
education through art
Kunstvermittlung
Zeichenunterricht, Kunstunterricht,
Handwerk, visuelle Kommunikation
Bildkompetenzen, Pragmatik,
spezifische Skills
Zeichnen, "Schiller", KUNST
musische Erziehung,
ästhetische Bildung / Erziehung
allgemeine Kompetenzen
Shopping -
als Ästhetische Bildung
Erziehung
Medienangebot
Auswahl
ich
die anderen
ökologischer
Fußabdruck
der ästhetischen
Erfahrung?
Mangel
und
Bildung / Erziehung
Grundlage ästhetischer Bildung ist die
bewusste sinnliche Wahrnehmung in Verbindung mit der
Entfaltung reicher differenzierter innerer Bilder und
eigener Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit.
Mangel
Nachwuchs macht zu wenig Erfahrungen
Nachwuchs macht falsche Erfahrungen
Nachwuchs macht Erfahrungen falsch
Sensibilität, Achtsamkeit, Irritation, Aufmerksamkeit, Kunstwerke, Innovation, erschauern, kontemplatives Versinken, Ungewohntes wahrnehmen, Versenkung ...
die Anfänge


der Kunstpädagogik
ein manipulierter Satz
"die ästhetische Bildung [
SHOPPING
] beschränkt sich
allerdings nicht auf reine Sinnesschulung,
sondern will [
WECKT UND FÖRDERT
] damit
die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit
für das, was über das sinnlich Wahrnehmbare hinausweist,
für das (ganz) Andere, Fremde und Mögliche [wecken und fördern]“
vergleichen, probieren,
bereden, bedenken,
spielen, experimentieren
Offenheit für die oft ungewohnte Wirkung von Motiv und Material, von Komposition, Farben, Rhythmus und Tönen
kritische Urteilsbildung
„Indem wir uns probeweise die Art der Welterschließung, die das ästhetische Objekt … [
KONSUMPRODUKT
] präsentiert, zu eigen machen, wird vorübergehend die Distanz zwischen Subjekt und (fremdem) Objekt [
PRODUKT
] aufgehoben …“
Shopping als Produktion
Shopping erzwingt
ästhetisches Urteilen ist
existenzielles Schicksal
in unserer Kultur
Identitätsbildung
Fantasie
Imagination
Kreativität
Supermarkthallen
wachsen und wachsen
Mangel?
einkaufen
shoppen
Urteilsbildung
Umfang
des Codes &
Wahrnehmungsangebot
wachsen
education to art
zum Thema
"Shopping"?

Shopping als Thema
des "Kunst"unterrichts
Kunst ist Ausnahme
Normalität ist Realität
Schule als Einrichtung
der Aufklärung
Kunst ist
eine Subkultur
Ausnahme
Meisterwerk (bewundern!)
unpragmatisch
visual culture als Paradigma
Illeris/Arvedsen
Shopping ist Teil
der visuellen Kultur
Methoden
sammeln
ordnen und arrangieren
dokumentieren
vergleichen
entwerfen
verwenden
........

Gaze / Blick / Interesse
Bilder von Produkt(en) machen
für Versicherung
für Werbung
für eine Kunstausstellung
für ethnografische Forschung
für ....

Shopping als Sequenz
Dokusoap
(Markt)Forschung
persönliches Erlebnis
surreale Kommödie
Doku von Außerirdischen
Performance
.......
Alter - Geschlecht
teuer - preiswert - billig

Cheap - expensive
halpa - kallis
Codes
Farbe
Größe
Schrift
Material
Oberfläche
Bilder

Verpackungen für ...
die passen
die nicht passen
die gerade noch passen

mehrere Alternativen

billig - teuer - Kinder
- Erwachsene - Bio -
exklusiv - männlich -
weiblich -

Wünsche / Hoffnungen
Befürchtungen / Ängste
Identitäten / Vorlieben
aller
werden sichtbar.
ästhetisch
kommunikativ
Milieuverdacht
Wahrnehmung
wahrnehmen
dankschön
„Auch wenn der ästhetisch produzierte Sinn nicht einfach in Sprache übersetzbar ist, trägt der Austausch darüber zu einem tieferen Verständnis und zur kritischen Urteilsbildung bei“
„Der Gestaltungsprozess darf dabei nicht als mechanistisches Herstellungsverfahren verstanden werden, sondern als geistige Tätigkeit, die im Umgang mit dem Material Ausbildung erfährt … ebenso gehört dazu das Suchen und Finden von Formen sowie das Erproben ungewöhnlicher, unkonventioneller Lösungswege. Das Gestaltungsmaterial wirkt im Produktionsprozess als sinnanregendes Element, spezifische Materialanreize bieten bestimmte ästhetische Erfahrungs- und Erkenntnischancen. Das gestalterische Tun kann damit ein Prozess sein, der von Intensität und Flexibilität, Vergnügen und ausgeprägter Intentionalität sowie von fantasievoller Vorstellungsbildung gekennzeichnet ist“
kein Mangel
"als Prozess"
eine Folge der
Konsumkultur
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