Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Großlandschaften Südamerikas

No description
by

Zacharias Vaisbord

on 5 May 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Großlandschaften Südamerikas

Großlandschaften Südamerikas
Es gibt insgesamt 6 Großlandschaften in Südamerika.

Sie heißen: ~Anden
~Pampa
~Patagonien
~Brasilianisches Bergland
~Amazonas Tiefland
~Bergland von Guayan
Die Anden
Sie erstrecken sich entlang der Westküste Südamerikas von Venezuela über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile. Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 7500 Kilometern von den Tropen (bei 10° Nord) bis weit in die Außertropen (bei 55° Süd) übertreffen sie die Rocky Mountains Nordamerikas (4800 km) um etwa die Hälfte und haben fast die doppelte Ausdehnung des Himalaya-Karakorum-Hindukusch-Systems in Asien mit seinen 4400 Kilometern. Im Süden und in Ecuador sind sie bis 200 km breit. Zwischen Arica (Chile) und Santa Cruz de la Sierra (Bolivien) beträgt die Ost-West-Ausdehnung über 600 Kilometer.
Die Pampas
Im Westen wird die Pampa von den Anden begrenzt, im Osten vom Atlantik. Nördlich schließt sich die Dornbuschsavanne des Chaco an. Die Verwendung des Begriffs lässt sich entfernt mit dem australischen Outback, dem südafrikanischen High Veld oder dem neuseeländischen High Country vergleichen.

Vor allem die Staaten Argentinien, Uruguay und Brasilien haben Anteil an der Pampa.

Sie bildet das landwirtschaftliche Kernland Argentiniens, in dem vor allem die Rinderzucht dominiert, das heißt, die Pampa ist ein Anbau- und Viehzuchtgebiet in Argentinien und Uruguay.
Patagonien
Patagonien bezeichnet den Teil Südamerikas, der sich südlich der Flüsse Río Colorado in Argentinien und Río Bío Bío in Chile sowie nördlich der Magellanstraße befindet. Eine genaue, festgelegte Abgrenzung gibt es nicht.
THANK YOU!
Name:

Contact:
Fakten
Bekannte Gipfel der Anden

Aconcagua 6.962 m Argentinien
Nevado Huascarán 6.768 m Peru
Nevado Yerupajá 6.634 m Peru

Bekannte aktive Vulkane:

Cotopaxi 5.897 m Ecuador
Nevado del Huila 5.364 m Kolumbien
Tungurahua 5.010 m Ecuador

In Peru gibt es ein Tal der Vulkane
Wusstes du... :
Man unterscheidet zwischen der feuchten Pampa im Osten, die regelmäßige Niederschläge das gesamte Jahr über erhält, und der trockenen Pampa im Westen, die in die Strauchsteppe des Monte übergeht. Die Gebirgszüge der Sierras Pampeanas liegen in diesem Übergangsgebiet. Typisch für die Pampa ist das großflächige Vorkommen von Löss, der wesentlich zu den fruchtbaren Böden der Pampa beigetragen hat.

Das Klima der Pampa ist gemäßigt. Im Osten sind die Temperaturgegensätze zwischen Sommer und Winter wegen der Meeresnähe relativ gering, im Westen nimmt der kontinentale Charakter mit heißen Sommern und relativ kalten, sehr trockenen Wintern zu.
Patagonien wird in zwei durch die Anden voneinander getrennte Großlandschaften unterteilt. Es besteht aus Westpatagonien, das überwiegend zu Chile gehört, und dem größtenteils zu Argentinien gehörenden Ostpatagonien. Oftmals wird auch das südlich der Magellanstraße gelegene Feuerland zu Patagonien gerechnet. Patagonien ist sehr dünn besiedelt. Die mittlere Bevölkerungsdichte liegt bei etwa zwei Einwohnern pro Quadratkilometer, in Santa Cruz sogar unter einem Einwohner pro Quadratkilometer.
Name ?
Der Name Patagonien geht auf den portugiesischen Entdecker Ferdinand Magellan zurück, der den einheimischen Tehuelche-Indianern, denen er während seiner Überwinterung im Jahre 1520 in der Region Feuerland (spanisch: tierra del fuego) begegnete, wahrscheinlich aufgrund ihrer großen Statur, den Namen patagones gab.

Hierbei lehnte er sich an eine fiktive Gestalt, den Riesen Pathagón aus den Novelas de Caballería (Kapitel Primaleon), an. Diese Novelas bildeten eine Sammlung von Rittergeschichten, die in jener Zeit große Beachtung fanden. Unklar ist die Namensherkunft selbst, es mag abgeleitet sein von „großen Füßen“ (spanisch: patones), da pata im Spanischen „Fuß, Pfote“ bedeutet. Die einzigen Angaben für die Ereignisse während der Reisen Magellans entstammen den Tagebüchern seines Reisebegleiters Pigafetta.[1]
Das Brasilianische Bergland ist eine im Osten des südamerikanischen Kontinents gelegene Großlandschaft. Sie erstreckt sich etwa in Brasilien in Nord-Süd-Richtung küstenparallel und wird im Westen etwa am 50. Längengrad durch das Amazonastiefland, das Pantanal und die südlichen Pampas begrenzt. Von der Atlantikküste wird es zumeist durch einen bis etwa 300 km breiten, stetig ansteigenden Flachlandstreifen, an dem sich viele Metropolen ansiedelten (z. B. Recife, Salvador da Bahia), getrennt. Nur im südöstlichen Teil Brasiliens stößt das Bergland direkt bis an die Küste und führt z. B. in Rio de Janeiro zu den ausgeprägten bergigen Panoramen mit Meer (der Corcovado-Berg ist 710 m hoch und liegt nur etwa drei Kilometer landeinwärts).

