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Die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura

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by

Christopher Hilbig

on 16 November 2014

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Transcript of Die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura

1. Albert Bandura
2.Das Experiment
3. Lernen am Modell
Theoretischer Ansatz
Behaviorismus beschäftigt sich mit dem messbaren Verhalten, dass unser Umfeld hervorruft. (Skinner-Reiz-Reaktion)
von Christopher Hilbig
Die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura
Geboren 4. Dezember 1925 in Kanada

1949: Bachelor für Psychologie

1952: Doktortitel

Heirat: Virginia Varns (zwei Töchter)

1959: Erstes Buch (Adolescent Aggression)

1973: Präsident der APA

1980: Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Beiträge
1990: Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin
Bandura hingegen sah dies nur als einen Ansatz und ging davon aus, dass auch das Verhalten das Umfeld erzeugt (Selbststeuerung).
So enstanden zwei Bereiche:
Lernen durch Beobachtung und
Selbststeuerung
Bedingungen des Modelllernens
Die Höhe der Aufmerksamkeit hängt
von den Persönlichkeitsmerkmalen des Modells,
von den Persönlichkeitsmerkmalen des Beobachters,
von der Art der Beziehung zwischen Modell und Beobachter und
von den Situationsbedingungen ab,
Persönlichkeitsmerkmale des Modells
Menschen mit sozialer Macht
Menschen mit hohem Ansehen
Menschen die sympathisch und attraktiv sind
Menschen, die die Bedürfnisse des Educanden befriedigen können.
fehlendes Selbstvertrauen und geringe Selbstachtung begünstigen die Aufmerksamkeit gegenüber einem Modell
Werte
Gefühle
Interessen
Beziehung zwischen Modell und Beobachter
Eine positive emotionale Beziehung, die sich in Wertschätzung und Verstehen zeigt.
Abhängigkeit des Beobachters vom Modell.
Gegebene Situationsbedingungen
Die in der Situation bestehende emotionale Befindlichkeit.
Persönlichkeitsmerkmale des Beobachters
3.1 Die Rolle der Motivation
Aus der Vielzahl von Informationen, die das Verhalten des Vorbild enthält, wählt der Beobachtende die für ihn wichtigen Bestandteile heraus.
Die Höhe der Aufmerksamkeit hängt
von den Persönlichkeitsmerkmalen des Modells,
von den Persönlichkeitsmerkmalen des Beobachters,
von der Art der Beziehung zwischen Modell und Beobachter und
von den Situationsbedingungen ab,
Aufmerksamkeitsprozesse
Gedächtnisprozesse
Das beobachtende Verhalten wird so lange gespeichert, bis er sich einen Nutzen vom Zeigen der erlernten Verhaltensweise verspricht.

Abspeicherung in Form von bildlichen und symbolischen Symbolen(=repräsentiert)
Reproduktionsprozesse
Das beobachtete Verhalten erfordert ein Umsetzen des Gespeicherten in eine angemessene Handlung. Es werden die gespeicherten Kodierungen im Gehirn ausgewählt, die für das beabsichtigte Verhalten relevant sind.
Natürlich funktionieren die kognitiven Vorstellungen nicht beim ersten Mal.
Es erfordert ein ständiges Üben und Korrigieren.
Motivationsprozesse
Die Motivation beeinflusst die Aneignungs- und Ausführungsphase.
Der Mensch entscheidet nämlich aus seiner Motivation heraus, ob er ein bestimmtes Verhalten Beachtung schenkt.
Verhalten muss Erfolgversprechend sein oder Nachteile abwenden können, um die Motivation zu erhalten.
Inhaltsverzeichnis
1. Albert Bandura+ theoretischer Ansatz

2. Das Experiment

3. Lernen am Modell
3.1 Die Rolle der Motivation+ Bekräftigung

4. Selbstregulierung

5. Übung


Die Bedeutung der Bekräftigung
Externe Bekräftigung
Erfährt ein Mensch die angenehmen Folgen einer Handlung oder vermeidet negative
Ein neues Kindergartenkind ahmt seine Gruppenmitglieder beim Aufräumen nach und erhält dafür ein Lob der Erzieherin bzw. entgeht dadurch eine Ermahnung
Stellvertretende Bekräftigung
Häufig beobachten Menschen andere Menschen, die für ein bestimmtes Verhalten Belohnungen erhalten.
Ein Mädchen beobachtet, wie ihr Bruder beim Abwaschen hilft und von den Eltern dafür Zustimmung erhält.
Direkte Selbstbekräftigung
Menschen belohnen sich selbst nach erfolgreichem Handeln.
Petra hat täglich drei Stunden für ihre Mathearbeit gelernt und kauft sich dafür ein IPhone 6.
Stellvertretende
Selbstbekräftigung
Der Beobachter sieht, dass sich das Modell selbst für eine Handlung belohnt.
Petras Bruder ist beim Kauf des neuen IPhones dabei und hat miterlebt, wie fleißig seine Schwester dafür gelernt hat.
Vorbilder
Quelle: süddeutsche.de
Effekte des Modelllernens
Modellierender Effekt
An Vorbildern lernen Menschen neue, ihnen bisher nicht bekannte Verhaltensweisen, Einstellungen, Gefühle, Vorurteile etc.
Enthemmende und hemmende Effekte
Erlerntes Verhalten kann durch wahrgenommene Konsequenzen beeinflusst werden.
Auslösende Effekte
Das Verhalten eines Modells veranlasst andere Menschen, es unmittelbar nachzuahmen.
4. Selbstregulierung
Selbstregulierung = Das eigene Verhalten zu kontrollieren
eso.tv
1. Selbstbeobachtung
Wir beobachten uns selbst, unser Verhalten und behalten es im Auge.
cinemaforpeace-foundation.com
2. Beurteilung
Wir vergleichen das, was wir sehen, mit einem Standard.
3. Rückmeldung des Selbst
Nach der Beurteilung geben wir uns ein belohnendes und bestrafendes Feedback.
Selbstkonzept
Bestätigung des Selbstkonzeptes (sich selst erfüllende Prophezeihung)
Positives Selbstkonzept
Negatives Selbstkonzept
"Ich bin kontaktfreudig!"
Aufsuchen von Kontakten
Erfahrung und Übung
Erfolgserlebnis
Kontaktsicherheit
Bestätigung
"Ich bin kontaktscheu!"
Vermeiden von Kontakt
mangelnde Erfahrung und Übung
Misserfolgserlebnis
Kontakthemmung
Bestätigung
Quelle: Carl Rogers
Quelle: Pädagogik/Psychologie Hrsg.: Hobmair
PHD C. George Boeree: Albert bandura

ENDE
5. Übung
Bildquelle: Angermeier, Bednorz & Schuster (1991, 141)
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