Das brasilianische Bergland ist ein durch Erosion stark eingeschnittenes Hochland, das auf einer durchschnittlichen Meereshöhe zwischen 305 und 915 m liegt. Darauf befinden sich wiederum einzelne Gebirgszüge wie die Serra do Mar, die durchschnittliche Höhen um 1200 m über dem Meer erreichen. Die höchste Erhebung des brasilianischen Berglands findet sich im südöstlichen Teil Brasiliens mit dem Pico da Bandeira (2892 m Höhe) im Gebirge Serra de Caparaó im Grenzgebiet zwischen den Bundesstaaten Minas Gerais und Espírito Santo, der gleichzeitig die dritthöchste Erhebung Brasiliens darstellt. Nach Norden hin fällt die Höhe der Großlandschaft kontinuierlich ab. So liegt die durchschnittliche Meereshöhe der Hochfläche des nordöstlichen Bundesstaates Pernambuco bei ca. 600 m.

In Süd-Nord-Richtung durchfließt der Rio São Francisco fast das gesamte brasilianische Bergland. Er ist mit 2900 km Länge der viertlängste Fluss Südamerikas und der längste Fluss Brasiliens außerhalb des Amazonasbeckens. Durch seine Reliefenergie eignet sich das brasilianische Hochland jedoch im Gegensatz zum Amazonasbecken bedeutend besser zum Aufstauen von Flüssen zwecks Energieerzeugung. Der São Francisco wurde deshalb in seinem wasserreicheren Unterlauf an zwei Stellen zu großen Stauseen aufgestaut, um einen Teil der umliegenden Bundesstaaten und Großstädte (vor allem Recife und Salvador da Bahia) mit sauberer Energie zu versorgen.

Als Amazonasbecken (auch Amazonien, portug.: Bacia do rio Amazonas) wird das Einzugsgebiet des Amazonas, des Rio Anapu und des Rio Tocantins bezeichnet. Sein Flusssystem mündet bei Belem in den Atlantik. Es bedeckt fast die gesamte nördliche Hälfte des Kontinents Südamerika. Diese größte Stromebene Südamerikas, eine äquatoriale Regenwald-Tiefebene, erhält die sie formenden Wasser zuvorderst aus den Anden, wo ihre Hauptflussrichtung noch nach Norden weist und dann quer über den gesamten Kontinent nach Osten wechselt. Nördlich liegt die durch die Bergländer Guayanas getrennte Orinoco-Ebene, die jedoch über den Casiquiare, der über den größten Amazonas-Nebenfluss Rio Negro beiden Strömen zufließt, verbunden ist, und südlich die Ebene des Río Paraguay und Paraná. Das Amazonasbecken hat weltweit die größte Wasserschüttung (siehe „Abfluss)“.
Das Bergland von Guayana erhebt sich hinter der fruchtbaren, sumpfigen und schmalen Küstenniederung des nördlichen Südamerika am Nordrand des Amazonasbeckens bis zum Roraima-Tepui (2.810 m) und zum höchsten Punkt mit dem Pico da Neblina (2.994 m[1]) im Südwesten. Das Hochland von Guayana, auch Guayana-Schild genannt, ist mit etwa 1,7 Milliarden Jahre eine sehr alte geologische Struktureinheit. Es ist überwiegend durch Quarzite, Sandsteine, Arkosesandsteine, Konglomerate und Tuffe aus dem Präkambrium gekennzeichnet, das von Lagergängen und Dykes durchdrungen ist. Die Roraima-Supergruppe bildet dabei die bedeutendste lithofazielle Struktureinheit.[2]

Das Gebiet ist durch mächtige Tafelberge charakterisiert, auch Tepuis genannt, deren Hochplateaus auf Grund ihrer klimatischen Isolation vom Regenwald eine endemische Tier- und Pflanzenwelt aufweisen. Von einigen Tafelbergen stürzen die höchsten Wasserfälle der Welt in den tropischen Regenwald herab, wie zum Beispiel der Salto Ángel und der Salto Kukenan. Das Hochland endet absteigend am Rio Negro und am Amazonas.

Überzogen wird das Bergland von Savannen und Graslandschaften und das Tiefland von Ausläufern des Amazonaswaldes, der als das größte und artenreichste Landökosystem der Erde angesehen wird.

Im Guayana-Gebiet werden Diamanten, Gold und Phosphate abgebaut, im Wald Edelhölzer - häufig ohne jegliche Kontrolle und illegal - gewonnen. Die Steppen sind ideal für den Anbau von Reis, Baumwolle, Kakao, Zuckerrohr, Bananen, Kokospalmen, Kaffee, Kautschuk.

Der westliche Teil Guayanas gehört politisch zu Venezuela. Ein großer Teil ist durch den Nationalpark Canaima geschützt, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurde. Der Süden Guayanas gehört zu Brasilien, den Hauptteil teilen sich die beiden Staaten Guyana (früher Britisch-Guayana) und Suriname (früher Niederländisch-Guayana) sowie Französisch-Guayana, ein französisches Übersee-Departement.
Full transcript